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Trombose

iNeedToTrain

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Man stelle sich vor was das für den Organismus hieße, würde man wirklich die Viskosität des Blutes ändern. Sofortiger Tod wäre die Folge!
Es tut mir leid so direkt sein zu müssen, aber : Du hast davon keine Ahnung und solltest um Gotteswillen niemandem vorgaukeln es wäre anders, bevor noch ernsthaft jemand zu schaden kommt!

Gib gerne Ernährungstipps, aber keine zur Behandlung akuter und ernsthafter Erkrankungen.
 

hecki92

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Jedes Medikament verändert die Nährstoffaufnahme. Es wird von den Verdauungsorganen resorbiert und das wäre dasselbe wenn du die Vitamine vom Obst mit Alkohol runterspülst. Die Verdauungsorgane zersetzen erst das stärkere Gift und in diesem Fall das Medikament, die Nährstoffe werden dabei überwiegend mit Stuhl und Urin ausgesondert.
Die Verengung mit der Thrombose läßt den Blutdruck steigern, daher verdünnt man in den meisten Fällen die Flüssigkeit.
Auf Dauer wird eine Thrombose nur vorgebeugt durch eine Umstellung des Lebensstil und dazu steht auch die Vermeidung von Lebensmitteln mit Omega 6 Fettsäuren im Vordergrung weil sie das LDL fördern, das ist ein Chlosterin ( Hormon) was die Fettklumpen fördert.
Ganz ehrlich, das ist alles so ein Schwachfug, dass ich wenig Sinn sehe das (wieder) auseinander zu nehmen :crash: , aber noch ein Versuch:

1) Wenn du kein Kurzdarmsyndrom oder sonstige Darmerkrankungen hast, ist dein Darm lang genug um sowohl das Medikament, als auch sämtliche benötigten Nährstoffe zu resorbieren.
2) Eine venöse Thrombose lässt den Blutdruck eigentlich nicht ansteigen (höchstens wegen Schmerzen oder bei fulimanten Thrombose mit so starker Schwellung, dass auch das arterielle System beeinflusst wird) und der "Druck" im venösen System ist eh minimal.
3) Nochmal: Man VERDÜNNT das Blut nicht mit der gerinnungshemmenden Therapie, das ist genauso viel oder wenig flüssig wie vorher. Im hier besprochenen Fall wird genau 1(!) Gerinnungsfaktor (Faktor X) ausgeschaltet und hierdurch die Gerinnung deutlich herabgesetzt.
4) Venöse Thrombosen sind keine Fettklumpen, sondern geronnenes Blut. Cholesterin ist auch kein Hormon und wird so oder so zu 90% vom Körper gebildet, egal was du isst.
 
Zuletzt bearbeitet:

ronde2009

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Tja Rawuza da kannst Du Dich jetzt entscheiden. Was ist richtig und wer schreibt Unfug. Ich finde das ist nicht all zu schwer. Sollst Du den Strumpf eigentlich beim Krafttraining auch tragen?
 

hecki92

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Tja Rawuza da kannst Du Dich jetzt entscheiden. Was ist richtig und wer schreibt Unfug. Ich finde das ist nicht all zu schwer. Sollst Du den Strumpf eigentlich beim Krafttraining auch tragen?
Sorry, ich weiß, dass das hier ein RR-Forum und keine Arztpraxis ist, aber das was der schreibt, ist halt teils gemeingefährlich.
 

bikeaffinity

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Naja. Ich bin wenigstens kein möchtegern Rennradfahrer mit thrompose oder deren Kenntnisse. Leider beachte ich eure Ratschläge nicht, wahrscheinlich habe ich deshalb auch nicht so einen unnötigen Blödsinn. Nach eurer Meinung ist ja Medikamenten Missbrauch sogar noch gesund. Viel Spaß noch!
 

iNeedToTrain

Intolerant gegenüber Intoleranz
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Nein, Medikametenmissbrauch ist äußerst bedenklich.
Deine Gehässigkeit gegenüber einem Erkrankten spricht Bände, ein guter Charakter zeigt sich so sicher nicht.
Deine Verallgemeinerung (genau eine Person hier hat diese Erkrankung) und spannende Logik (ich trinke jeden Morgen ein warmes Wasser, deshalb hatte ich noch nie 2 Tage lang Schluckauf, folglich stimmt meine Theorie) setzen dem dann die Krone auf.
Eine gesunde Ernährung hilft präventiv gegen viele Erkrankungen, das bestreitet ja keiner. Allerdings ist es brandgefährlich ohne auch nur ansatzweise die Wirkungsweise verstanden zu haben irgendwelche Behandlungen zu verlangen. Schröpfen um die bösen Säfte zu verlieren, einen Quarz auf den Bauch legen, all das kommt aus dem gleichen Mangel an Systemwissen. Mit grundlegenden naturwissenschaftlichen Wahrheiten sind Deine Aussagen schnell zu widerlegen, da hilft es auch nicht pampig zu werden.
In diesem Sinne: auf Nimmerwiedersehen!
 

JNL

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@Rawuza Du solltest auf jeden Fall den Medikamentenausweis oder eine Kopie davon bei Dir tragen oder/und ein Armband, Kette oder was Du willst mit der Angabe des Medikamentes und der Dosierung, z.B. Eliquis 2x5 mg
 

Rawuza

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Also, Medikamentenausweis ist in der Börse, ein Umhänger auf der Brust, auf das Armband warte ich noch. Was ich noch nicht habe ,ist die Dosierung vermerkt. Werde ich aber nachholen.
Fragen stellen sich aber trotzdem. Strumpf nachts tragen? Ich machs nicht. Beim Sport? Hab ich ihn an. Wirklich lebenslänglich? Das sind ja noch knappe 30Jahre :eek:. Wie merke ich ob der Trombus weg ist? Hatte das Gleiche vor ca. einem Jahr, angeblich auch ein Trombus, da wurde mir gesagt: Man kann ihn nicht erkennen da er hinter einer Sportverletzung liegt. Gemacht hab ich damals nix, nur 1Woche die Tabletten .
Blos jetzt wo ich schön langsam aus der Pubertät rauskomme, mach ich mir doch Gedanken:idee:
 

Rawuza

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Nachtrag: Mit dem Strumpf unterstütze ich auch die Venenklappen. Gewöhnen die sich dran und können nicht mehr ohne?
 

frankblack

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Fragen stellen sich aber trotzdem. Strumpf nachts tragen? Ich machs nicht. Beim Sport? Hab ich ihn an. Wirklich lebenslänglich? Das sind ja noch knappe 30Jahre :eek:. Wie merke ich ob der Trombus weg ist?
Nachtrag: Mit dem Strumpf unterstütze ich auch die Venenklappen. Gewöhnen die sich dran und können nicht mehr ohne?
...aber in ärztlicher Behandlung bist du schon? Oder warst du beim 'Viechdoktor'?
Für mich stellt sich auch die Frage, wie intensiv du überhaupt Sport betreiben darfst. Zwei meiner Freunde hatten auch eine Thrombose (Schultergelenk u. Kniebeuge), solange sie Blutverdünnungsmittel (einer 6 W. der andere noch länger) nehmen mussten, durften sie keinen Sport machen...
 

Rawuza

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Sport: Voriges Jahr hieß es mäßigen Sport, dieses Jahr keine Einschränkung. Waren aber unterschiedliche Ärzte!
 

Recordfahrer

Spartakus II
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Ohne Sport wird das ja sicher nicht gerade besser. Ob sich die Venenklappen daran gewöhnen, frag am besten Deinen Arzt. Ich muß ja seit Juni 2018 links eine Kniebandage tragen (mittlerweile nicht nur beim Sport), das war anfangs schon ziemlich ätzend, mittlerweile haben ich und mein Knie sich daran gewöhnt. Wenn ich beim Compex-Training rechts auch eine Bandage anziehe, habe ich schon Minuten später Kribbeln im Unterschenkel und einen eingeschlafenen Fuß, links dagegen keine Probleme. Entweder bilden sich nach längerer Zeit andere Adern/Venen, um die Engstellen zu umgehen, oder die Blutgefäße gewöhnen sich tatsächlich daran, von außen komprimiert zu werden.
 

fn2

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2) Eine venöse Thrombose lässt den Blutdruck eigentlich nicht ansteigen (höchstens wegen Schmerzen oder bei fulimanten Thrombose mit so starker Schwellung, dass auch das arterielle System beeinflusst wird) und der "Druck" im venösen System ist eh minimal.
Ich weiß, woher die Behauptung kommt, dass eine Thrombose den Blutdruck angeblich ansteigen lässt:

Die Ärzte haben den Thrombose - Patienten untersucht und haben bei fast allen einen hohen Blutdruck festgestellt.
Also sind die Ärzte zu dem Schluss gekommen, dass da ein Zusammenhang bestehen muss.
Wie sehr oft liegen die Ärzte falsch, da hast du vollkommen recht.

Der hohe Blutdruck wird durch eine Exsikkose verursacht, die gleichzeitig die Thrombose hervorruft.

Weiter falsche Ansätze der Ärzte. Ärzte sind üblicherweise der Meinung, dass eine Exsikkose keine Thrombose hervorrufen kann, es müssen noch andere Faktoren hinzukommen ( -> Virchowscher Trias).
Doch da gibt es einen Widerspruch: laut den Ärzten reicht eine erhöhte Trombozytenzahl für eine Thrombose aus, obwohl damit lediglich ein Indikator des Virchowschen Trias erfüllt wird. Eine Exsikkose allein reicht alldings aus, um alle drei Bedingungen zu erfüllen: 1. Verringerte Fließgeschwindigkeit, 2. Erhöhter Salzgehalt und damit verbundene rauhe Gefäßwände 3. erhöhte Thrombozytenzahl ohne eine genetische Veranlagung.

Oftmals steht im Internet, der Sportler hätte bei einer Deydratation einen Leistungsverlust. Das konnte ich im Selbstversuch nicht reproduzieren. Ich habe andere Sportler gefragt, die das bei sich bestätigen konnten. Die Erklärung ist: Durch die Exsikkose im Ausdauersport steigt der Hämatokritwert (Bergsteiger berichten von einer Dehydratation verursacht durch die Höhe. Dabei versucht der Körper, sich sehr schnell der Höhe anzupassen). Jetzt braucht der Sportler nur noch ein kräftiges Herz, um das zähflüssige Blut durch die Adern zu pumpen. Das gelingt in fast allen Fällen: Der Sportler bekommt ein Sportlerherz.

Zunächst: http://people.physik.hu-berlin.de/~mitdank/dist/scriptenm/bernoulli.htm
Die Vorstellung, dass in einem geschlossenen Kreislauf die Schwerkraft das Blut in die Beine zieht und dann per, ich nenn es mal Schluckbewegung wie in der Speiseröhre wieder hochgearbeitet wird, ist auch physikalisch kompletter Unfug. ...
Generell bin immer dafür, physikalische Gesetze auf den Körper anzuwenden. Aber in diesem Fall funktioniert es nicht, da der Blutdruck abnimmt, je weiter das Blutgefäß/der Muskel vom Herzen entfernt ist. Die Beine sind nunmal am weitesten vom Herzen entfernt. Der Fuß ist generell schlecht durchblutet im Vergleich z. B. zu den Armen, der Lunge oder dem Gehirn. Jetzt kann man sich denken, dass in den Venen kaum noch Druck vorhanden ist, wonach die Venenklappen unterstützend wirken müssen. Die Muskelbewegung ist auch durchblutungsfördernd. Und wieder ein Widerspruch: Viele Extrem-Ausdauersportler haben eine Thrombose bekommen durch eine Dehydratation im Ausdauersport, die unvermeidbar ist. Nun soll man als Thrombose - Prophylaxe Ausdauersport betreiben, um die Muskelpumpe in Gang zu halten... Ein gesundes Mittelmaß an Sport und viel Wasser ist angesagt.

Wie funktioniert Deine Vorstellung eigentlich, wenn man das System auf den Kopf dreht, sprich die Beine hochlegt?
Das funktioniert sehr gut: 1. Wer kaputte Venenklappen hat, wird sofort den Unterschied bemerken. (Thema: Selbstversuch) 2. Das ist der Grund, warum man nachts im Bett auf Kompressionsstrümpfe verzichten kann.
 

iNeedToTrain

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Bernoulli gilt nicht im Körper? Jetzt wird es spannend. Die Begründung krankt daran, dass Bernoulli auch nahe dem Nulldruck gilt, das Gesetz also bestehen bleibt. Außerdem gilt bei Blut Volumenerhaltung bei den gegebenen Drücken.
Der Druck in einem geschlossenen Kreislauf nimmt mit dem Abstand zum Treiber nicht ab, also ist auch diese Begründung falsch.
Schwerkraft spielt dabei keine Rolle (der erwähnte Herzfehler bricht den geschlossenen Kreislauf, aber das ist ein Sonderfall).
Wie funktioniert der Kreislauf in Schwerelosigkeit?
Auf dieser Ebene ist der Körper noch ein leicht zu berechnendes Modell.
 

fn2

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Die Ärzte haben den Thrombose - Patienten untersucht und haben bei fast allen einen hohen Blutdruck festgestellt. Also sind die Ärzte zu dem Schluss gekommen, dass da ein Zusammenhang bestehen muss.
Vor ewigen Zeiten haben Ärzte tote Leistungs-Sportler seziert und bei allen ein hypertrophiertes Herz festgestellt. Also sind sie zu dem Schluss gekommen, dass ein hypertrophiertes Herz für den Hochleistungssport unabdingbar ist und haben es "Sportlerherz" genannt. Dass das Sportlerherz irgendetwas mit der Leistungsfähigkeit im Sport zu tun hat, ist natürlich totaler Blödsinn.
 

fn2

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Bernoulli gilt nicht im Körper? Jetzt wird es spannend. Die Begründung krankt daran, dass Bernoulli auch nahe dem Nulldruck gilt, das Gesetz also bestehen bleibt. Außerdem gilt bei Blut Volumenerhaltung bei den gegebenen Drücken.
Wenn du recht hättestm wozu dann Venenklappen?


Wie funktioniert der Kreislauf in Schwerelosigkeit?.
Besser als in der Schwerkraft. Ich weiß das aus eigener Erfahrung: der Kreislauf eines Leistungsschwimmers wird im Wasser entlastet, der Schwimmer kann mehr leisten. Deswegen sollte der Schwimmer nach dem Wettkampf nicht sofort aus dem Wasser steigen, sondern 15-30 sec im Wasser verbleiben.
 

iNeedToTrain

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Wenn der Treiber aufhört, soll das System nur eine Richtung können, der Flussmoment ist davon aber unabhängig.
 
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