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Vom Rennradfahrer zum Familienmensch

Idee: Sollte deine Freundin gern länger schlafen kannst du evt. die Zeit in der Früh nutzen um am WE radfahren zu gehen, und dann habt ihr zwei gemeinsam den restlichen Tag ab dem Vormittag. Ansonsten evt. noch nach der Arbeit je nachdem wie lange du arbeiten musst.

Aber natürlich wäre es wünschenswert wenn sie auch Verständnis und vielleicht später einmal Begeisterung fürs Radfahren bekommt.

Bin mit meiner Freundin seit über 8a zusammen, wir haben mit einem E-Bike angefangen, und nach 4 Jahren ist sie aufs Rennrad umgestiegen und kann sich ein Leben ohne Rad nicht mehr vorstellen. Natürlich muss ich da meine Leistung reduzieren vor allem bergauf. Aber Spaß macht das immer noch. Und ich habe einen Job wo ich nur 4 Tage die Woche arbeiten muss, der eine freie Tag gehört ganz alleine mir, da kann ich dann fahren wohin und wie schnell ich möchte.
 

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Re: Vom Rennradfahrer zum Familienmensch
Von Anfang an klarmachen, inwieweit du den Radsport weiterbetreiben wirst. Niemals einen Rückzieher machen und dies schlimmstenfalls auch noch kommunizieren à la "Schatz, für dich fahre ich nicht mal mehr die Hälfte von dem Pensum von früher", was insgeheim unattraktiv macht wenn der Partner merkt, dass man sich extra für diesen total verrenkt und vieles aufgibt (Klingt erstmal suspekt ist aber Paarpsychologie halt)
...um dann dann (am schlechtesten) wieder nach der Phase eurer ersten grossen Verliebtheit wieder versuchen gegen einen möglichen Widerstand das einstige Niveau wieder hochzufahren.
 
Was willst du?
Eine nichtradelnde Beziehung oder radfahren wann immer du willst?
Das solltest du dir zuerst klar werden. Beides funzt ned!

Und btw.... diese Frage hier zu stellen war ja doch wohl nur scherzhaft gemeint, oder?
Fall nicht, hast du ein anderes, wesentlich ernsteres Problem.
 
Was willst du?
Eine nichtradelnde Beziehung oder radfahren wann immer du willst?
Das solltest du dir zuerst klar werden. Beides funzt ned!

Und btw.... diese Frage hier zu stellen war ja doch wohl nur scherzhaft gemeint, oder?
Fall nicht, hast du ein anderes, wesentlich ernsteres Problem.
Ich glaube, Lauch wollte einfach nur n bisschen Jammern. Ist doch legitim im Forum.
 
als ich noch jung war hatte ich das so gelöst das ich nur im winter, während der zeit an dem ich nur max. 4x die woche fuhr, eine freundin hatte. ziemlich rechtzeitig zum (renn-)saisonstart war ich wieder single und habe mir erst wieder was ab herbst gesucht.
irgendwann habe ich erkannt das es so nicht ewig gut gehen kann und war dann längere zeit single.
aber mittlerweile wieder seriös mit 12 jähriger partnerschaft und zwei kids. jetzt fahre ich halt hauptsächlich nur den arbeitsweg mit insgesamt 40km am tag, manchmal mache ich etwas früher feierabend und kann noch ein paar stunden dran hängen. seit den kindern sind auch die wochenendfahrten deutlich weniger geworden. der fokus verschiebt sich und alles hat seine zeit.

PS: ich glaube das hier ist ganz klar ein trollbeitrag;)
 
Wird wohl schon die Arbeit sein. Hab ich wohl falsch gelesen :D

Aber vielleicht ist Arbeitsstunden reduzieren gar kein schlechter Ansatz. Dann geht die Zeit nicht nur von der Familie ab.

Er schrieb INKLUSIVE An- und Abfahrt zur Arbeit. Ich bin auch jeden Tag ca. 2 Stunden unterwegs, plus 8 Stunden Dienst und 60 min. Mittagspause. Sind dann 55 Stunden pro Woche 😉
 
Von Anfang an klarmachen, inwieweit du den Radsport weiterbetreiben wirst.

Wirkt am Anfang aber eh komisch, weil kein normaler Mensch versteht, wieviel Zeit man auf so einem unbequemen Hobel in Lycraklamotten verbringt. "Wieso erwähnst Du das, warum soll ich ein Problem mit Deinem Hobby haben?" .. nach 4 Wochen dann, "Ist das Dein Ernst, nach dem Frühstück los und nachmittags erst wieder da??".

Natürlich ist es aber eine rechtliche Absicherung, wenn man es anfangs erwähnt hat, dann darf sie sich nicht einfach trennen.

PS: ich glaube das hier ist ganz klar ein trollbeitrag;)

Daher sollten wir das Ganze auch nicht zu ernst nehmen, wir brauchen mehr Ironie und Sarkasmus. "10 Tipps, wie Deine Freundin (m/w/d) trotz Deines Hobbys nicht wegläuft: 1. Fesseln, 2. Kreditkarte überlassen, 3. .. "
 
Und da stellt sich doch die eigentliche Frage: Wie viele hier besitzen überhaupt die Kompetenz, da hilfreiche Antworten zu geben? Ich meine, wer hat auf Dauer beides erfolgreich unter einen Hut bekommen?
Ich. :D
Geht aber nur, weil meine Freundin selbst aktiv Rennrad fährt und wir keine haben/wollen. Ansonsten wäre das alles nicht möglich, vom wöchentlichen Trainingspensum bis hin zum Aktivurlaub.
Der TE wird nur glücklich werden, wenn seine Partnerin ihre eigenen Belange komplett zurück steckt...und dann stellt sich die Frage, ob sie damit glücklich wird. Und wenn sie nicht glücklich wird sind wir wieder an dem Punkt angelangt, ob er glücklich wird.
 

Verbringt ihr die Zeit auch sinnvoll/qualitativ zusammen? Oder daddelt jeder für sich auf seinem Handy vor dem Fernseher?
 
Ich bin mit meiner Frau seit 19 Jahren zusammen und seit 7 Jahren verheiratet. Habe es dieses Jahr auf knapp 12.000km gebracht und meine Frau fühlt sich nicht vernachlässigt.

Wir sind allerdings beide sehr eigenständige Menschen mit eigenen Hobbies und eigenen Freunden, welche sich nicht immer überschneiden.

Wenn einer von beiden den Anspruch an die Beziehung hat, dass jede freie Minute gemeinsam verbracht werden muss dann wird es schwierig.
 
Find es mit einer (toleranten) Nichtradlerin - die aber Radsportfan ist - ehrlich gesagt problemloser. Sonst muss man sich beim Radeln abstimmen, sieht sich da auch noch (man will ja auch mal für sich sein)..
Muss jedes Paar für sich beantworten. Ich hatte über Jahre so wenig freie Zeit, dass ich die nicht auch noch weitgehend alleine hätte verbringen wollen. Geballert wurde ab und zu mit den Kumpels, aber ich habe die Ausfahrten mit meiner Frau sehr genossen (mein Nick stammt aus einer Bemerkung eines Vereinskumpels über unsere Erkennbarkeit von weitem) und hoffe sehr, dass wir das jetzt nach einigen aus Gründen eher sportarmen Jahren wieder aufnehmen. Ich habe aber auch nie für Rennen trainiert.

Man kann den Post oben gerne als „irgendwie Radsportaffinität wecken“ verstehen, der war auch nicht ironisch gemeint.
 
Meine Frau hat mich damals als Radsportler kennen gelernt und akzeptiert. Heute nach 25 Jahren fahre ich immer noch 20 000km im Jahr. Meine Frau kann sich schon 4 Stunden am Wochenende selber beschäftigen. Und wenn ich dann so um13 Uhr wieder da bin haben wir noch den ganzen Nachmittag für uns.
 
Und da stellt sich doch die eigentliche Frage: Wie viele hier besitzen überhaupt die Kompetenz, da hilfreiche Antworten zu geben? Ich meine, wer hat auf Dauer beides erfolgreich unter einen Hut bekommen?

Da fällt mir eigentlich auch nur einer eine ein, aber vermutlich nicht im Forum angemeldet.

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Ich. :D
Geht aber nur, weil meine Freundin selbst aktiv Rennrad fährt und wir keine haben/wollen. Ansonsten wäre das alles nicht möglich, vom wöchentlichen Trainingspensum bis hin zum Aktivurlaub.
Der TE wird nur glücklich werden, wenn seine Partnerin ihre eigenen Belange komplett zurück steckt...und dann stellt sich die Frage, ob sie damit glücklich wird. Und wenn sie nicht glücklich wird sind wir wieder an dem Punkt angelangt, ob er glücklich wird.
Das gilt aber nur halb, wegen der radsportaffinen Freundin und den wohl vergessenen Kindern zwischen keine und haben.:D
Ansonsten zähle ich mich selbst zu den wenigen Kompetenzbehafteten hier. Im jetzt 17. Jahr meiner stets glücklichen Ehe mit 3 wundervollen Kindern und das bei ca.800h Radfahrstunden jährlich, trotz absolut radsportabgeneigter Frau, weiß ich genau, wie man das problemlos hinbekommt.😋
Damit es aber etwas besonderes bleibt und um auch nicht zu viel Leistungsdruck bei allen anderen zu erzeugen, behalte ich das Rezept lieber für mich.;)
Frohe Weihnachten an alle!:D
 
Hatte/habe auch die üblichen grösseren Kontra-Indikatoren und bin seither gut bis sehr gut damit zurechtgekommen. Wenn überhaupt, dann ist es eher an Gesundheit/Wetter/Beruf(Arbeitszeiten) gescheitert bzw. war schwierig, aber nicht an familieninternem Widerstand.
 
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