Garmin Rally 110 und 210 Neue Powermeter-Pedale mit Akku

Garmin bringt mit den Rally 110 und 210 zwei neue Wattmess-Pedalsysteme auf den Markt. Die Pedale sind sowohl für den Einsatz auf als auch abseits der Straße konzipiert, bieten eine Messgenauigkeit von ±1 % und sollen mit bis zu 90 Stunden Akkulaufzeit punkten. Alle Infos gibts hier.
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Garmin Rally 110 & 210: Infos und Preise

Kein Batterietausch mehr bei den neuen Garmin Powermeter-Pedalen. Die neuen Garmin Rally Powermeter-Pedale versorgen Akkus mit Strom. Es gibt es mit einseitiger (110-Modelle) und zweiseitiger (210-Modelle) Wattmessung. Garmin gibt die Messgenauigkeit mit ±1 % an. Wie gehabt lässt sich der Pedalkörper auf den Pedalachsen austauschen. Drei Pedalkörper werden angeboten, diese decken die Shimano SPD und SPD-SL Standards sowie das Look Keo Pedalsystem ab. Damit will der Hersteller maximale Flexibilität für Rennrad, Gravel und MTB bieten.

Die Preise für die Rally 110 Pedale beginnen bei 649,99 €, während die Rally 210 Pedale bei 1.099,99 € starten. Ein Bundle mit Road- und XC-Pedalkörper gibt es für knapp 1.350 € (UVP).

  • Besonderheit Wechselbare Pedalkörper für Straße & XC
  • Material Pedalkörper Road: carbonverstärkter Verbund | XC: Metall
  • Material Pedalachse Stahl
  • Q-Faktor 53 mm (mit Spacer 55 mm)
  • Stack 12,2 mm (Road) | 11,5 mm (XC)
  • Messtoleranz ±1 %
  • Akkulaufzeit bis zu 90 h | Schnellladefunktion: 12 h in 15 min
  • Gewicht ab 312 g (Paar, Road 210) | 436 g (Paar, XC 210)
  • Schutzklasse IPX7
  • Kompatibilität SPD, SPD-SL, Look Keo
  • Verfügbarkeit ab sofort
  • www.garmin.com
  • Preis (UVP) Rally 110: ab 649,99 € | Rally 210: ab 1.099,99 €
Garmin stellt das Rally 110 und 210 Pedalsystem vor.
# Garmin stellt das Rally 110 und 210 Pedalsystem vor. – Die Powermeter-Pedale bieten jeweils ein- bzw. zweiseitige Wattmessung.
Der Pedalkörper der Roadpedale ist aus verstärktem Kunststoff gefertigt.
# Der Pedalkörper der Roadpedale ist aus verstärktem Kunststoff gefertigt. – Er lässt sich mit wenigen Handgriffen abziehen und gegen andere Pedalkörper tauschen.
Die Rally XC 110 und 210 Pedale setzen auf die gleichen Achsen, aber einen Pedalkörper aus Metall für Shimano SPD-Cleats.
# Die Rally XC 110 und 210 Pedale setzen auf die gleichen Achsen, aber einen Pedalkörper aus Metall für Shimano SPD-Cleats. – Preislich bewegen sich die Pedal-Paare zwischen 649,99 € und 1.199,99 € (UVP).

Details

Die einseitig messenden Rally 110-Modelle lassen sich über eine Nachrüstachse auf das 210-Modell aufrüsten, welches zusätzlich erweiterte Metriken wie Rechts-/Links-Verteilung und Cycling Dynamics erfassen kann. Mithilfe der Pedal IQ-Funktion werden Nutzer automatisch bei Bedarf an eine Neukalibrierung erinnert, beispielsweise bei starken Temperaturschwankungen.

Die Road-Versionen (RK für Look Keo, RS für Shimano SPD-SL) verfügen über ein carbonverstärktes Design für geringes Gewicht und hohe Steifigkeit. Die XC-Modelle sind dagegen vollständig aus Metall gefertigt, um eine höhere Robustheit im Gelände zu erreichen.
Garmin bietet neben Single- und Dual-Sensor-Versionen auch Bundles an, die Road- und Offroad-Nutzung kombinieren.

Mit einem Inbus können die Pedalkörper getauscht werden, um leicht zwischen den verschiedenen Systemen wechseln zu können.
# Mit einem Inbus können die Pedalkörper getauscht werden, um leicht zwischen den verschiedenen Systemen wechseln zu können.
Garmin verspricht eine Akkulaufzeit von 90 Stunden. Im Notfall lassen sich mit 15 Minuten Ladezeit 12 Stunden Fahrzeit herausholen.
# Garmin verspricht eine Akkulaufzeit von 90 Stunden. Im Notfall lassen sich mit 15 Minuten Ladezeit 12 Stunden Fahrzeit herausholen.

Die Pedale sind mit Edge-Fahrradcomputern, Garmin-Smartwatches sowie kompatiblen Drittanbieter-Geräten über ANT+ und Bluetooth verbindbar. Software-Updates werden automatisch übertragen. Wie gewohnt lassen sich über die Garmin Connect App oder andere gekoppelte Geräte die Kalibrierung und Einstellungen vornehmen. Außerdem können die Pedale mit der Tacx App für Indoor-Training gekoppelt werden.

Preisvergleich Garmin Rally Pedale

Garmin - Rally™ RK210 Dualsensor Wattmess-Klickpedale schwarz
Garmin Rally RK210
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Sport Bittl
928,00 €
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1.099,95 €

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Infos und Bilder: Pressemitteilung Garmin
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45 Kommentare

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  1. Wie soll das gehen? Der Spyder misst ja nur was am Kettenblatt ankommt. Wie soll der Spyder unterscheiden, ob die Kraft vom linken oder rechten Arm kommt?
    Der Spider mißt die Lastzyklen über die Zeit, somit summarisch links/rechts (im GEgensatz zu einseitigen Messungen. Da Sigeyi vorschreibt, wie der Spider zu positionieren ist (bei einigen Systemen mag das auch gar nicht anders gehen; bei Rotor muß man es nach Anleitung machen), "weiß" das System, welcher Lastzyklus von welcher Seite kommt. Insofern ist das m.E. genauso gut wie eine beidseitige Kurbelmessung - hier wird nichts interpoliert, und geschätzt, sondern einfach per Lastzyklus ausgewertet.
  2. Der Spider mißt die Lastzyklen über die Zeit, somit summarisch links/rechts (im GEgensatz zu einseitigen Messungen. Da Sigeyi vorschreibt, wie der Spider zu positionieren ist (bei einigen Systemen mag das auch gar nicht anders gehen; bei Rotor muß man es nach Anleitung machen), "weiß" das System, welcher Lastzyklus von welcher Seite kommt. Insofern ist das m.E. genauso gut wie eine beidseitige Kurbelmessung - hier wird nichts interpoliert, und geschätzt, sondern einfach per Lastzyklus ausgewertet.
    Die Pedale zeigen einen ja, in welchem Winkel man Kraft in das Pedal gibt. Teilweise sind das über 180 Grad. In Wiegetritte wird es noch schwieriger. Wie will der Spyder auseinanderhalten, woher die Kraft kommt?
  3. Die Pedale zeigen einen ja, in welchem Winkel man Kraft in das Pedal gibt. Teilweise sind das über 180 Grad. In Wiegetritte wird es noch schwieriger. Wie will der Spyder auseinanderhalten, woher die Kraft kommt?
    Ganz einfach; aus der definierten Position des Spiders - er "weiß" ja durch die eineindeutige Montage auf der Welle, welcher Teil der Lastkurve von welcher Seite kommen muß. Was da natürlich nicht korrekt zugeordnet werden kann ist der berühmt-berüchtige, und hoffnungslos überschätzte "runde Tritt" - wer wirklich signifkant mit dem Gegenbein zieht, wird das nur mit beidseitigem Kurbelsystem erfassen können. Mir sind dazu keine Zahlen bekannt, aber bei meinem Tritt bin ich ziemlich sicher, daß "rechts" auch primär vom rechten Bein kommt...
  4. Ganz einfach; aus der definierten Position des Spiders - er "weiß" ja durch die eineindeutige Montage auf der Welle, welcher Teil der Lastkurve von welcher Seite kommen muß. Was da natürlich nicht korrekt zugeordnet werden kann ist der berühmt-berüchtige, und hoffnungslos überschätzte "runde Tritt" - wer wirklich signifkant mit dem Gegenbein zieht, wird das nur mit beidseitigem Kurbelsystem erfassen können. Mir sind dazu keine Zahlen bekannt, aber bei meinem Tritt bin ich ziemlich sicher, daß "rechts" auch primär vom rechten Bein kommt...
    Das mit der definieren Position ist klar. Wenn man allerdings zum Beispiel mit dem rechten Bein etwas nach zieht, dann würde das Powermeter anzeigen, das man links stärker tritt, was dann Blödsinn wäre. Aus meiner Erfahrung mit Pedalen kann ich sagen, das es gut sein kann, das nur ein Fuß nach 6 Uhr noch Kraft abgibt. Die Links Rechts Verteilung sind bei solchen Spydern einfach sehr mit Vorsicht zu genießen.
  5. Wie @solution85 schreibt, bringt man über mehr als die Hälfte der Umdrehung Kraft auf das Pedal. Neben einem Power2Max habe ich auch die Garmin Rally der ersten Generation im Einsatz, die in den Cycling Dynamics die Powerphase darstellen. Der „Peak” ist relativ klar L/R abgrenzbar, die restliche Kraft wird aber über fast drei Viertel der Umdrehung verteilt, ohne dass ich mir einen „besonders runden Tritt” zusprechen würde.

    1758354811615.png

    Das bedeutet für Powermeter in der Spider, dass sie die Überlagerungen herausrechnen müssen. Die Dehnmessstreifen sind vermutlich aus Gründen der Messgenauigkeit dort angebracht, wo man von den Peakphasen ausgeht. Eine L/R-Verteilung ist aber über die gesamte Umdrehung nur näherungsweise ableitbar.

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