Hab beide!
Ergo: Leben im Griff und gleichzeitig wiederum nicht
Klugscheiss An:
Es gibt streng genommen mindestens 3 Typen:
- Analog mit Nonius
- Analog mit Uhr
- Digital
Alle 3 haben Vor- und Nachteile.
Der Digitale ist bzw. war problematisch, wenn in der Maschine gemessen werden sollte. Meist reichte ein Tropfen Emulsion auf dem Schieber, dass er die nächsten Minuten nichts Gescheites mehr anzeigte. Manche Aktuellen haben das nicht mehr:
Als die Digitalen rauskamen, waren die viel teurer und zwecks Langlebigkeit fast immer mit hartmetallbestückten Schenkeln. Damit verkantet man schneller als mit normalen Schenkeln, wenngleich die natürlich langlebiger sind.
Der mit Uhr ist eigentlich total super und mein Favorit. Seine Achillesferse ist allerdings die Zahnstange und das kleine Antriebsrädchen. Wenn da ein kleiner Span reingelangt und man es nicht sofort merkt, isser leider hin.
Mein Liebling war immer der Mitutoyo mit gelber Uhr. Wenn mir so einer nochmal günstig vor die Füsse fällt ...
Der mit Nonius hat meist normale Schenkel (finde ich gut), aber man kann ihn u.U. sehr schlecht während des Messens ablesen. Da schleicht sich also immer gern eine Ungenauigkeit beim Abheben vom Werkstück ein. Dafür vermittelt der Nonius ganz gutes ein Gefühl für die Grenzen der Genauigkeit.
Es gibt noch 2 Merkmale, die mir persönlich wichtiger sind als analog/digital:
- Verriegelung
- Breites Tiefemass
Das hier ist die bei mir absolut ungeliebteste Variante.
- reiner Nonius
- kein breites Tiefenmass
- der doofe Drücker hindert mich am gefühlvollen Messen. Besser finde ich ein Feststellschraube, die man, wenn sie geschickt angebracht ist auch mit dem Daumen betätigen kann.
Das breite Tiefenmass hat man, wenn die Rückseite im Kopfbereich auch bis ganz oben geht. Das kann man viel besser gerade und winkelig anlegen als das Mini-Tiefenmass am anderen Ende.