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PBP 2027

Oder mach ich irgendwo einen Denkfehler?
Nein, ausreichend Schlaf ist ein absolutes Muss. Die meisten machen den Fehler und versuchen so lange wie möglich durchzufahren. Wer noch sehr jung ist, schafft es auch lange ohne Schlaf auszukommen, aber der Körper merkt sich so etwas. Und Kardiologen können dir eine lange Liste von wissenschaftlicher Forschung vorhalten, dass Schlafentzug sich stark negativ auf Lebenserwartung auswirkt. Ich würde nicht mehr als 30 Stunden ohne Schlafpause fahren.

Das Zelt würde ich weglassen. Ein leichter Schlafsack (ca. 600g) und eine Rettungsdecke darunter reicht. Wenn es in der Nacht nicht regnet, dann findet sich an den Kontrollen im Freien immer eine freieer Platz. Ohrstöpsel nicht vergessen(!) und Augenbinde nicht vergessen. Und falls es regnet ... an den meisten Kontrollen findet sich immer irgendwo drinnen ein Platz zum liegen, nur ist es eben dort dann oft etwas lauter und deshalb schwieriger zum Schlafen.
 
Das heißt: Duschen ist an allen Kontrollen möglich? Oder wo sonst? Gibt es Schwimmbäder o.ä. an der Strecke?
An jeder Kontrolle an der Du schlafen kannst, kannst Du auch Duschen.
... das ist mein zweites Thema: Schlafen. Ich seh mich absolut nicht mit dem Kopf auf dem Tisch oder mit Rettungsdecke auf dem Betonboden. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was für anscheinend viele den Reiz daran ausmacht.
Wenn Du nicht im Hauptfeld fährst und dann noch zu Hauptschlafenszeit schlafen möchtest, ist das Schlafen an den Kontrollen kein Problem. Da brauchst Du auch keine Decke oder Schlafsack, Matratze oder Luftmatratze sowie Decken sind vorhanden. Alles gegen kleines Geld.
 
Und Kardiologen können dir eine lange Liste von wissenschaftlicher Forschung vorhalten, dass Schlafentzug sich stark negativ auf Lebenserwartung auswirkt.
Da geht's aber um längere Phasen von Schlafentzug, keiner stirb wg. zu wenig Schlaf beim PBP auch nur einen Tag eher...
 
Da geht's aber um längere Phasen von Schlafentzug, keiner stirb wg. zu wenig Schlaf beim PBP auch nur einen Tag eher...
Darum geht es auch nicht, es geht vielmehr darum, dass dein Herz darunter leidet und dies sich kumuliert, d.h. dein Herzmuskel wird später ggfs. viel eher zu Herzflimmern tendieren. Ist genauso wie Alkoholkonsum, du stirbst nicht an einer durchgezechten Nacht, aber die eine Nacht reicht mitunter, dass dein Körper Langzeitfolgen davonträgt, d.h. hohe Risikozunahme viel früher an Demenz, Bluthochdruck, Herzschwäche zu erkranken. Wenn du 4 bis 5 Tage ohne ausreichend Schlaf unterwegs bist, und dein Körper deshalb unter Bluthochdruck und Erschöpfung, Muskelentzündung etc. leidet, dann wirk es sich negativ auf und die Wahrscheinlichkeit steigt deutlich an, dass du viel früher klassischen Alterskrankheiten erleidest.

Da geht's aber um längere Phasen von Schlafentzug, keiner stirb wg. zu wenig Schlaf beim PBP auch nur einen Tag eher...

Da geht's aber um längere Phasen von Schlafentzug, keiner stirb wg. zu wenig Schlaf beim PBP auch nur einen Tag eher...
Nein, wenn es unglücklich läuft, reichen schon zwei, drei Tage von den sich dein Körper/Herz nie wieder vollständig erholt. Das magst du nicht unmittelbar merken, ist aber so.
 
100% ohne Schlafpause PBP fahren, das wäre nur was für die 1. Gruppe. Aber vollständige Nächte, dazu haben nur die Wenigsten die Beine. Ich fahre normalerweise die 1. Nacht durch, und schlafe danach so etwa 1 1/2 Stunden in der 2. und 3. Nacht. Und genau dann wenn meinen Körper sagt ich soll schlafen, nicht wenn ich an einer Kontrolle bin.
Viel mehr schlafen, ergibt bei mir nicht genügend Geschwindigkeitsgewinn um am Ende schneller zu sein.
 
Lieber Ivo, ich falle nun nicht mehr auf dein Foto rein und denke mir daher diesmal nicht "diese jungen Leute ... bei denen reicht noch 1,5 Stunden schlaf" ;).

Zum Trend: Ich fände es sehr schön, wenn mehr von sich selbst gesprochen wird und weniger von Regel und Bewertungen in einer Allgemeingültigkeit. Für den persönlichen Austausch "wie machst du das eigentlich" mag ich das Forum sehr.

Vor meinem ersten PBP habe ich mir sehr viel Kopf ums schlafen gemacht. Am Ende bin ich mit einem Plan(!) gestartet und der sagte, "schlafen: jede Nacht, wegen der Vernunft"! Im Ergebnis habe ich mich in der ersten Nacht konsequent um 2:00 Uhr an einer Kirche unweit einer Kontrolle wiedergefunden und in die Nacht gestarrt: Plan sagt schlafen, also auch der Geist aber dem Körper war es furchtbar egal.

Am Ende ging es sich aus. Die Kontrollen sind nicht so weit auseinander, dass man "falsche" Entscheidungen trifft. An den Kontrollen habe ich immer einen guten Platz zum schlafen gefunden (sind ja in der Regeln schulen mit viel Außengelände) Außerdem: Unterwegs gibt es so viele nette Menschen die helfen. Und am Ende habe ich die Haltung einer jungen Frau übernommen. Sie fuhr immer mal wieder neben mir und war unsicher, ob sie es schaffen würde (ich auch). Irgendwann traf ich sie wieder und sie sagte mir, es ist ihr egal, ob sie es schafft. Sie fährt es zu Ende und wenn sie es dann nicht im Zeitlimit schafft, weil ihr Körper doch länger schlaffen will, dann ist das auch gut. Es ginge ja nicht darum es zu schaffen, sondern es zu probieren. Sie ist bis heute meine absolute Heldin und mein Vorbild.

Insofern fahre ich heute mit Isomatte und Schlafsack. Wenn ich müde werde, dann schlaffe ich - eine gute Stelle findet sich immer innerhalb der nächsten Stunde. Ich stelle mir keinen Wecker, sondern stehe auf, wenn ich aufwache. Das ist mal 1 Stunde und mal sind es 5 (mehr waren es noch nie). Dabei schlafe ich inzwischen total gern am Tag, irgendwo im Schatten (es ist wärmer, und in der Nacht ist es oft windstiller bzw. wetterstabiler ...). Die letzten acht 1000+ haben so wunderbar funktioniert (wobei es bei schlimmen Regen oder Kälte (HDH) auch schon mal ein Hotel wurde). Vielleicht funktioniert es so irgendwann nicht (mehr) und da komme ich dann wieder zu meiner Heldin zurück.

Nach diesem Modell fahre ich nun immer und habe ab 400km immer Schlafsack und Isomatte dabei. Tatsächlich habe ich ihn beim 400er noch nie genutzt, bei 600er aber schon sehr häufig - einmal sogar 25km vor dem Ziel.

Es wird sich fügen, so oder so und wie es sich fügt ist es gut.
 
Das heißt: Duschen ist an allen Kontrollen möglich? Oder wo sonst? Gibt es Schwimmbäder o.ä. an der Strecke? Denn 1x am Tag duschen ist für mich essentiell, um hygienischen Problemen vorzubeugen und auch, damit ich mich wohlfühle. PBP soll das Highlight des Jahres für mich werden, dabei will ich mich einfach gut fühlen. 🤷‍♂️

... das ist mein zweites Thema: Schlafen. Ich seh mich absolut nicht mit dem Kopf auf dem Tisch oder mit Rettungsdecke auf dem Betonboden. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was für anscheinend viele den Reiz daran ausmacht. Das Mehr an Erholung, das man sich in einem Hotel oder zumindest mit Matratze und Schlafsack holt, überwiegt den Zeitverlust durch ca. 1kg mehr Gepäck ja bei Weitem. Auch bei Ultras dachte man lange Zeit: Nur wer bibbernd im Straßengraben liegt, ist ein echter und erfolgreicher Racer. Heute sieht man: Wer längere Rennen gewinnen will oder sich zumindest maximal effizient erholen will, der investiert in Schlafkomfort (und Hygiene).

Heißt für mich: Volles Schlafequipment mit Matratze + Schlafsack. Ich denke sogar ernsthaft darüber nach, mein 700g Innenzelt/ Gestänge mitzunehmen, um unter jedem Vordach trocken, mückenfrei und gemütlich nächtigen zu können. 🤣

Oder mach ich irgendwo einen Denkfehler?

PS: Vielen Dank an alle "PBP-Veteranen", dass ihr hier eure Erfahrungen teilt, das ist mega-hilfreich!
Bei PBP sieht man alle Schlafstrategien, welche es so gibt.
Schlafen in Straßengräben mit Rettungsdecke, Schlafen im Schlafsaal, Schlafen auf dem Boden in den Kontrollen, schlafen mit kopf auf dem Tisch in den Kontrollen oder im Cafe, vorgebuchte Hotels etc etc.
Man sollte für sich im Vorfeld klären, was man braucht und möchte.
Ich habe mich für einen Biwaksack, Schlafsack und Isomatte entschieden. Somit war ich autark und auf nichts angewiesen und kann mich ablegen, wann ich möchte. Ich bin dann in den Kontrollstellen zum Essen gewesen und nachts habe ich mir an den Kontrollen eine ruhige Ecke gesucht und dort geschlafen. Somit konnte ich nach dem aufstehen gleich ohne Zeitverlust noch frühstücken. Für mich war das optimal und das Gewicht hat mich bergab ja auch schneller gemacht und bergauf habe ich es nicht gemerkt :)
 
Nein, wenn es unglücklich läuft, reichen schon zwei, drei Tage von den sich dein Körper/Herz nie wieder vollständig erholt. Das magst du nicht unmittelbar merken, ist aber so.
Hast Du dafür auch eine Quelle?
Ohne Vorerkrankung kann ich mir das nicht vorstellen, der Körper hält mehr aus als mancher meint.
 
Darum geht es auch nicht, es geht vielmehr darum, dass dein Herz darunter leidet und dies sich kumuliert, d.h. dein Herzmuskel wird später ggfs. viel eher zu Herzflimmern tendieren. Ist genauso wie Alkoholkonsum, du stirbst nicht an einer durchgezechten Nacht, aber die eine Nacht reicht mitunter, dass dein Körper Langzeitfolgen davonträgt, d.h. hohe Risikozunahme viel früher an Demenz, Bluthochdruck, Herzschwäche zu erkranken. Wenn du 4 bis 5 Tage ohne ausreichend Schlaf unterwegs bist, und dein Körper deshalb unter Bluthochdruck und Erschöpfung, Muskelentzündung etc. leidet, dann wirk es sich negativ auf und die Wahrscheinlichkeit steigt deutlich an, dass du viel früher klassischen Alterskrankheiten erleidest.

Da geht's aber um längere Phasen von Schlafentzug, keiner stirb wg. zu wenig Schlaf beim PBP auch nur einen Tag eher...


Nein, wenn es unglücklich läuft, reichen schon zwei, drei Tage von den sich dein Körper/Herz nie wieder vollständig erholt. Das magst du nicht unmittelbar merken, ist aber so.
Ich habe eine differenzierte Sicht auf das Thema Schlaf: Große Sorgen um Langzeit-Folgen eines 400er, 600ers und 1200+ pro Jahr mache ich mir nicht, die Evidenz dafür erscheint - wenn überhaupt vorhanden - dünn.

Ich habe mal folgendes ChatGPT gefragt: can you find me medical studies on the long term health effects of very occasional sleep deprivation, i.e. missing a full night of sleep followed by a few nights with very little sleep, with this happening say 3 times a year over 20 years

Zusammenfassung:
For the exact pattern you describe, the evidence supports this cautious conclusion:

There is good evidence that each episode causes short-term physiological stress and cognitive impairment. There is weak or no direct evidence that three such episodes per year, with adequate recovery and otherwise healthy sleep, cause measurable long-term harm over 20 years.

The risk is more plausible if the episodes involve driving, high-stakes work, alcohol, illness, hypertension, arrhythmia risk, heavy training, or inadequate recovery sleep. The strongest proven long-term risks are for chronic short sleep, frequent night-shift work, and irregular sleep, not rare acute episodes.


Ansonsten gibt es ja folgende berühmte Studie zum gesundheitlichen Zustand älterer Breverfahrer:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4324712/

Die viel größere Gefahr ist der Sekundenschlaf - mehrere Freunde von mir sind dadurch schon gestürzt , einer war schwer verletzt, bei PBP ist mir ein Todesfall bekannt - jemand ist in den Gegenverkehr gefahren.

Insofern ist mit Schlafmangel wirklich nicht die Spaßen, und das was manche Leute bei self-supported-Rennen an Schlafentzug mache, halte ich für Wahnsinn.

Für mich ist 400 die längste Distanz, die ich ohne Schlafpause fahren kann - am leichtesten mit einem Abendstart, weil ich dann frisch in die Nacht fahren kann, und mich ggf am nächsten Tag mal für 30-60 Minuten hinlegen kann. Einen 600er durchzufahren, habe ich mal probiert, aber es wirklich als Qual empfunden - 2 bis 3 Stunden pro Nacht in einem richtigen Bett reichen mir aber. Bei einem 600er buche ich mir meist ein Hotel mit 24 Stunden Check in so nach 330-370km, und je nachdem, wie gut es läuft, gönne ich mir 2 bis 4 Stunden. Hat zuletzt diese Woche beim ARA Schönbuch 600er von Stuttgart nach Nancy und zurück sehr gut geklappt, mit 2.5 Stunden Schlaf in Luneville

Interessant war auch die Erfahrung bei LEL 2025 - ich habe wegen des Abbruchs nach ca 500km eine Nacht im Hotel verbracht und dort gut ausgeschlafen, bin danach mit 2-3 Stunden Schlaf in Louth im Brevet-Modus wieder zurück gefahren, und habe mich viel besser gefühlt als bei normalen Brevets - ich denke, dass das am Schlaf liegt.

I
 
.. das ist mein zweites Thema: Schlafen. Ich seh mich absolut nicht mit dem Kopf auf dem Tisch oder mit Rettungsdecke auf dem Betonboden. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was für anscheinend viele den Reiz daran ausmacht.
Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor: Die wenigsten Leute machen das, weil sie das wollen - sondern entweder, weil der Schlafsaal voll ist, oder weil sie sich anderweitig verschätzt haben und keine andere Möglichkeit besteht. Du kannst dir nicht vorstellen, wie voll die Kontrollen teilweise sind, und wie fertig die Fahrer.

Hier ein paar Bilder von 2015. Mein Favorit ist das zweite - Mortagne auf dem Rückweg, als gerade das Hauptfeld durchging. In der Schule gab es im Eingangsbereich so eine Installation, und es war so voll, dass sich Fahrer da reingelegt haben.
 

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Megaspannend. Die Strategie "Fahren bis zum Umfallen und dann mit Rettungsdecke in den Straßengraben" verfolgen hier also die wenigsten. Und wahrscheinlich ist es auch insgesamt nur eine relativ kleine Zahl, die das bzw. mein PBP-Bild aber stark prägen. Klar, die gemütlich im Hotel Schlummernden sieht man eh nicht. @Raynec Deine Strategie gefällt mir am besten, glaub ich. Lieber haben als brauchen. Ein, zwei Kilo werden nicht darüber entscheiden, ob man im Zeitlimit bleibt - Schlaflosigkeit, schlechter Schlaf oder ggf. auch nur Stress und Unsicherheit sind aber ein erheblicher Risikofaktor.
 
Ich fahre demnächst meinen ersten 600er, bin aber schon im Ultrabereich unterwegs gewesen und kürzlich Race around the Netherlands gefahren, da habe ich an 4 Nächten outdoor gepennt und hatte Schlafsack, Isomatte, Biwacksack und noch ein Tarp mit. Letzteres war als Notshelter gedacht und habe ich eine Nacht auf einem Campingplatz genutzt. Das Tarp würde ich bei PBP vermutlich zuhause lassen, ohne Schlafsack und Isomatte aber auf gar keinen Fall losfahren.
Den kommenden 600er werde ich das mal genau so testen und mich dann nachts irgendwo für 3h zum schlafen platzieren. Hier hilft auch einfach nur Übung, damit man relativ schnell gute Plätze findet. In den Niederlanden war das jetzt zum Teil echt schwierig, weil da einfach alles abgeriegelt ist, in Deutschland ist das eigentlich nie ein Problem und hier gibt es ja auch häufig Schutzhütten und Co.
Wie sieht es denn in Frankreich damit aus?
 
Manche fliegen in den Weltraum und dann passiert ihnen das hier: "Discovery-Astronaut bei Fahrradunfall verletzt." Das war 2011. Und ist mega offtopic. Am besten bleibt man gleich zu Hause, dann lebt man noch länger. Aber hat schon mal jemand das Depressionsrisiko bei Passivität gegen Demenz und Bluthochdruck bei Schlafentzug gegengerechnet? Ist bestimmt super spannend. Hier hören wir dazu sicher bald mehr. Ist immer der PBP-Thread.
Apropos: PBP mit einem Dorf-Brevet zu vergleichen ist wie Kreisklasse mit Champions League. Die Leute in Frankreich fiebern PBP entgegen und sind begeistert, wenn jemand neben dem Friedhof liegt. Auch wenn das manche Moral-Robin Hoods hier anders sehen. Das kommt alle 4 Jahre 4 Tage lange vor und örtlich vielleicht 48 Stunden. Das hält jeder aus und freut sich über neue Anekdoten von versifften Randonneuren.
Ich brauchte das jetzt mal, um das Hirn einmal durchzulüften :)
 
Manche fliegen in den Weltraum und dann passiert ihnen das hier: "Discovery-Astronaut bei Fahrradunfall verletzt." Das war 2011. Und ist mega offtopic. Am besten bleibt man gleich zu Hause, dann lebt man noch länger. Aber hat schon mal jemand das Depressionsrisiko bei Passivität gegen Demenz und Bluthochdruck bei Schlafentzug gegengerechnet? Ist bestimmt super spannend. Hier hören wir dazu sicher bald mehr. Ist immer der PBP-Thread.
Apropos: PBP mit einem Dorf-Brevet zu vergleichen ist wie Kreisklasse mit Champions League. Die Leute in Frankreich fiebern PBP entgegen und sind begeistert, wenn jemand neben dem Friedhof liegt. Auch wenn das manche Moral-Robin Hoods hier anders sehen. Das kommt alle 4 Jahre 4 Tage lange vor und örtlich vielleicht 48 Stunden. Das hält jeder aus und freut sich über neue Anekdoten von versifften Randonneuren.
Ich brauchte das jetzt mal, um das Hirn einmal durchzulüften :)
Und wer in der ersten PBP-Nacht schläft, hat den Radsport nie geliebt!
 
Und wer in der ersten PBP-Nacht schläft, hat den Radsport nie geliebt!
Nach ein paar Jahren Radsport und inzwischen auch 2x PBP inkl. Schlaf in allen(!) PBP-Nächten ist mir klar: Ich liebe Brevets viel mehr als ich den Radsport je geliebt habe; Auch weil es da viel weniger überhebliche Kommentare gibt 😒.
 
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