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Trainer gesucht für relativ unsportlichen knapp 60-Jährigen

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Re: Trainer gesucht für relativ unsportlichen knapp 60-Jährigen
Das hatte ich auch schon gefragt. Er arbeitet, laut seiner Aussage, 50h die Woche. Mehr kam da nicht.
Weil es in den MEISTEN Fällen halt auch nur Ausreden sind.

Die Rechnung ist doch einfach
168 Stunden / Woche
8h Schlaf pro Tag - 56 Stunden / Woche
10h Arbeit pro Tag - 50 Stunden Woche

Bleiben 62 Stunden pro Woche übrig

Mit ein bisschen Zeit Management und Willen bekommst du dann einiges an Trainingszeit raus.
Natürlich kann es sein, das die Trainingszeiten dann im Dunkeln sind, aber dann muss man halt auf die Rolle oder sich einen anderen Sport suchen. Diesen Kompromiss geht man ein.

Ich kann aber dieses "keine Zeit" Gejammer nicht verstehen. Das gibt es bestimmt in Ausnahmefällen und Temporär bei Personen. Seit dem ich meinen Kollegen gesehen habe, der mit ebenfalls min. 50Stunden Woche, 2 Kids (eins davon erst frisch auf der Welt) und Vereinsverpflichtungen es trotzdem geschafft hat 20 Kilo abzunehmen, weil er 10-15h in der Woche trainieren geht, wurde mir bewusst, das auch meine "Keine Zeit" Aussagen einfach nur Ausreden sind.
 
Ich kann aber dieses "keine Zeit" Gejammer nicht verstehen.
Ich habe auch keine Zeit und ich stehe schon teilweise extra um 5 Uhr auf um überhaupt meine Fahrten reinzupressen. Ihr wisst absolut nix über seine restlichen Lebensumstände, also spart euch euer Urteil vom hohen Ross herunter. Vielleicht sitzen zu pflegende Angehörige daheim oder was auch immer. Manch einer verbringt auch gerne Zeit mit Partner oder Partnerin.

Er sucht auch nicht nach der Möglichkeit plötzlich 10 Stunden fürs Training frei zu machen, sondern eine Möglichkeit die verfügbaren Stunden effektiv zu nutzen. Eure Kommentare sind nicht zielführend.

Und ja, es macht einen Unterschied, ob man 6h planlos fährt, oder 6h gewissenhaft trainiert. Es geht um die Steigerung der eigenen Leistung im Rahmen der existierenden Rahmenbedingungen. Nicht mehr und auch nicht weniger.
 
Ich habe auch keine Zeit und ich stehe schon teilweise extra um 5 Uhr auf um überhaupt meine Fahrten reinzupressen.
Habe ich lange getan und es geht.

Urteil vom hohen Ross herunter
Na ja...

Wie schon oft angemerkt kommt halt immer ein aber.
Radsport ist halt eine trainingsintensive Sportart, wenn ich aber an meinem Leben nichts ändern will und nicht aus in meiner Komfortzone machen will, dann verbessert sich auch nichts.
Das hat nichts mit hohem Roß zu tun, sondern entspricht einfach mal der Wahrheit.
 
Ich habe auch keine Zeit und ich stehe schon teilweise extra um 5 Uhr auf um überhaupt meine Fahrten reinzupressen. Ihr wisst absolut nix über seine restlichen Lebensumstände, also spart euch euer Urteil vom hohen Ross herunter. Vielleicht sitzen zu pflegende Angehörige daheim oder was auch immer. Manch einer verbringt auch gerne Zeit mit Partner oder Partnerin.
Ich sehe das komplett anders im Bezug auf diesen kompletten Thread.

Er sucht auch nicht nach der Möglichkeit plötzlich 10 Stunden fürs Training frei zu machen, sondern eine Möglichkeit die verfügbaren Stunden effektiv zu nutzen. Eure Kommentare sind nicht zielführend.

Und ja, es macht einen Unterschied, ob man 6h planlos fährt, oder 6h gewissenhaft trainiert. Es geht um die Steigerung der eigenen Leistung im Rahmen der existierenden Rahmenbedingungen. Nicht mehr und auch nicht weniger.
Gebe dir hier aber zu 100% recht. Die Diskussion ist absolut nicht zielführend und daher spare ich mir weitere Kommentare zu dem Thema
 
wenn ich aber an meinem Leben nichts ändern will und nicht aus in meiner Komfortzone machen will, dann verbessert sich auch nichts.
Das sehe ich etwas anders, weswegen ich auch mit "The Time crunched Cyclist" arbeite.

Du kannst mit vernünftigem Training innerhalb von 6h durchaus etwas erreichen. Zumindest mehr, als wenn du einfach "nur" fährst. Und darum geht es meiner Meinung nach dem TE.

Was Du nicht kannst, und das ist auch eine Aussage des Autors, ist eine konstant gute Form aufzubauen, wie es jemand tut, der über Jahre hinweg 10h+ trainieren kann.
Die 6h-8h Trainingspläne im Buch trainieren Dich meist für ein bestimmtes Ziel, aber im Anschluss wird die Form abfallen.

Ich gebe euch auch absolut recht, dass 10h besser wären, aber manchmal hat man die einfach nicht, weil es die (auch familiären) Rahmenbedingungen nicht zulassen.

Mein einziger Ausweg wird da zukünftig ein Smarttrainer sein, da ich dann auch zu später Zeit im Dunkeln trainieren kann. Aber noch ist das Zukunftsmusik.
 
Sorry, da kann ich nur sagen: nein, das kann ich nicht.
Du musst selber wissen was Du tust, aber das hier ist ganz klar ein „Nein, das möchte ich nicht.“
Was auch okay ist. Solltest Dir aber auch nichts anderes vormachen.

Ansonsten, man/frau kann auch 50 h arbeiten, hart trainieren und 20.000 km/a Rad fahren. Alles eine Frage der Prioritäten.
Aber wenn Du nicht offen für Ratschläge bist wäre ein sinnvoller Schritt Dich hier gleich wieder abzumelden. Nicht böse gemeint sondern auch eine der „Prioritäten“ (Entscheidungen) die helfen können…
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe ich lange getan und es geht.
Schön für Dich:D

Mal eine alternative Anekdote: Würde mich killen. Ich „kümmere“ mich abends bis 22 oder 23 h um meine Teenager, weil mir das wichtig ist – und morgens um 6:30 h wieder (weil es für ihre Lebensumständ notwendig ist).
Allerdings fahre ich trotzdem >15000 km/a.

Will sagen Organisation ist individuell. An den TE: Du musst selber entscheiden wie Du Dein Leben gestalten möchtest, aber wenn Du nach Ratschlägen fragst ist zumindest höflich die Gedanken anderer zu Deiner Frage auch ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
 
Schön für Dich:D

Mal eine alternative Anekdote: Würde mich killen. Ich „kümmere“ mich abends bis 22 oder 23 h um meine Teenager, weil mir das wichtig ist – und morgens um 6:30 h wieder (weil es für ihre Lebensumständ notwendig ist).
Allerdings fahre ich trotzdem >15000 km/a.

Will sagen Organisation ist individuell. An den TE: Du musst selber entscheiden wie Du Dein Leben gestalten möchtest, aber wenn Du nach Ratschlägen fragst ist zumindest höflich die Gedanken anderer zu Deiner Frage auch ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
Wie organisierst Du Dich denn? Also wann fährst Du den Großteil Deiner Kilometer? Welchen Anteil davon fährst Du auf der Rolle?
Bin da ernsthaft interessiert, da ich gerade versuche irgendwie meinen Alltag umzugestalten, um mehr Zeit fürs Rad reinzupressen.
 
Wie organisierst Du Dich denn? Also wann fährst Du den Großteil Deiner Kilometer? Welchen Anteil davon fährst Du auf der Rolle?
Dieses Jahr bin ich aufgrund meiner andauernden Verletzung fast nur „Spaß“ gefahren, daher wenig Rolle.
Dienstag ~18–21 h und Sonntag 10–13 h sind schon >200 km/w. 2 x w mit dem Rad zur Physio +60 km/w.
Donnerstag und Freitag zusammen 1–3 h Rolle oder Crosser.
Plus 2-3 Wochen Urlaub in den Bergen mit jeweils 800+ km und 20+ Hkm.

Hoffe nächstes Jahr wieder richtig trainieren zu können:
Mo kl. Lauf und Krafttraining
Di 3 h Gruppe, im Winter SST oder HIIT Rolle
Mi Ruhe oder Kraft
Do abends HIIT (meistens Rolle)
Fr abends “lockere“ Crosser Runde, alternativ SST Rolle
Sa I) morgens HIIT oder II) wenn möglich lange Ausfahrt (>>3 h) oder iii) rekom/Aktivieren
So i & II) Rennen plus anschließend GA oder 3 h Gruppe (ganzes Jahr vormittags) oder iii) wichtiges Rennen

Was ich noch irgendwo einbauen möchte ist Techniktraining Cross, evtl. freitags.
Vielleicht fange ich auch an Mo mit geschulterten Rad zu laufen;-)
 
Dieses Jahr bin ich aufgrund meiner andauernden Verletzung fast nur „Spaß“ gefahren, daher wenig Rolle.
Dienstag ~18–21 h und Sonntag 10–13 h sind schon >200 km/w. 2 x w mit dem Rad zur Physio +60 km/w.
Donnerstag und Freitag zusammen 1–3 h Rolle oder Crosser.
Plus 2-3 Wochen Urlaub in den Bergen mit jeweils 800+ km und 20+ Hkm.

Hoffe nächstes Jahr wieder richtig trainieren zu können:
Mo kl. Lauf und Krafttraining
Di 3 h Gruppe, im Winter SST oder HIIT Rolle
Mi Ruhe oder Kraft
Do abends HIIT (meistens Rolle)
Fr abends “lockere“ Crosser Runde, alternativ SST Rolle
Sa I) morgens HIIT oder II) wenn möglich lange Ausfahrt (>>3 h) oder iii) rekom/Aktivieren
So i & II) Rennen plus anschließend GA oder 3 h Gruppe (ganzes Jahr vormittags) oder iii) wichtiges Rennen

Was ich noch irgendwo einbauen möchte ist Techniktraining Cross, evtl. freitags.
Vielleicht fange ich auch an Mo mit geschulterten Rad zu laufen;-)
Danke Dir!
Ich denke derzeit über die Mitgliedschaft im lokalen Radsportverein nach, um zwei "feste Termine" während der Woche zu haben (Dienstag ab 18:00 und Samtag ab 13:00) Für nächste Saison hab ich einiges geplant, den Winter lasse ich aber noch eher ruhig angehen.
Mal schauen, ob es klappt.
 
Das wird am Ende nur im lokalen Radsportvereinslokal enden. Diese ganzen Gedanken vernebeln nur den Blick aufs Wesentliche. Man muss nicht den Radsport in sein Leben reinpressen. Das ist gegen die menschliche Natur.
Vielmehr muss man das soziale Leben in den Radsport reinpressen. So kann man zum Beispiel beim Zwiften und Radfahren sehr gut telefonieren, chatten, lesen oder auch mal ein Bild malen.
Wenn man die Alpe herunterfährt, kann man duschen gehen und auch Gespräche mit anderen kann man nebenbei anhören, während man sich auf die Forenaktivitäten konzentriert. Merkt keiner. So kommt man spielend leicht auf bis zu 20h kulturelle, soziale oder andersartige Pseudoaktivitäten beim eigentlichen Vollzug der wichtigen Dinge des Lebens. Trainieren, Daten erheben und analysieren, philosophieren über Maltodextrinzugaben pro Std., etc. Und selbst beim Wandern kann man über Radfahren nachdenken. Mentale Beschäftigung ist auch Training, ist ja erwiesen.
 
So kann man zum Beispiel beim Zwiften und Radfahren sehr gut telefonieren, chatten, lesen
Übrigens geht das mMn überhaupt nicht. Zumindest nicht, wenn man beides vernünftig machen möchte.
Ich kann auch an keiner Telefon- oder Videokonferenz teilnehmen während ich Rad fahre.
 
Übrigens geht das mMn überhaupt nicht. Zumindest nicht, wenn man beides vernünftig machen möchte.
Ich kann auch an keiner Telefon- oder Videokonferenz teilnehmen während ich Rad fahre.
Wenn man G1 fährt, geht das vielleicht, aber sonst sehe ich das auch nicht.
Bei mir käme das generell nicht in Frage, ich muss dabei schreiben können.
 
Mir gelingt das selbst bei GA1 nicht einer halbwegs anspruchsvollen intellektuell zu folgen. Ich schweife da gedanklich immer ab oder ich muss die Leistung soweit reduzieren, das Trainingseffekt in Frage gestellt ist.

Zum Radsportverein. Selbst wenn das nicht im Vereinslokal endet, was bei uns nicht der Fall ist, ist das ein zweischneidiges Schwert.
Bei uns ist das immer so ein bisschen "zielloses" Geballere, Bis auf die Sprints nicht wirklich intensiv, bzw die intensiven Abschnitte nicht lang genug. Aber doch so intensiv das ich am Folgetag gut was in Gräten spüre.
Wenn ich zielgerichtet trainieren möchte, stört der Termin eher, Weil da immer ein alternatives und effizientes HIIT wegfällt.
Mir macht das trotzdem Spaß weil das auch ne Abwechslung ist und einmal die Woche ist das für mich auch ok. Zwei Termine wären mir persönlich zu viel. Mag aber auch stark davoin abhängen wie gefahren wird. Ich hab zugegeben nur die Erfahrung mit meiner RG und die sind nicht sonderlich ambitioniert.
 
Ich hab zugegeben nur die Erfahrung mit meiner RG und die sind nicht sonderlich ambitioniert.
Hier bietet der Verein 3 Leistungsstufen an:
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