Das Van Rysel Roubaix Team und sein Titelsponsor führen ihre Partnerschaft in der Saison 2026 fort und setzen dabei auf eine klare Materialstrategie. Nach einer erfolgreichen Bilanz mit zahlreichen Podestplätzen ist das Ziel nun laut Partnern ein Sportprojekt, das Leistung und regionale Identität vereint.
Interessant ist die Entscheidung für das Arbeitsgerät: Während viele Profi-Teams je nach Profil zwischen verschiedenen Rahmen wählen oder zumindest leichte Aero Allround-Rennräder nutzen, setzt die Equipe aus Roubaix für alle Straßenrennen exklusiv auf das Modell RCR-F und nimmt auch einen Gewichtsnachteil in Kauf. Warum das Team auch bei harten Klassikern auf diesen Aero-Rahmen setzt, begründet die Marke mit der Auslegung auf Performance für technisch herausforderndes Terrain.
Dieses Material-Setup wird von einem Kader bewegt, der 2026 auf eine Mischung aus Routine und jungen Talenten setzt. Angeführt wird das Team von dem erfahrenen Leader Kévin Avoine und Kenny Molly. Mit Antoine Raugel kehrt zudem ein Fahrer mit WorldTour-Erfahrung ins Team zurück.
Das Design setzt auf das markante Team-Pink (Pantone 213C) im Frontbereich und rohes Carbon am Heck. Die regionale Herkunft des Teams wird durch grafische Details betont: Das neue Logo greift die ovale Form des ikonischen Velodroms von Roubaix auf, während dezente Muster am Rahmen an die legendären Kopfsteinpflaster-Passagen erinnern sollen. Passend zum neuen Look wurden auch die Trikots sowie Zubehör wie Helme und Brillen farblich abgestimmt, um ein geschlossenes Gesamtbild zu erzeugen.
Ausstattung Van Rysel RCR-F Team Van Rysel Roubaix
- Rahmenset: Van Rysel RCR-F (Carbon)
- Finish: Pink (Pantone 213C) / Raw Carbon
- Laufräder Zipp 454 NSW
- Antrieb / Bremsen SRAM Red / Force AXS
- Lenker / Vorbau Deda x Van Rysel
- Pedale Look
- Reifen Michelin Power Cup
Was haltet ihr davon, die gesamte Saison inklusive der Kopfstein-Klassiker auf einem Aero-Modell zu bestreiten?
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67 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumMuss er jetzt wirklich erklären, warum er mehr Freude an seinem Hobby findet, wenn sein Rad eine schöne Lackierung hat oder von einem Hersteller ist, mit dem er sich besser identifizieren kann?
Das dürfte eigentlich nicht schwer nachzuvollziehen sein..vorausgesetzt man möchte es auch verstehen natürlich 😉
Ich denke, du hast meine Kommentare missverstanden. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand sich zu etwas hingezogen fühlt oder etwas geil findet, auch wenn es wirtschaftlich oder technisch eher wenig Sinn macht. Dennoch sollte man aber immer fair und objektiv bleiben und nicht grundlos etwas schlecht reden, nur weil einen wegen des aufgedruckten Namen nicht gefällt.
Mein Kumpel hat ein RCR Pro und ist hellauf begeistert, auch an der Aufbauqualität war nichts auszusetzen.
Wir nennen es humorvoll sein Rad von „Aldi Sport“.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass das nicht das Image ist, das sich viele wünschen, wenn sie teils 5.500€ und mehr auf den Tisch packen.
Das Engagement bei den Pros scheint sich jedoch nach kürzester Zeit bezahlt zu machen, sich nach und nach von diesem Image zu lösen.
...sogar mit Mavic Paris-Roubaix-Felgen!
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