Ach Freunde, wisst ihr, ich mache es eh, wie ich will, ich halt’s da mit Sinatra. Und das eigentlich „Schlimme“ für euch ist doch: Wenn ich es am Ende trotzdem schaffe, ganz entgegen eurer Ratschläge... mal ernsthaft runtergebrochen: Was waren dann eure Tipps und der ganze Aufriss wert? Nichts, gar nichts. Außer ein Haufen Entrüstung in der dunklen Jahreszeit, in der man sonst nichts zu tun hatte... außer trainieren und im Netz rumhängen.
Im Endeffekt habt ihr mir nur gespiegelt, dass mein Ansatz, nennen wir es mal „weniger Leiden“ in hartem Kontrast zu eurem steht. Und es scheint für manche kaum tragbar zu sein, dass jemand mit weniger Aufwand (auch wenn er bei mir medizinisch notwendig ist) ähnliche Erfolge erzielen könnte. Oder generell damit Fortschritte macht. Denn das würde euren eigenen, riesigen Aufwand nämlich schmälern und entwerten. Der ganze Schweiss wäre umsonst, das kann man nicht zulassen, sorgfältige Trainingspläne ohne Ruhetage, nichts wert.
Also tut man sich zusammen und haut fröhlich drauf. Erinnert euch das nicht an was?
Ich halte es mit der Truman Show: Einen wunderschönen guten Morgen, guten Tag und gute Nacht. Die Show ist vorbei. War aber eine interessante Case Study, muss ich sagen, danke dafür, das nehme ich gerne mit.
Hinten kackt die Ente und die Wahrheit liegt auf dem Asphalt, nicht im grauen Januar vor dem PC.