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Road to mehr Leistung (Familienvater mit mittlerem Zeit Budget)

Man empfehle: lese dir diese zwei Sätze durch und dann deinen letzten Kommentar 😅

Verstehe ich wieder nicht. Ich habe von dir bisher nur gesagt bekommen, dass man Spaß am Radeln haben sollte (hab ich!), dass man ruhig mal einen mit Freunden heben kann (mach ich durchaus!) und dass man ordentlich KHs tanken sollte, insbes. vor dem Training (mach ich meist auch, bis auf den Fehler neulich, welchen ich selbst eingeräumt habe!).

Insofern ist mir nicht klar, was genau dein Problem mit mir nun ist. Jeder geht anders vor, der eine trackt Kalorien (machst du offensichtlich, wäre aber so gar nicht mein Ding), dafür vermeidet er vielleicht ein strukturiertes Training nach Wattwerten/Herzdaten oder oder. Der eine fährt einfach aus dem Bauch heraus nach Lust & Laune und der Nächste will bestimmte Ziele durch nachvollziehbare Handlungen erreichen. Dem würde ich mich derzeit zuordnen.

Aktuell darf ich einigermaßen positiv eingestellt sein, dass mein Handeln bezügl. Training alles in allem mehr richtige Stellschrauben als falsche bedient, da ich kontinuierlich meine Leistung (mit Rückschlägen freilich, die gehören dazu) steigern konnte. Und das nicht nur durch Gewichtsabnahme (die fand im Kern vor über einem Jahr ihren Abschluss), sondern vor allem durch Steigerung der Wattleistung (FTP). Aber natürlich ist das Körpergewicht im Ausdauersport eine wichtige Stellschraube von vielen, die man im Blick behalten muss und die Frage, wo für mich das richtige Leistungs-Gewichts-Verhältnis - möglichst wenig Gewicht ohne Einbußen bei der Leistung - liegt, das möchte künftig schon noch weiter ausloten.

Gut möglich, dass ich dabei feststelle: Unter 70kg geht nichts mehr, keine Power mehr da. Kann aber auch sein, dass ich noch bis 65 kg runter komme, ohne großartig was an Trittkraft zu verlieren. Bisher deutet alles darauf hin, dass ich vom Typ her zu dieser Spezies (leicht und trotzdem überraschend stark) gehören könnte. Wäre doch unklug, würde ich da nicht in die Richtung schauen. Mit - als Beispiel - 4,6+ w/kg in einen Wettkampf zu gehen ist eine ganz andere Sache, als mit 4,2 w/kg anzutreten. Beides gute Werte, aber nur der erstere fährt mit ums Podium. Sollte ja in Radsportkreisen eigentlich nicht in Frage zu stellen sein.
 
Nochmal zum Thema Kühlung: Aktuell fahre ich wg Family-Besuch auf dem Dachboden. Lt Messung sind dort 3-5 Grad. Dort bin ich jeweils Workouts gefahren, aktive Kühlung gibts nicht. Diese Temperaturen haben ausgereicht, um gerade so nicht zu überhitzen. Die ersten Minuten hab ich noch eine Winterjacke an. Wenn die normalen LIT-Watt starten, muss ich die Jacke ausziehen und fahre dann in kurz/kurz weiter.

Man liest ja hier manchmal von ca 15 Grad im Raum, keine aktive Kühlung und offenem Fenster. Reicht bei weitem nicht aus.
Habe auch viel mit aktiver (Vacmaster) und passiver (Fenster auf) Kühlung bzw. Hitzetraining im Sweatsuit experimentiert seit ich den Core Sensor habe. Die Unterschiede sind beträchtlich, insbesondere bei der Hauttemperatur, nicht so sehr bei der Kerntemperatur. Mit aktiver Kühlung liegt die Hauttemperatur einige Grad niedriger, auch im Vergleich zum offenen Fenster; daraus folgen bei mir eine niedrigere HF und mehr Leistung.
 
Wenn dem so wäre könnten wir uns jegliche Trainings- und Sportwissenschaft sparen.

Natürlich gibt es singulär-situative Bedingungen, die Einfluss auf Leistungsfähigkeiten haben und durchaus relevant für die Trainingspraxis sein können. Nichts desto trotz sind wir durch Anwendungsforschung in der Lage generelasierbare und wissenschaftlich fundierte Handlungsanweisungen zu entwickeln. Das ist dann eben nicht mehr so individuell wie Du das beschreibst.

Das bezweifle ich nicht und habe ich auch nirgends. Derzeit lese ich mit großem Gewinn das Buch "Radsport Training" von Gerhard Dashuber.

Ich werde hier im Faden nicht richtig verstanden - mag an mir liegen, dass ich mich unglücklich ausdrücke oder widerborstig wirke, wo ich es nicht sein möchte. Nochmal zur Klarstellung: Ich gehe systematisch an mein Training heran, probiere viele Ansätze aus, viele Ratschläge (die sich oft widersprechen) und bin immer um jeden gut nachvollziehbaren und fundierten Tipp dankbar.
 
Verstehe ich wieder nicht. Ich habe von dir bisher nur gesagt bekommen, dass man Spaß am Radeln haben sollte (hab ich!), dass man ruhig mal einen mit Freunden heben kann (mach ich durchaus!) und dass man ordentlich KHs tanken sollte, insbes. vor dem Training (mach ich meist auch, bis auf den Fehler neulich, welchen ich selbst eingeräumt habe!).

Insofern ist mir nicht klar, was genau dein Problem mit mir nun ist. Jeder geht anders vor, der eine trackt Kalorien (machst du offensichtlich, wäre aber so gar nicht mein Ding), dafür vermeidet er vielleicht ein strukturiertes Training nach Wattwerten/Herzdaten oder oder. Der eine fährt einfach aus dem Bauch heraus nach Lust & Laune und der Nächste will bestimmte Ziele durch nachvollziehbare Handlungen erreichen. Dem würde ich mich derzeit zuordnen.

Aktuell darf ich einigermaßen positiv eingestellt sein, dass mein Handeln bezügl. Training alles in allem mehr richtige Stellschrauben als falsche bedient, da ich kontinuierlich meine Leistung (mit Rückschlägen freilich, die gehören dazu) steigern konnte. Und das nicht nur durch Gewichtsabnahme (die fand im Kern vor über einem Jahr ihren Abschluss), sondern vor allem durch Steigerung der Wattleistung (FTP). Aber natürlich ist das Körpergewicht im Ausdauersport eine wichtige Stellschraube von vielen, die man im Blick behalten muss und die Frage, wo für mich das richtige Leistungs-Gewichts-Verhältnis - möglichst wenig Gewicht ohne Einbußen bei der Leistung - liegt, das möchte künftig schon noch weiter ausloten.

Gut möglich, dass ich dabei feststelle: Unter 70kg geht nichts mehr, keine Power mehr da. Kann aber auch sein, dass ich noch bis 65 kg runter komme, ohne großartig was an Trittkraft zu verlieren. Bisher deutet alles darauf hin, dass ich vom Typ her zu dieser Spezies (leicht und trotzdem überraschend stark) gehören könnte. Wäre doch unklug, würde ich da nicht in die Richtung schauen. Mit - als Beispiel - 4,6+ w/kg in einen Wettkampf zu gehen ist eine ganz andere Sache, als mit 4,2 w/kg anzutreten. Beides gute Werte, aber nur der erstere fährt mit ums Podium. Sollte ja in Radsportkreisen eigentlich nicht in Frage zu stellen sein.

Nahezu alle, vll sogar alle hier sagen dir, deine Gewichtsabnahme wie du sie praktizierst sowie ein vernünftiges Training gehen 0 einher. Schade, solltest du gut trainieren.

Früher oder später - ich tippe eher früher, gibt es eine ordentliche Retourkutsche. Wünsche es dir natürlich nicht, das meine ich ehrlich so, aber bin mir sehr sehr sicher.

Habe dir aus meinem Training/Ernährung ja mal was geschickt: da sind KH en masse und ein Defizit gibt es nur zu bestimmten Tagen. Abnahme über einen langen Zeitraum. Was du betreibst ist Raubbau an deinem Körper.

Und wenn du um Podien fahren willst (da werden dir 4,6wkg btw ziemlich sicher nicht reichen - egal ob Lizenz oder Radmarathon) musst du eben auch auf andere Leute hören
 
Nahezu alle, vll sogar alle hier sagen dir, deine Gewichtsabnahme wie du sie praktizierst sowie ein vernünftiges Training gehen 0 einher. Schade, solltest du gut trainieren.

Was du betreibst ist Raubbau an deinem Körper.

Und wenn du um Podien fahren willst (da werden dir 4,6wkg btw ziemlich sicher nicht reichen - egal ob Lizenz oder Radmarathon) musst du eben auch auf andere Leute hören

Das ist mir zu dogmatisch. Ich versuche nur, an Ruhetagen ein leichtes Defizit zu fahren (das steure ich über mein Hungergefühl und wenn es mehr ist als ein leichter Appetit, esse ich noch was). Ansonsten esse ich - das sagte ich wiederholt und mehrfach - ganz normal, viele KHs und Eiweiß. Ich kann keine genauen Daten präsentieren, da ich keine Ernährungspläne anfertige.

Aber selbst das stimmt ja nicht. Auch ein leichtes Kaloriendefizit schließt Leistungszuwächse nicht aus. Da gibt es sogar Studien zu dem Thema.

Das mit dem Podium war ein Beispiel, aber bei vielen Jedermann-Rennen (muss ja nicht gerade der Ötzi sein) sollte man mit 4,6+ w/kg schon ganz gut um die Plätze fahren können. Aber egal.
 
Wenn man gut sprinten kann, dann kann man damit auch die Cyclassics gewinnen. Bei Jedermann-Rennen wie Eschborn-Frankfurt ist aber die erste Gruppe mit ca 40-70 Personen weg am ersten Hügel.
 
Wenn man gut sprinten kann, dann kann man damit auch die Cyclassics gewinnen. Bei Jedermann-Rennen wie Eschborn-Frankfurt ist aber die erste Gruppe mit ca 40-70 Personen weg am ersten Hügel.

Du gute Güte. Es ist Weihnachten, man sollte ruhig bleiben. Also durchatmen.
Mir geht es nicht um semiprofessionelle Spitzen-Events, wo sich Profis/Exprofis und die Elite der Elite die Hände schütteln, sondern um lokale Jedermann-Rennen und da bist du mit 4,6 w/kg definitiv ein Anwärter auf die Plätze. Ich kenne Leute, die weniger treten und regelmäßig auf dem Podest landen. Regionale Topsportler halt.
 
Ich gehe systematisch an mein Training heran, probiere viele Ansätze aus, viele Ratschläge (die sich oft widersprechen)
Auf welcher Zeitskala? Für mich hast Du hier schon den Widerspruch an sich aufgeschrieben (wenn die Antwort auf meine Frage nicht „viele Jahre“ lautet…) :-o
 
Das mit dem Podium war ein Beispiel, aber bei vielen Jedermann-Rennen (muss ja nicht gerade der Ötzi sein) sollte man mit 4,6+ w/kg schon ganz gut um die Plätze fahren können.

Welche Altersklasse? Also selbst bei meiner ü50 wird's da schon ein wenig knirsch. Man kann aber darauf spekulieren, dass der eine oder andere unterwegs Herzprobleme oder Arthritis bekommt, oder die Blase nicht bis zum Ende hält.
 
Der Neuling wird halt rasiert. Gehört dazu im Menschenzoo. 🤷‍♂️😉

Neuling? Wer mehr als 5 Beträge hat, wird genauso behandelt, wie jeder anderen im Forum: gehässig, mit Neid, Missgunst und klugscheißerisch von oben herab (von wo auch sonst). Einzig, wenn Dein Nickname vermuten lassen könnte, dass Du weiblich bist, dann gibt's i.d.R etwas bessere Behandlung, dafür umso mehr Mansplaining. Dein Nick ist diesbezüglich aber nicht eindeutig, das macht es uns schwer.

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Also von meiner Seite nur positive Vibes, alles geben, nichts bereuen und schauen, wie sich der Körper entwickelt.
Auch bei mir mit kleinem Kind ständige Seuche, mache aber dann wirklich nur nach Gefühl und gebe erst wieder Gas, nachdem ich wieder fit bin.

Alle Wearables inkl. Strava sind selbst für Normalsterbliche mMn maximal grob nutzbar. Wenn man sich gut fühlt, kann man ballern, wenn man gesund ist und sich nicht gut fühlt, kann man trotzdem ballern.


Wenig Zeit bedeutet mehr Intensität. Ich finde da eher die mentale Komponente viel entscheidender, wenn ich Teutones Verteilung sehe, habe ich nur beim Zuschauen schon keinen Bock auf eine intensive Einheit.

Muss jeder individuell entscheiden, was für ihn wann wie viel bringt und inwiefern die Einschränkungen zum Outcome passen.
Hier sind die wenigsten richtig gut, ich schon gar nicht, aber ultraprofessionell, das ist einerseits motivierend, auf der anderen Seite muss man selbst entscheiden, was man investieren möchte.
 
Neuling? Wer mehr als 5 Beträge hat, wird genauso behandelt, wie jeder anderen im Forum: gehässig, mit Neid, Missgunst und klugscheißerisch von oben herab (von wo auch sonst). Einzig, wenn Dein Nickname vermuten lassen könnte, dass Du weiblich bist, dann gibt's i.d.R etwas bessere Behandlung, dafür umso mehr Mansplaining. Dein Nick ist diesbezüglich aber nicht eindeutig, das macht es uns schwer.

Anhang anzeigen 1720844

Dazu passt eine andere Foren-Weisheit: Ein hoher Post-Counter wird oft mit Kompetenz verwechselt. Faktisch korreliert die Anzahl der Beiträge aber selten mit echter Erfahrung auf der Straße, sondern meist nur mit beachtlichem Sitzfleisch vor dem Monitor. Benehmen, Stil und Anstand nehmen mit ansteigender Postingzahl leider oft ebenfalls ab. Das ist ein bisschen wie im öffentlichen Dienst: Neueingruppierung allein durch die Anzahl der Dienstjahre – die tatsächliche Qualifikation spielt dabei oft keine Rolle.

Quantität ist eben keine Qualität.
 
.. , wenn man gesund ist und sich nicht gut fühlt, kann man trotzdem ballern.

Wobei ich da sagen muss, ich war nie ein Fan davon, was Hartes zu machen, wenn der Körper keinen Bock hat. Dann lieber abbrechen (oder gar nicht erst anfangen), oder kurz die Beine kreisen lassen, "Körperspannung" aufbauen, und am nächsten Tag umso motivierter ran. Es ist meines Erachtens auch das Hauptproblem an strukturierten Trainingsplänen, über längere Zeiträume/Jahre: Anfangs ist man allein deshalb motiviert, weil es was Neues, Vielversprechendes ist.. aber auf Dauer ist es schwierig, Trainingspläne sinnvoll an den eigenen Biorhythmus anzupassen. Irgendwann läuft es dann zu sehr auseinander, und es ist schwierig, wieder Fuß zu fassen. Vom Mikro- bis zum Makrozyklus.

Und, natürlich, wer was von Ballern schreibt, bekommt das Video. :rolleyes:

 
Dazu passt eine andere Foren-Weisheit: Ein hoher Post-Counter wird oft mit Kompetenz verwechselt. Faktisch korreliert die Anzahl der Beiträge aber selten mit echter Erfahrung auf der Straße, sondern meist nur mit beachtlichem Sitzfleisch vor dem Monitor. Benehmen, Stil und Anstand nehmen mit ansteigender Postingzahl leider oft ebenfalls ab. Das ist ein bisschen wie im öffentlichen Dienst: Neueingruppierung allein durch die Anzahl der Dienstjahre – die tatsächliche Qualifikation spielt dabei oft keine Rolle.

Quantität ist eben keine Qualität.

Post Counter bitte in Relation. Wir reden hier ja auch von W/kg und nicht von Watt 😂

Also P/Tag 😉
 
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