Rose Bikes expandiert in die Schweiz und gründet ein neues Joint-Venture. Geplant ist der Aufbau von zehn Stores in der Schweiz innerhalb der nächsten vier bis fünf Jahre. Der Flagship-Store eröffnet im Frühjahr 2020 in Meilen am Zürichsee. Alle Infos dazu gibt’s hier.

Mit dem Onlineshop www.rosebikes.ch ist die Bikemarke Rose in der Schweiz erfolgreich und verzeichnet dort bereits Millionenumsätze. Jetzt will der Omnichannel‐Fahrradhändler Rose Bikes sein Geschäft in der Schweiz sukzessive ausbauen und gründet hierfür ein eigenes Schweizer Unternehmen: Die Rose Bikes Schweiz AG. Als Gesellschafter mit an Bord sind der Schweizer Markenstratege und Retailexperte Carlos Friedrich und der Schweizer E‐Business‐Experte Bernard Winterhalter.

„Strategisch gehen wir in der Schweiz einen für uns komplett neuen Weg“, erläutert Marcus Diekmann, CCO und CDO der Rose Bikes GmbH die Gründung der Schweizer Aktiengesellschaft. „Als Mittelstandsunternehmen aus Norddeutschland expandieren wir nicht allein, sondern gründen eine AG gemeinsam mit Mitgesellschaftern aus der Schweiz. Carlos Friedrich und ich kennen uns bereits seit vielen Jahren und blicken bereits auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei Möbel Pfister zurück. Er und Bernard Winterhalter sind beide zwei absolute Retailexperten. Gemeinsam werden wir sehr schnell, sehr erfolgreich in der Schweiz werden.“

„Als Joint‐Venture agieren wir autonom und fokussieren uns darauf, relevante Produkte und Services für unsere Schweizer Kunden zu liefern. Das bedingt, dass wir auf die lokalen Marktbedürfnisse eingehen und trotzdem von den z.B. Einkaufsvorteilen unserer Hauptgesellschaft in Bocholt profitieren können“, erläutert Friedrich.

Eröffnung Flagshipstore am Zürichsee

Der erste Meilenstein ist die Eröffnung eines 815 Quadratmeter großen Flagshipstores in Meilen im Kanton Zürich im Frühjahr 2020 mit insgesamt fünf Mitarbeitern. Neben Büro‐ und Verkaufsfläche ist dort auch eine Werkstatt für die Endmontage und für Servicearbeiten geplant. „Die Lage unseres Flagshipstores ist sehr exponiert an der Seestraße, an der sowohl viele Autofahrer wie auch Radfahrer vorbeikommen, also für uns optimal“, freut sich Friedrich und hat ambitionierte Pläne: „Wir wollen das Filialnetz in der Schweiz sukzessive ausbauen und planen die Eröffnung von weiteren Stores in der Deutschschweiz und in der Westschweiz.“

Über das Marktumfeld

Der Schweizer Fahrradmarkt ist geprägt von unabhängigen, regionalen Fahrradfachgeschäften. In Zahlen sind das über 1700 Geschäfte und ein Marktanteil von über 80 Prozent. Fachmärkte wie z.B. M‐Way spielen mit unter 10 Prozent Marktanteil im Vergleich eine wesentlich geringere Rolle. Die Onlinehändler liegen sogar unter 5 Prozent Marktanteil, zu diesen zählte bis jetzt auch der Schweizer Shop von Rose Bikes. Das will der Radspezialist mit der Gründung von Rose Bikes Schweiz AG ändern und sich als Omnichannel‐Marke im On‐ mit Offline-Handel positionieren.

„Wir sehen in der Schweiz ein riesiges Potenzial für unsere Marke, deshalb gehen wir dort jetzt auch stationär auf Angriff“, erläutert Marcus Diekmann die strategische Expansion. „Unsere Bikes sind qualitativ hochwertig und können auf die Wünsche der Kunden personalisiert werden. Das passt extrem gut zu den anspruchsvollen Kunden in der Schweiz. Als Direktversender liefern wir schon seit vielen Jahren in die Schweiz und stehen auch dort für top Produkte, zum top Preis und top Services. Mit dem Filialnetz können wir unseren Serviceanspruch und das Einkaufserlebnis noch weiter ausbauen.“

360 Grad Vermessungsservice

Bei Rose Bikes ist die Personalisierung der Fahrräder groß geschrieben. Jeder Kunde kann sein Bike individuell konfigurieren, die Räder werden maßgeschneidert angefertigt ‐ basierend auf dem einzigartigen 360 Grad Vermessungsservice. Rose Bikes verzichtet dabei bewusst auf den Zwischenhandel und kann dank Direktvertrieb den Endkunden ein extrem gutes Preis‐ Leistungsverhältnis bieten.

Darüber hinaus ist Rose Bikes der erste Fahrrad‐Anbieter, der online und offline Einkaufswelten smart verbindet. Friedrich erläutert ein Beispiel: „Die Bike‐Konfiguration, die man bequem von zuhause über den Onlineshop startet, kann man im Store gemeinsam mit dem Verkaufsberater aufrufen, weiter verfeinern und vor Ort direkt ein ähnliches Fahrrad Probe fahren. Wir leben heute schon das nahtlose Einkaufserlebnis für unsere Kunden. Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt.“

Infos und Bilder: Pressemitteilung Rose Bikes
  1. benutzerbild

    peddarson

    dabei seit 04/2017

    Es wäre auch mal gut zu sehen, wenn in Deutschland noch ein paar Läden öffnen würden. Kann mir nicht vorstellen, dass es sich in den größeren Städten (Berlin, Hamburg etc) nicht lohnen würde
  2. benutzerbild

    Bierschinken88

    dabei seit 08/2015

    Es gibt wohl das Bestreben Partnerschaften mit Werkstätten in D einzugehen, sodass diese Rose-Räder sowohl in die Ausstellung stellen können, als auch Kunden direkt über den Händler bestellen können und der Händler das Rad einrichtet.
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    taylor180

    dabei seit 04/2010

    Super. Mein Sohn und ich sind seit mehreren Jahren Rose Kunden und konnten uns von der hohen Qualität der Produkte und dem
    profesionellen Kundendienst, auch für Schweizer Kunden, überzeugen. Es wird höchste Zeit, dass den Schweizer Händlern Konkurrenz
    ins Haus steht.

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