Specialized bis zur Rente Lebenslanger Vertrag für Remco Evenepoel

Paukenschlag auf dem Transfermarkt der Ausrüster: Remco Evenepoel bindet sich für den Rest seiner Karriere an Specialized. Damit zieht der Belgier mit dem anderen Superstar der Szene Mathieu van der Poel gleich, der ein ähnliches Langzeit-Agreement mit Canyon hält.
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Es ist ein Deal mit Seltenheitswert im Profizirkus: Remco Evenepoel hat eine lebenslange Partnerschaft mit seinem langjährigen Ausrüster Specialized unterzeichnet. Während Profis normalerweise mit ihren Team-Verträgen auch die Radmarke wechseln, zementiert der Doppel-Olympiasieger nun seinen Status als das globale Aushängeschild der US-Marke.

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Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Nach seinem Wechsel zu Red Bull-Bora-hansgrohe im Jahr 2026 bleibt Evenepoel zwar im gewohnten Material-Ökosystem, doch der neue Kontrakt geht weit über die Teamzugehörigkeit hinaus. Specialized-Gründer Mike Sinyard macht deutlich, dass Evenepoel nicht nur als Rennfahrer, sondern als integraler Bestandteil der Markenidentität gesehen wird. Evenepoel startete bereits als Junior auf Specialized und fuhr seitdem unter anderem zum Sieg bei der Vuelta a España sowie zu mehreren WM-Titeln.

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In der Praxis bedeutet dieser „Lifetime-Deal“, dass Evenepoel auch nach einem potenziellen Karriereende als Markenbotschafter fungieren dürfte. Laut Herstellerangaben soll der Ausnahmefahrer zudem weiterhin in die Produktentwicklung involviert sein. Evenepoel selbst betont das tiefe Vertrauensverhältnis: Die US-Amerikaner hätten ihn durch alle Höhen und Tiefen begleitet, weshalb der Schritt für ihn folgerichtig sei.

Damit ist das Duell der Giganten auch auf Ausrüster-Ebene für die nächsten Jahre festgeschrieben: Hier Remco auf Specialized, dort Mathieu van der Poel auf Canyon. Für Specialized ist die Unterschrift ein strategischer Sieg, um eines der größten Talente der Radsportgeschichte dauerhaft an sich zu binden.

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Lebenslanger Material-Vertrag: Ein kluger Schachzug oder schränkt sich Remco damit zu sehr ein?

Infos: Pressemitteilung Specialized

20 Kommentare

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  1. Bei Remco habe ich den Eindruck, dass er mit einem anderen Management, anderer Teamwahl und anderem Rennkalender schon weiter wäre. Die vermutlich frühe Bindung mit Specialized hat die Wahlmöglichkeit eingeschränkt.

    Du glaubst also, das liegt an der Wahl des Herstellers der Räder, auf denen er fährt? Also nicht an den Konkurrenten oder an ihm selbst?
  2. Und Sagans Move zu Total Energies war ja sportlich schon ein ziemlicher Abstieg. Selbst wenn es sich vielleicht fürs Rentenkonto gelohnt hat - seine Karriere ist da ja irgendwie unrühmlich versandet.

    Sagan ist 2024 noch ein Jahr beim slowakischen Pierre Baguette KT Team gefahren. Ich weiß nicht ob er dafür noch Geld genommen/bekommen hat, es ging wohl um die Förderung des slowakischen Radsports.
    Das Team fuhr Time, Sagan ein Specialized. Ist so bei einem WT Team natürlich nicht vorstellbar.
  3. hat van der Poel nicht auch sowas mit Canyon?

    scheint wohl jetzt mode zu sein

  4. Also wenn er in Rente geht wird er sterben? Haben die eine Glaskugel oder einen Auftragsmörder?
    Sind die Profis nicht Selbstmörder an sich?
    Die Rente erleben doch versicherungsmathematisch gesehen signifikant nicht alle?
  5. Der Artikel ist doch nichts weiter als eine Ansammlung von Marketing Bullshit. Ein Paukenschlag am Transfermarkt ist was anderes und dass Top-Leute langfristige Bindungen an Materialsponsoren haben auch nicht ungewöhnlich. Falls sich Evenepoel nach seiner Karriere als Nutzlos für Specialized erweist, wird man Mittel und Wege finden, diese Ehe zu trennen, bevor der Tod sie scheidet....

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