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Road to mehr Leistung (Familienvater mit mittlerem Zeit Budget)

@Teutone Das mit dem Timecrunch ist sicher eine gute Möglichkeit. Ich nehme aber schwer an, dass du eine sehr hohe Lebenskilometerleistung auf dem Rad hast?
Wieviel Einheiten pro Woche fährst du den bei 6-7h/ Woche?

Ach, das mit den Lebenskilometern höre ich oft, meist von Leuten die dann auch erklären, wie schnell man Form abbaut, sobald man mal krank pausieren muss.. ich halte Lebenskilometer - über ein bestimmtes Maß hinaus - für überbewertet. Bis 13 war ich zudem ein eher mopsiges, absolut unsportliches Kind, also auch keine frühkindliche Prägung oder sowas.

Die Wochenstunden verteilen sich so auf 5-6 Enheiten, kann also sein, dass es auch mal nur 20-30 Minuten plus Warmup und Cooldown sind.

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Pendel doch mal selbst dann, wirst du feststellen wie unrecht du hast, das bringt allein schon mental so viel ein das sich das auch auf der Leistung niederschlägt, so zumindest meine eigene Erfahrung.

Blöd wenn man an den falschen gelangt 😂

Ich pendle quasi seitdem ich umgezogen bin täglich 45min im Schnitt.

Vorher hatte ich 11km (hin und zurück) mit 400hm. Bin da auch auf meine 60-70 Tage pendeln pro Jahr gekommen.

Dieses Jahr waren es 100 Tage obwohl ich erst im September umgezogen bin. Seitdem 99 Prozent Pendelquote.

😅😂🤦
 
Mit ist bewusst, dass ich etwas spät hier rein komme… interessante Diskussionen;-)
Hier mal ein paar Nachfragen oder Meinungen (weitere kommen ebenso hier rein…😉
ganz viele Hobby-Radler haben (meiner Erfahrung nach) keine Vorstellung davon wie hart man sich eigentlich prügeln kann und was Ausbelasten bedeutet
Wahrscheinlich hast Du recht. Aber ich bin mir nicht sicher ob eine jugendliche quasi/fast-Profi-Karriere hier hilft, vor allem wenn sie (wie z.B. bei mir und evtl. auch bei Dir) Jahrzehnte zurück liegt und in einer komplett anderen Sportart war :D Ich glaube aber es ist etwas, dass man immer wieder lernen kann wenn man denn „möchte“ und die Zeit und den Fokus investiert. Nur will das wahrscheinlich niemand, auch wegen anderer Prioritäten (inkl. Familie, was natürlich ein super Grund ist:daumen:).
da ich erst seit kurzem einen Garmin Edge habe – wie schalte ich diesen ganzen Quatsch – oder zumindest die „Belästigung“ dadurch, – eigentlich ab?
Hype um durch HRV, Wearables
Ich messe seit Jahren meine morgendlich HRV (während ich direkt Nacht dem Aufstehen auf dem Klo sitze🤦‍♂️) und es gibt mir wirklich hilfreiche Hinweise darüber wie mein sehr mich mein Berufsleben gerade stresst. Insbesondere als Denkanstoß wenn die HRV niedrig ist, bzw. der sich daraus ergebende Baevskiy-Index hoch. Wenn dies auftritt denke ich darüber nach was gerade wieder so alles los war/ist, finde immer besondere Stressoren (meist nicht das Training) und kann aktiv deren Beseitigung angehen… Da ich insbesondere in solchen Phasen eher relativ spät am Tag trainiere hat es (die HRV) aufs Training (12 h später) wenig Einfluss…
 
Zuletzt bearbeitet:
Blöd wenn man an den falschen gelangt 😂

Ich pendle quasi seitdem ich umgezogen bin täglich 45min im Schnitt.

Vorher hatte ich 11km (hin und zurück) mit 400hm. Bin da auch auf meine 60-70 Tage pendeln pro Jahr gekommen.

Dieses Jahr waren es 100 Tage obwohl ich erst im September umgezogen bin. Seitdem 99 Prozent Pendelquote.

😅😂🤦
Bei mir waren es 22 km einfach und es war jeden Tag, mir fehlt die autofreie Zeit gewaltig. Damals waren es so gut 11k im Jahr pendeln bei Jahresleistung von 22k auf Straße und Bahn. Diese km kann man in gewissen Grenzen selbst gestalten. Wie so das junkmiles sein sollen erschließt sich mir nicht. Bei mir war es nicht so, aber das muss wohl jeder für sich selbst erfahren.

Und gerade fürs zeitkonto ist es doch doppelt sinnvoll weil die Zeit fürs Pendeln auch so aufgewendet werden muss.

:)
 
Ich pendle quasi seitdem ich umgezogen bin täglich 45min im Schnitt.

Vorher hatte ich 11km (hin und zurück) mit 400hm. Bin da auch auf meine 60-70 Tage pendeln pro Jahr gekommen.

Vielleicht ist das aber der eigentliche Grund Deiner Leistungsfähigkeit, und Du könntest Dir das andere, was Du "Training" nennst, sparen. 😁
 
Bei mir waren es 22 km einfach und es war jeden Tag, mir fehlt die autofreie Zeit gewaltig. Damals waren es so gut 11k im Jahr pendeln bei Jahresleistung von 22k auf Straße und Bahn. Diese km kann man in gewissen Grenzen selbst gestalten. Wie so das junkmiles sein sollen erschließt sich mir nicht. Bei mir war es nicht so, aber das muss wohl jeder für sich selbst erfahren.

Und gerade fürs zeitkonto ist es doch doppelt sinnvoll weil die Zeit fürs Pendeln auch so aufgewendet werden muss.

:)

Hab ich ja oben geschrieben: wenn nicht gut integriert. „Einfach pendeln“ sind m.M. Junk Miles. Gerade im Stadtverkehr.

Wenn man natürlich noch bisschen dem einen Pep gibt, dann KANN es Sinn machen ;)
 
deine Art von „Training“… da würden ja nach einem halben diverse World Tour Teams vor der Tür stehen 😜

UAE hat es ja schon bei mir abgekupfert, jedes Training wie ein Rennen fahren.. nur, dass die noch ein paar Stunden mehr Intensität machen. Daher wird es schwer, urheberrechtlich was zu holen. 🥲
 
Pendel doch mal selbst dann, wirst du feststellen wie unrecht du hast, das bringt allein schon mental so viel ein das sich das auch auf der Leistung niederschlägt, so zumindest meine eigene Erfahrung.

Er stellt sich das wahrscheinlich so vor, dass man gemütlich mit dem Hollandrad bei 90 Puls vor sich hin eiert. 😉
 
noch einmal: Du macht alles richtig und wirst der Rising Star der Amateure und Jedermänner 😘

Ich weiß nicht, worauf du im Kern hinaus möchtest. Wenn du der Ansicht bist, dass ich grobe Fehler mache und mir konkrete Tipps nennst, was ich verbessern könnte, wäre ich dankbar. Ich bin nämlich jemand, der liebend gerne konstruktive Hinweise aufnimmt und sie zumindest ausprobiert. Ob sie dann Teil meines individuellen Trainingsweges dauerhaft sein werden, ist eine andere Frage und das ist der bedeutende Punkt - Individualität!

Jeder Mensch ist anders, hat andere Stärken/Schwächen und den einen richtigen Weg gibt es daher nicht. Dinge probieren, Fehler machen, Fehler korrigieren, nachjustieren, Rückschläge erfahren, neu probieren und wieder reflektieren und nachjustieren. Gerade das macht die Sache doch spannend und reichhaltig!

Leute, die man gar nicht kennt, sarkastisch abkanzeln und mit pauschalen Empfehlungen abspeisen? Das geht doch besser! ;)
 
Es ist auch gemeinhin bekannt, dass das nur bei Leuten der Fall ist, die sich ihren Paincave nicht vernünftig eingerichtet haben und/oder das Thema Kühlung vernachlässigen. Bei mir und einigen anderen geht auf der Rolle mehr. Ist auch logisch, da im "Labor", also unter optimalen Bedingungen, immer mehr geht. Man muss sich auf nichts anderes konzentrieren als aufs Treten.

Nochmal zum Thema Kühlung: Aktuell fahre ich wg Family-Besuch auf dem Dachboden. Lt Messung sind dort 3-5 Grad. Dort bin ich jeweils Workouts gefahren, aktive Kühlung gibts nicht. Diese Temperaturen haben ausgereicht, um gerade so nicht zu überhitzen. Die ersten Minuten hab ich noch eine Winterjacke an. Wenn die normalen LIT-Watt starten, muss ich die Jacke ausziehen und fahre dann in kurz/kurz weiter.

Man liest ja hier manchmal von ca 15 Grad im Raum, keine aktive Kühlung und offenem Fenster. Reicht bei weitem nicht aus.
 
Nochmal zum Thema Kühlung: Aktuell fahre ich wg Family-Besuch auf dem Dachboden. Lt Messung sind dort 3-5 Grad. Dort bin ich jeweils Workouts gefahren, aktive Kühlung gibts nicht. Diese Temperaturen haben ausgereicht, um gerade so nicht zu überhitzen. Die ersten Minuten hab ich noch eine Winterjacke an. Wenn die normalen LIT-Watt starten, muss ich die Jacke ausziehen und fahre dann in kurz/kurz weiter.

Man liest ja hier manchmal von ca 15 Grad im Raum, keine aktive Kühlung und offenem Fenster. Reicht bei weitem nicht aus.

Ist ja ein bekanntes Indoor-Problem mit der Kühlung. Ich habe einen Bodenventilator, der schon gut Wind macht, aber natürlich nicht an den Fahrtwind heran reicht. Dazu bräuchte man vermutlich solche Windkanaldüsen.

Inzwischen fahre ich aber - nach dem Aufwärmen - ohne T-Shirt oben ohne. Bilde mir ein, dass das die Überhitzung etwas mindert. Fühlt sich auch martialischer an! 😄
 
Nochmal zum Thema Kühlung: Aktuell fahre ich wg Family-Besuch auf dem Dachboden. Lt Messung sind dort 3-5 Grad. Dort bin ich jeweils Workouts gefahren, aktive Kühlung gibts nicht. Diese Temperaturen haben ausgereicht, um gerade so nicht zu überhitzen. Die ersten Minuten hab ich noch eine Winterjacke an. Wenn die normalen LIT-Watt starten, muss ich die Jacke ausziehen und fahre dann in kurz/kurz weiter.

Man liest ja hier manchmal von ca 15 Grad im Raum, keine aktive Kühlung und offenem Fenster. Reicht bei weitem nicht aus.

Keller bei mir aktuell um die 14° und zwei offenen Kellerfenstern. Die ersten paar Minuten zum einfahren noch ohne Kühlung, die beiden Ventis vom Tacx Smart Bike weggedreht. Dann schalte ich die beiden Bodenventilatoren per Fernbedienung links und rechts unten dazu, die haben 12 Stufen und können heftigst pusten. Insgesamt bei den Temperaturen reichen die beiden Ventis vorne und unten auf Stufe sieben aus, dass knallt aber schon gut bei MIT und HIT Intervallen, bei weniger würde ich einfach platzen und ich habe oben rum nur ein dünnes Netzunterhemd an.
 
1. nasses Trikot kühlt mich super, wenn der Ventilator (hab so einen großen Standventilator) draufbläst.
2. "Junk-Miles" sind für mich die Strecken, die ich mit dem Auto oder Zug statt dem Rad fahren muss. Grob ineffiziente Lebenszeitverschwendung. :)
3. Kann sein, dass man sich indoor nicht so quälen kann, weil es weniger Spaß macht. Die starre Haltung und der fehlende Fahrtwind kann in der Eingewöhnung zusätzliche Ermüdung, Schmerzen, Hitze erzeugen, wodurch es sich anstrengender anfühlt.
Es kann aber nicht sein, dass die periphäre Leistungsfähigkeit (Herzkreislauf und Beine) sich nur dadurch verändert, dass ich die Kellertreppe runtergehe statt in die Garage. Deshalb ist es auch nicht nötig, die Zonen anzupassen zwischen indoor und outdoor. Alle Zonenmodelle sind breit genug und geben genug Spielraum, um die fehlende zentrale Leistungsfähigkeit (Haltemuskulatur bis Motivation) zu berücksichtigen und dennoch in der richtigen Zone fahren zu können.
 
UAE hat es ja schon bei mir abgekupfert, jedes Training wie ein Rennen fahren.. nur, dass die noch ein paar Stunden mehr Intensität machen. Daher wird es schwer, urheberrechtlich was zu holen. 🥲
Die fahren im Training zwar ganz sicher schneller als Du, gemessen an ihrer Leistungsfähigkeit dann aber wieder deutlich langsamer. :p

Aber klar, mit ihren 20-25h/Woche (die Rennwochen jetzt mal außen vor gelassen) machen die natürlich kaum Umfang ...
 
Jeder Mensch ist anders, hat andere Stärken/Schwächen und den einen richtigen Weg gibt es daher nicht. Dinge probieren, Fehler machen, Fehler korrigieren, nachjustieren, Rückschläge erfahren, neu probieren und wieder reflektieren und nachjustieren. Gerade das macht die Sache doch spannend und reichhaltig!
Wenn dem so wäre könnten wir uns jegliche Trainings- und Sportwissenschaft sparen.

Natürlich gibt es singulär-situative Bedingungen, die Einfluss auf Leistungsfähigkeiten haben und durchaus relevant für die Trainingspraxis sein können. Nichts desto trotz sind wir durch Anwendungsforschung in der Lage generelasierbare und wissenschaftlich fundierte Handlungsanweisungen zu entwickeln. Das ist dann eben nicht mehr so individuell wie Du das beschreibst.
 
UAE hat es ja schon bei mir abgekupfert, jedes Training wie ein Rennen fahren.. nur, dass die noch ein paar Stunden mehr Intensität machen. Daher wird es schwer, urheberrechtlich was zu holen. 🥲

Stell dir vor, die würden die Stunden reduzieren und @Teutone PUR machen. Pogi wäre 1km nach Startfreigabe immer solo vorne weg und hätte eine 100 Prozent Siegquoten. Wie langweilig das wäre :D
 
Wenn dem so wäre könnten wir uns jegliche Trainings- und Sportwissenschaft sparen.

Natürlich gibt es singulär-situative Bedingungen, die Einfluss auf Leistungsfähigkeiten haben und durchaus relevant für die Trainingspraxis sein können. Nichts desto trotz sind wir durch Anwendungsforschung in der Lage generelasierbare und wissenschaftlich fundierte Handlungsanweisungen zu entwickeln. Das ist dann eben nicht mehr so individuell wie Du das beschreibst.

Volle Zustimmung. Mir stößt vor allem der Punkt "sauer" auf: Gewicht und Ernährung. Man erklärt und nimmt sich kurz Zeit um einen Moment später zu hören, dass es bei XY so ist wie es ist und es perfekt für XY ist. Nö ist es nicht ;)
 
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