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Rückenwind optimal nutzen

foffi

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Hallo,

bin mir nicht sicher ob ich in der richtigen Rubrik bin, hab aber mal Technik=Farhrtechnik gesetzt.
Ich bin am überlegen, welche Fahrtechnik bei starken Rückenwind am besten (schnellsten) ist ?
Oberlenkergriff um eine große Angriffsfläche für den Wind zu bieten und eine starke "Segelwirkung" zu erzielen oder Unterlenkergriff um die Aerodynamik zu verbessern ?
Vielleicht ist das auch eher was für Mathematiker.
 
AW: Rückenwind optimal nutzen

Da reicht gesunder Menschenverstand.
Wind beiseite:
Oberlenker ist (nach meiner Erfahrung) etwas ergonomischer, durch den weiter geöffneten Körper kannst Du freier kurbeln. Im Unterlenker kannst Du mehr Spannung aufbauen, das zieht aber nur kurz.
Das heißt mit Wind:
Sprint immer Unterlenker. Zumindest solange der wensentliche Vortrieb vom Treten kommt.
Strecke: ab ca. 20 km/ Windgeschwindigkeit unter Fahrgeschwindigkeit (oder relativem Gegenwind) Oberlenker fahren.
(20km/h ist zwar willkürlich aber bei mir so etwa der Wert, wo es bei Windstille aerodynamisch sinnvoll ist, in den Unterlenker zu wechseln).
Wird der relative Gegenwind schwächer oder sogar negativ, natürlich weiter Oberlenker.
Du solltest aber eins bedenken: relative Windstille ist z.B. bei 50 km/h über Grund schon der Übergang 6-7 Beaufort. Wenn da der Wind dreht, eine Abschattung kommt oder auch nur die Strasse eine Kurve macht, ist das unangenehm.
Meine Erfahrung in der Wirklichkeit: Windgeschwindigkeit lässt sich nicht direkt in Fahrt umsetzen. Gestern ca. 3Bft/15km/h mitwinds üg ca. 38-40 gegenwinds üg. 25-29, hieße (wenns direkt teilbar wäre) bei Windstille frei ca. 33km/h. Wenn das alle wäre, würde ich ab oberen 5Bft (-38km/h) schon nicht mehr Gegenwind heimkommen, bzw. rückwärts fahren.
Wenn Du relativen Rückenwind hast, bist Du entweder eine faule Sau, oder es wird Zeit, Schutzräume aufzusuchen.
 
AW: Rückenwind optimal nutzen

Ich denke der Unterlenker ist auch da optimal, da der Rückenwind wohl immer langsamer sein wird als die Fahrgeschwindigkeit (oder fahrt ihr bei Windstärken über 5 Bft?).

Demnach hätte man bei Rückenwind einfach weniger Fahrtwind zu überwinden als ohne Wind und da ist es dann wie sonst auch in der Betrachtung.
 
AW: Rückenwind optimal nutzen

Hallo!

Zuerst mal: Denke eher, dass die Frage im Bereich "Sonstige Rennradthemen" (http://www.rennrad-news.de/forum/forumdisplay.php?f=6) oder "Fitness und Training" (http://www.rennrad-news.de/forum/forumdisplay.php?f=8) besser aufgehoben wäre!

Zu Deiner Frage:
Probiers aus! ;-)

Meine Überlegung ist:
- Segeln (also möglichst groß und breit machen) nützt erst was, wenn der Windwiderstand durch den Fahrtwind kleiner (bzw. die Winde gleich groß sind) wird als der "Schiebewind".
- Damit müßte optimal weiterhin eine möglichst aerodynamische Position sein, der "Schiebewind" findet immer noch genügend Angriffsfläche!

Habe das aber noch nicht mathematisch (bzw. durch Testfahrten mit Leistungsmess-System) ermittelt! :D Mein Fahrgefühl bei starkem Wind geht aber in diese Richtung!

So und jetzt auf mich mit Gebrüll! :mex:

Viele Grüße

Wadenkneifer
 
AW: Rückenwind optimal nutzen

Meine Erfahrung in der Wirklichkeit: Windgeschwindigkeit lässt sich nicht direkt in Fahrt umsetzen. Gestern ca. 3Bft/15km/h mitwinds üg ca. 38-40 gegenwinds üg. 25-29, hieße (wenns direkt teilbar wäre) bei Windstille frei ca. 33km/h. Wenn das alle wäre, würde ich ab oberen 5Bft (-38km/h) schon nicht mehr Gegenwind heimkommen, bzw. rückwärts fahren.

:confused: Kannst du das noch mal anders ausdrücken? Ich hab's schlicht nicht verstanden ....

@TE: Aerodynamisch ist es klar: Wenn der Wind von vorn kommt, immer Unterlenker. Wenn der Wind von hinten kommt: Unterlenker, wenn du schneller bist als der Wind, Oberlenker, wenn du langsamer bist als der Wind.
 
AW: Rückenwind optimal nutzen

Ich würde erstmal drei Stunden gegenan fahren, um die halbe Stunde zurück genießen zu können:D
 
AW: Rückenwind optimal nutzen

Flach und bergab bist du mit Rückenwind immer* schneller als der Wind - also lohnt sich Untenlenker fahren. Sobald du langsamer als der Wind fährst (Steigung, Platten, Krämpfe ;)), lohnt sich die Obenlenkerposition.

*bei "normalen" Windgeschwindigkeiten unter 150km/h :D
 
AW: Rückenwind optimal nutzen

Ganz wichtig: bei seitlichem Gegenwind den Oberkörper so drehen, dass vor dem Torso ein Unterdruck entstehen kann, wodurch man nach vorne gezogen wird! :mex:
 
AW: Rückenwind optimal nutzen

Ich frag mich, wann der erste anfängt, einen soliden Dreimaster aus seinem Rad zu bauen und dann die Diskussion anfängt, ob die Autofahrer es tollieren sollte, wenn man während der Fahrt in die Takelage klettert, wo man doch so umweltbewusst fährt...
 
AW: Rückenwind optimal nutzen

Wie lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord :floet:
 
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