Man empfehle: lese dir diese zwei Sätze durch und dann deinen letzten Kommentar![]()
Verstehe ich wieder nicht. Ich habe von dir bisher nur gesagt bekommen, dass man Spaß am Radeln haben sollte (hab ich!), dass man ruhig mal einen mit Freunden heben kann (mach ich durchaus!) und dass man ordentlich KHs tanken sollte, insbes. vor dem Training (mach ich meist auch, bis auf den Fehler neulich, welchen ich selbst eingeräumt habe!).
Insofern ist mir nicht klar, was genau dein Problem mit mir nun ist. Jeder geht anders vor, der eine trackt Kalorien (machst du offensichtlich, wäre aber so gar nicht mein Ding), dafür vermeidet er vielleicht ein strukturiertes Training nach Wattwerten/Herzdaten oder oder. Der eine fährt einfach aus dem Bauch heraus nach Lust & Laune und der Nächste will bestimmte Ziele durch nachvollziehbare Handlungen erreichen. Dem würde ich mich derzeit zuordnen.
Aktuell darf ich einigermaßen positiv eingestellt sein, dass mein Handeln bezügl. Training alles in allem mehr richtige Stellschrauben als falsche bedient, da ich kontinuierlich meine Leistung (mit Rückschlägen freilich, die gehören dazu) steigern konnte. Und das nicht nur durch Gewichtsabnahme (die fand im Kern vor über einem Jahr ihren Abschluss), sondern vor allem durch Steigerung der Wattleistung (FTP). Aber natürlich ist das Körpergewicht im Ausdauersport eine wichtige Stellschraube von vielen, die man im Blick behalten muss und die Frage, wo für mich das richtige Leistungs-Gewichts-Verhältnis - möglichst wenig Gewicht ohne Einbußen bei der Leistung - liegt, das möchte künftig schon noch weiter ausloten.
Gut möglich, dass ich dabei feststelle: Unter 70kg geht nichts mehr, keine Power mehr da. Kann aber auch sein, dass ich noch bis 65 kg runter komme, ohne großartig was an Trittkraft zu verlieren. Bisher deutet alles darauf hin, dass ich vom Typ her zu dieser Spezies (leicht und trotzdem überraschend stark) gehören könnte. Wäre doch unklug, würde ich da nicht in die Richtung schauen. Mit - als Beispiel - 4,6+ w/kg in einen Wettkampf zu gehen ist eine ganz andere Sache, als mit 4,2 w/kg anzutreten. Beides gute Werte, aber nur der erstere fährt mit ums Podium. Sollte ja in Radsportkreisen eigentlich nicht in Frage zu stellen sein.