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Vertraut ihr der "Technik"

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Liebe Forumer,

möchte jetzt des öfteren mit einem alten Rennrad radeln. Was kann an so einem alten Rad den kaputt sein was man auf den ersten Blick nicht sieht? Habe keine Lust das mir der Rahmen beim fahren einfach in 2 bricht, ist mir damals mal mit einem Kinderrad passiert :ka:
oder kann da eigentlich nichts passieren?
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Die Bruchgefahr bei Stahl halte ich für eher gering - im Gegensatz zu Alu. Ich bin sicher nicht der Einzige, dem ein Alulenker schon mal ohne Vorwarnung gebrochen oder gerissen ist - ziemlich unangenehm, das. Aber kaputt kriegt man natürlich alles und sicher ist nur der Tod!

Gruß Michael
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Stahlrahmen, vermute ich? Na ja, bräche der Rahmen, würde die Fuhre ja nicht wie ein rohes Ei bei einem Fall aus 2 m Höhe auf Betonboden zerplatzen :eek: Da würde sich eine deutlich spürbare Instabilität entwickeln, es würde vllt. was knarzen, würde sich auf jeden Fall ausreichend ankündigen. Da würde ich mich wirklich nicht bange machen ;) Auch Alu bricht nicht wie ein dürrer Ast, by the way.
Ansonsten kann natürlich prinzipell jedes Bauteil strulturell versagen: Lenker, Vorbau, Bremshebelschellen, Kurbel, Pedalachsen, Felgen, Nabenflansche, Speichen, Sattelstützen, Laufradachsen usw. ... das kann z. T. auch gefährlich werden. Aber das kann auch bei neuen Rädern passieren, und ist kein grundsätzliches Problem alter Räder ... nur Mut :D
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Du solltest das Rad vor Inbetriebname unbedingt auseinandernehmen,den Rahmen zu nem Prüflabor schicken und röntgen lassen und Teile wie Lenker und Kurbeln austauschen da tötliche Bruchgefahr besteht.
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

OT: Gibt es eigentlich irgendwelche horrenden Meldungen im Netz über versagende Teile an Rollstühlen :eek: :rolleyes:
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Du solltest das Rad vor Inbetriebname unbedingt auseinandernehmen,den Rahmen zu nem Prüflabor schicken und röntgen lassen und Teile wie Lenker und Kurbeln austauschen da tötliche Bruchgefahr besteht.


Naja:rolleyes:

Nich ganz ernstgemeint, was?


btw: Wichtig is das alles ordentlich angezogen ist, nix lose rumhängt und dass die Bremsen ordentlich funzen!

Passieren kann immer was- aber man sollte nich zuviel ueber sowas nachdenken- wo bleibt denn sonst der Spass?!
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Sicher bist du nur, wenn du dich in Watte packst.
Oder dann, wenn du dir ein schönes, neues Carbonrad kaufst.

Probleme haben die Leute.
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Naja:rolleyes:

Nich ganz ernstgemeint, was?


!

Du sagst es.So'n Rad ist im Prinzip ein robustes Gerät,vor allem die Klassiker.Eines würde ich aber dennoch tauschen,den Lenker.Wer weis über was für Pflaster der geprügelt wurde und Alu wird irgendwann spröde.So'n Austausch kostet ja nicht die Welt.Meine Gesundheit wär's mir wert.
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Die Frage ist nicht ganz lächerlich, bei Events wie der Eroica knallt man ja schon mal mit 50 eine Schotterstrasse runter, da würde man ungern wegen eines Materialbruchs absteigen, und meist weiß man ja wirklich nicht, was der/die Vorbesitzer alles angestellt haben.

Ein Rahmenbruch ist bei Stahlrahmen extrem unwahrscheinlich. Wie schon geschrieben, kündigen sich bei dem Material Brüche an, und wenn das Rad schon 40 Jahre überstanden hat, beseht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass er noch 40 hält.
Die Geschichte mit Alulenkern oder Gabeln, die man nach Herstellerwunsch am besten nach jeder Fahrt oder spätestens, wenn das Rad in der Garage gegen die Mauer gefallen ist, tauschen sollte, ist etwas, was erst mit der letzten Leichtbauwelle aufkam, und auch da habe ich gewisse Zweifel, ob das technisch oder nur wirtschaftlich nötig ist, mein erster Syntace Racelite ist auch schon 10 Jahre alt.

Es gab zwar Teile, die bauartbedingt völliger Pfusch waren, zB bestimmte Lenker in den 80ern mit innen angebrachten Hülsen, aber die konnten schon als Neuware brechen, das ist nicht altersbedingt. Andere Teile haben einen gewissen (schlechten) Ruf wie manche einfachen französischen Vorbauten (Atac), aber auch da gibt es Leute, die Horrorstories erzählen und andere, bei denen x Exemplare seit Jahrzehnten funktionieren.

Beim Klassiker gilt eher, was auch bei neuen Rädern nicht verkehrt ist: wenn man das Rad selber wartet und daher gut kennt, bekommt man auch Vertraun ins Material. Eine schlecht angezogene Schraube ist viel gefährlicher als ein 40-jähriger Alulenker.
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Die Frage ist nicht ganz lächerlich, bei Events wie der Eroica knallt man ja schon mal mit 50 eine Schotterstrasse runter, ...

Gerade dies ist doch eine Bestätigung, dass alte Rennräder stabil sind und man der Technik vertrauen kann. Sonst würde das doch keiner machen.

Vor Allem, wenn man bereits diverse Trainingskilometer mit dem Gerät hinter sich hat, dann kennt man es und spürt sich anbahnende Schwächen.
Man setzt sich ja nicht auf einen "neuen" (sprich unbekannten) Oldtimer und knallt Passstraßen oder Schotterpisten runter.

:cool:
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

ich finde die frage auch nicht unbedingt lächerlich, allerdings eher auf alu komponenten bezogen. mir z.b. ist mal eine gebraucht erstandene zeus sattelstütze mit leutem knall unterm hintern weggebrochen. viel reaktionszeit gab es nicht, das ging ratzfatz und ohne vorwarnung. das teil, was noch aus dem rahmen ragte, hatte starke ähnlichkeit mit einem ork speer. zum glück hab ich den hintern rechtzeitig hoch bekommen...

bei stahlrahmen hätte ich weniger bedenken.
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

... allerdings eher auf alu komponenten bezogen. mir z.b. ist mal eine gebraucht erstandene zeus sattelstütze mit leutem knall unterm hintern weggebrochen.

... mir der Befestigungsbolzen einer Favorit-Seitenzugbremse vorn.
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Saachtma,

was soll das werden, 'nen Horromeldungs-Contest... :rolleyes: ;)

ungebrochene Grüße

Martin
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

Ausser Speichen ist mir nie was gebrochen an den Rädern. Was Stalrahmen angeht: wenn so ein Rahmen nicht absoluter Leichtbau ist, kann der sogar ordentlich verrostet sein, das macht nichts. Bei leichten Rahmen (unter 2 Kilo Rahmengewicht) wäre ich ein wenig vorsichtiger aber auch die brechen nicht einfach so weg.
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

ich hab mal versucht einen alulenker den ich 10 jahre in unsanfter benutzung hatte zu verbiegen oder zu zerbrechen (wollte ihn kleiner machen für den müll) selbst mit bolzenschneiderkerben übersäht auf einer treppenstufe aufgelegt und mit meinen paar 80 kilo draufgesprungen bewegte sich da nix...
natürlich können lenker, sattelstützen etc brechen. aber ich glaub neue komponenten aus leichtbau oder carbon sind da eher anfälliger als alte.
ich würd mich einfach mit dem radl anfreunden und mir den spaß am fahren nicht von so gedanken vermießen lassen, passieren kann immer was, aber meistens tutses nicht: that's life;)
 
AW: Vertraut ihr der "Technik"

tja.. und mir ist ein vorbau an der klemmung und ein rahmen am unterrohr gebrochen.. jeder hat seine eigenen guten und schlechten erfahrungen ;)

aber im großen und ganzen vertraue ich dem material
 
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