• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Eroica Germania 2018

  • Ersteller Ersteller Munich1168
  • Erstellt am Erstellt am
erste kurze Zusammenfassung:
- maue Beschilderung (z.T. Schilder gemopst wordem, kann passieren - aber es hätte 2-3x mehr Schilder gebraucht), Schilder oft zu klein, Schilderfarbe wechselte
- GPS Track war ab der Hälfte etwa total daneben
- erste Verpflegung nicht vorhanden
- zweite Verpflegung war bitter nötig
- Wetter war die ersten 2-3 h stellenweise recht bitter
- dritte Verpflegung war ein Traum
- Ausstellung im Ziel war ziemlich ernüchternd
- Strecke war viel einfacher als erwartet, nur 2-3 Grobschotterstücke, sonst alles easy
- alles durchgefahren, kein Plattfuß
- für 80€ müssen sie nächstes Jahr aber noch eine ordentliche Schippe drauflegen!

alles in allem war es eine recht nette Veranstaltung mit reichlich Potential nach oben.
Vielen Dank an @Bonfra und @Vorbau (samt Anhang) für den schönen Nachmittag
im Zielbereich :)
Danke auch an @crashtest für die Infos im Vorfeld und den Einsatz an der Strecke,
hat mir letztendlich sehr geholfen die Mountainbike Segmente mit dem richtigen Material
und ohne Schaden (...da gab es einige) zu bewältigen :daumen:
Gib es noch ein paar aussagekräftige Bilder? Oder müssen die noch entwickelt werden?
 
8BBFA277-780F-4AD5-9E08-6B6805284196.jpeg


EF0B6606-E299-4D66-8B61-136791B4A3FA.jpeg


5DB44E57-7C43-4490-B338-4EDB42739F7C.jpeg


A5F40D2D-D7CE-4BFA-A6F9-0154DE645453.jpeg


060077FE-8918-411F-9824-7AC2BEEACD01.jpeg
 
Die Eroica Schremania hat Verbesserungspotentiel, ganz klar. Auch hätte ich gedacht, dass man sich als Veranstalter neben der Lizenz der Marke auch einen Berater dazukauft, mit dem man als Erstaustrager die in vielen Ländern gleichen „Kinderkrankheiten“einer solchen Veranstaltung umgeht.

Die beiden großen Verbesserungspunkte sind, wie schon angesprochen, die Beschilderung (ganz ganz dringend, das nächste mal keine Schnitzeljagd mehr bitte!!!).
Das zweite, das rechtzeitige Aufstellen der Verpflegungsstellen! Oder, wenn wirklich sooo viele Fahrer diese übersehen haben, MÜSSEN diese besser kenntlich gemacht sein. 45 km ohne Verpflegung ist nix...

Ansonsten war es eine schöne, kleine und bemühte Veranstaltung. Tolle Leute kennen gelernt mit insgesamt FahrerInnen aus 10 Nationen (laut Veranstalter).

Was ich für die Leute, die den campingplatz mal nutzen wollen, nicht unerwähnt lassen will:

Diesen empfanden wir als sehr überteuert, dafür das es nur grottige sanitäre Anlagen gab, das Warmwasser extra gekostet hat und Ratten am Platz waren...
Nie wieder ohne unseren Camper!

64F9AE22-FC7E-4CB6-8214-C19F42CD5A04.jpeg
 
Das war schon eine sehr schöne Veranstaltung. So "Alles in Allem"...
Ja - es gibt Kritik. Vielleicht wird diese angenommen und damit hat diese Veranstaltung wirklich Potential, möchte ich meinen.

:rolleyes::oops:
200 euro standgebùhr mùssen da erstmal reinkommen:cool:
Die Teile werden nicht gùnstig sein:confused:

Oder wie sieht der Teilemarkt aus?
Bin gespannt auf fotos

- Der Teilemarkt war praktisch nicht vorhanden, so überschaubar wie er war. Trotzdem habe ich sogar was gefunden, in der Wühlkiste... Und das war auch noch günstig.

- Das Gelände war übersichtlich und gemütlich. Barbecue, wie angekündigt? Also Feuer und totes Tier? Leider nein. Dafür guten Wein, guten Kaffee, gute Pizza/Flammkuchen,... das kann man machen. Achso: Kein Bier am Platz. Das kann man nicht machen!!! Echt nicht. Auch nicht in einer traditionell weinlastigen Gegend.

- Die Strecke. Wie angekündigt sehr schotter- und waldweglastig. In meinen Augen nichts für moderne Rennräder, die ab den 70'ern eigentlich für Asphalt gemacht werden. 25-mm-Reifen sind nicht optimal. Besser 28+... Ich hätte mir mein altes starres X-Country-MTB gewünscht.
Das darf man gerne anders sehen... Aber das liegt in der Natur der Eroica? Vielleicht. Ich war drauf eingestellt und hätte eigentlich alle Passagen durchfahren können, wenn ich mich nicht ein- zweimal doof angestellt hätte...
Wir sind sehr spät losgefahren und haben auch deswegen nur die kleine Runde gemacht. Noch 'n bisschen 'nen dicken Kopf vom Vorabend.... So sind wir auch dem anfangs beschissenem Wetter aus dem Weg gegangen. Keinen falschen Ehrgeiz: Ist kein Rennen...

- Die Beschilderung war anfangs ok, zum Ende hin (nach der letzten Verpflegung) wurde es ein wenig mager... naja: wir wussten ja wo wir hin mussten... so ungefähr. Zum Glück nicht groß verfahren und intuitiv richtig abgebogen. Schilder kann man nie genug machen. Egal, wie viele Schilder man aufhängt.

- Die Verpflegungsstationen. Die Verpflegung war gut, aber nicht gut platziert. Ich brauche für die letzten etwa 20 km (weitestgehend bergab und locker) keine "dicke" Verpflegung mehr. Das wäre bei der ersten Verpflegung besser gewesen. Die zweite Verpflegung kam dafür viel zu spät. Schöner Platz dafür (Aussicht) und wenn man vorher besser verpflegt worden wäre, hätten wir uns bei der zweiten auch etwas länger bei 'nem guten Weißen aufgehalten.
Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir zu Hause doch noch was in die Taschen gesteckt.

- Dafür haben wir am Freitag ein paar nette Leute kennengelernt, am Samstag beim Fahren auch,... Das war insgesamt ein gelungenes Wochenende für mich. Trotz der Ochsentour auf der Bahn nach HH zurück, weil wir keine Unterkunft für Sa-So mehr hatten.

- Man konnte Campen? Wo war das angekündigt? Wo war das zu lesen? Woher soll man das wissen?


....
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurzeindruck vom Handy aus, weil der Rechner streikt und ich mich hierauf dusslig tippe:

Lauschige kleine Veranstaltung mit jeder Menge Luft nach oben. Berliner Hipster sollten keine Radevents planen und.durchführen. Es fehlte leider total der lokale Geschmack. Was hat Original Thüringer Wurst im Rheingau verloren? Nicht ein einziger Essensstand mit lokalen Angeboten, das ist mEn für so eine Veranstaltung tragisch. Waren die hippen Berliner ein einziges mal vor Ort in dem Planungsjahr?

Für 80 Euro war das Starterpaket mau, nicht mal ne Flasche Wein, bei nem Weingut als Veranstaltungsort und Sponsor. Es enthielt zwei Postkarten mit EroicaMotiven, eine Radmütze und Werbeflyer plus Startnummern und ein Roadbook, in dem auch noch die Verpflegungspunkte falsch eingetragen waren, chapeau!

Die Beschilderung macht jede RTF besser, das war ne Bauchlandung.

Die Streckenführung versteht jemand, der in der Gegend wohnt, leider auch nicht. 15 Minuten durch die Weinberge, Strecke teilweise auf stark befahrenen Straßen, andere Streckenabschnitte nahezu nicht zu bewältigen.

Die Verflegung ist mit der einer RTF für nen 10er Startgeld vergleichbar und selbst das Glas Wein im Ziel kostete extra.

Kurz: so nicht, meine Herren. Ich reiste mit selbst geflochtenen Vorschusslorbeeren an, siehe meine Beiträge früher, und wurde sehr gründlich enttäuscht.

War das ein schöner Tag? Absolut! Das lag an den vielen netten Menschen und Begegnungen. Daran, dass man gemeinsam gelitten hat (ja, das war aufgrund mangelnden Trainings eine Herausforderung) und das Raleigh SBDU seinen Job hervorragend machte. Danke an meinen Mitfahrer, der die Motivation und die Geschwindigkeit bergan hoch hielt.

Zwei platte Schlauchreifen gehen auf meine Dusseligkeitskappe, die waren schlicht zu alt. Wechseln war ne Angelegenheit von jeweils ca. 5 Minuten und dank eines spendablen Herrn, der anhielt um mit seinen Ersatzreifen nach ca 2/3 der Strecke zu schenken!!!, ein.tolles Erlebnis von vielen. Ich habe zuvor nach ca 45 minuten Fahrt bereits beim Peloton Karmapunkte sammeln dürfen, indem ich ein in die Speichen gezogenes Nuovo Gran Sport Schaltwerk mit nem Schraubenzieher als Hebel wieder do hinbiegen konnte, dass der Mann weiterfahren und! schalten konnte.
Ein Hoch auf italienische Landmaschinentechnik.

Bildauswahl:

IMG_20180825_080036.jpg
IMG_20180825_080553.jpg
IMG_20180825_091423.jpg
IMG_20180825_095340.jpg
IMG_20180825_095351.jpg
IMG_20180825_104905.jpg
IMG_20180825_120755.jpg
IMG_20180825_120806.jpg
IMG_20180825_120843.jpg
IMG_20180825_150203.jpg
 
Wenn der italienische Lizenzgeber das über die schlechte qualität der Veranstltung liest,könnte er ja den Veranstaltern die Namenzrechte entziehen
 
Wenn der italienische Lizenzgeber das über die schlechte qualität der Veranstltung liest,könnte er ja den Veranstaltern die Namenzrechte entziehen

Wieso? Das ist doch lediglich meine persönliche Meinung und individuelle Erfahrung. Da waren ja mehr als 250 andere dabei, die vielleicht zu einer anderen Einschätzung kommen.
 
Dabei hast du mir noch genau erklärt, dass das so sein muß, um ein Held zu werden. ;)
 
Hallo,

meine erste "Eroica" und ich muss sagen: hat mir gut gefallen. Über die Unzulänglichkeiten wurde ja schon ausführlich und berechtigt berichtet, aber insgesamt fand ich die sehr relaxte Atmosphäre ausgesprochen gut. Das auf dem Weingut fehlende Bier habe ich dann abends beim Essen in Eltville nachgefüllt, was wohl dazu beigetragen hat, dass ich mich auf der Strecke doch zeitweise sehr quälen musste. Besonders den groben Eisenbahnschotter wollte ich meinem Radl dann doch nicht antun und habe daher öfters geschoben als ich erwartet hätte. Auch erging es mir wie fast immer: irgendwas habe ich wieder vergessen. Diesmal, mein Handy im Auto (bei meiner richtigen Knipse habe ich den Akku nicht gefunden - erst als ich wieder zurück war). Schade, es gab manchmal grandiose Ausblicke zu bewundern. Immerhin habe ich mich noch erinnert, dass Sir Faust sein ehemaliges noch mal sehen wollte. Anbei ein eher bescheidenes Handyfoto, noch dazu von der Fahrt etwas eingedreckt. Aber das gute Stück hat die Tortur bravourös ohne Platten oder sonstige Pannen gemeistert. Ich hoffe doch sehr, dass diese Veranstaltung in Deutschland Bestand hat und wenn sich bis zum nächsten mal der Schotter festgefahren hat, bin ich wieder dabei.

Gruß
Meinhard

PS: weil ich meine Trinkflasche auch zu Hause vergessen hatte :rolleyes:, habe ich mir beim einzigen Teilemarktstand noch eine sauber und neu aussehende mit Brooklyn gelabelte erstanden. Nach Wiederkehr war ein großer Teil des Aufdrucks weggescheuert. Was solls - war ne Notlösung.
 

Anhänge

  • 20180825_155031.jpg
    20180825_155031.jpg
    957,6 KB · Aufrufe: 42
  • 20180825_155052.jpg
    20180825_155052.jpg
    521,7 KB · Aufrufe: 43
  • 20180825_155056.jpg
    20180825_155056.jpg
    648,3 KB · Aufrufe: 48
  • 20180825_155106.jpg
    20180825_155106.jpg
    941,9 KB · Aufrufe: 48
Kritik gabs ja schon reichlich (Ausschilderung, sehr schlechte Waldwege - gröbster Schotter, fast kein Teilemarkt usw.), trotzdem wars eine schöne Veranstaltung. Viele Mitfahrer in guter Stimmung, geile Räder und das Wetter wurde ab 11 Uhr immer besser. Verpflegung fand ich gut, die Wege durch die Weinorte, Weinberge und das Wispertal – super. Wenn der Veranstalter die kritischen Punkte s.o. verbessert bin ich nächstes Jahr gerne wieder mit dabei. Hier noch einige „Stimmungsfotos“ :-)

Eroica.1a.jpg

Eroica.1.jpg


IMG_0410.JPG


Eroica.2.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
So schlecht waren die Waldwege jetzt auch nicht, vielleicht auf insgesamt einem Kilometer. Ansonsten waren sie gut fahrbar.
Es sei denn, man wäre stur nack Track gefahren...da habe ich heute morgen auch noch einige Beschwerden gehört.
Es wäre am besten gewesen, keinen Track zu veröffentlichen und stattdessen 200 Schilder mehr aufzuhängen. Evtl. hätte man das ganze einem erfahrenen Veranstalter oder Verein überlassen sollen. Wer mal Giro Hattersheim oder Hugenotten RTF gefahren ist, weiß wovon ich spreche.
 
@crashtest: Deine Streckenbeschreibung passt genau, sogar der Track stimmt. Was aber der J. G. zwischen Dickschied und Laukenmühle zusammengefahren hat, ist mir schleierhaft. Auf jeden Fall war der Track dort voll daneben, z.T. mehrere Kilometer abweichend. Vielleicht sollte sich der Herr einfach mal darüber im Klaren sein, dass er niemanden mehr zum MTB-Weltmeister machen muss (oder kann)! Sorry, aber da kommen Erinnerungen hoch.
Ist aber offtopoc: habe gerade den Strava Track nochmal kontrolliert: voll daneben und fernab von jeglicher Ausschilderung! Da hat die rechte Hand nicht gewußt, was die linke getan hat! Da wären Abzweigungen gewesen, wo man hätte über Zäune und Leitplanken klettern müssen, definitiv. Der Bullshit nahm seinen Lauf, als zum Hofgut Mappen abgekürzt werden sollte (habe ich ignoriert) und ging dann richtig los, als es in der Kehre hoch nach Dickschied in die Wiese ging. Das und den Offroadmurks hinter Nauroth haben wir noch mitgemacht, danach nur noch nach Schildern und Bauchgefühl.
 
Zuletzt bearbeitet:
So schlecht waren die Waldwege jetzt auch nicht, vielleicht auf insgesamt einem Kilometer. Ansonsten waren sie gut fahrbar.
Es sei denn, man wäre stur nack Track gefahren...da habe ich heute morgen auch noch einige Beschwerden gehört.
Es wäre am besten gewesen, keinen Track zu veröffentlichen und stattdessen 200 Schilder mehr aufzuhängen. Evtl. hätte man das ganze einem erfahrenen Veranstalter oder Verein überlassen sollen. Wer mal Giro Hattersheim oder Hugenotten RTF gefahren ist, weiß wovon ich spreche.

ich bin stur nach der Beschilderung gefahren, (große Runde) und da waren m.M.n. ein paar Teilstücke dabei, die braucht auch ein "Eroico" definitiv nicht! Man schickt nicht hunderte von Enthusiasten mit 40 Jahe altem Material über neuzeitlichen "Schotter" bzw. Recycling Material und Geröll der übelsten Art. Schon gar nicht an Gefällstrecken oder Steigungen. Besonders auf dem Stück nach dem Wispertal habe ich sehr,. sehr viele Leute stehen sehen mit Laufrad- oder Reifenschaden... ansonsten war die Strecke an sich eigentlich ganz schön.
 
ich bin stur nach der Beschilderung gefahren, (große Runde) und da waren m.M.n. ein paar Teilstücke dabei, die braucht auch ein "Eroico" definitiv nicht! Man schickt nicht hunderte von Enthusiasten mit 40 Jahe altem Material über neuzeitlichen "Schotter" bzw. Recycling Material und Geröll der übelsten Art. Schon gar nicht an Gefällstrecken oder Steigungen. Besonders auf dem Stück nach dem Wispertal habe ich sehr,. sehr viele Leute stehen sehen mit Laufrad- oder Reifenschaden... ansonsten war die Strecke an sich eigentlich ganz schön.
Du meinst den Anstieg am Ernstbach. Stimmt, da waren auf gut 100 m Steine wie in einem Flussbett. Ich bin mit meinen Espoir gut durchgekommen, der Kollege hinter mir hat seinen Gatorskin gepetzt. Alle anderen im Umkreis haben dort geschoben, oft die bessere Wahl.
Ansonsten fand ich alles gut fahrbar, wenn man ein Auge für die Linie hat und Druck aufs Pedal bringt.
Der Wispertaunus zwischen Lorch und Bad Schwalbach ist traumhaft schön, hat dummerweise nur viele Steigungen, aber auch einsamste Strassen.
Was ich u.U. statt der ersten Steigung nach Rauenthal eingbaut hätte, wäre die Hallgarter Zange gewesen. Rauf kpl. Aspahlt und Betonplatte, dann entspannt auf feinem Schotter zum Hofgut Mappen und weiter auf die ausgeschilderte grosse Runde. Diese hätte ich dan über Ransel nach Preßberg und von dort nach Stephanshausen geführt. Und jetzt nicht ins Tal sondern eine Etage unterhalb des Rheinsteigs immer an der Kante Wald/Weinberg entlang zurück nach Erbach (z.B. oberhalb Vollrads, Kloster Eberbach). Dann hätte es die Anstiege besser verteilt und nach der letzten Verpflegung keine finale Abfahrt mehr gegeben.
Ich hatte ja bereits mal meine Hilfe angeboten.....wollte leider keiner hören (fahre ja auch erst seit 2009 hier kreuz und quer durchs Unterholz und Dickicht).
 
Zurück