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Specialized bis zur Rente: Lebenslanger Vertrag für Remco Evenepoel

Was für ein anstehender Wechsel 2026? Ich dachte er sei schon bei Bora? Und wir hätten schon 2026? Ist das diese Matrix?
 
Peter Sagan hat auch so einen ähnlich Vertrag und sich auch nicht eingeshränkt - imho.
Naja, wenn Fahrerwechsel gleichbedeutend mit Materialwechsel ist, dann schränkt das ganz sicher ein, weil die Teams ja auch laufende Verträge mit bestehenden Materialsponsoren haben. Das in Gleichklang zu bringen ist nicht immer leicht oder wird u.U. teuer.

Und Sagans Move zu Total Energies war ja sportlich schon ein ziemlicher Abstieg. Selbst wenn es sich vielleicht fürs Rentenkonto gelohnt hat - seine Karriere ist da ja irgendwie unrühmlich versandet.
 
Merke ich bei meinem Tarmac SL 8 nicht, also doch zu alt und schlecht.
Aber im Ernst, ist doch ein schöner Vertrag und ich glaube die meisten Profis wären glücklich mit einem solchen.
Gibt Sicherheit und Anerkennung für die harte Arbeit um da überhaupt in diese Sphären zu kommen. Mit Jugend und Party ist da nicht viel und allein bei Rick Zabel seinem Buch bekommt man mal ein Gefühl wie hart so ein Weg dahin ist.
 
Meistens beinhalten solche Verträge ja nur eine Beschäftigungsgarantie.
Wenn er will bekommt er dort einen Job.
Selten steht in solchen Verträgen, dass man dann den Job der auf einen zugeschnitten ist bekommt oder den man aus seiner Vergangenheit heraus haben sollte, bekommt.
Oft ist darin auch ein mit der jeweiligen Art der Beschäftigung verbundene Zeitschiene enthalten.
D.h. desto später man sich in deren alleinigen Dienst stellt, desto unattraktiver wird das Jobangebot.
Wennst nach 10 jahren daher kommst
"He bitte, i brauch an Job, i verdien mitn Radlfahrn nix mehr, weil ma die Jungen um die Ohren fahren!
Habts nix für mich?"
Dann darfst im Headquarter Rasen mähen und Dachrinnen streichen.
 
Bei Remco habe ich den Eindruck, dass er mit einem anderen Management, anderer Teamwahl und anderem Rennkalender schon weiter wäre. Die vermutlich frühe Bindung mit Specialized hat die Wahlmöglichkeit eingeschränkt.
Erst der Versuch auf Grand Tours Sieg zu gehen mit einem Team (Quickstep) das bis dahin noch nie eine gewonnen hat.
Jetzt irgendwie weiterhin auf Grand Tours Sieg aber mit mehr Eintagesrennen bei einem Team das bisher einmal eine gewonnen hat, dafür aber die richtige Radmarke, Redbull und sehr viel Geld am Start hat.
Vom Typ her hätte er wohl gut zu Ineos gepasst. Aber mit alledem kann ich mich irren.
 
Wie "negativ" sich so ein Vertrag entwickeln kann, sieht man aktuell bei Marianne Vos, Wout van Aert und MvdP.

Also bitte: Was soll daran schlecht sein? Remco hat für den Rest seines Lebens ausgesorgt, identifiziert sich mit der Marke und fährt darauf große Erfolge ein.
 
Bei Remco habe ich den Eindruck, dass er mit einem anderen Management, anderer Teamwahl und anderem Rennkalender schon weiter wäre. Die vermutlich frühe Bindung mit Specialized hat die Wahlmöglichkeit eingeschränkt.

Du glaubst also, das liegt an der Wahl des Herstellers der Räder, auf denen er fährt? Also nicht an den Konkurrenten oder an ihm selbst?
 
Und Sagans Move zu Total Energies war ja sportlich schon ein ziemlicher Abstieg. Selbst wenn es sich vielleicht fürs Rentenkonto gelohnt hat - seine Karriere ist da ja irgendwie unrühmlich versandet.

Sagan ist 2024 noch ein Jahr beim slowakischen Pierre Baguette KT Team gefahren. Ich weiß nicht ob er dafür noch Geld genommen/bekommen hat, es ging wohl um die Förderung des slowakischen Radsports.
Das Team fuhr Time, Sagan ein Specialized. Ist so bei einem WT Team natürlich nicht vorstellbar.
 
hat van der Poel nicht auch sowas mit Canyon?

scheint wohl jetzt mode zu sein
 
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