In Schürfwunden verstecken sich gerne kleine Steinchen, Sandkörner und was sonst noch so auf unseren Wegen rumliegt. Die sind teilweise so klein, dass man sie zunächst nicht sieht. Wenn sie drin bleiben, sieht man halt hinterher die Stellen, an denen sie rauseitern

oder nette kleine schwarze Punkte unter der Haut, die klassischen Asphalttattoos.
Deshalb werden Schürfwunden "ausgebürstet". Und das ist genau so gemeint, wie es klingt. Unsere Chirurgen nehmen ne sterile Wurzelbürste und schrubben kräftig. Hat gleichzeitig den effekt, dass die Wunde angefrischt und besser durchblutut wird. Dadurch heilt es dann besser.
Zusätzlich gibt es neue Studien, dass wunden in einem feuchten Millieu besser heilen, als wenn sie trocken sind (dann reißen Krusten und neu gebildete Zellbrücken imm er wieder ein). Deshalb sollte man tiefere Wunden nicht offen lassen, sonden nen geschlossenen Verband drum machen, vorher etwas Gaze drauf, damit es nicht verklebt und eben nicht "Luft dran lassen"