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Unfall und keine Polizei gerufen

Ghostcycler

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Hallo hatte am montag den 6.11 einen unfall mit einem anderden radfahrer mich traf aber keine schuld da er auf der falschen seite gefahren ist ich fahre eigentlich sooo selten auf dem radwegen aber an diesem tag sollte ich wohl dafür bestraft werden das ich gerade in diesem moment au f dem radweg gefahren bin naja wie schon aus der übersicht zu lesen ist habe ich keine polizei gerufen da der unfallverursacher sehr einsichtig war und mir gleich seine tel. nummer gab bis es hat mein vorderrad erwischt und meine carbongabel tausche ich vorsichtshalber aus also beläuft sich der schaden auf rund 300€ das gute ist ich habe einen zeugen wie kannn ich mein geld bekommen wenn der unfallverursacher nicht mehr ans handy geht oder einfach nicht zahlen will vielleicht gib es ja hier jemanden mit mehr erfahrungen

lg ghostcycler
 
Hi Ghostcycler,

mir ist schon 2-mal dasselbe passiert (aber immer ohne Zeugen). Beim ersten Mal (als Jugendlicher) bekam ich wie sich später rausstellte, nur 1/4 des Schadens ersetzt.

Beim zweiten Mal (voriges Jahr) habe ich es so wie Du gemacht und mir die Nummer des Unfallschuldigen geben lassen. Schaden wurde über VS geregelt.

Problem dabei kann sein, daß jemand eine imaginäre Nummer nennt ... dann hast Du nichts in der Hand. Wenn jemand einfach nur nicht ans (korrekte) Handy geht, kannst Du evtl. per Rückwärtssuche die Adresse rausbekommen und mit physischer Präsenz vor Ort Druck machen. Wenn jemand nicht zahlen will und Du einen Zeugen hast, könntest Du evtl. im Notfall noch rechtliche Schritte einleiten.

Da Du einen Zeugen hast, der den Unfallhergang bestätigen kann, kann evtl. auch noch im Nachhinein ein Unfallprotokoll bei der Polizei hinterlegt werden (habe aber keine Ahnung, ob sowas geht und ob dies förderlich ist).
 
na ich bin zwar kein rechtsexperte, aber mein verstand sagt mir, dass die polizei da jetzt wohl auch nichts mehr machen kann.

hatte neulich auch nen unfall mit dem rad, allerdings war der unfallgegner ein auto. da kam auch nur die polizei und hat den schaden aufgenommen und das wars. die polizei entscheidet ja nicht vor ort wen die schuld trifft, da streiten sich versicherungen usw. vom prinziep her, kann jeder die unfallaufnahme ja selbst machen, gibt dafür ja auch vorgefertigte schreiben.

ich würds mal damit versuchen www.online-mahnantrag.de, oder nen gang zum rechtsanwalt einschlagen.

aber in angesicht der tatsache, dass der unfall grade erst am 6ten war, würd ich dem herrn insgesamt ne woche zeit lassen.
 
Und schreibe bitte mit Punkt und Komma, die wurden nicht umsonst erfunden.:D
 
McFly77 schrieb:
na ich bin zwar kein rechtsexperte, aber mein verstand sagt mir, dass die polizei da jetzt wohl auch nichts mehr machen kann.

hatte neulich auch nen unfall mit dem rad, allerdings war der unfallgegner ein auto. da kam auch nur die polizei und hat den schaden aufgenommen und das wars. die polizei entscheidet ja nicht vor ort wen die schuld trifft, da streiten sich versicherungen usw. vom prinziep her, kann jeder die unfallaufnahme ja selbst machen, gibt dafür ja auch vorgefertigte schreiben.

ich würds mal damit versuchen www.online-mahnantrag.de, oder nen gang zum rechtsanwalt einschlagen.

aber in angesicht der tatsache, dass der unfall grade erst am 6ten war, würd ich dem herrn insgesamt ne woche zeit lassen.

Moin,

immer eine super Einleitung wenn man Ratschläge gibt! "Guten Tag ich bin der McFly und habe von der Sache keine Ahnung möchte mich aber trotzdem zu Wort melden!!" Super Einleitung!!
Geh mal zum nächsten Polizei Revier und frag mal wie es weiter geht! 100 % Kostenlos. Wenn da nichts bei rauskommt, dann nimm Dir einen Anwalt. Wenn Du nicht am Unfall schuld bist und Du einen Zeugen hast der das bezeugen kann dann kommt der Schädiger auch für diese Kosten auf. Und mal weitersehen.

Gruß k67
 
Wobei allein die Tatsache, dass der Gegner auf der falschen Seite unterwegs war nicht bedeutet, dass Dich keine Schuld trifft.
Wenn der auf Dich zukam und nicht aus dem Nichts auftauchte wird das eine Teilschuld geben und damit auch ein Kostenteilung...
 
na kastel,

dann musste halt mal richtig lesen. sowie es da steht bin ich kein rechtsexperte!!! jedoch steht da nirgends, dass ich davon keine ahnung habe.

desweiteren steht da deutlich, dass ich nichts übereilen würde. (schuldfrage hin oder her)

gruß
mcfly77
 
McFly77 schrieb:
na kastel,

dann musste halt mal richtig lesen. sowie es da steht bin ich kein rechtsexperte!!! jedoch steht da nirgends, dass ich davon keine ahnung habe.

Moin,

war auch nicht böse gemeint. Nur ein Tipp für die Zukunft. Solche Leute begegnen mir auch fast täglich im Berufleben mit einer solchen oder ähnlichen Eröffnung. Die haben dann nie einen allzu leichten Stand.

Gruß k67
 
hab das ja auch nciht übel aufgenommen,

fakt ist, ich würde die sache genauso angehen wie ich geschrieben habe. ein forum soll doch zum "gedankenaustausch" dienen, und die einleitung, dass ich kein experte bin, soll dem fred eröffner sagen, dass es möglicherweiße der richtige weg aber auch möglicherweiße der falsche weg ist. es wurde schließlich nur um erfahrungen gebeten.

so nun hätten wir das ja geklärt und das thema kann weiter rollen.

gruß
mcfly77
 
kampfgnom schrieb:
Wobei allein die Tatsache, dass der Gegner auf der falschen Seite unterwegs war nicht bedeutet, dass Dich keine Schuld trifft.
Wenn der auf Dich zukam und nicht aus dem Nichts auftauchte wird das eine Teilschuld geben und damit auch ein Kostenteilung...

genau, weil du auf halbe sicht fahren mußt müßtest du eigentlich stehenbleiben könne und er fährt dann in dich hinein. aber das machen normal die versicherungen untereinander aus.

auf jeden fall ist es bei sowas zu 99% immer ratsam die polizei zu holen, egal wie einsichtig ODER (wie ich) einen unfallbericht mithaben den beiden parteien unterschreiben.

besonders bei personenschaden würde ich immer die polizei holen, inzwischen zumindest. war auch dumm genug sie einmal nicht zu holen, bzw. sie wollte nicht kommen :eek: und ich bestand-wohl auch aus schock- nicht ausdrücklich darauf, dass sie kommen - was allerdings 30€ oder so kostet.

was das mit technik und material zu tun hat wüßte ich gerne....
 
Unfallaufnahme kostet 20€, dafür wird auch provisorisch die Schuldfrage geklärt. Der Hauptverursacher trägt die Gebühr.
Will er das nicht, wird aus der UA ganz schnell eine Anzeige...
 
Man sollte halt nie davon ausgehen, dass jeder ahnt, was für Kosten da auf ihn zukommen können, wenn er in ein Rennrad fährt. Ich erinnere mich gerade an einen ähnlichen Fall, welcher auch hier im Forum berichtet wurde. Bei diesem ist einem eine Frau von der Seite in das nagelneue Rad gefahren. Sie kam plötzlich hinter einem Auto hervor. Natürlich war sie einsichtig, da schuld, nur als ihr dann klar wurde, was für einen hohen Schaden sie angerichtet hat, sah das alles wieder ganz anders aus.
 
hallo miteinander!
mir ist vor einiger zeit exakt das gleiche passiert: radweg, ich in der richtigen richtigen richtung unterwegs, er in der entgegengesezten. trotz vollbremsung kams zum crash (konnte ihn durch einen vor mir fahrenden radler nicht sehen...).
fazit: keine polizei gerufen, sondern so geklärt. er war glücklicher weise einsichtig und ehrlich. seine versicherung tat sich allerdings sehr schwer und zahlte erst nach intensivem schriftwechsel und auch nur aus "kulanz". die schuldfrage war wohl nicht so eindeutig, wie gedacht :confused:
ganz wichtig: gabs auf der anderen fahrbahnseite auch einen radweg? wenn nicht, darf man einen radweg wohl in beide richtungen befahren...
wie auch immer: ich drück' dir die daumen, dass dein material ersetzt wird!
gruss
der schneckenwolf
 
er war glücklicher weise einsichtig und ehrlich. seine versicherung tat sich allerdings sehr schwer und zahlte erst nach intensivem schriftwechsel und auch nur aus "kulanz". die schuldfrage war wohl nicht so eindeutig, wie gedacht

es ist IMMER das gleiche. Der Unfallgegner kann vor Ort noch so nett und freundlich sein und alles zugeben. Dummerweise zahlt seine Versicherung ja letztlich den Schaden, und die wird den Teufel tun und zahlen, wenn sie sich auch weigern kann.
Dann muss der Unfallverursacher aber aus eigener Tasche zahlen, und darauf hat er dann natürlich doch nicht so viel Bock. Also ändert er seine Meinung und behauptet auf einmal, du hättest mindestens eine Teilschuld.

Also: Polizei, ganz einfach. Bei Bagatellschäden (ohne Personenschaden, nur wenig Blechschaden) kommt die evtl. nicht, dann muss man zumindest Zeugenadressen aufnehmen.
 
kampfgnom schrieb:
Unfallaufnahme kostet 20€, dafür wird auch provisorisch die Schuldfrage geklärt. Der Hauptverursacher trägt die Gebühr.
Will er das nicht, wird aus der UA ganz schnell eine Anzeige...
könnte ja in österreich anders sein ;) sowas gibts bei uns nicht, weiß auch nicht ob die die 'schuldfrage' klärt. wenn ich mich recht (an 'meinen' letzten unfall') erinnere nimmt die nur alles auf und protokolliert den schaden, ablauf wer wo war usw.
 
kampfgnom schrieb:
Unfallaufnahme kostet 20€, dafür wird auch provisorisch die Schuldfrage geklärt. Der Hauptverursacher trägt die Gebühr.
Will er das nicht, wird aus der UA ganz schnell eine Anzeige...


bei meinem unfall, kostete die unfallaufnahme weder 20€, noch klärte die polizei die schuldfrage.
wie schon geschrieben, da streiten sich ja meist die versicherungen drüber.
 
lelebebbel schrieb:
es ist IMMER das gleiche. Der Unfallgegner kann vor Ort noch so nett und freundlich sein und alles zugeben. Dummerweise zahlt seine Versicherung ja letztlich den Schaden, und die wird den Teufel tun und zahlen, wenn sie sich auch weigern kann.
Dann muss der Unfallverursacher aber aus eigener Tasche zahlen, und darauf hat er dann natürlich doch nicht so viel Bock. Also ändert er seine Meinung und behauptet auf einmal, du hättest mindestens eine Teilschuld.

Also: Polizei, ganz einfach. Bei Bagatellschäden (ohne Personenschaden, nur wenig Blechschaden) kommt die evtl. nicht, dann muss man zumindest Zeugenadressen aufnehmen.


Häh?

Wenn die Versicherung nicht zahlt weil aus Ihrer Sicht der Versicherte nicht schuld ist, dann muss der Versicherte nichts aus der eigenen Tasche zahlen.

Falls ein Gericht dann eine etwaige Schuld des Versicherten erkennt, zahlt auch die Versicherung.

Ergo, entweder man ist schuld (oder Teilschuld) und die Versicherung zahlt, oder der Versicherte ist nicht Schuld und weder die Versicherung, noch der Versicherte ist zu irgendeiner Zahlung verpflichtet.

(Das schliest natürlich nicht aus, das Versicherungen sich bockig stellen und erstmal perse nicht oder nicht alles zahlen will. Das muss man Sie halt per Gericht zu Ihrem "Glück" zwingen.)
 
Rheinberger schrieb:
Häh?

Wenn die Versicherung nicht zahlt weil aus Ihrer Sicht der Versicherte nicht schuld ist, dann muss der Versicherte nichts aus der eigenen Tasche zahlen.

Falls ein Gericht dann eine etwaige Schuld des Versicherten erkennt, zahlt auch die Versicherung.

Ergo, entweder man ist schuld (oder Teilschuld) und die Versicherung zahlt, oder der Versicherte ist nicht Schuld und weder die Versicherung, noch der Versicherte ist zu irgendeiner Zahlung verpflichtet.

(Das schliest natürlich nicht aus, das Versicherungen sich bockig stellen und erstmal perse nicht oder nicht alles zahlen will. Das muss man Sie halt per Gericht zu Ihrem "Glück" zwingen.)

Ich glaube eher, lellebebbel wollte damit ausdrücken, dass es evtl. noch Leute mit Anstand gibt und von sich aus eine (moralische, nicht juristische) Schuld eingestehen und aus Anstand zahlen. Denn das sind leider immer noch 2 Paar Stiefel - die juristische Schuld und die moralische. Aber leider auch viel zu selten geworden.

Positives Beispiel aus meiner Vergangenheit:
War mit 19 Jahren unterwegs mit dem Motorrad. In einem Kreisverkehr rutscht mir plötzlich das VR weg. Hose, Spiegel und Gehäusedeckel vom Getriebe kaputt. Grund: Ölspur von einem Unfall vom Vortag. Polizei angerufen, Verursacher ausfindig gemacht und netten Brief mit Kostenliste geschrieben.
Nach 1 Woche waren 400,- DM im Briefkasten. Derjenige hat sich natürlich die Rückstufung ersparen wollen und einfach bar bezahlt. Fand ich echt Klasse, weil ich schon damit rechnete, dass da nix oder nur wenig von der Vers. kommt.
 
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