Für meinen Geschmack schreibst Du viel zu oft vom Müssen. Müssen dies, müssen jenes - Schrittfrequenz, Lauftempo, Laufdies laufdas. Ich sehe dann immer, dass diese ganzen technischen Hilfsmittelchen den Athleten überlisten.
Dass deine allgemeine Fitness überdurchschnittlich gut ist, garkeine Frage. Aber dass muss beim Laufen leider noch nicht viel bedeuten, wenn man da nicht so der King ist.
Laufen ist eben nicht so schnell wie Radfahren und mit dem Schwimmen haben beide wiederum nicht viel gemein. Laufen passiert im Vergleich relativ langsam und ist kaum erfrischend wie das Schwimmen oder eben schnell empfunden wie das Radfahren. Ich komme übrigens aus der gleichen Situation, Schwimmen und Radfahren sind supertoll und Laufen ist halt notwendiges Übel.
Wenn Du den Triathlon langfristig beibehalten willst, dann würde ich mal ein paar Jahre den Fokus auf Schwimmen und Laufen legen und nur das minimal notwendige Radtraining aufrecht erhalten. Oder eben Koppeltraining, wie vom
@Mad Max vorgeschlagen. Bisschen Radfahren und dann kernig Laufen. Auch mal viel Radfahren und viel Laufen. etcpp. Vielleicht sogar mal ganz gewagt: nach dem Schwimmen direkt in die Laufschuhe schlüpfen.
Was es so an Möglichkeiten eben gibt.
😕
Aber grundsätzlich würde ich insbesondere das Rad ne Zeitlang eher stiefmütterlich stehen lassen und eben Schwimmen und Laufen. Vielleicht relativieren sich die Verhältnisse dadurch. Und das Laufen wird dein neuer bester Freund, mit Tankuhr und allem Gedöns...