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Langstreckenrouten - Planung und Navigation

Brucho

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Hoffe ist das richtige Forum hier, sonst bitte verschieben oder mir sagen wo es hin soll....

Geht um folgendes:

Habe schon länger die fixe Idee von mir aus ( Raum Bielefeld) nach Bonn zu fahren zwecks Verwandtenbesuch. Warum mit dem Fahrrad ? - Warum nicht...
Mit dem MTB ist das ja eher schlecht bei der Entfernung, aber jetzt hab ich ja nen RR.

Zur Praxis:
Natürlich weiss ich nicht, ob ich das schaffe (will es in einem Tag machne), wenn nicht, dann eben nicht, dann gehts mit dem Zug weiter, oder ich lasse mich abholen dne Rest der Strecke. Aber natürlich will man die ganze Strecke alleine schaffen...
Der Punkt ist die Planung und Durchführung hinsichtlich Navigation.
Bei der Planung habe ich einfach mal geguckt, was google maps sagt. Maps gibt da ca 230km an und Fahrzeit 12,5 Std - kann ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen, dass ich so lange brauche. Na klar, die Leistung nimmt mit zunehmender Fahrtdauer ab, aber trotzdem. Vermutlich ist das auf den Durchschnittsradler kalkuliert.
Allerdings gefällt mir google als Planungswerkzeug auch nicht wirklich. Keine Ahnung, wie da die Streckenvorschläge gemacht werden, aber wahrscheinlich radtour-freundlich, also ruhige , gemütliche Straßen usw.
Ist natürlich nicht Sinn der Sache. Schön wäre es, wenn man Parameter eingeben könnte, z.b. nur Landstraße, möglichst wenig abbiegen/Straßen wechseln (zwecks unkomplizierter Navigation), möglichst flache Strecke (Höhenmeter sind Zeit- und Kraftfresser).
Sowas kann man natürlich bei Google nicht festlegen, deshalb meine Frage:
Hat jemand von euch schon mal sowas geplant/gemacht und wie , mit welcher Software ?
Und: Vermutlich wird das Navigieren die meiste Zeit kosten, man kennt sich ja nicht aus, speziell wenn man ständig wo abbiegen muss und über kleine Straßen fährt - Tipps bzgl Navigation ?
Stand jetzt werde ich mein Handy am Lenker montieren, die Route Straße für Straße auf Maps planen und dann einfach abfahren - aber da muss es doch bessere Möglichkeiten geben....
 

usr

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Planung: brouter zack fertich.

(Einzig in steil bergigem Gebiet macht der manchmal Blödsinn, da er Serpentinen nicht gut von Abzweigungen unterscheiden kann und dann gerne die steile Diretissima verwendet so vorhanden, im Glauben damit Abzweigungen zu vermeiden - aber zwischen Bielefeld und Bonn kein Thema)
 

Brucho

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Du meinst http://brouter.de ?
Hab ich mir mal angeguckt , sieht im Prinzip gut aus, aber wie bekomme ich es von dort aufs handy zwecks Navigation ?
Problematisch ist halt immer, dass man nicht weiss, welche größeren Straßen fahren kann, ohne in Lebensgefahr zu geraten :-D Autobahn fällt natürlich weg, aber bei so Straße Bxy oder Lyxz usw weiss man halt nicht...

Edit: So hab die Karte jetzt in google maps / meine Orte / Karten - kann man die denn jetzt auch abfahren ?
 
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FreeriderMuc

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Komoot ist auch ein gutes Planungstool und lässt sich auch mit vielen GPS Computern verbinden.
 

Triti

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Ich bin vor 3 Wochen Heidelberg-> Siegburg gefahren. Als Navi habe ich den Garmin Explorer genutzt. Es war sicher nicht die optimale Route, hat aber ohne Probleme und Vorbereitung funktioniert.
 

vincentius

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Du meinst http://brouter.de ?
Hab ich mir mal angeguckt , sieht im Prinzip gut aus, aber wie bekomme ich es von dort aufs handy zwecks Navigation ?
Problematisch ist halt immer, dass man nicht weiss, welche größeren Straßen fahren kann, ohne in Lebensgefahr zu geraten :-D Autobahn fällt natürlich weg, aber bei so Straße Bxy oder Lyxz usw weiss man halt nicht...
Option fastbike-lowtraffic von brouter-web.

Edit: So hab die Karte jetzt in google maps / meine Orte / Karten - kann man die denn jetzt auch abfahren ?
Einfach mal in die passende Abteilung gucken:
https://www.rennrad-news.de/forum/threads/smartphone-als-radcomputer.154742/
 

Vito Leone

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laidback

Tertium Quid
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Ich bin im Juni von Frankfurt nach Namur (B) gefahren und habe die Strecke mit brouter geplant. Dabei war der Teil bis Remagen (an Main und Rhein entlang) sowie ab Liege (an der Maas) die einfachste Übung. Dazwischen habe ich mir die vorgeschlagene Route noch näher angesehen um vor allem Bundesstraßen auszuschließen. Das heißt ich bin sie Stück für Stück durchgegangen um mir die Straßen anzusehen und ggf. Alternative zu finden.

In Belgien habe ich teilweise die RAVels genutzt, der Rest waren ruhige Nebenstraßen. So war es auch von Remagen bis zur Grenze. Teilweise schöne asphaltierte Feldwege. Allerdings bin ich kurz vor Düren dann doch in ein offenes Messer gelaufen. Ich hatte die ausgewählte Landstraße als ruhig angesehen, was leider absolut nicht der Fall war. Zusätzlich zu dem regen PKW-Verkehr auch noch viele LKW. Da musste ich dann für ca. 15 Kilometer durch. War nicht schön, aber ich wollte angesichts der langen Gesamtstrecke nicht nach einer Alternative suchen, die sicher zusätzliche Kilometer bedeutet hätte. Solche Dinge kann man nach meiner Erfahrung aber nur mit Ortskenntnissen ausschließen, die man auf Touren außerhalb des heimatlichen Bereiches eben nicht hat. Eventuell helfen da die Heatmaps von Strava. Da kann man nachschauen wo am häufigsten Radfahrer unterwegs sind und ggf. daraus schließen dass Ortskundige die weniger von MIV genutzten Strecken nutzen.

Nach diesem Schema plane ich alle meine längeren Touren. Auch wenn es in der Regel gut funktioniert, gerate ich ab und zu mal auf Straßen die zwar klein und schnukelig aussehen, aber z.B. von Ortskundigen als Abkürzung oder Autobahnzubringer genutzt werden und dementsprechend untypisch hohen Verkehr aufweisen.

Meine Planung in brouter speichere ich als GPX und übertrage die dann auf ridewithgps.com. Mein Konto dort ist mit meinem Wahoo Elemnt Bolt verbunden und ich kann so auf die Routen zugreifen. Ich könnte zwar auch mit ridewithgps planen, mir gefällt die Planung in brouter aber besser, da die oben genannte Option 'fast bike, low traffic' mir die besseren Vorschläge liefert.
 

dobelli

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Mit Brouter und/oder Komoot. Oft hilft Streckenkenntnis. Also gerne mal die geplante Strecke hier reinstellen, dann gibt es sicher noch gute Tipps.

Der Haken ist sicher die Querung von Ruhrgebiet und Bergischem Land (Wuppertal geht nur hoch und runter). Da gibt es schöne Bahntrassen (Nordbahntrasse), die einem das Fahren deutlich erleichtern.
 

Brucho

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Ich bin vor 3 Wochen Heidelberg-> Siegburg gefahren. Als Navi habe ich den Garmin Explorer genutzt. Es war sicher nicht die optimale Route, hat aber ohne Probleme und Vorbereitung funktioniert.
Also ich würde es ja gerne über das Smartphone lösen und nicht ein Gerät zusätzlich kaufen.

Option fastbike-lowtraffic von brouter-web.


Einfach mal in die passende Abteilung gucken:
https://www.rennrad-news.de/forum/threads/smartphone-als-radcomputer.154742/
brouter.de weiß darauf:
Ok, danke, guck ich mir an.

Wie wäre es mit “Reisen, Routen und Reviere“?🙄
Sry, hatte den Fred nicht auf dem Schirm..

Ich bin im Juni von Frankfurt nach Namur (B) gefahren und habe die Strecke mit brouter geplant. Dabei war der Teil bis Remagen (an Main und Rhein entlang) sowie ab Liege (an der Maas) die einfachste Übung. Dazwischen habe ich mir die vorgeschlagene Route noch näher angesehen um vor allem Bundesstraßen auszuschließen. Das heißt ich bin sie Stück für Stück durchgegangen um mir die Straßen anzusehen und ggf. Alternative zu finden.

In Belgien habe ich teilweise die RAVels genutzt, der Rest waren ruhige Nebenstraßen. So war es auch von Remagen bis zur Grenze. Teilweise schöne asphaltierte Feldwege. Allerdings bin ich kurz vor Düren dann doch in ein offenes Messer gelaufen. Ich hatte die ausgewählte Landstraße als ruhig angesehen, was leider absolut nicht der Fall war. Zusätzlich zu dem regen PKW-Verkehr auch noch viele LKW. Da musste ich dann für ca. 15 Kilometer durch. War nicht schön, aber ich wollte angesichts der langen Gesamtstrecke nicht nach einer Alternative suchen, die sicher zusätzliche Kilometer bedeutet hätte. Solche Dinge kann man nach meiner Erfahrung aber nur mit Ortskenntnissen ausschließen, die man auf Touren außerhalb des heimatlichen Bereiches eben nicht hat. Eventuell helfen da die Heatmaps von Strava. Da kann man nachschauen wo am häufigsten Radfahrer unterwegs sind und ggf. daraus schließen dass Ortskundige die weniger von MIV genutzten Strecken nutzen.

Nach diesem Schema plane ich alle meine längeren Touren. Auch wenn es in der Regel gut funktioniert, gerate ich ab und zu mal auf Straßen die zwar klein und schnukelig aussehen, aber z.B. von Ortskundigen als Abkürzung oder Autobahnzubringer genutzt werden und dementsprechend untypisch hohen Verkehr aufweisen.

Meine Planung in brouter speichere ich als GPX und übertrage die dann auf ridewithgps.com. Mein Konto dort ist mit meinem Wahoo Elemnt Bolt verbunden und ich kann so auf die Routen zugreifen. Ich könnte zwar auch mit ridewithgps planen, mir gefällt die Planung in brouter aber besser, da die oben genannte Option 'fast bike, low traffic' mir die besseren Vorschläge liefert.
Wieso vermeidest du Bundesstrassen ? Vermutlich möchtest du eher ruhig fahren .. ? Ich möchte möglichst schnell ankommen, da sollte ich wohl Bundesstraßen gezielt reinnehmen, oder , für den Hintergrund: möglichst wenig Abbiegen, Straße wechseln, navidieren müssen, sondern einfach KM fressen und möglichst viel flaches Streckenprofil.. ?

Wahoo Element Bolt nutze ich nicht, wie bereits gesagt, will das Smartphone nutzen.

Mit Brouter und/oder Komoot. Oft hilft Streckenkenntnis. Also gerne mal die geplante Strecke hier reinstellen, dann gibt es sicher noch gute Tipps.

Der Haken ist sicher die Querung von Ruhrgebiet und Bergischem Land (Wuppertal geht nur hoch und runter). Da gibt es schöne Bahntrassen (Nordbahntrasse), die einem das Fahren deutlich erleichtern.
Jau, bis ca Hagen / Schwerte ist es in der Tat recht entspannt scheinbar, hauptsächlich flach und viel geradeaus, aber Wuppertal wird es dann, wie du schon sagst, ein auf und ab. Hab jetzt versucht das bei der Route einigermaßen im Rahmen zu halten, ganz vermeiden lässt es sich scheinbar nicht, wenn ich Wuppertal nicht nördlich im Bogen umfahren will - entsprechend könnte man die Route vllt schon noch optimieren mit den Bahntrassen, die du nennst, mir aber nix sagen - wie sind die denn im Brouter benannt ?

Die Route als .gpx teile ich gerne für Vorschläge von Ortskundigen:
 

Schwarzwaldyeti

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Wieso vermeidest du Bundesstrassen ? Vermutlich möchtest du eher ruhig fahren .. ? Ich möchte möglichst schnell ankommen, da sollte ich wohl Bundesstraßen gezielt reinnehmen, oder , für den Hintergrund: möglichst wenig Abbiegen, Straße wechseln, navidieren müssen, sondern einfach KM fressen und möglichst viel flaches Streckenprofil.. ?
Bundesstraße ist nicht gleich Bundesstraße. Es gibt tatsächlich welche, die man zumindest abschnittsweise fahren kann. Aber bei den meisten ballern dir da Autos und Lkw um die Ohren, dass dir Hören und Sehen vergeht. Das kann schon Richtung Nahtoderfahrung gehen. Also Bundesstraße nur im äußersten Notfall.
 

Brucho

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Mhm, dann würdest du meine Planung vermutlich nicht empfehlen...
 

usr

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Bundesstraße ist nicht gleich Bundesstraße. Es gibt tatsächlich welche, die man zumindest abschnittsweise fahren kann. Aber bei den meisten ballern dir da Autos und Lkw um die Ohren
Gibt definitiv solche und solche. Würde mir aber eher nicht zutrauen eine Tendenz zu benennen. Und eine Kreisstraße ist nicht automatisch geeigneter.
 
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dobelli

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Ich möchte möglichst schnell ankommen,
Dann nimm den Zug. ;)

Mal im Ernst: welche Straße wie gut zu befahren ist, hängt auch davon ab, an welchem Wochentag und zu welcher Uhrzeit man fährt. Und davon, wie viel Bock man hat, dass man alle halbe Minute fast tot gefahren wird.

Das andere Extrem sind dann schlecht Radwege, bei denen man alle 50 Meter die Straßenseite wechseln darf oder komische Umwege fahren muss.

Irgendwo dazwischen sollte man sich mMn bewegen. Keine Ahnung, wie lang du dein Rennrad schon fährst. Wenn du bisher nur mit dem MTB im Wald unterwegs warst, kennst du das vlt. nicht so gut.

Sowas wie Hagen - Gevelsberg - Wuppertal würde ich so nicht auf der Hauptstraße durchs Tal fahren wollen.

Was übrigens auch viel Zeit kostet: durch Städte fahren, da steht man alle 100 Meter an einer Ampel.
 
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laidback

Tertium Quid
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Wieso vermeidest du Bundesstrassen ? Vermutlich möchtest du eher ruhig fahren .. ? Ich möchte möglichst schnell ankommen, da sollte ich wohl Bundesstraßen gezielt reinnehmen, oder , für den Hintergrund: möglichst wenig Abbiegen, Straße wechseln, navidieren müssen, sondern einfach KM fressen und möglichst viel flaches Streckenprofil.. ?

Wahoo Element Bolt nutze ich nicht, wie bereits gesagt, will das Smartphone nutzen.
Den Grund warum ich Bundesstraßen vermeide hat @Schwarzwaldyeti treffend genannt. Und da ich mich in der Regel bei Fernfahrten in unbekannten Gegenden befinde und nicht weiß ob die Bundesstraßen dort fahrbar sind ohne schon mal einen Platz auf dem Friedhof zu buchen, vermeide ich sie lieber. Wenn du Risiken eingehen willst um ein bisschen Zeit zu gewinnen, nur zu junger Padawan. Es ist deine Gesundheit. ;)

Ich nutze einen Radcomputer unter anderem wegen dem barometrischen Höhenmesser. Wenn man das nicht braucht funktioniert es mit dem Handy natürlich genauso gut wenn man eine der einschlägigen Navi-Apps benutzt. Bin jahrelang mit Apps auf dem Handy durch die Gegend gekurvt und nutze immer noch gerne maps.me wenn ich mal schnell ohne großen Aufwand eine Route brauche.
 

vincentius

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Dazwischen habe ich mir die vorgeschlagene Route noch näher angesehen um vor allem Bundesstraßen auszuschließen. Das heißt ich bin sie Stück für Stück durchgegangen um mir die Straßen anzusehen und ggf. Alternative zu finden.

...

Eventuell helfen da die Heatmaps von Strava. Da kann man nachschauen wo am häufigsten Radfahrer unterwegs sind und ggf. daraus schließen dass Ortskundige die weniger von MIV genutzten Strecken nutzen.
Auf meinem Nachhauseweg hab' ich ein paar Bilder gemacht, die das Vorgehen von @laidback verdeutlichen sollen, Gesamtabstand zwischen den Bildern weniger als ein Kilometer, die vier verschiedenen Straßen und Wege bieten alle die Möglichkeit von Sarreguemines nach Saarbrücken zu kommen, ungefähr 15 Kilometer Strecke:

1) Landstraße in Kleinblittersdorf
20190826_183017-kleinblie.png

2) Bundesstraße 51, die hier keine Kraftfahrstraße ist und die man mit dem Rad befahren dürfte
20190826_183130-b51.png

3) Leinpfad an der Saar, genau an dieser Stelle seit diesem Jahr fahrradunfreundlich umgebaut :(
20190826_183256-leinpfad.png

4) Die Ortsdurchfahrt von Grosbliederstroff, N61
20190826_183716-grosblie.png

5) Der entsprechende Ausschnitt aus der globalen Strava Heatmap
strava-heatmap-grosblie-4.png

Wie unschwer zu erkennen ist, gibt es kaum einen Radfahrer bei Strava, der die Bundesstraße nimmt. Wenn man sich den LKW anschaut, sich selbst daneben und Gegenverkehr vorstellt, dann weiß man auch warum, @Schwarzwaldyeti hat es ja ausgeführt.

In Saarbrücken gilt dann, was @dobelli angesprochen hat: durch die Ampeln ist auf der B 51 bereits die Nettozeit wesentlich schlechter als auf dem Leinpfad, von der Bruttozeit ganz zu schweigen. Nicht umsonst heißen innerstädtische Strava-Segmente auf der B 51 "Ampelroulette" oder "Suicycling" ...
 
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Brucho

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Mhm, vllt sollte ich die Planung nochmal überdenken...Kann die einzelnen Bundesstraßen natürlich nicht einschätzen, habe aber schon einen relativ großen Anteil der Strecke auf solche verlegt, einfach weil es auf der Karte gut aussieht, man so sehr lange auf einer Straße bleiben und einfach fahren kan...
So z.b. von Bielefeld bis nach Rheda Wiedenbrück durchgehend die B61 , ab Oestinghausen bis Soest die B475 , von Soest bis Una die B1 , bei Hagen nen kurzes Stück über die B54 und dann ab ca Wuppertal über B7, B224, B229 bis Löhdorf und dann ab Leverkusen fast komplett bis ans Ziel (konkret bis Troisdorf) die B8 ....speziell die Strecke ab Wuppertal und ab Leverkusen sollte ich vermutlich umplanen ?!?
 

laidback

Tertium Quid
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Letztendlich musst du deine eigenen Erfahrungen machen. Wir können dir nur etwas empfehlen was auf unseren eigenen Erfahrungen basiert. Vielleicht hast du ein sehr dickes Fell und es stört dich nicht wenn ständig Fahrzeuge aller Größenordnungen im Zentimeterabstand mit hoher Geschwindigkeit an dir vorbei brausen. Aber bedenke auch dass du irgendwann nicht mehr so frisch sein wirst wie auf den ersten 50 km. Das kommt unweigerlich. Man wird dann unkonzentriert, leichter genervt, fährt nicht mehr so sauber. All dies sind mögliche Fehlerquellen deinerseits, die eine erhöhte Unfallgefahr mit sich bringen können. Da ist dann noch nicht einmal der MIV berücksichtigt, dessen Fahrer auch, unbeabsichtigt oder sogar mit Absicht, Fehler begehen. Man fährt einfach ruhiger und entspannter auf weniger befahrenen Nebenstraßen wenn die eigenen Kräfte nachlassen und ist dankbar wenn man sich im Wesentlichen nur auf sich selbst konzentrieren muss.

Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Tour und vielleicht berichtest du mal von deinen Erlebnissen und Erfahrungen nach der Fahrt. 👍
 
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