Heute mit folgenden Produkten: einer praktischen Fettpresse, Powermeter-Pedalen, einer vielseitigen MTB-Weste sowie kleinen Helfern für den Laufradbau und gegen krumme Scheiben.
Park Tool GG-1 Fettpresse – fettet, praktisch, gut
Im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass ich nun langsam wirklich eine Fettpresse brauche, weil mir das chaotische Fettgeschmiere aus Tuben und Tiegeln zunehmend zuwider war – besser spät als nie. So fand ich die günstige Park Tool GG-1 Fettpresse, die einfach von der Unterseite über einen Topf Fett befüllt wird und so oder ähnlich auch von anderen Herstellern erhältlich ist.
Sie macht genau das, was sie soll: Mit einem Druck auf den Schieber kommt vorne gut dosiert, über eine dünne Spritze, Fett heraus – nicht mehr und nicht weniger. Die Haptik des Tools ist, wie von Park Tool gewohnt, gut, die Qualität ebenfalls. Preislich liegt der UVP bei rund 41 €, online ist sie oft für knapp die Hälfte zu bekommen.
Favero Assioma Duo Powermeter-Pedale – funktionieren einfach!
Eine zuverlässige Leistungsmessung ist für ernsthaftes Training auf dem Rennrad unerlässlich. Um an entsprechende Daten zu kommen, gibt es mehrere Möglichkeiten – keine davon ist wirklich günstig. Wer mehrere Räder besitzt und häufig wechselt, ist mit Powermeter-Pedalen besonders flexibel unterwegs. Ich nutze die Favero Assioma Duo seit längerer Zeit an vielen unterschiedlichen Testbikes und bin begeistert von der Zuverlässigkeit und den konstanten Leistungswerten. Anschrauben, mit Radcomputer oder App kalibrieren, einklicken und losfahren – mehr braucht es nicht, um saubere Wattwerte zu erhalten.
Wie lange die internen Akkus exakt halten, habe ich nie ausgemessen. Mir reicht die Laufzeit vollkommen, alle paar Wochen werden sie geladen. Die Robustheit und die unkomplizierte Nutzung überzeugen mich im Alltag immer wieder. Ein kleiner Nachteil bleibt der Reisemodus, der die Pedale in einen Tiefschlaf versetzt und sich nur mit dem proprietären Ladegerät wieder deaktivieren lässt. Doof, wenn man dieses zu Hause vergisst und im Urlaub plötzlich „schlafende“ Pedale hat. Mechanisch funktionieren sie natürlich trotzdem.
Dirtlej Vest – das wertvollste Kleidungsstück für Mountainbiker
Ich habe die Dirtlej Vest im Test vor fast einem Jahr schon gelobt, aber sie ist es wert, in dieser Rubrik erneut genannt zu werden. Also nochmal, für alle, die es noch nicht verstanden haben: Die Weste ist das wertvollste Kleidungsstück für Mountainbiker. Ich hasse es, Jacken zu tragen. Mit der wasserdichten Dirtlej Vest kann ich selbst bei Nieselregen problemlos zwei bis drei Stunden draußen unterwegs sein, ohne über die Arme zu stark auszukühlen. Gleichzeitig bleibt der Oberkörper perfekt temperiert.
Über den Reißverschluss lässt sich die Weste komplett öffnen. Im Anstieg bedeckt sie dann nur noch ein kleines Stück Schulter – ich gare nicht im eigenen Saft und bleibe trotzdem geschützt. Ein schlicht geniales Produkt.
Nippeldreher – kein Felgen-Rasseln mehr
Ein kleiner, aber extrem hilfreicher Begleiter für alle, die selbst Laufräder bauen oder regelmäßig Felgen tauschen, ist ein guter Nippeldreher. Ich habe mir vor einigen Jahren den von Tune gekauft, der mittlerweile leider nicht mehr angeboten wird.
Das Kugellager liegt perfekt in der Handinnenfläche, die austauschbare Spitze führt den Speichennippel verlustfrei direkt ins Speichenloch. So verschwinden keine Nippel mehr in der Hohlkammer der Felge – ein Detail, das beim Aufbau enorm Zeit und Nerven spart.
Als nächstes Upgrade steht bei mir der Nippeldreher für den Akkuschrauber von Cyclus Tools auf der Wunschliste: Einfädeln mit Tune, einheitlich vorspannen mit Cyclus, danach geht es wie gewohnt auf den Zentrierständer und mit dem klassischen Speichenschlüssel weiter.
Amazon Disc Tool: Wenig Geld für einfache Disc-Brems-Justage
Zweimal benutzt und schon Fan. Bevor ich das Amazon Tool für 11 € gekauft hatte, habe ich manchmal recht lange gebraucht, um den Bremssattel der Disc-Bremse – etwa nach Laufrad-Wechsel – neu zu justieren. Mit den Distanz-Stücken zum Aufschieben auf den Rotor geht es super easy und klappt tatsächlich. Hatte ich nicht mit gerechnet. Das Richtwerkzeug ist auch brauchbar, hat aber recht scharfe Kanten.
Welches Produkt würdet ihr euch zulegen?
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23 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumMeiner Meinung nach gibt es zwei Methoden zum Einstellen des Bremssattels.
1. Schrauben lösen, Bremse betätigen, Schrauben festziehen. Funktioniert meistens, aber nicht immer.
2. Optische Methode mittels Lampe. Hier ist man aber öfters am Rumfrickeln, da sich durch das Festziehen der Schrauben manchmal auch die Bremssattelposition minimal verändert. => Hier könnte das Tool helfen, um die Spaltmaße fix zu halten. Aber wie gesagt: ich habs auch noch nicht ausprobiert.
Wenn man eine Bremse so ausrichtet, sieht das von oben erstmal gut aus, aber meistens stimmt das Untere Spaltmaß nicht und die Kolben stehen leicht schief, das führt dazu das zB immer ein Belag leicht anliegt und der andere einen weiteren Weg rausfährt. Das Gute, es bremst auch so, und wenn es nicht schleift ist es ok. Nach etwa einem halben Jahr werden die Beläge leicht schief abgebremst sein. Die meisten Leute wird das nicht jucken weil die Bremse funktioniert und Ruhe gibt.
Das kann man natürlich alles besser machen, Wenn die Kolben unterschiedlich kommen kann man den leichteren mit dem Werkzeug festhalten
damit der Andere wieder kommt, vorher mit Alkohol und Baumwolltuch reinigen. Das ist die Mobilisierungsgeschichte. Hinten sammelt sich etwas mehr Dreck. Und wenn man die Scheiben
schleiffrei gebogen hat geht das natürlich alles besser, was wiederum einen besseren Druckpunkt bringt.
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