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Wieviel Umdrehungen jagt ihr auf die Kurbel?

cbk

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Malzeit,

nachdem mir zu Ohren gekommen ist, daß mein Trittfrequenz viel zu niedrig ist und ich bei Papas Stadtflitzer mit Kompakt-Kurbel irgendwie immer am Übersetzungsmaximum rumfahre (da fehlen nen paar Gänge ;) ), wollt ich mal die Frage stellen, was denn so normal ist.

Hab jetzt mal auf die Trittfrequenz geachtet:
- Normal fahr ich so knapp 80 U/min
- Das größte Tempo erreiche ich mit entsprechend großer Übersetzung bei ca. 60 U/min (im Sattel sitzend)
- beim Angriff krieg ich auch so für 10-15 Minuten 90 U/min auf die Welle
- 100 U/min geht nur so für 1 Minute und ich fahr nicht mehr geradeaus sondern fange an zu eiern.
- 120 U/min gehen nur mit Clickies, sonst würden mir die Füße von den Pedalen fliegen.

Ich habe hier im Forum gehört, daß man so 100 - 120 u/min bringen sollte. Nur frag ich mich, wie das gehen soll?
Oder soll ich es bei der niedrigen Umdrehungszahl belassen?

Ach ja, die übrigen Daten: (einer 2stündigen Tour)

- Puls während der Fahrt: 120-150, in Spitzen auch mal bis 190 und beim Halt an der Stopp-Kreuzung so knapp 100
- Wasserverbrauch: 1 Liter alle 10km :confused:
- Marschtempo: 32km/h

Mein Gewicht: inzw. 90kg und steigend :eyes:


Also: Was mache ich falsch?
 
Probier mal niedrigere Gänge und dafür eine höhere Trittfrequenz. damit sollte das Tempo (in etwa) gleich bleiben, die Belastung auf die Knie und der Druck auf die Pedale ist aber wesentlich geringer. Daher ist es für die Gelenke besser.

Ich frage mich nur, warum Du anfängst zu eiern? Kaputt? Oder Koordinationsschwierigkeiten? ;)
 
ManofStil schrieb:
Ich frage mich nur, warum Du anfängst zu eiern? Kaputt? Oder Koordinationsschwierigkeiten? ;)

Weil das bei den Umdrehungszahlen bei mir mit'm Ziehen am Pedal nichts mehr wird. Das ist nur noch wildes Reintreten. Ich weiß echt nicht, wie ihr es auf diese Umdrehungszahlen bringt?
 
cbk schrieb:
Weil das bei den Umdrehungszahlen bei mir mit'm Ziehen am Pedal nichts mehr wird. Das ist nur noch wildes Reintreten. Ich weiß echt nicht, wie ihr es auf diese Umdrehungszahlen bringt?

Probier mal, dich nicht auf's treten, sondern (ausschließlich) auf's Ziehen zu konzentrieren - das Treten machst Du ja eh aus Gewohnheit. Und dann nimm einen recht kleine Übersetzung und fang bei 80 1/Min an und steigere Dich. Vergiß erst einmal Tacho und Puls. Später kannst Du dann den Puls dazu nehmen.
 
ich bin auch eher fürs langsame Mahlen. bei 120 Touren fliegt mir sonst die Pumpe weg.

Gruß
Giro
 
Lies mal diesen Artikel hier: Die Vor- und Nachteile des Spinnings.

Interessant ist, daß Spinning nach diesem Artikel bereits bei 90 Umdrehungen anfängt. Ich bin früher immer um die 70 U/min gefahren. Dann hab ich mir nach und nach 90-100 U/min angewöhnt. Dann las ich diesen Artikel und fahre seither wieder mit mehr Kraft, etwa 80-90 U/min, was mir auch entgegenzukommen scheint, aber ich übe auch streckenweise bis 120 U/min zu gehen. Letzteres ist aber nicht die Regel. Da muß jeder sein eigenes Optimum finden.
Hohe TFs sind natürlich nur mit Clicks und mit etwas Übung zu schaffen, will man dabei auch noch "rund" treten (und ziehen), ist die Übung umso wichtiger.
 
ok,ich werde mich einreihen....

ich bin letzte woche mal mit ein paar leuten aus meiner gegend gefahren und auch ich fahre zu hohe gänge und niedriger TF
ich versuche grade meine TF zu erhöhen

meine tour heute
tkm 95,2
3 h 58 min
schnitt 23,94
schnitt UPM 80
schnitt puls 129

ich komme bis max 110 UPM.....dann kommt warscheinlich die Koordinationsschwierigkeiten....als wenn die kette runter fliegt und ich ins leere trette.....und wenn ich höher schalte,geht die TF runter.......aber ich fahre ja auch erst seit mai mit dem RR(ist das wenigstens eine endtschuldigung????)

lg susanne
 
cbk schrieb:
Malzeit,

nachdem mir zu Ohren gekommen ist, daß mein Trittfrequenz viel zu niedrig ist und ich bei Papas Stadtflitzer mit Kompakt-Kurbel irgendwie immer am Übersetzungsmaximum rumfahre (da fehlen nen paar Gänge ;) ), wollt ich mal die Frage stellen, was denn so normal ist.

Hab jetzt mal auf die Trittfrequenz geachtet:
- Normal fahr ich so knapp 80 U/min
- Das größte Tempo erreiche ich mit entsprechend großer Übersetzung bei ca. 60 U/min (im Sattel sitzend)
- beim Angriff krieg ich auch so für 10-15 Minuten 90 U/min auf die Welle
- 100 U/min geht nur so für 1 Minute und ich fahr nicht mehr geradeaus sondern fange an zu eiern.
- 120 U/min gehen nur mit Clickies, sonst würden mir die Füße von den Pedalen fliegen.

Ich habe hier im Forum gehört, daß man so 100 - 120 u/min bringen sollte. Nur frag ich mich, wie das gehen soll?
Oder soll ich es bei der niedrigen Umdrehungszahl belassen?

Ach ja, die übrigen Daten: (einer 2stündigen Tour)

- Puls während der Fahrt: 120-150, in Spitzen auch mal bis 190 und beim Halt an der Stopp-Kreuzung so knapp 100
- Wasserverbrauch: 1 Liter alle 10km :confused:
- Marschtempo: 32km/h

Mein Gewicht: inzw. 90kg und steigend :eyes:


Also: Was mache ich falsch?

ich verstehe da was nicht richtig,
  • wie misst du die U/min??? (zählen oder Trittfrequenzmesser)
  • fährts du (normal) ohne Klickpedale??? (runder Tritt???)
  • Warum trinkst du so viel??? (Kamel in der Verwandschaft???)
  • Nimmst du auf deiner 2 Std. Tour >6 Flaschen mit (32 km/h, wo tust du die hin???)
32 km/h find ich übrigens super
Gruß
Reiner
 
ManofStil schrieb:
Ich frage mich nur, warum Du anfängst zu eiern? Kaputt? Oder Koordinationsschwierigkeiten? ;)
Ist der Klassiker wenn man es nicht gewohnt ist mit einer hohen TF zu fahren, den geht das eine Zeit lang noch gut, doch plötzlich fällt man ein wenig aus dem Rythmus und dann kommt das ganze "System ins Schwingen der Eigenresonanz". Das kenne ich auch bei hoher TF.

Eine hohe TF kann man recht gut auf der Rolle üben, da sieht man schön ob das Rad ruhig bleibt oder am Stativ zu rütteln beginnt. Mit dem Spinner ist das noch tricky, da die keinen Freilauf haben, würde ich keine sehr hohen TF fahren. Als sehr hoch sehe ich eine TF > 120 an. Die sind unter Umständen nicht mehr zu kontrollieren und könnten Dir die Beine mitreissen, wenn Du nicht mehr mitzuhalten vermagst. Somit Verletzungsgefahr!

Im Spinning ist es einfach, Du fährst die BPM des Musikstückes, pro Beat eine Umdrehung. Techno ist noch beliebt! :D

Gruss, Bidonvergesser
 
opareiner schrieb:
ich verstehe da was nicht richtig,
  • wie misst du die U/min??? (zählen oder Trittfrequenzmesser)
  • fährts du (normal) ohne Klickpedale??? (runder Tritt???)
  • Warum trinkst du so viel??? (Kamel in der Verwandschaft???)
  • Nimmst du auf deiner 2 Std. Tour >6 Flaschen mit (32 km/h, wo tust du die hin???)
32 km/h find ich übrigens super
Gruß
Reiner


zu 1.: Nachdem mir an Papas Stadtflitzer mit Kompaktkurbel aufgefallen ist, daß das da mit den Gängen nicht mehr reicht, hab ich vor einigen Wochen den Luxus gegönnt und so einen lektrischen Trittfrequenz Kram gekauft (normalerweise halt ich nicht viel davon genau nach Vorgabe zu fahren).

zu 2.: Auf'm Renner fahr ich mit Clickies. Der Stadtflitzer hat verständlicherweise keine Clickies. Wenn ich mit dem 120 U/min treten will, fliegen mir die Füße fast von den Pedalen. So rein koordinationstechnisch. Beim Renner geht es mit 120 U/min gerade so. Da sind die Füße ja festgebunden. Aber ist ne wilde Treterei und nichts anderes... und nach spätestens ner Minute bin ich so langsam alle.

zu 3.: Na, ich bin irgendwie nen wandelnder Wasserfall. Warum weiß ich auch nicht. :( Jedenfalls ist das Lenkerband jedesmal so klamm, daß das Wasser am Lenkerende am Stopfen runtertropft. Warum das so ist frag ich mich auch schon ewig. ... Ist nämlich gar nich toll, wenn du den Schweiß durch die Nase mit "einatmest". :ka:

zu4.: Bei der Wassermenge kommst mit Flaschen allein nicht weiter. Da hilft nur Camelbag, auch wenn es ein Stilbruch ist. :o
 
Rad-ins-Restaurant-Nehmer schrieb:
Ist der Klassiker wenn man es nicht gewohnt ist mit einer hohen TF zu fahren, den geht das eine Zeit lang noch gut, doch plötzlich fällt man ein wenig aus dem Rythmus und dann kommt das ganze "System ins Schwingen der Eigenresonanz". Das kenne ich auch bei hoher TF.

Hm, na gut. Ich hab eh leicht reden. Das Problem hatte ich nie. In der Zeit, wo ich auf mein RR gewartet habe, hab ich mich schlau gemacht und so von Anfang an mit recht hoher TF gefahren.

Vielleicht bin ich auch einfach ein Koordinationstalent. :D
 
cbk schrieb:
Weil das bei den Umdrehungszahlen bei mir mit'm Ziehen am Pedal nichts mehr wird. Das ist nur noch wildes Reintreten. Ich weiß echt nicht, wie ihr es auf diese Umdrehungszahlen bringt?

was hastn Du für Oberschenkel? Habe schon öfters den verdacht gehabt, daß die optimale trittfrequenz bei leuten mit kräftigeren Körperbau was tiefer liegt.
Mir geht das mit meinen "Kriteriumskeulen" ähnlich. Als ich angefangen habe, war ich meistens so mit 75-80 unterwegs, hab mich dann sklavisch auf 95-100 kapriziert und bin jetzt eher bei 85-90 unterwegs. Mir persönlich gehts bei niedrigeren Tretfrequenzen besser, im Flachen wie bergauf. Das Risiko ist, dass ich in schweren Anstiegen auch etwas langsamer als sonst trete, da zwicken dann schon mal die Knie.
An Deiner Stelle würde ich zunächst mal für einige hundert km probieren, im Flachen grundsätzlich über 80 zu fahren. Danach dann mal auf 90-100 zielen. Wenn das dann schon zu viel ist, wieder abspecken.

Wintertraining auf der Rolle oder dem Spinning-Bike kannst Du sehr gut nutzen, um Deine TF zu erhöhen. MP3 mit passender musik volladen, und los gehts. Für 3-4 minütige intervalle mit ~120er Trittfrequenz hat New Oreder ein Menge im Angebot. für den rest der 2-3 Stunden suchst Du Dir Musik, die 90-100 bpm hat. Alternativ kanst du auch Berge einbauen ("bleu monday" -maxiversion, perfekt). Wen DU das über 3-4 monate durchziehst, wirst Du auf jeden Fall höher treten als vorher.
 
Das Thema ist ja schon öfters besprochen worden; ich versuche hier mal einen pragmatischen Ansatz zu finden.

Richtig ist, dass die max. Kraftleistung eher in einem niedrigen Drehzahlbereich (so ganz grob 60-90 U/min) erbracht wird - ist ähnlich wie mit dem Drehmoment beim Auto, denkt einfach, Ihr wärd eine Maschine.

Eigentlich ist es ja wohl klar, dass es aber sehr unökonomisch ist, ständig mit max. Krafteinsatz zu fahren, wie lange will man das aushalten. Also einen leichteren und kürzeren Gang Bei gleicher Geschwindigkeit wählen. Dies ermöglicht auch, dass ich den Gang länger fahren kann und nicht herunterschalten muß, wenn's plötzlich Bergauf geht. Dies ist ein sehr oft zu beobachtender Effekt wenn weniger Trainierte mit besser Trainierten fahren. In der Ebene gelingt es, die Geschwindigkeit zu halten, vielleicht sogar mal vorne zu fahren; dies bei dickem Gang und geringer Drehzahl. Zieht's jetzt leicht an, platzen diese Leute dann gerade zu weg, da die Drehzahl in einen so ungünstigen Bereich fällt, dass keine vernünftige Leistung mehr erbracht werden kann.

Ein anderes Problem ist die erreichbare max. Geschwindigkeit. Wenn ich es nicht schaffe, einen kleinen Gang 100 mal pro Minute rumzubekommen, dann sicher auch keinen Dicken.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welcher Gang und welche Drehzahl passen hier ein paar Übungstipps.

Man überlegt sich einen Rundkurs von etwa 50-60km Länge mit möglichst gleichmäßigem Profil, ein paar Hügel dürfen da ruhig drinnen sein. Dann entscheidet man sich vor der Fahrt, mit welchem Gang man heute unterwegs sein will und wie schnell. Man sollte es schaffen, 50km auch mal ohne schalten zu fahren; nur so bekommt man tatsächlich ein Gefühl für die tatsächlichen Gegebenheiten wie Steigung, Gefälle, Belag, Wind, etc.

Ein paar Vergleichswerte:

Übersetzung Km/h (Durchschnitt auf Rundkurs)

39/17 = 26Km/h
39/16 = 28km/h
53/19 = 31km/h
53/17 = 33km/h
53/16 = 36km/h

Weiter führe ich dies hier nicht, weil noch höhere Schnitte zumindest für mich über die genannte Distanz solo nicht zu erreichen sind und der obere Bereich auch schon recht grenzwertig ausfällt.

Das ist im übrigen auch ein ganz gutes Aufbautraining, die Strecke an den folgenden Tagen jeweils mit einer höheren Übersetzung zu fahren. Ich kann nur jedem, der über seine Drehzahl nachdenkt, dringend empfehlen, das mal auszuprobieren. Insbesondere kostet es auch viel Selbstdisziplin, auf einer leichten Gefällstrecke nicht sofort einen höheren Gang zu wählen, sondern man muß sich auf's "Wuseln" konzentrieren.

Der Lohn dafür ist, dass man sehr ökonomisch und locker fährt und seine Gesamtleistung deutlich verbessert.

Gruß
Bergmarder
 
cbk schrieb:
zu 1.: Nachdem mir an Papas Stadtflitzer mit Kompaktkurbel aufgefallen ist, daß das da mit den Gängen nicht mehr reicht, hab ich vor einigen Wochen den Luxus gegönnt und so einen lektrischen Trittfrequenz Kram gekauft (normalerweise halt ich nicht viel davon genau nach Vorgabe zu fahren).

zu 2.: Auf'm Renner fahr ich mit Clickies. Der Stadtflitzer hat verständlicherweise keine Clickies. Wenn ich mit dem 120 U/min treten will, fliegen mir die Füße fast von den Pedalen. So rein koordinationstechnisch. Beim Renner geht es mit 120 U/min gerade so. Da sind die Füße ja festgebunden. Aber ist ne wilde Treterei und nichts anderes... und nach spätestens ner Minute bin ich so langsam alle.

zu 3.: Na, ich bin irgendwie nen wandelnder Wasserfall. Warum weiß ich auch nicht. :( Jedenfalls ist das Lenkerband jedesmal so klamm, daß das Wasser am Lenkerende am Stopfen runtertropft. Warum das so ist frag ich mich auch schon ewig. ... Ist nämlich gar nich toll, wenn du den Schweiß durch die Nase mit "einatmest". :ka:

zu4.: Bei der Wassermenge kommst mit Flaschen allein nicht weiter. Da hilft nur Camelbag, auch wenn es ein Stilbruch ist. :o


Jetzt kann ich dir auch antworten,
der größte Unterschied zwischen Rennradln und Radfahren ist der "runde-Tritt".
Das hat zunächst mal nichts mit der Trittfrequenz zu tun sondern ist eine "Technik" und die muss man üben = trainieren, auch bei langsamer 60-80 U/min und erst wenn das permanent sitzt (d.h. auch wenn man nicht bewusst daran denkt) dann klappts auch mit der Trittfrequenz > 100, ohne aus der Puste zu kommen
Gruß Reiner
PS.Ich brauch bei Saison-Start immer so ca. 2 Monate bis der runde Tritt wieder "automatisiert" ist...
 
Ich muss auch sagen, dass ich selber gerne hohe Umdrehungen fahre. Durchschnitt liegt bei ca. 90 U/Min - gehe aber auch gerne über 100 - 110 U/Min.
Trotzdem fahre ich selber sehr gerne auch mal Touren mit ner Trittfrequenz von 80 U/min. Aber es hängt immer davon ab wie mein Training abläuft. Wichtig ist, wie schon weiter oben angemerkt, dass auch bei hoher Umdrehung ein sauberer und runder Tritt vorhanden sein soll. ;)
 
eine hohe TF sieht natührlich auch schön aus
nur finde ich es sehr schwierig es auch umzusetzen

ich weiß,ich bin frau " ungedult" und möchte am liebsten in einer woche eine TF von 100 und ein schnitt von 30 fahren

aber ich übe ja......

lg susanne
 
Hi,

ich fahre seitdem ich mit dem RR-Training begonnen habe aussschließlich hohe Trittfrequenzen im Bereich von 90-113U/min bei einer Übersetzung von 42/20-15
und komme gut damit zurecht. Man muss es anfangs erstmal üben und vorallem nicht überstürzen - Also erstmal langsam angehen und nicht gleich ärgern, wenn man es nicht gleich super treten kann, vorallem über lange Distanzen hinweg.

Klickies sind dafür natürlich pflicht, wenn man es richtig machen will. Ist mir auch bei den hohen Umdrehungen von der Sicherheit her angenehmer.

;);)
 
bei mir ist es verschieden.. je nach dem was geht. ob ich in der stadt fahre.. oder auf leistung...

so standartwerte beim geradeausfahren in rpm:
ga1: 85
sitzendes sprinten(mit viel kraft um schnell zu beschleunigen): 65-75
zeitfahren(an der leistungsgrenze): 95 (-105 auf den letzten kilometern)
in der 30er zone mit sonntagsfahrern: 50 (mit 55/11 :p ).

fahre eigentlich echt alles mögliche vor allem in der stadt... meißtens gehen höhere frequenzen bei "klarer lage", wo man weiß wie lange man tretten kann... also nicht, wenn man im stop and go verkehr unterwegs ist...
 
Zu dem Thema hätte ich mal eine Frage:
Ich fahre nie unter 90er Frequenz (nicht mal am Berg), und wenn ich in der Ebene richtig Dampf mach, sind mir sogar 100 zu wenig. Klingt lustig, aber wenn ich mit der Trittfrequenz unter 100 fall, fühl ich mich kraftlos, wenn ich richtig Stoff geben muß...
Zum Runden Tritt: Ich achte da kein Stück drauf und habe auch nicht den Eindruck, daß ich jetzt viel ziehen würde. Reicht es da nicht, wenn der Tritt offenbar so rund ist, daß bei 110 U/min noch nichts anfängt zu wackeln/ruckeln/schwingen? Natürlich sind die Oberschenkel auf der Vorderseite dicker, aber das typische "Päckchen" auf der Rückseite hat sich auch so entwickelt. Soll ich das jetzt irgendwie speziell trainieren, und kann ich dadurch noch mehr Leistung aktivieren?
Ich fahre im Winter immer freie Rolle - aber auch, ohne bewußt zuziehen...
 
dast ist wohl einfache gewöhnung der muskeln. da man beim schnelleren tretten weniger kraft braucht, bekommt man einfach etwas schmälere beine, die dann auch nicht plötzlich dick tretten können.

100 rpm sind ja noch im grünen berech.... auch 110 bei "dampf" gehen ja auch noch.

bei mir ist es so, dass ich ab 100 automatisch einen runden tritt habe, da die beine von alleine nach oben wegfliegen wollen... so gibts bei den frequenzen fast nix mehr zu beachten.

anspruchsvoll(richtig ausgeführt aber auch am effizientesten) ist es so bei 95, da das so eine art übergang ist.

richtig bewusstes ziehen braucht man ja so garnicht... man muss einfach schauen, dass man das pedal entlastet. also so, dass wenn man mit normalen pedalen fahren würde, die füße nicht von diesen abheben würden. echtes ziehen braucht man nur beim anrtitt....
 
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