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Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
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Vielen Dank @ all für die vielen Tips und Hinweise.
Der beschriebene Effekt entstand ohne Vorankündigung am 3. Tag der FdG, am Tag davor noch völlig unauffällig auf der langen Runde.
Nun war es allerdings so, daß der Effekt auch im weiteren Verlauf der Strecke auftrat, es also nicht ein Gullideckel- Phänomen war. Knie anlegen hat es auch nicht gebracht, der Hinterbau sieht optisch in Ordnung aus und das Hinterrad sitzt fest in der Nabe, kein Spiel und und dreht rund.
Hmmm, ich werde wohl demnächst mal aufsitzen und verschiedene Dinge ausprobieren müssen.
Sehr merkwürdig...
Ich hatte das mal an einem NOS Giant CFR Expert Series, ausgerechnet beim Henninger-Rennen 2008 fing das Rad ab 80 km/h auf einer Abfahrt an zu flattern. Verbaut war unter anderem ein (zu) leichter Syntace-Adapterschaft für Ahead-Vorbauten, der sich im Nachhinein als Übeltäter erwies - nach dem Umbau von der originalen Gewindesteuersatz-Gabel auf eine 1" Aheadgabel aus dem damaligen Giant TCR (ich hatte die Gabel als Nachrüstteil als 1B-Ware auf Ebay günstig bekommen) war das Flattern weg, obwohl neben dem Vorderrad auch der Lenker und der Vorbau übernommen wurden. Du kannst Dein Rad natürlich nicht auf Ahead umrüsten (außer Du pfeifst auf Authentizität, Hauptsache das Rad fährt flatterfrei), aber vielleicht ist der verbaute Vorbau zu weich/verwindungsfreudig (oder hat eine Beschädigung, da das Rad vorher nicht auffällig war?), falls möglich, eine andere Vorbau-/Lenkerkombi testen?
 

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Würdet ihr die noch aufziehen, oder direkt in die Tonne ?
 

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Würdet ihr die noch aufziehen, oder direkt in die Tonne ?
Am vorderen hat wohl etwas geschubbert beim Lagern, beim hinteren sind keine hellen Stellen. Allerdings waren diese Grand Prix sehr empfindlich an der Flanke, vor fünfzehn Jahren konnte ich noch einen 18er Grand Prix Drahtreifen ergattern, der hatte keine zwei Ausfahrten überlebt, dann bekam ich ein Loch in der Flanke (vielleicht auch, weil der da doch porös war). Das Risiko wäre doch zu groß, das wäre am falschen Fleck gespart.
 
Hat hierzu jemand die Explosionzeichnung?
Nicht von deinen (1. Generation Ergos mit Metallgehäuse und den "Elefantenfüßen unten an den Bremshebeln) aber von den 1997 Spitzhöckern (Aufbau sollte vom Prinzip her ähnlich/gleich sein):
Record ergo 1997.jpg


Und vor allem, hat wer Tipps und Tricks die man beim „ersten Mal“ beachten sollte?
Erst einmal dieses Video verinnerlichen, stellt anschaulich das Grundprinzip anhand eines 10fach Hebels dar:

Ansonsten einfach mal probieren. Was ich nicht einschätzen kann bei den frühen Metallgehäusen ist die Demontage des Bremshebels. Dieser wird im Video einfach mit einem Splintentreiber rausgeschlagen. Das im Video sind aber die faserverstärkten Kunststoffgehäuse, ob dies auch bei der ersten Generation so zu tun ist, weiss ich nicht.
Die Demontage der Mechanik ist leicht, zwischendrin mal Fotos machen welche Unterlegscheibe wohin gehört. Hinterher kratzt man sich am Kopf. Schöne Arbeit für einen verregneten Nachmittag:
IMG_8945.jpg
IMG_8949.jpg
IMG_8951.jpg
 
Hier die Ersatzteil-Katalog-Explosion:
Die speicher ich mir gleich mal ab.
Diese frühe Version war ja dann doch deutlich anders aufgebaut im Vergleich zu den späteren Versionen. Die große Rückholfeder auf der Rückseite der Hebel z. B. war ja noch gar nicht vorhanden. Interessant. Ich habe meine 1. Generation Ergos weiterverkauft ohne sie mal genauer angeschaut bzw. gar geöffnet zu haben.
Danke für die Bilder!
 
Guten Morgen, vielen Dank für eure Bilder und Tipps. Die Demontage hat gut geklappt. Jetzt brauche ich viel Geduld bei der Montage. Die Feder in der richtigen Position zu halten ist echt nicht einfach.
 
Sorry, ich noch mal. Ist die Rückholfeder so i.O. oder ist sie verbogen? Auf der Explosionszeichnung ist sie gerade, aber der dargestellte Hebel ist 2. Gen
08D45B75-2AAF-4F54-ACA7-8931FFE57FF1.jpeg
 
Jup, das war der Fehler. Feder gerade gedengelt und eingebaut. Funktionen wieder, vielen Dank.
Ich hatte gestern das Uebersichtsbild der Zerlegung vergessen. Interessanterweise ist die Feder da auch schon nicht mehr gerade - im Gegensatz zur Explosionszeichnung von Campagnolo!
Ich fürchte da muss ich dann auch noch mal bei. Sehr selten nicht betätigbare Daumenhebel sind nämlich das einzige Manko an meinen 8-fach-Ergos. (Man muss zur Abhilfe dann einmal in die Gegenrichtung schalten.)

Uebersicht_klein.jpeg


Das "Teil" unten rechts ist übrigens ein Loch in der Pappkarte, die ich als Unterlage genommen habe, also nicht anfangen zu suchen... ;)
 
Du hattest also "Wobble" - passiert auch bei moderneren Geröhr:

Speed Wobble

Ist mir zum Glück noch nicht passiert - aber es wird allgemein geraten Gewicht nach vorne zu verlagern und mit den Beinen das Oberrohr "zusammendrücken". Ich mache das auf schnellen Abfahrten oft zwischendurch um den Ablauf im Falle des Falles intus zu haben - ob es was nützt sollte es einmal passieren kann ich aber nicht sagen. Ich hoffe ich komme auch nie in die Verlegenheit das testen zu müssen...:oops:

ist mir schon vor vielen Jahren an einem Pinarello SLX-Rahmen passiert. Zum Glück gings grad gradaus - Kniee ans Oberrohr Unterlenkergriff um das Geröhr zu beruhigen - sonst fliegt man nämlich aus der nächsten Kurve, ... und davon gab's damals genug davon

...weil der Lenker fängt wirklich richtig an zu schlagen
 
ist mir schon vor vielen Jahren an einem Pinarello SLX-Rahmen passiert. Zum Glück gings grad gradaus - Kniee ans Oberrohr Unterlenkergriff um das Geröhr zu beruhigen - sonst fliegt man nämlich aus der nächsten Kurve, ... und davon gab's damals genug davon

...weil der Lenker fängt wirklich richtig an zu schlagen
Ist mir auf der Abfahrt nach Bormio passiert, und da gibt es jede Menge Kurven und Autos / Mopeds die einem entgegenkommen. Bremsen machte das ganze nur noch schlimmer. Es hat schon Überwindung gekostet die Bremsen zu lösen, Knie an das Oberrohr und warten bis sich alles beruhigt. Ich vermute es hat an der Arxxxrakete gelegen. Mit weniger Gewicht hinten drin ist mir das nicht wieder passiert. Das war jedenfalls das bislang einzige Mal dass ich auf einer Abfahrt so richtig ins Schwitzen kam.
 
Bei meiner vorderen BR-7200 ist der Bremsbolzen derbe Krum. Sieht man auf dem Bild kaum:
1664365308460303610247677748075.jpg

Nun wollte ich den gerne tauschen und habe im Suche-Faden angefragt. Angeboten wird mir nun dieser:
1148050-0dc14d27dbd396a1e42d875628d09bf1.jpg

Nach Abgleich der Maße ist der mutmaßliche Ersatzbolzen im ersten Teil nach dem Kopf 3mm kürzer und verfügt nicht über die zwei Nuten. Kann der trotzdem passen? Ist der vielleicht von der 1.Gen, der 600er oder der 7210(lang)?
 
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