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Tour de France 2022

Du hast dieselbe Etappe geguckt heute? 🤔

Pogi und Vingegaard lagen und hingen noch 4-5 Minuten nach der Zielankunft halb kotzend und pumpend wie die Maikäfer überm Lenker oder aufm Boden und wussten nicht wo hinten und vorne ist.
Das lag aber wohl eher an dem "atemberaubenden" Sprint, welchen die beiden kurz vor dem Ziel hingelegt haben.

Man soll auch bitte nicht annehmen, dass solche Bilder von "pumpend[en] Maikäfer[n]" davon zeugen, dass hier doch alles mit rechten Dingen zugehe. Unter normalen Bedingungen kommen Radprofis meist gar nicht in solche grenzwertigen Belastungsbereiche. Das hat mir mal ein Profisportler erklärt.

Ihr seht: Ich kann die Tour de France nicht mehr genießen. Schimpft nur. Ich ertrage das.
 

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Re: Tour de France 2022
Das lag aber wohl eher an dem "atemberaubenden" Sprint, welchen die beiden kurz vor dem Ziel hingelegt haben.

Man soll auch bitte nicht annehmen, dass solche Bilder von "pumpend[en] Maikäfer[n]" davon zeugen, dass hier doch alles mit rechten Dingen zugehe. Unter normalen Bedingungen kommen Radprofis meist gar nicht in solche grenzwertigen Belastungsbereiche. Das hat mir mal ein Profisportler erklärt.

Ihr seht: Ich kann die Tour de France nicht mehr genießen. Schimpft nur. Ich
Hat er auch erklärt warum radprofis die einzigen Menschen auf der welt sein sollen die nicht in splche grenzwertigrn belastungsbereich kommen können sollen?
 
Das lag aber wohl eher an dem "atemberaubenden" Sprint, welchen die beiden kurz vor dem Ziel hingelegt haben.

Man soll auch bitte nicht annehmen, dass solche Bilder von "pumpend[en] Maikäfer[n]" davon zeugen, dass hier doch alles mit rechten Dingen zugehe. Unter normalen Bedingungen kommen Radprofis meist gar nicht in solche grenzwertigen Belastungsbereiche. Das hat mir mal ein Profisportler erklärt.

Ihr seht: Ich kann die Tour de France nicht mehr genießen. Schimpft nur. Ich ertrage das.
Ernsthaft? Wer denn sonst, wenn nicht der Profisportler?
 
Ernsthaft? Wer denn sonst, wenn nicht der Profisportler?
Der besagte Insider meinte, dass durch die beim Doping verabreichten Stimulanzien (auch) eine euphorische Stimmung freigesetzt werde, durch die das Gefühl für natürliche Leistungsgrenzen verloren gingen und man dadurch einen Bereich der Erschöpfung erreiche, vor dem man eigentlich natürlich geschützt sei.

Beim Festina-Skandal 1998 kam ja heraus, dass fast das gesamte Personal (also auch Masseure etc.) von den Mitteln "genascht" hätten und dadurch stets "gut drauf" waren.
 
So etwas musste ich mir in der Lance-Armstrong-Ära ständig anhören.
Jaja. Damals haben alle gesagt der sieht so locker aus, der kann nur gedopt sein, jetzt ist das genaue Gegenteil ein beweis dafür.

Ja auch wenn alle gedopt sind, können die interpretationen woran der tv zuschauer das meint zu erkennen, dennoch vollkommener humbug sein.

Also ich persönlich war schon häufiger so an der belastungsgrenze bzw darüber hinaus, so dass ich minutenlang nicht wusste wo oben und unten ist und wenn mich jemand gefilmt hätte, hätte ich nicht viel anders ausgesehen, auch wenn meine grenze natürlich ein witz war. Es reichte dass ich mir anhören musste, dass man angst um mich hatte, dass ich es nicht überlebe. Hab ich da etwa etwas erlebt was gar nicht möglich ist?
 
Naja, man kann viel über ihn sagen, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass er das Training für die Tour auf die leichte Schulter genommen hätte und das locker gesehen hätte. Er hat sich wirklich akribisch auf die Etappen vorbereitet und ich gehe mal davon aus, dass er sich seiner Sache auch recht sicher war.
So langsam merkt er aber eben wohl, dass er nicht überlegen ist (zumindest nicht im Vergleich zu Vingegaard)... Ich glaube aber nicht, dass er die Tour wirklich so locker nimmt; ansonsten würde er auch nicht andauernd verbissen attackieren, sondern das ganze etwas entspannter angehen;)
Glaube seiner Sache sicher war er sich nie. Der Junge hat einfach Spaß am fahren. Daneben fährt der Roboter Wingman, der halt absolut emotionslos fährt. Finde es sehr erfrischend, dass Pogi mal nen Spruch bringt, ebenso ist er ein guter Verlierer. Der Junge ist durch und durch sympathisch meiner Meinung nach.
 
Drücke die Daumen dass Geschke morgen sich die Punkte am Aubisque holt. Wenn dann Pogi und Vini sich iwi gegenseitig die restlichen 30 Punkte klauen, wäre das Ding save ...
Ich drücke ihm ja auch die Daumen, und gewonnen ist gewonnen, aber realistischerweise muss man auch mal sagen, dass die Bergwertung nach den Regularien, die seit einigen Jahren gelten, nicht mehr das ist, was sie einmal war. Bahamontes, van Impe, Herrera, Virenque, das waren zu ihrer Zeit wirklich die besten am Berg und um die Bergwertung zu gewinnen, musste man der beste in den schweren Bergetappen sein. Heute gewinnt die Bergwertung, wer taktisch klug bei den leicht bis mittelschweren Bergen seine Punkte sammelt. Damit gab man den französischen Mittelgewichten die Chance, als Trostpflaster eine Wertung zu gewinnen, wenn es für den Platz ganz vorne im Gesamtklassement nicht reichte. Deshalb stehen da jetzt seit 2010 auch Charteau, Voeckler, Barguil, Alaphilippe, Bardet in der Liste der großen Bergkünstler. Und demnächst dann vielleicht auch Geschke. Dass er der beste Bergfahrer der Tour 2022 war, werden ihm aber nicht mal seine Enkel glauben, wenn er davon erzählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
6,6 Watt pro kg, welcome back to the 90s. Rekorde von Pantani purzeln nur so dahin.

Die "sauberen Jungs" übertreiben gerade extrem. Vingegraad ist wie ne Maschine. Selbst Cobra 2 kann da kaum was machen, dabei zerlegten die heute schon das Feld. Morgen wird spannend, hoffe Cobra 2 macht den Landis, aber er ist im Gebirge nicht stärker als Jonas.

Zum angucken war es heute langweilig. Dann lieber Chicken vs Steak. Da gab es noch geile Bergsprints nacheinander. Heute nur am Ende, die Schwächlinge [Ironie aus].

Das was da passiert, ist schlecht für den Radsport.
 
Wenn heute irgendwas sehr auffällig war, dann McNulty…
Aus’m Nix knapp 6,6w/kg über 22 Minuten, nachdem er am Berg vorher auch schon gedrückt hat wie ein Ochse.
Die Geburt einer neuen Bergziege.

Ich bleib mal dabei, seine Spezial-Frühstücksmischung von mymuesli.de hätte ich auch gerne! 👌🏼🤔
......wäre der absolute Super Gau für den Radsport. Da müssten sich die Teams keine Gedanken mehr um Sponsoren machen und die TdF/UCI usw. um Übertragungsrechte....
 
Wenn heute irgendwas sehr auffällig war, dann McNulty…
Aus’m Nix knapp 6,6w/kg über 22 Minuten, nachdem er am Berg vorher auch schon gedrückt hat wie ein Ochse.
Die Geburt einer neuen Bergziege.

Ich bleib mal dabei, seine Spezial-Frühstücksmischung von mymuesli.de hätte ich auch gerne! 👌🏼🤔
Oh Gott, können wir die Doping-Diskussion einfach im Doping-Thread (oder gar nicht) führen? Wenn man was Verdächtiges sucht, kann man es finden, da wäre aber für mich eher der Chef ganz oben auf der Liste...
McNulty ist nicht erst seit heute ein hervorragender Bergfahrer; seine Zeitfahrqualitäten haben heute sicher auch geholfen. Nur als Beispiel: Er hat bei Paris-Nizza dieses Jahr eine Etappe gewonnen und war bis zu seinem Ausscheiden auf Platz 3 im GC... Der weiß also, wie man Berge hochkommt. Er war zwar die Tour über unauffällig, aber gerade das kann ja auch ein Grund sein, warum er heute solche Leistungen bringen kann. Täglich wären die Zahlen für ihn sicher unmöglich, aber für eine wichtige Etappe, warum soll nicht?

P.S.: Die reinen Zahlen, die so getreten werden, sind übrigens noch weit von denen der Epo-Ära entfernt...
 
Ich drücke ihm ja auch die Daumen, und gewonnen ist gewonnen, aber realistischerweise muss man aiuch mal sagen, dass die Bergwertung nach den Regularien, die seit einigen Jahren gelten, nicht mehr das ist, was sie einmal war. Bahamontes, van Impe, Herrera, Virenque, das waren zu ihrer Zeit wirklich die besten am Berg und um die Bergwertung zu gewinnen, musste man der beste in den schweren Bergetappen sein. Heute geweinnt die Bergwertung, wer taktisch klug bei den leicht bis mittelschweren Bergen seine Punkte sammelt. Damit gab man den französischen Mittelgewichten die Chance, als Trostpflaster eine Wertung zu gewinnen, wenn es für den Platz ganz vorne im Gesamtklassement nicht reichte. Deshalb stehen da jetzt auch Jalabert, Voeckler, Alaphilippe, Bardet in der Liste der Bergziegen. Und demnächst dann vielleicht auch Geschke. Dass er der beste Bergfahrer der Tour 2022 war, werden ihm aber nicht mal seine Enkel glauben.
Letztes jahr gewann pogacar die bergwertung, vorletztes jahr auch, jetzt vermutlich auch wieder oder vingegaard. Scheint jetzt nicht unrealistisch zu sein, dass die auch die besten bergfahrer sind.

Ich hab mal geguckt, die heutige regelung ist fast deckungsgleich mit der zu zeiten bahamontes. Welches detail der aktuellen Regelung ist denn suboptimal?
 
Letztes jahr gewann pogacar die bergwertung, vorletztes jahr auch, jetzt vermutlich auch wieder oder vingegaard. Scheint jetzt nicht unrealistisch zu sein, dass die auch die besten bergfahrer sind.

Ich hab mal geguckt, die heutige regelung ist fast deckungsgleich mit der zu zeiten bahamontes. Welches detail der aktuellen Regelung ist denn suboptimal?
Die besten Bergfahrer in den letzten 20 Jahren waren halt meistens auch Podiumskandidaten im GC und die haben meist nicht die Bergwertung im Sinn.
 
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