Birdman
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Daran musste ich auch denken. Oder an Ulle, da wurde damals auch was von Jahrzehnt gefaselt. Solche Langzeitprognosen gehen häufig schief.Denkt an Kaiser Franz 1990 nach der WM:
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Daran musste ich auch denken. Oder an Ulle, da wurde damals auch was von Jahrzehnt gefaselt. Solche Langzeitprognosen gehen häufig schief.Denkt an Kaiser Franz 1990 nach der WM:
Ich glaube MvdP hat Anfang des Jahres gesagt, er fahre nun weniger offensiv, um mehr Ergebnisse zu erzielen.Irgendwo hast du da schon recht. Einerseits. Andererseits möchte ich keinen WvA (das gilt auch für MvdP und ein paar andere Fahrer) mit einer total disziplinierten und ergebnisorientierten Fahrweise sehen. Es macht Freude ihm zuzusehen wie er sich völlig auspowert und alles gibt auch wenn es nicht immer klug ist. Das macht doch seine Fahrweise so attraktiv. Wie gesagt auch MvdP und Pogi sind solche "Racer", die einfach nicht still halten können wenn sich die Chance bietet. Hauptsache Attacke! Ich hab für meinen Teil mehr Spaß bei den Klassikern, wo gefahren wird als ob es kein morgen gäbe als bei den GTs (auch wenn die diesjährige Tour schon sehr spannend war) wo meistens eine (gesamt-) ergebnisorienterte Fahrweise ala Froome belohnt wird. Deswegen hoffe ich, dass Pogacar, wie dieses Jahr auch schon, nächstes Jahr wieder auf die Klassiker geht und das WvA weiterhin keine Ambitionen auf das Gesamtklassement bei den GTs hat. Bei Mathieu mache ich mir da eh keine Sorgen.
Und übrigens, sooo schlecht ist das Palmares von WvA nu auch nicht:
8x stage Tour de France ('22, '21, '20, '19)
Milano-Sanremo ('20)
Amstel Gold Race ('21)
Gent-Wevelgem in Flanders Fields ME ('21)
Strade Bianche ('20)
Omloop Het Nieuwsblad ME ('22)
E3 Saxo Bank Classic ('22)
5x stage Critérium du Dauphiné ('22, '20, '19)
GC Tour of Britain ('21)
GC PostNord Danmark Rundt - Tour of Denmark ('18)
2nd Olympic Games Road Race ('21)
2nd World Championships - Road Race ('20)
edit: übrigens nimmt WvA seine vielen zweiten Plätze mit Humor.
O-Ton (im belgischen Fernsehen): "Poulidor war auch ein großer Champion”
Sowohl WVA also auch Pogi sind die 5 Monumente zuzutrauen. Wobei ich mir kaum ein Szenario ausdenken kann, wie Pogi MSR gewinnen kann. Dazu braucht er schon Nibali-Glück.Die Frage ist: Will Pogacar das denn überhaupt? Wer ihn dieses Jahr bei den Klassikern beobachtet hat, hat gesehen wieviel Spaß er dabei hatte. Auch wenn es vielleicht unrealistisch ist, hoffe ich, dass Pogi sich sagt: Schei... auf die Tour, lieber die 5 Monumente!
Bedenke, daß Movistar zeitweise 3 starke Kapitäne hatte!Mal abgesehen davon wird van Aert bis 24 ohnehin wegen seinem Vertrag bei Jumbo bleiben; solange wird er dann auch keine GC-Versuche unternehmen vermute ich mal...
P.S.: Ich glaube auch, dass Roglic die Vuelta holen wird. Die kann er einfach (die Tour ist ja bekanntermaßen immer seine Vorbereitung). Ich weiß auch gar nicht, warum er jetzt abgeschrieben wird; klar ist Vingegaard stark, trotzdem heißt dass ja nicht, dass Roglic es nicht ebenfalls ist. 2 starke Kapitäne in einem Team sind auch nicht zu viele; ineos hat ja bsp. deutlich mehr.
Ein Unfall kann jedem anderen aber auch passieren.
Von daher sind solche Prognosen mit äußerster Vorsicht zu genießen.
Denkt an Kaiser Franz 1990 nach der WM:
„Wenn jetzt noch die Spüiler aus der ääh DDR dazukommen, ähh, dann wird die Deutsche Nationalmannschaft den Fußball auf Joahre hinaus dominieren!“![]()
Wird er nie machen. Das Team ist Weltklasse. Seit mindestens 2018 im vollen Aufwärtstrend.WvA könnte Kapitän für eine Grand Tour sein, müsste dafür aber wohl das Team wechseln. Evtl. will er das aber auch gar nicht, da er sich dann vermutlich nicht mehr auf CX und Eintagesrennen konzentrieren könnte.
Vielleicht ein paar Abfahrten mit Mohoric trainieren?Wobei ich mir kaum ein Szenario ausdenken kann, wie Pogi MSR gewinnen kann.
Hammer werden nach Gewicht klassifiziert, nicht nach Länge.Ein 20cm Hammer alleine reicht also nicht. Man muß damit auch richtig nageln können.![]()
Dem Ulle hat man damals vorgeworfen, er attackiere zu wenig gegen Armstrong. Nun attackiere der Pogi zu viel.Bei den Kräfteverhältnissen wird Pogi zukünftig anders fahren MÜSSEN als bisher, vor allem weniger offensiv, sonst hat er gen Vingegaard keine Chance. Was nützt das ganze Feuerwerk, wenn er seinen stärksten Gegner nicht los wird? Nix. Einerseits wird UAE die Mannschaft verstärken müssen, andererseits wird Pogi seine Attacken besser timen müssen und seltener, dafür aber effektiver angreifen. Das mag nicht so unterhaltsam sein, ist aber unausweichlich. Pogi muss lernen, mit mindestens gleichwertigen Gegnern umzugehen, das brauchte er bisher nicht.
Ich stimme dir da größtenteils zu. Allerdings hatte Pogi schon extrem Pech was seine Mannschaft angeht. Mit einem topfitten Majka und Benett hätte es vielleicht anders ausgesehen. Bjerg und McNulty haben sich auf der Etappe vorgestern so kaputtgefahren, dass gestern nicht mehr viel ging. Da hätte es frischere Helfer gebraucht, geht aber nicht wenn man nur noch 2.5 (Hirschi ist völlig außer Form) Helfer hat. Am Ende hat WvA Pogi aus den Schuhen gefahren. (Und Vingegaard natürlich super vollendet)Vom Mannschaftskonzert her also beeindruckend, was Jumbo geleistet hat. Nur dass, sie das ursprünglich mit PR geplant hatten. Auch so eine Geschichte der diesjährigen Tour.
Ich sehe das auch so. (Gleichwohl ich WvA für einen großartigen Athleten halte!)Van Aert wird nie bei einer GT auf GC fahren und fahren können.
Kleiner Gauner!Dachte mir gestern schon, dass das bestimmt ärger gibt...
https://www.cyclingnews.com/news/quintana-handed-tour-de-france-time-penalty-for-motorbike-push
Befreit?Er hat 2x die Tour gewonnen, kann also im Gegensatz zu Wingman befreit rangehen, aber er machte es ihm viel zu leicht
Mhh der Vergleich von Armstrong und Vingegaard hinkt aber gewaltig. Armstrong war einer, der seine Gegner immer vernichtet hat. Vingegaard dagegen ist doch sehr passiv gefahren, hat viel abgewartet, beobachtet und war am Ende taktisch cleverer und stärker. Ob er viel stärker war als Pogacar, würde ich stark bezweifeln. Jumbo war nur einfach das bessere Team, sie waren taktisch um Welten besser als UAE und am Ende hatten sie auch die stärkeren Helfer. Ich denke, dass Vingegaard die Tour vor allem wegen seines Teams gewinnt, Head to Head sehe ich Pogacar und Vingegaard nahezu gleichauf. Das wird die nächsten Jahre definitiv sehr spannend, wenn nichts Unvorhersehbares kommt.Dem Ulle hat man damals vorgeworfen, er attackiere zu wenig gegen Armstrong. Nun attackiere der Pogi zu viel.
Was haben beide gemeinsam? Einen übermächtigen Gegner. Den Vingegaard hat man nicht mal ansatzweise in Bedrängnis gebracht.
Den Eindruck hatte ich nun wiederum nicht.Ich fand, man sah recht deutlich, dass er dieses Jahr zum ersten Mal wirklichen Druck zu spüren bekam.
Heute "eigentlich" was für Philipsen, aber die unglaubliche Raupe Nimmersatt wird auch heute wieder durchstarten und vielleicht kommt er ja heute auch als Erster über die Linie in Cahors. Unfassbar, wie stark er ist und was er täglich gibt. WvA hat bei dieser Tour neben dem grünen noch ein speziell für ihn zu entwickelndes Trikot verdient!Van Aert wird nie bei einer GT auf GC fahren und fahren können. Das hat mit seinem Gewicht zu tun und auch seinen VAM (keine 1700-1800 möglich). Da sind Welten Unterschied zu GT Gewinner. Wer meint, dass er einfach ein paar Kilo abnehmen soll, der kennt ihn nicht live, da ist nichts mit abnehmen.
Unter folgender Voraussetzung wäre es möglich: a.) er wird/wäre Franzose b.) am besten in einem frz. Team c.) dann bauen sie ihm einen Kurs, der genau für ihn passen würde, 2-3 lange Zeitfahren, 2-3 harte Klassikeretappen in Nordfrankreich, keine steilen Berge, viele Sprintetappen.
Seine Hinterlegung in Strava ist übrigens genau das Gewicht, welches er zu uns sagte.
PT Profi wird i.a.R nur der, der auch etwas extrem krass gut kann. Bergfahren, TT, Sprint oder Helfer. Bei ihm ist es so, er kann alles sehr gut, ist der kompletteste Rennfahrer der letzten Zeit. Er kann aber in Relation zu den Berg GC Spezialisten eben nicht krass gut schnell hoch fahren.
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