08.11.2025
Nach Herdecke und runter zur Ruhr
Einen Samstag fuhr ich von Hörde nach Herdecke um dort ein paar
Bremsen für mein Koga Miyata abzuholen. Vorbei an der Bittermark ging es an den Rand von Herdecke. Nachdem ich die
Bremsen eingepackt hatte, dachte ich mir dass es ja nicht mehr weit zur Ruhr wäre. Ausserdem war ich länger nicht in der Altstadt von Herdecke. Also erstmal kurze Altstadtbesichtigung.
Vorher kam ich an einer Kreuzung noch an einem alten Metallspind vorbei. Der diente jetzt als Bücherschrank. Während ich noch überlegte welches Buch ich lesen sollte, schaltete die Ampel dann doch auf grün. Nicht sehr lesefreundlich.
Das Rathaus war gut verpackt. Offensichtlich wurde es gerade renoviert. Viel war hier nicht los. Die meisten Menschen tummelten sich im neuen Einkaufszentrum direkt an der Ruhr.
So konnte ich in Ruhe ein paar Fotos von der Altstadt machen. Es war bewölkt und kühl aber nicht kalt.
Schließlich fuhr ich aber doch weiter zur Ruhr. Das Einkaufszentrum ließ ich links liegen.
Wie immer sah das alte Eisenbahnviadukt imposant aus, wie es da in der Landschaft stand. Ich fuhr Ruhr abwärts zum Harkortsee. Hier war schon ein bisschen mehr Betrieb. Ich gönnte mir eine kurze Trinkpause und umrundete dann den Stausee. Auf der anderen Seite ging es dann die Ruhr wieder hoch. Mein Ziel war der Hengsteysee.
Natürlich kam ich auch wieder an dem Eisautomaten vorbei. Dieses Mal hatte ich sogar einen Löffel dabei. Aber erstens war ich auf Diät und zweitens war es für ein Eis vielleicht doch ein bisschen zu kühl. Dafür gab es aber immer wieder schöne Ausblicke trotz Bewölkung.
Und natürlich technisch interessante Bauwerke wie das Sperrwerk am Hengsteysee oder das Koepchenwerk, ein um die 100 Jahre altes Wasserkraftwerk. Dann war der Weg am Stausee gesperrt und ich folgte der Umleitung entlang der Bahnstrecke.
Endlich kam auf der anderen Seite das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Sicht. Ich überquerte die Ruhr und fuhr unterhalb des Denkmals und der Hohensyburg zum Campingplatz. Hinter dem Campingplatz wollte ich dann hoch nach Syburg. Die Steigung zog sich ordentlich und es dämmerte schon langsam. Natürlich hab ich rechtzeitig das Licht am Rad eingeschaltet. Hinter Syburg ging es weiter bergauf, vorbei an dem Golfplatz, hoch zur Wittbräucker Straße.
Dann konnte ich mich endlich runter nach Wellinghofen und weiter nach Hörde stürzen. Mit Einbruch der Dunkelheit war ich nach 41 km wieder zu Hause. Gar nicht schlecht für eine ungeplante Tour. Ich wollte eigentlich nur nach Herdecke. Schön war es trotz der Wolken und trotz der vielen Höhenmeter. Der Süden von Dortmund ist halt nicht flach.