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Schieben will ich nicht mehr

Joe Herb

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Einen schönen guten Abend an alle in diesem Forum. Dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum und auch sonst bin ich in Rennrad-Dingen noch unbedarft.

Vielleicht kurz zu meiner Rad-Vita: Schon immer gerne aber nicht oft mit dem Tourenrad unterwegs gewesen (so richtig mit Packtaschen, Zelt usw.). Nach der letzten Tour hat es mich gepackt und ich wollte mir ein Rennrad kaufen. Geworden ist es dann jedoch ein Crossbike. Wir fangen gerade an, uns aneinander zu gewöhnen. Heute hat es jedoch einen bösen Rückschlag gegeben. Ich bin einen Berg hoch, der auf einmal so steil wurde, dass er meine Möglichkeiten überstieg. Ich mußte absteigen und schieben. Und das ist mir bisher auf dem Tourenrad nur gaaaanz selten passiert. Der schuldige war schnell gefunden: Das Crossbike hat vorne nur zwei Kettenblätter. Vielleicht hängt es aber auch an mir. ;) Was kann ich machen, dass die schiebende Fortbewegung minimiert wird? (Woanders fahren ist nicht die Alternative.) Heißt es einfach: Viel fahren und immer wieder diese Art von Steigungen angehen?

Besten Dank !
 
Welche Übersetzung hat das Crossbike (Anzahl der Zähne des kleinsten Kettenblatts und des größten Ritzels der Kassette) und wieviel % Steigung hatte der Berg wo du schieben musstest?
 
Moin!
Alles eine Übersetzungsfrage wie artist1966 schon schrieb. Mit Training kann man viel machen, allerding muss das Training mit passender Übersetzung gestaltet werden ;) .
Werr dreifach Dein Ding war, wäre dreifach auch am neuen Bike optimal. Vielleicht ist aber auch mit Kompaktkurbel und Kassette mit großem Spektrum (12-32?) schon eine Lösung gefunden.
Keep on ridin´! :cool:
Christian
 
Manchmal, so sagts zumindest mein Bauchgefühl, scheiterts auch weniger an der passenden Übersetzung mehr an der niedrigen Geschwindigkeit und der niedrigen Trittfrequenz beim Reinfahren in den Berg... Dann noch Schalten in der Belastung und nix geht mehr... Versuchs einfach nochma, mit dem Wissen, wie der Anstieg gestaltet ist :D Wenn man weiß, wo der seine Tücken hat, kann man ihn meist weeeesentlich besser fahren...
 
Besten Dank für die Antworten. Ich werde mit dem Fahrradhändler wg der Übersetzung etc. sprechen und ansonsten üben und versuchen, dem Übeltäter Herr zu werden.
 
Manchmal, so sagts zumindest mein Bauchgefühl, scheiterts auch weniger an der passenden Übersetzung mehr an der niedrigen Geschwindigkeit und der niedrigen Trittfrequenz beim Reinfahren in den Berg... Dann noch Schalten in der Belastung und nix geht mehr... Versuchs einfach nochma, mit dem Wissen, wie der Anstieg gestaltet ist :D Wenn man weiß, wo der seine Tücken hat, kann man ihn meist weeeesentlich besser fahren...

Genauso ist es: wenn man mit dem Crosser den Anstieg bissel energischer anfährt, dann gehts nämlich oftmals plötzlich doch. Die Möglichkeiten, da mit einer kleineren Übersetzung hochzukurbeln, sind auch beschränkt, weil das Hinterrad nur begrenzte Traktion hat. Der Schwung macht viel aus, weil man das Tempo braucht, um da hoch zu kommen. Blöd sind nur Anstiege direkt hinter einer Kurve, die man nicht schnell fahren kann... Da macht man dann das, was für Cyclocross so typisch ist: man trägt das Rad hoch. Schieben ist unter Strafe verboten!;)
 
Wenn dreifach Dein Ding war, wäre dreifach auch am neuen Bike optimal. Vielleicht ist aber auch mit Kompaktkurbel und Kassette mit großem Spektrum (12-32?) schon eine Lösung gefunden.

Ich bin jahrelang 3fach (50/39/26 auf 11-32) gefahren, ein 15kg-Radnonneur, und habe dann meinen alten Renner wieder flott gemacht mit 2fach (kompakt auf 12-27). Das geht wunderbar. Die Umstellung ist kein Problem. Wichtiger ist es, sein Rad zu kennen, mit der Schaltung vertraut zu sein. Ist scheiße, wenn man sich einmal verschaltet und dann am Ende ist. Kommt am Anfang aber wohl vor. Strecke kennen ist sehr hilfreich. Mit dem passenden Tempo in die Steigung zu gehen ist gold wert, aber das braucht auch etwas Erfahrung. An sich hat das schon meine Tochter mit 6 Jahren verstanden, aber wie viel Kraft man in dieses höhere Tempo investiert, um in der Steigung noch ausreichend Kraft zur Verfügung zu haben, das macht man nicht mal eben so mit links als Neuling.

Also: Lass dir Zeit. Check deine Übersetzungen und deine Steigungen.

(Edit: Gewicht Randonneur musste korrigiert werden, 15 nicht 25 kg...)
 
Kann dir auch nur den Tipp geben schön in die Kurbel rein zu treten und das bei einer Hohen Übersetzung dann und dann wenn es Berg auf geht runter schalten, das merkst du dann wenn es an der Zeit ist und mit der Zeit kannst du das schon abschätzen und schaltest runter bevor die Trittfrequenz in den Keller geht.
Würde gar nich erst groß rumbasteln sondern mich lieber an das Bike gewöhnen, denn das nächste wird eventuell wieder eine leicht andere Übersetzung haben...

Grüße & viel Erfolg!
 
Ich erinnere mich noch an einen kleinen Dialog in meiner Kinderheit. Ich meinte, mit einer Gangschaltung kommt man ja spielend jeden Berg rauf (ich bin zu der Zeit mit einem Singlespeeder die Berge rauf). Und mir entgegnete man, dass es aber auch mit Gangschaltung noch ziemlich schwer die Berge hoch geht. Ich konnte das erst nicht verstehen, aber es stimmt. Wenn keine Kraft (mehr) da ist, dann ist es im kleinsten Gang trotzdem noch super anstrengend. Es ändert sich einfach nur die Trittfrequenz.;) Kleine Gänge können einem manchmal retten, aber immer kleinere Gänge sind kein Allheilmittel. Ich finde, beim Rennrad sollten die Kettenblätter schon noch größer sein als die Ritzel. Sonst müsste es ja Kriechrad heißen.;)
 
Amigo, Adriano989 und Gransport: Besten Dank für das Mutmachen ! Ich werde dran bleiben und versuchen, den Anstieg zu besiegen.
 
Sag mal, die Antworten klingen teilweise so, als ob Du mit dem "Crossbike" auch Cross fährst, also flach mit extrem kurzen, fiesen Anstiegen und mal ein Hindernis zum Tragen.
Deine Frage allerdings klingt mir doch eher so, als ob du mit dem Crossbike wie mit dem Rennrad auf der Straße fährst und ggf. eher lange Anstieg hast???

Klär uns doch mal etwas genauer auf, sonst kommen ggf. zu viele unpassende Antworten.
 
Hallo ChrisH,
der Hinweis mit dem Tragen kam nicht von mir. Ich habe den Ball nur zurückgespielt. Ich habe mir ein Crossbike anstatt eines Rennrads gekauft, weil ich auch etwas abseits der Straßen unterwegs sein wollte; aber wirklich nur Schotterpisten, Waldwege, Feldwege - nichts Härteres. Und dann habe ich mir das Crossbike auch gekauft, weil es gerade ziemlich günstig war und ich erst einmal testen wollte, wie mir diese Art von Fahrrad überhaupt gefällt. ... Und sie gefällt mir, ich fühle mich aber noch nicht wirklich darauf zuhause. Dafür werde ich wohl noch etwas brauchen und auch noch verschiedene Einstellungen durchprobieren müssen.
 
Beachte: 'Crossbike' oder dgl. wird hier oftmals mit Cyclocrosser oder auch Querfeldeinrad gleichgesetzt.
2010_usa_cycling_cyclocross_national_championships_gregory_saylor1.jpg

Und das ist mutmaßlich was ganz anderes als du da gekauft hast...
 
Hallo Z2,
mein Rad sieht von der Art schon so aus wie das auf dem Bild. Allerdings ich nicht o_O
Wie heißt denn dieses Rad ? Querfeldeinrad ? Sollte der von mir verwendete Begriff Crossbike falsch sein: Ich lerne dazu.
 
Hallo Z2,
mein Rad sieht von der Art schon so aus wie das auf dem Bild. Allerdings ich nicht o_O
Darum würde ich mir weniger Sorgen machen ;)
(Es sei denn du willst den Posing-Contest gewinnen ;))

Wie lang sind denn die Anstiege, die Du fährst?
Und wie steil so etwa?
Geht es dabei am Anstieg über Schotter oder Asphalt?
 
Wie heißt denn dieses Rad ? Querfeldeinrad ? Sollte der von mir verwendete Begriff Crossbike falsch sein: Ich lerne dazu.

Crosser oder Crossbike ist nicht grundsätzlich falsch, lässt aber noch Raum für Verwechslungen. Mit Cyclocrosser (oder Querfeldeinrad) unterstreicht man nochmal, dass es sich um ein Gefährt handelt, dass näher am Rennrad als am Fitnessbike ist. Wobei es aber auch Fahrradsupermärkte geben soll, die lupenreine Cyclocrosser als Fitnessräder verkaufen...:(
 
Crosser oder Crossbike ist nicht grundsätzlich falsch, lässt aber noch Raum für Verwechslungen. Mit Cyclocrosser (oder Querfeldeinrad) unterstreicht man nochmal, dass es sich um ein Gefährt handelt, dass näher am Rennrad als am Fitnessbike ist. Wobei es aber auch Fahrradsupermärkte geben soll, die lupenreine Cyclocrosser als Fitnessräder verkaufen...:(

is nich jedes rad in erster linie ein fitnessrad......:bier: (e-bikes ja nur begrenzt)
 
Nur dass sich dein (intuitives) Verständnis von 'Fitnessrad' nicht mit dem der Marketingfuzzis deckt. ;)
Die Einordnung muss aber in dem Fall ein Versehen gewesen sein, immerhin gibt es in dem Online-Shop auch die Kategorie 'Cyclocross'. Es gibt aber auch welche, da scheint der Begriff Fitnessrad ein Synonym für 'Sonstiges' zu sein.
 
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