evisu
Wird aelter und dicker ...
Vor gut 10-11 Jahren kam ein Sammler aus dem sächsischen Raum mit einem seltsamen Diamant-Rahmen um die Ecke. Auf den ersten Blick nicht zu ungewoehnlich: keine Standardfarbe - geschenkt, aber anscheinend ein etwas kürzerer Radstand, dazu ein Sattelstützenmaß von 26.2mm, statt der üblichen 24mm. Zudem war die Loetung der Sattelstreben an der Sattelmuffe deutlich stärker ausgeführt, als von den Diamant bekannt.
Ein Blick auf die Rahmennummer bestätigte die Vermutung, dass es sich um kein Diamant, sondern eine Textima handelte.
Zu den eher wenig bekannten Modellen bei Textima gehörte auch eine dem Diamant-Bahnrad sehr ähnliche Version. Handgelötet, mit den genannten Veränderungen. Diese Modelle wurden bis mindestens 1984 gebaut. Es scheint, dass es sich dabei um ein Modell für die Sprinter gehandelt hat. Während das normale Diamant-Bahnrad eigentlich zeigt, wie ein gutes Rennrad hätte aussehen können, ist die "Textima-Diamant" die bessere Version des Diamant-Bahnrades.
Die niedrige Rahmennmmer macht dieses Exemplar zudem zum bislang frühesten, erhaltenen Exemplar eines Textima-Fahrrades. Das hier gezeigte Exemplar hat die Nummer 012 und datiert das Rad auf 1979. Die Rahmennummer impliziert allerdings auch, dass es noch 11 oder 12 ältere Rahmen gegeben haben muss. Wenn jemand über deren Verbleib etwas weiss, würde ich mich über Hinweise freuen.
Ich konnte damals den nackten Rahmen ohne Gabel im Tausch gegen eine Walter-Gruppe erwerben. Dann war erstmal jahrelang Ruhe, weil ich nicht so recht wusste, was ich eigentlich damit vorhabe. Bis ich mich jetzt mal durchgerungen habe, das Thema anzugehen.
Die Gabel ist nicht original (aber originalgetreu) und entstammt einem Diamant-Bahnrad. Textima-Bahngabeln mit dem typischen Diamant-Kopf waren in der Mehrzahl lackiert, statt verchromt.
Der Rest des Aufbaus ist eher Standard und verfolgt keine klare Linie. Campa 2-bolt, Renak-Bahn LRS mit den typischen Hochflanschnaben, 165mm Campagnolo Kurbeln mit Infesto Bahn-Pedalen.
Wie es der Zufall wollte, fand sich noch ein 26.4mm Cinelli Pista Lenker und ein passender Vorbau mit 22.0mm Schaft in der Kiste ... Bingo!
Ein Blick auf die Rahmennummer bestätigte die Vermutung, dass es sich um kein Diamant, sondern eine Textima handelte.
Zu den eher wenig bekannten Modellen bei Textima gehörte auch eine dem Diamant-Bahnrad sehr ähnliche Version. Handgelötet, mit den genannten Veränderungen. Diese Modelle wurden bis mindestens 1984 gebaut. Es scheint, dass es sich dabei um ein Modell für die Sprinter gehandelt hat. Während das normale Diamant-Bahnrad eigentlich zeigt, wie ein gutes Rennrad hätte aussehen können, ist die "Textima-Diamant" die bessere Version des Diamant-Bahnrades.
Die niedrige Rahmennmmer macht dieses Exemplar zudem zum bislang frühesten, erhaltenen Exemplar eines Textima-Fahrrades. Das hier gezeigte Exemplar hat die Nummer 012 und datiert das Rad auf 1979. Die Rahmennummer impliziert allerdings auch, dass es noch 11 oder 12 ältere Rahmen gegeben haben muss. Wenn jemand über deren Verbleib etwas weiss, würde ich mich über Hinweise freuen.
Ich konnte damals den nackten Rahmen ohne Gabel im Tausch gegen eine Walter-Gruppe erwerben. Dann war erstmal jahrelang Ruhe, weil ich nicht so recht wusste, was ich eigentlich damit vorhabe. Bis ich mich jetzt mal durchgerungen habe, das Thema anzugehen.
Die Gabel ist nicht original (aber originalgetreu) und entstammt einem Diamant-Bahnrad. Textima-Bahngabeln mit dem typischen Diamant-Kopf waren in der Mehrzahl lackiert, statt verchromt.
Der Rest des Aufbaus ist eher Standard und verfolgt keine klare Linie. Campa 2-bolt, Renak-Bahn LRS mit den typischen Hochflanschnaben, 165mm Campagnolo Kurbeln mit Infesto Bahn-Pedalen.
Wie es der Zufall wollte, fand sich noch ein 26.4mm Cinelli Pista Lenker und ein passender Vorbau mit 22.0mm Schaft in der Kiste ... Bingo!
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