Grifoncino
Aktives Mitglied
- Registriert
- 24 Januar 2011
- Beiträge
- 2.223
- Reaktionspunkte
- 2.892
Hallo zusammen,
Heute habe ich von der Lyme-Borreliose von Georg Steinhauser gelesen - https://www.tour-magazin.de/profi-r...rreliose-einen-deutschen-radprofi-ausbremste/
Das ist für mich nach Justin Timberlake der zweite Fall eines Promis in 2025; zugegeben für mich war das bis Januar auch eine Erkrankung, der ich bisher keine Beachtung geschenkt habe.
Im Januar habe ich selbst meine Diagnose erhalten. Davor habe ich mich aber schon 1,5 Jahre mit den Symptomen rumgeschleppt.
Gerade den Bericht über Georg kann ich ziemlich gut nachvollziehen. Auch ich kann mich an keinen Zeckenbiss erinnern, geschweige denn an eine Wanderröte. In diesem Zustand wäre die Borreliose noch heilbar. Lyme-Borreliose ist es dann leider nicht mehr.
Ich hatte auch ganz komische Symptome, die nicht wirklich zu irgendwelchen Erkrankungen gepasst haben.
Das fatale war eigentlich, dass ich bereits im Frühjahr ’24 beim Hausarzt war, der eine Borreliose erkannt hat, aber nicht gecheckt hat, dass es Lyme-Borreliose ist und die Krankheit wie eine frische Borreliose behandelt hat. Und noch schlimmer mir glauben gemacht hat, dass ich geheilt bin.
Wie gesagt war ich dann im Januar bei einem Spezialisten, der mir dann erstmal gezeigt hat wie schwer ich schon betroffen bin. Ich habe die Hälfte meines Gesichtes gespürt, als wäre sie unter einem dicken Stoff, mein ganzes Nervensystem war völlig überreizt. Körperlich war ich am Ende meiner Kräfte und konnte meine damals 2 jährige kaum mehr heben. Über die Psyche möchte ich gar nicht erst sprechen.
Es folgte eine 4 wöchige Antibiotikabehandlung mit 2 verschiedenen Antibiotika, jede Woche zum Labor um die Leberwerte zu prüfen, weil die schon auch ziemlich belastend sind.
Danach fühlte ich mich zum ersten Mal besser. Im Sommer kam dann ein Rückfall, zuerst eine Sommergrippe, 3 Wochen lang in denen ich täglich über 12 Stunden geschlafen habe und sonst nichts konnte. Ein Labortest hat dann bestätigt, dass meine Werte genau so schlecht waren, wie Anfang des Jahres. Also nochmal 4 Wochen die bereits bekannte Behandlung, danach hat mein Arzt mit traditioneller chinesischer Medizin weiterbehandelt - Akupunktur und ergänzend Kräuter. Das wirkt nun so gut, dass ich nach sehr sehr langer Zeit jetzt wieder auf der Rolle trainiere. Nächstes Jahr möchte ich dann mal wieder echt Rennrad fahren. Ich freue mich schon drauf.
Aber eigentlich möchte ich weniger über mich berichten als Bewusstsein für die Krankheit schaffen.
Vor allem, wenn ihr einen Zeckenbiss bekommt unbedingt die Stelle beobachten, noch besser wäre es die Zecke auf Erreger zu untersuchen.
Und im Fall einer Borreliose diese unbedingt mit Antibiotika zu behandeln. Wie schon erwähnt im ersten Stadium ist es heilbar, Typ 2 hast du dein Leben lang und es hat das Potential dich fertig zu machen.
Heute habe ich von der Lyme-Borreliose von Georg Steinhauser gelesen - https://www.tour-magazin.de/profi-r...rreliose-einen-deutschen-radprofi-ausbremste/
Das ist für mich nach Justin Timberlake der zweite Fall eines Promis in 2025; zugegeben für mich war das bis Januar auch eine Erkrankung, der ich bisher keine Beachtung geschenkt habe.
Im Januar habe ich selbst meine Diagnose erhalten. Davor habe ich mich aber schon 1,5 Jahre mit den Symptomen rumgeschleppt.
Gerade den Bericht über Georg kann ich ziemlich gut nachvollziehen. Auch ich kann mich an keinen Zeckenbiss erinnern, geschweige denn an eine Wanderröte. In diesem Zustand wäre die Borreliose noch heilbar. Lyme-Borreliose ist es dann leider nicht mehr.
Ich hatte auch ganz komische Symptome, die nicht wirklich zu irgendwelchen Erkrankungen gepasst haben.
Das fatale war eigentlich, dass ich bereits im Frühjahr ’24 beim Hausarzt war, der eine Borreliose erkannt hat, aber nicht gecheckt hat, dass es Lyme-Borreliose ist und die Krankheit wie eine frische Borreliose behandelt hat. Und noch schlimmer mir glauben gemacht hat, dass ich geheilt bin.
Wie gesagt war ich dann im Januar bei einem Spezialisten, der mir dann erstmal gezeigt hat wie schwer ich schon betroffen bin. Ich habe die Hälfte meines Gesichtes gespürt, als wäre sie unter einem dicken Stoff, mein ganzes Nervensystem war völlig überreizt. Körperlich war ich am Ende meiner Kräfte und konnte meine damals 2 jährige kaum mehr heben. Über die Psyche möchte ich gar nicht erst sprechen.
Es folgte eine 4 wöchige Antibiotikabehandlung mit 2 verschiedenen Antibiotika, jede Woche zum Labor um die Leberwerte zu prüfen, weil die schon auch ziemlich belastend sind.
Danach fühlte ich mich zum ersten Mal besser. Im Sommer kam dann ein Rückfall, zuerst eine Sommergrippe, 3 Wochen lang in denen ich täglich über 12 Stunden geschlafen habe und sonst nichts konnte. Ein Labortest hat dann bestätigt, dass meine Werte genau so schlecht waren, wie Anfang des Jahres. Also nochmal 4 Wochen die bereits bekannte Behandlung, danach hat mein Arzt mit traditioneller chinesischer Medizin weiterbehandelt - Akupunktur und ergänzend Kräuter. Das wirkt nun so gut, dass ich nach sehr sehr langer Zeit jetzt wieder auf der Rolle trainiere. Nächstes Jahr möchte ich dann mal wieder echt Rennrad fahren. Ich freue mich schon drauf.
Aber eigentlich möchte ich weniger über mich berichten als Bewusstsein für die Krankheit schaffen.
Vor allem, wenn ihr einen Zeckenbiss bekommt unbedingt die Stelle beobachten, noch besser wäre es die Zecke auf Erreger zu untersuchen.
Und im Fall einer Borreliose diese unbedingt mit Antibiotika zu behandeln. Wie schon erwähnt im ersten Stadium ist es heilbar, Typ 2 hast du dein Leben lang und es hat das Potential dich fertig zu machen.
