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Periodisierung

SiX!

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Hallo,
ich hatte für das nächste Jahr eigentlich geplant nach Friel zu trainieren, dementsprechend auch mit seinem Periodisierungsmuster. Musste aber nun feststellen, dass ich aufgrund Beruf und sonstigen Geschichten weniger Zeit als eingeplant zur Verfügung habe.

Als Beispiel hätte ich im Schnitt 7 Stunden/Woche Zeit. Mal mehr,mal etwas weniger.
Friel hat dafür ja auch Pläne drinne, aber lohnt es sich es sich bei so "wenig" Zeit nach Friel, im Bezug auf die Dauer und Periodisierung zu trainieren. Oder kann man generell sagen, dass man so fährt wie man möchte? Ich würde schon gerne "professioneller" trainieren.
Andere Frage wäre, welches Periodisierungsmodell würde bei so einer Situation sinnvoller sein?

Naja, wie der ein oder andere vielleicht schon gemerkt hat, steh ich auf dem Schlauch und möchte mir paar andere Gesichtspunkte einholen um voran zu kommen - das neue Jahr nähert sich.
Zum Schluss noch kurz was zu meinen Hauptzielen 2011: Vattenfall Cyclassics und Münsterland Giro jeweils die Große Runde in ca. 5h finishen. Und nen 12Km Hügelzeitfahren unter 19:30 Min. bleiben.

Vielleicht hat ja jemand nen Rat oder nen interessanten Gedankengang.:)
Beste Grüße
 
AW: Periodisierung

Wenn Du den Wunsch hast Dich etwas strukturierter vorzubereiten ist Friel mit Sicherheit eine gute Grundlage. Es ist halt auch wichtig den Plan an die persönlichen Lebensumstände anzupassen, aber halt nicht unbedingt ein Trainingslager in die Ruhewoche zu legen ;)

Wenn Du mehr Zeit zum regenerieren hast, kannst Du tendenziell etwas härter trainieren. Umfang und Intensität kann man bis zu einem gewissen Grad miteinander verrechnen. Wenn Du in Hamburg und Münster die langen Distanzen planst, solltest Du aber definitiv auch mal lange Einheiten auf dem Rad sitzen.

Wenn absehbar ist, dass Du in einer Woche nur 2x kurz trainieren kannst, kannst Du Dir da ruhig mal richtig die Kante geben. Wenn Du 2x lang trainieren kannst, bietet sich das zum ruhigen Kilometerfressen an.

Mein Trainer meinte mal, dass ein strukturierter Plan ab 6-8h/Woche sinnvoll ist und je mehr man trainiert um so wichtiger wird es auch die Ruhezeiten explizit einzuplanen.

Probier es aus mit Friel und sieh wie es mit Deiner Lebensplanung harmoniert. Eins ist dabei ganz wichtig, man soll zwar nicht dem inneren Schweinehund nachgeben aber doch auf seinen Körper hören. Wenn Intervalle im Plan stehen und Du fühlst Dich nicht danach. Fahr locker los probier 1-2 aus und wenn Du Dich immer noch doof fühlst, roll locker nach Hause und mach etwas anderes. Mit der Zeit lernst Du wann Du bereit bist für neue Trainingsreize und wann Du Ruhe brauchst. Mit dieser Erfahrung entwickelst Du Dich und wirst weniger krank.
 
AW: Periodisierung

Hallo Racegirl, danke für deine Antwort.
Aber wie sieht das aus wenn ich ziemlich unbeständig trainieren kann. Sagen wir ich könnte...6/9/5/4(Stunden/Woche,davon letzte Woche Regeneration) trainieren. Würde das die Periodisierung nicht über den Haufen werfen. Bin nämlich dann doch eher der Typ, welcher sich so oft wie möglich, auf dem Rennrad(oder anderes Trainingsmittel) aufhält.
 
AW: Periodisierung

Ganz ehrlich: Mit so wenig Trainingszeit strukturiert nach Friel trainieren haut wohl eher nicht hin. Bei im Schnitt nur 6h pro Woche musst du ganz andere Intensitäten fahren. 6h pro Woche reichen ja nicht mal für die Frielschen GA-Einheiten... :duck:

Kauf dir den "time crunched cyclist" von Chris Carmichael und schau dir mal diese Pläne an, das wird dann eher was.

Im Übrigen, soviel wie möglich Zeit auf dem Renner verbringen wird mit keinem strukturierten Training nach Plan mehr möglich sein. Da hat man seine Vorgaben, und wer sich nicht dran hält (oder halten kann), braucht kein solches Training und wird auch keinen Nutzen daraus ziehen. Dann schau dir lieber aufrichtig deine Schwächen an und arbeite daran, sowas macht nämlich spürbar was aus. ;)
 
AW: Periodisierung

Generell gefragt, die Steigerung der Wochenstunde dient ja nur der Superkompensation,oder? Ist also für die periodisierung nicht unbedingt von Bedeutung?
 
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