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Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
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Re: Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage
also das pumpen wird rein gar nix helfen, der draht ist der draht, oder das faltbare seil ist eben so lang, wie es ist.
ist doch kein schlauchreifen!
velox oder das schwarze von conti, oder 3 lagen tesa als felgenband, dünner geht nicht.
bloß nicht das plastikzeug von schwalbe - gelb oder blau, das trägt auf!
dann den draht erst richtig tief ins bett rutschen lassen, bevor du das letzte stück rüberhebelst.
talkum!
Das Kevlarseil eines Faltreifens setzt sich beim ersten spannen durchaus etwas, deswegen müssen Hochdruck-Faltreifen ja so eng sein. ;)
 
Für die Dehnung sind der Elastizitätsmodul-Modul, die Dicke und die Art der Verseilung relevant. Der E-Modul von Baustahl liegt bei 210 GPa, der von V2A bei 180 GPa. Also dehnt sich das Edelstahlseil etwas stärker.
Die Reibung hängt vor allem von der Oberfläche ab. Grundsätzlich ist rostfreies Material dabei im Vorteil.
 
Diese Felge hat ja bekanntermaßen recht hohe Flanken.
Sollten da Panaracer Gravelking oder Pasela passen?
Grand Prix 4Seasons gehen schon mal definitiv nicht.

Edit: Vielleicht stelle mich auch nur zu dumm an, aber die Kombination von hochbauender Felge und sehr starrem Mantel scheint gigantische Kräfte in den Daumen zu erfordern..

Sicher geht es - hierzu darf ich mir mal was aus der Signatur vom Kollegen @Olddutsch ausborgen:

"Lieber ab & an ein gutes Werkzeug, statt ein Rad kaufen"

um kleines Geld gibt es diese geniale Zange:

Reifenheberzange

damit ist der Reifen in weniger als 5 Minuten oben und die Daumen bleiben heil ;) - Danke an @pplan der mir mal dieses Ding empfahl :daumen:
 
Für die Dehnung sind der Elastizitätsmodul-Modul, die Dicke und die Art der Verseilung relevant. Der E-Modul von Baustahl liegt bei 210 GPa, der von V2A bei 180 GPa. Also dehnt sich das Edelstahlseil etwas stärker.
Die Reibung hängt vor allem von der Oberfläche ab. Grundsätzlich ist rostfreies Material dabei im Vorteil.
Wobei rostendes Material ja zumindest am Anfang seines Lebens mit Zink beschichtet ist, was die Reibwerte nochmal verändert. Ich habe mal gehört, das hätte eine gewisse Schmierwirkung. In Zeiten von Teflonschläuchen in den Bowdenzughüllen dürfte das aber vernachlässigbar sein.
 
Kann übrigens jemand ein Buch für Einsteiger des Stahlrenner-Schraubens empfehlen?

VG
Chris
Ich fang mal an:
Smolik: Rund ums Rennrad
Zedler/Musch: Das Rennrad im Selbstaufbau

Gehören m.E. beide zur Grundausstattung.

Bin selber gespannt auf weitere Empfehlungen. (Gibt's für Radliteratur eigentlich noch keinen eigenen Thread? Dann wird's Zeit,oder?)
 

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Das beste Buch zu dem Thema ist Zinn & the Art of Road Bike Maintenance - von Keilkurbel bis Ultratorque ist alles drin, auch die Tipps was zur Werkstattgrundausstattung gehört fand ich am Anfang sehr hilfreich. Außerdem ist das Buch nicht teuer.
Klar steht im Netz auch alles, aber in der Werkstatt mit öligen Fingern blätter ich lieber in einem Buch als Tablet/Notebooktastatur einzusauen :D
 
@Magistrale
Das Kevlargarn (Bündel) hat wie die Kohlefaser einen negativer
Ausdehnungskoeffizienten in Längsrichtung.
Die Reifen draussen zu montieren könnte also ein bischen was bringen und deine Daumenblasen bekommen eine Abkühlung.:cool:
Ich habe es selbst noch nicht probiert, wäre aber sehr interessiert ob das was bringt.

 
Zuletzt bearbeitet:
... oder so ähnlich. Ich will was über ebay US bestellen inkl Versand knapp 21€. Jetzt habe ich gelesen, dass alles bis 22€ Zoll und Einfuhrsteuerfrei ist. D.h. Wenn eine korrekte Rechnung beiliegt wird das Paket normal zugestellt ohne, dass ich zum Zoll rennen und das Paket auslösen muss? Das will ich mir in Berlin nämlich nicht antun.
Kennt sich wer da aus?
 
Ok also 50/50 chance das ich nicht persönlich hin muss auch wenn der Wert unter der Zollgrenze liegt... gut verstanden:-)
 
Ok also 50/50 chance das ich nicht persönlich hin muss auch wenn der Wert unter der Zollgrenze liegt... gut verstanden:)

Ich habe im Bereich Motorrad häufiger mal in USA und Übersee bestellt. Einmal "durfte" ich hin und ein Paket öffnen.

Meine Vermutung ist eher eine Chance von 80/20 das Du nicht hin musst. ;)
 
Dafür müßtest Du mal beschreiben,was Du überhaupt meinst, also welche "Kräfte" nun "gleichmäßiger verteilt" werden müßten, oder wo genau Du denn ein Defizit erkennen willst oder was Du mit "perfekt starr" meinst.

Um die Sattelstütze zu befestigen, braucht es nur eine leidlich sichere, form- und kraftschlüssige Verbindung. Ein außerhalb des Verbindungsbereiches befindlicher Abschnitt hat darauf keinen Einfluß.
Für ein exakt senkrechtes Sitzrohr trifft das auch so zu. Anders sehe ich das bei geneigten Sitzrohren, wo durch das Fahrergewicht die Sattelstütze eine Biegebelastung erhält und im vorderen Bereich gegen das Sitzrohr gedrückt wird. Dadurch nimmt dieser Bereich auch ein wenig Kraft auf, bzw ein allzu abrupter Sprung der mechanischen Spannung wird abgemildert. Das wird mit diesem diffusen ""Kräfte" nun "gleichmäßiger verteilt"" gemeint sein. Viel wird das nicht ausmachen, aber wenn es grenzwertig wird den Unterschied zwischen Bruch und hält ausmachen.

Dazu passt der hier gezeigte Schaden, wo eben diese zusätzliche Abstützung zu kurz war:
p1040503-jpg.519025

Wobei ich diese Konstruktion theoretisch für gewagt halte, aber praktisch hält es doch meist (sofern die Mindesteinstecktiefe beachtet wurde).

Nun gibt es ja - besonders bei Franzosenrädern - die Befestigung mit einer Hülse, die eben die in der Diskussion genannten ca 5 cm Länge hat. Spannende Frage dazu: gibt es bei solchen Befestigungen mit Hülse vermehrt Brüche an Sattekstütze oder Rahmen?
 
Für ein exakt senkrechtes Sitzrohr trifft das auch so zu. Anders sehe ich das bei geneigten Sitzrohren, wo durch das Fahrergewicht die Sattelstütze eine Biegebelastung erhält und im vorderen Bereich gegen das Sitzrohr gedrückt wird. Dadurch nimmt dieser Bereich auch ein wenig Kraft auf, bzw ein allzu abrupter Sprung der mechanischen Spannung wird abgemildert. Das wird mit diesem diffusen ""Kräfte" nun "gleichmäßiger verteilt"" gemeint sein. Viel wird das nicht ausmachen, aber wenn es grenzwertig wird den Unterschied zwischen Bruch und hält ausmachen.

Dazu passt der hier gezeigte Schaden, wo eben diese zusätzliche Abstützung zu kurz war:
p1040503-jpg.519025

Wobei ich diese Konstruktion theoretisch für gewagt halte, aber praktisch hält es doch meist (sofern die Mindesteinstecktiefe beachtet wurde).

Nun gibt es ja - besonders bei Franzosenrädern - die Befestigung mit einer Hülse, die eben die in der Diskussion genannten ca 5 cm Länge hat. Spannende Frage dazu: gibt es bei solchen Befestigungen mit Hülse vermehrt Brüche an Sattekstütze oder Rahmen?

Leider ist das heute auch bei Premiumherstellern noch verbreitet , um von 27,2 Stütze mit Reduzierhülse auf das Rahmenmaß zu kommen, Lagerhaltung:idee:, zum Glück sind die Sitzrohrüberstände nicht mehr so groß , wie beim Beispiel, sonst würde es dieses Schadensbild auch öfters sehen, ich bin auch deiner Meinung was die Kräfte unterhalb der Sattelstützklemmung angeht;).
 
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