Konfliktsituationen im Verkehr

Dieses Thema im Forum "Sonstige Rennradthemen" wurde erstellt von Cologne-Racer, 22 Mai 2012.

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  1. gruni1984

    gruni1984 Taxi für Insekten

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    611
    Ja, das entstehende Wasser kann man in die Trinkflasche leiten, man muss es nur mit wenigen Stoffen mischen um auf dem reinen Wasser Trinkwasser zu machen. Für ein Rad sehr praktisch.
     
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  3. alsi

    alsi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Immer auf die kleinen
     
  4. Condor76

    Condor76 Aktives Mitglied

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    Ich bekomme mit meinen 4 Kindern auch schon ein schlechtes Gewissen. Und ich dachte ich tue etwas Gutes, für Eure Rente.
     
  5. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Welche Rente?:(
     
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  6. Condor76

    Condor76 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    722
    An mir hat es dann aber nicht gelegen.
    Dafür bin ich dann mehr am Klimawandel schuld als der Schnitt.
     
  7. WilliW

    WilliW Aktives Mitglied

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    1.767
    Ich habe ja vielleicht mit meinem Zitat der "Geburtenkontrolle" dazu beigetragen, dass das Thema jetzt etwas hochkocht, deshalb kurz eine Erläuterung, warum ich darauf eingestiegen bin.

    Mein Hinweis auf die CO2-pro-Kopf Rangliste, bei der die weniger entwickelten Länder ganz unten stehen zeigt, dass man schwerlich in diesen Ländern die Ursache für die global hohen CO2 Emissionen sehen kann. Die Forderung, VOR DEM HINTERGRUND DER CO2 EMISSIONEN genau dort mit Maßnahmen wie Geburtenkontrolle anzusetzen, würde zum Einen im Moment keinen allzu großen Beitrag leisten und wäre zum Anderen im Sinne des Verursacherprinzips höchst unfair.

    Trotzdem ist Geburtenkontrolle im Sinne der Überbevölkerung natürlich ein Thema, dass man hier aber ganz gewiss nicht in wenigen Zeilen abhandeln kann. Die Tragfähigkeit eines Landes hinsichtlich der Anzahl an Menschen die ernährt werden können spielt da eine Rolle. Von außen betrachtet erscheint es besser, in die Freiheit der Familienplanung einzugreifen anstatt dem Verhungern von Kindern machtlos zusehen zu müssen. Andererseits weiß man von der Folge von Chinas Ein-Kind-Politik, dass plötzlich viel mehr Jungen als Mädchen geboren wurden.... Sehr schwierig.

    Natürlich ist es auch zu einfach, nur auf die Rangliste der CO2-Emittenten zu verweisen: Ein Entwicklungsland, welches jetzt kräftig wächst, sich dann wirtschaftlich gut entwickelt, wird in der Zukunft mit gewachsener Bevölkerung durch die Adaption an den westlichen Lebensstil einen höheren CO2-pro-Kopf-Austoss haben. Da hilft es nur, wenn wir mit gutem Beispiel vorangehen und Technologien und Lebensweisen mit geringerem CO2-Ausstoss entwickeln, die später dann auch in den aufstrebenden Ländern funktionieren können.

    Also: Ein klein wenig dran ist da schon an der Überlegung, dass das schnelle Wachstum der Entwicklungsländer auch hinsichtlich der globalen CO2-Emissionen ein Problem ist bzw. wird. Das undifferenzierte Fordern von Geburtenkontrolle zur CO2-Reduktion gerade in diesem Ländern ist aber schon arg vereinfacht und in der dargebotenen Form etwas schräg. Da macht auch der Ton die Musik.
     
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  8. Heshthot

    Heshthot höhenmetersüchtig

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    So billig ist der Wasserstoff nicht, aber prinzipiell ist die Brennstoffzelle durchaus eine Alternative.
    Das Hauptproblem ist aber in der Tat nicht die Herstellung, sondern die sichere Speicherung des Wasserstoffs. Das ist noch optimierbar, aber nicht unlösbar. Und eine heutige Benzin-Tankstelle lässt sich nicht ohne weiteres in eine Tankstelle für Wasserstoff umbauen, aber auch das ist lösbar. Kostet nur halt alles viel Geld das jemand bezahlen muss.
    Alles in allem - der Zug ist beileibe nicht abgefahren. Toyota hat z.B. mit dem Mirai schon ein Auto mit Wasserstoff-Brennstoffzelle im Angebot.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_Mirai
    In Japan wird der Wagen auch schon in Serie produziert, in D bekommt man ihn aber bislang nur im Direktvertrieb, und das für Preise, die deutlich über zumindest meinem Budget liegen.
    Woran es noch hapert ist die Infrastruktur, also Tankstellen. Hier müsste der Wille vorhanden sein, die nötigen Investitionen vorzunehmen. Ein Schritt in die richtige Richtung dürfte da auch sein, das Toyota vor einiger Zeit sämtliche Patente zu Brennstoffzellen zur allgemeinen Nutzung freigegeben hat. Was andere Hersteller da in den Schubladen haben weiß ich nicht genau.
    Wasserstoff ist aber nicht die einzige Möglichkeit um Brennstoffzellen zu betreiben. Beispielsweise gibt's auch Systeme die mit Methanol funktionieren. Das wäre dann zwar nicht CO2-frei, hätte aber eine ganze Reihe anderer Vorteile. Methanol lässt sich recht einfach aus nachwachsenden Rohstoffen, und sogar aus Abfällen herstellen und herkömmliche Tankstellen könnten ohne Probleme Methanol aufnehmen.
     
  9. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

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    Die ist sicher. Nur in welcher Höhe wude nie gesagt.:(
     
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  10. Condor76

    Condor76 Aktives Mitglied

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    Das größte Problem von Wasserstoff sehe ich beim Transport. Herstellen müsste man ihn am Besten durch Sonnenenergie in der Nähe vom Äquator. Von dort müsste er mit dem Schiff zu uns in die Häfen. Wenn dort beim Entladen etwas schief geht, möchte ich ganz, ganz weit weg sein.
     
  11. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

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    Meinetwegen dürfen wir das gerne global machen, gilt dann genau so auch für Trumps und Beckenbauers und homeschoolingweirdos. Alles andere ist nur Anlauf nehmen für das ganz große Massensterben in nicht übermäßig ferner Zukunft. Ich verstehe wirklich nicht wie man das mit “Menschlichkeit“ fordern kann. Dank Haber-Bosch sichern wir unsere Ernährung heute effektiv aus fossilen Energieträgern. Irgendwann ist diese Party vorbei und wenn die Menschheit es bis dahin nicht zaghaft hat, sich auf unblutige Weise auf ein nachhaltiges Niveau zu reduzieren, dann wird dies anders geschehen. Und das alles im Namen der “Menschlichkeit“?
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2018
  12. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

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    Also in den letzten 250 Jahren hat sich lediglich die BRD länger als 60 Jahre gehalten, daher würde ich das so nicht unterschreiben, wenn ich noch 40 Jahre bis zur Rente habe.
     
  13. RennM.

    RennM. Aktives Mitglied

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    Es dürfen sich einfach nur noch die vermehren, die nicht soviel heizen, weil sie eh immer nur arbeiten, die nicht mehr in den Urlaub fliegen, und wenn, dann nur im Winter in eine warme Region, statt hier zu heizen. Außerdem müssen sie sich schon vor der Befruchtung der Eizelle verpflichten, ihren Nachwuchs zu ordentlichen und fleißigen, dem deutschen Leitbild entsprechenden Menschen zu erziehen, die aber kein Auto besitzen dürfen und dazu müssen sie dann pro eigenem Kind noch ein Kind aus nem überbevölkerten, armen Land aufnehmen. Wäre doch alles so einfach. :D

    Macht mehr Sport und fahrt immer mit dem Rad zu Arbeit, dann friert ihr nicht in Euren überheizten Buden, spart Brennstoff, die Luft ist sauberer und die Straßen statt voller Autos zum Radfahren frei. :cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2018
  14. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

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    22.549
    Letztens war ne interessante Diskussion mit nem bekannten Fernsehphilosophen (hab den Namen vergessen) im TV zum Thema Arbeit im Industriezeitalter 4.0 Da vertrat dieser Philosoph die Meinung das es in naher Zukunft nur noch Arbeit für einen Bruchteil der Bevölkerung geben würde und dieses Problem nur durch ein bedinnungsloses Grundeinkommen zu lösen wäre. Es wird nahezu JEDE Tätigkeit durch Computer und Roboter zu erledigen sein. Ich bin nur froh das ich schon so alt bin und diese Verwerfungen nicht mehr erleben muss. Sollte die Politik nicht handeln wird es ein Hauen und Stechen geben.

    Dazu kommt dann noch die Völkerwanderung. Wenn sich wieder Millionen auf den Weg zu uns machen will ich mal sehen wie das aufzuhalten ist. So stark können Grenzzäune kaum sein.
     
  15. gruni1984

    gruni1984 Taxi für Insekten

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    611
    Und wer zahlt die Rente deiner Kinder? Schneeballsysteme haben noch nie funktioniert, da jedes Wachstum endlich ist. Dieses Ende ist bei exponentiellem Wachstum dann auch besonders schnell erreicht.
     
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  16. maximgold

    maximgold Aktives Mitglied

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    442
    Man könnte den Wasserstoff doch direkt an Ort und Stelle, wo er gebraucht wird, produzieren. Die benötigte elektrische Energie könnte man mit einem Nabendynamo gewinnen. Aber jetzt wird es endgültig OT.
     
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  17. zollstock

    zollstock Aktives Mitglied

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    2.127
    Nicht zwingend, es wäre auch eine Alternative um anfallenden Ökostrom hierzulande zu Speichern. Der wird ja oft produziert, wenn man ihn gerade nicht braucht :)

    @RennM. Wir müssen analog zum Autofahren in der Stadt einfach das Lebe oberhalb eines vorgegebenen Breitengrades unbequem machen! Den Breitengrad legen dann unsere allwissenden Politiker nach maximalem Profitpotential für ihre Lobby fest.

    Das wirkt sich (sofern ich das richtig einschätze) auch heute schon aus. Viele Eltern drücken ihre Kinder in die höheren Bildungswege. Was wohl von Politik und Wirtschaft gefördert wird (u.a. durch gesenkte Anforderungen für Abschlüsse). Der Fachkräftemangel (wohl eher der Mangel billiger Fachkräfte) muss ja bekämpft werden ...
    Das könnte unschöne Konsequenzen haben.
     
  18. onkeljoni

    onkeljoni Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    876
    Das hat insofern was mit Menschlichkeit zu tun, weil hier eine Geburtenkontrolle in den Entwicklungsländern gefordert wurde. Das bedeutet der reiche Teil der Erdbevölkerung will eine Geburtenkontrolle beim armen Teil der Erdbevölkerung einführen. Wer darin keine ethischen Probleme sieht oder das als einen menschlichen Akt versteht...
     
  19. Bergbert

    Bergbert Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6 August 2007
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    1.075
    Angesichts der Tatsache, das wir unseren südlichen Nachbarn (A,CH) Geld dafür geben, damit die mit unserem überschüssigen Strom, egal aus welcher Quelle, Wasser in Stauseen pumpen, um uns den damit erzeugten Strom zu Stoßzeiten teuer zu verkaufen, wäre Wasserstoffproduktion doch prima...
     
  20. zollstock

    zollstock Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15 Juni 2017
    Beiträge:
    2.127
    Das Problem sind halt die Speicherung und die Handhabung.
    Vor allem letzteres kann unschön werden :D
     
  21. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

    Registriert seit:
    29 November 2011
    Beiträge:
    4.747
    Genau das passiert bereits in mittelgroßem Maßstab, es stellen sich einige Energieversorger Elektrolysekapazitäten hin die dann bei übersättigtem Strommarkt angeworfen werden um günstig Wasserstoff zu produzieren (sie sprechen aber nicht gerne darüber, weil das Geschäft um so besser funktioniert je weniger Mitbewerber da Stromüberangebot aufkaufen). Da wird aber nichts für automobile Anwendungen Idee ähnliche gemacht (dafür müsste man noch mal enorm Energie zum komprimieren investieren) sondern einfach nur das H2 und Gasnetz eingeleitet: das hat eine *enorme* Speicherkapazität und kann bis zu einem gewissen Beimischungsgrad problemlos Wasserstoff verkraften (früher, als noch Kohle vergast wurde statt Erdgas einzuleiten war de Wasserstoffanteil wohl noch viel höher, daher die entsprechende Auslegung). Die “schwierigen“ Wasserstoffmoleküle werden dabei quasi von den viel trägeren im Erdgas im Schach gehalten. Solange wie also einen Gaskonsum haben der ausreichend viel höher ist als die Wasserstoffproduktion (begrenztes Mischverhältnis!) sind spezialisierte Wasserstoffanwendungen eigentlich irrelevant.