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Mein erster Klassiker - Fonlupt Halbrenner - Fragen zum Umbau

Habe ich das jetzt richtig in Erfahrung gebracht: 116mm Lochkreis, 3-Arm, keine Standard-Kettenblatt-Schrauben-Größe?
 
Die annähernd baugleiche Kurbel von TA habe ich schon mal gesehen mit 36/46. Selten ist sowas immer, 42/52 ist halt der Standard...
 
Na ja - für die brutalen Anstiege hinauf auf die Höhenkanten des Teltow und des Barnim :D könntest Du ja prinzipiell hinten einen Schraubkranz mit größerem letzten Ritzel montieren, also einen so genannten "Rettungsring" (oder 'granny gear') ... ;)
Das Schaltwerk, Huret Eco, schafft jedenfalls bis 28 Zähne (30 sollten auch noch gehen, aber dann muss man wohl aufpassen, nicht "quer" zu schalten, also groß-groß, dafür reicht dann die Kettenschluck-Kapazität nicht mehr aus).

Wenn Du das Rad nicht im Gebirge (oder in explizit hügelige Gegenden - da gibt es oft sogar die fieseren Anstiege), im Gelände oder auf Radreisen mit schwerer Ausrüstung fahren willst, brauchst Du eigentlich wirklich keine 3-fach-Kurbel.
Das ist die auch von mir bevorzugte Sicht- und Vorgehensweise.:daumen:
Und zuallererst würde ich an der Schaltung nichts verändern, sondern ausprobieren, welche Steigungen mit dem mittleren KB und derzeit größten Ritzel noch problemlos zu bewältigen sind, und mir erst dann weitere Schritte überlegen.

LG Helmut
 
hier in der Gegend bin sogar ich mit dem Maiskolben klargekommen... schalt ich halt ab 3ttem nur noch vorn...

Wobei, von Potsdam richtung Spandau HOCH würde so schwer...
 
Maiskolben?
In der Stadt brauchte ich das kleine Blatt bisher nicht. Sport treiben möchte ich mit dem Rad eigentlich auch nicht, wobei ich mir auch vorstellen könnte, damit mal einen entspannten Triathlon zu machen. ZurNot kommt man mit 42/52 auch mal einen Hügel hoch.
 
ich hatte letzten Sommer nen Zwangs-Maiskolben hinten drauf bis ich an einen D-A-Abzieher gekommen bin... hab mich langsam an die 1Z-Sprünge gewöhnt... hatte was von singlespeed.. viel hab ich nicht mehr geschaltet

Aber jetzt hab ich den Abzieher... und eh andre Laufräder für das Modell. Die Quälerei hat ein Ende.
 
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Ganz oben der Maiskolben. 19er als größtes.
 
Maiskolben?
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Noch ein schönes Beispiel:

Ich verkaufe:
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2. Everest 'Supernova'-Zahnkranz 8-fach, ein echter "Maiskolben" mit 1-Zahn-Abstufungen: 12-13-14-15-16-17-18-19, ca. 367 Gramm, neuwertig. - VERKAUFT -

Anhang anzeigen 114528

Anhang anzeigen 114529 Anhang anzeigen 114530

Auch nett:
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Ach ja, die Anzahl der Kränze und gewünschte Abstufung wäre auch hilfreich.
Maiskolben oder Louis Trenker?
:D
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Herrlich, super Beschreibung für die Flachland- oder Bergkassette bzw. Kränze!! :daumen:

LG Helmut
 
Nachdem die Gepäckträger von @Bridgestone RS 800 bereits erfolgreich montiert und die Lampen gegen alltagstaugliche, diebstahlungefährdete ausgetauscht wurden, habe ich mir für die kommenden freien Tage noch etwas zum Basteln besorgt:
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Neue Bleche, neue Bremsgriffe, neue Klingel, alte Kettenblattschrauben.
 
[...]alte Kettenblattschrauben.
Solche Kleinteile kann man übrigens gut mit Essig(essenz) entrosten - einfach über Nacht in einem kleinen Glas (mit Schraubdeckel, wg. Essiggestank ...) "ziehen lassen" und am nächsten Tag mit Wasser und Spüli abbürsten (z. B. mit einer alten Zahnbürste) - Einweg-Handschuhe empfehlen sich, weil das schwarze Zeugs, in das sich der Rost dann verwandelt hat, etwas lästig ist. Danach dann möglichst zügig trocknen und weiterbehandeln.
Der Rest der Verzinkung ist dann auch weg, aber das macht in diesem Fall ja keinen nennenswerten Unterschied mehr ... Wenn man nur "angegraute" verzinkte Teile wieder blank haben will, kann man sie für einige Minuten (nicht mehr als 10) in Essigessenz legen. Hinterher wachsen oder ölen.
 
Das ist ein guter Tipp! Leider hab ich grad kein Essig zur Hand, muss ich ggfs. mal nachholen. Einige teile bedürfen sowieso mal einer gründlichen Reinigung, wird aber wohl etwas für die fahrradfreie Zeit.

Die Frage, die ich mir beim Umbau auf Zweifach grad stelle, ist: 52/42 oder 52/36?

Und: gibt es Vorgaben, wie rum die Blätter wieder angebaut werden müssen? Hab beim Abbau nicht aufgepasst, würde aber sagen, dass beim großen Blatt die 52 vom Rad weg zeigt, und beim kleineren zeigt's zum Rad hin, damit man es lesen kann.
 
Hab beim Abbau nicht aufgepasst, würde aber sagen, dass beim großen Blatt die 52 vom Rad weg zeigt, und beim kleineren zeigt's zum Rad hin, damit man es lesen kann.

In der Regel haben die auf einer Seite leichte Vertiefungen (Einsenkungen) an den Bohrungen für die Kettenblattschrauben.
 
Die Frage, die ich mir beim Umbau auf Zweifach grad stelle, ist: 52/42 oder 52/36?
52-42 ist für den Alltagsbetrieb in Berlin sinnvoller; 52-36 ist eher für Reisen (mit Gepäck) und das Fahren in Gegenden mit steilen Steigungen wichtig.
Wenn Du Dich für 52-36 entscheidest, solltest Du aber sicherheitshalber auf jeden Fall noch mal die erforderliche Gesamtkapazität des Schaltwerks in Zähnen nachrechnen (Differenz der Zähnezahlen der größten und kleinsten Ritzel und der Kettenblätter addiert) - vermutlich bräuchtest Du dann doch eher ein Schaltwerk mit langem Käfig, und eventuell wäre dann vorne auch der Dreifach-Umwerfer sinnvoller.

Und: gibt es Vorgaben, wie rum die Blätter wieder angebaut werden müssen? Hab beim Abbau nicht aufgepasst, würde aber sagen, dass beim großen Blatt die 52 vom Rad weg zeigt, und beim kleineren zeigt's zum Rad hin, damit man es lesen kann.
Der Hinweis von @Steff_N ist richtig und wichtig; falls es aber keine Einsenkungen für die Schrauben gibt, gilt: Wenn die Blätter beim Blick von oben auf die Zähne genau symmetrisch aussehen, es also nicht eine gerade und eine angeschrägte Kante gibt (so eine angeschrägte Kante gehört dann nach innen, da sie das Hinauf- bzw. Hinabrutschen der Kette erleichtern soll), ist es egal - bei einer relativ "altmodischen" Kurbelgarnitur wie dieser hier würde ich eigentlich erst mal damit rechnen, dass die Blätter symmetrisch sind (und man sie daher auch umdrehen kann, wenn eine Seite der Zähne verschlissen ist).
 
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