Konfliktsituationen im Verkehr

Dieses Thema im Forum "Sonstige Rennradthemen" wurde erstellt von Cologne-Racer, 22 Mai 2012.

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  1. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

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    Warum wird eigentlich nur auf Akkutechnik gesetzt? Was ist mit der Brennstoffzelle als Alternative? Wasserstoff ist spottbillig herzustellen und ließe sich einfach tanken, also auch keine langen Aufladezeiten. Es gibt keine giftigen Stoffe die in Akkus sind und teuer entsorgt oder recycelt werden müssen. Ich hab auch mal ein Pedelec mit Brennstoffzelle gesehen, war ein Prototyp. Die Wasserstofftanks saßen ähnlich den Trinkflaschen am Rahmen. Man könnte doch ein System aufbauen wo an ner Tanke die leere Wasserstofflasche einfach gegen ne volle getauscht wird oder eben neu betankt wird. Dann wären Kilometermäßig unbegrenzte Touren möglich, anders als bei Akkus.
    Aber warscheinlich ist DER Zug schon abgefahren.
     
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  3. alsi

    alsi Aktives Mitglied

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    Der Zug kommt ins rollen aber nicht bei uns.
    Es gibt nicht mal 100 Tankstellen und davon keine im Osten.
     
  4. Condor76

    Condor76 Aktives Mitglied

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    Wieso ist Wasserstoff billig Herzustellen? Ich dachte das wäre sehr Energieaufwendig.
     
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  5. onkeljoni

    onkeljoni Aktives Mitglied

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    Der Zug mit Wasserstoff ist noch nicht abgefahren, aber es gibt da auch ein paar Probleme die gelöst werden müssen. Die Herstellung von Wasserstoff benötigt relativ viel Strom. Wasserstoff ist extrem flüchtig. Das bedeutet, dass die Lagerung im Auto in speziellen YHochdrucktanks erfolgen muss. Die brauchen wiederum sehr viel Bauraum.
     
  6. LP1987

    LP1987 MItglied

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    Auch wenn man für diese Meinung meist nur große Empörung erntet - ich sehe es genauso.
    An die eigentlichen Ursachen wagen sich nur die wenigsten - nämlich das eigene Leben mal unter die Lupe zu nehmen und sich zu überlegen, was davon eigentlich nötig ist.
    Es ist nach wie vor "cooler", mit dem Auto zu fahren, als mit dem Rad. Ich hab regelmäßig das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, weil ich es gut und erstrebenswert finde, einen möglichst umweltfreundlichen Lebensstil zu führen.
     
  7. onkeljoni

    onkeljoni Aktives Mitglied

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    841
    Ich finde es traurig, dass du die gleiche Meinung hast.

    Ist dir denn bewusst, dass die Geburtenkontrolle in den Entwicklungsländeern nicht dein eigenes Leben betrifft bzw. unter die Luoe genommen wird. Mit welchem Recht führst du eine Geburtenkontrolle in den Entwicklungsländern durch. Willst du Zwangssterilisationen anordnen. Ist unser Leben mehr wert als ein Leben in Entwicklungsländern? Entscheiden wir darüber wer sich vermehren darf und wer nicht. Wir reden über Menschen und nicht über Zuchtvieh oder eine Kaninchenplage. Ich finde es zutiefst menschenverachtend wenn man von einer unkontrollierten Vermehrung spricht.

    Aber die Menschen in den Entwicklungsländern sind an unserer Klimakatastrophe schuld. Die fahren ja auch die großen SUVs, die haben riesige Häuser mit Klimaanlagen, die haben alle mögliche UJnterhaltungselektronik,beheizbare Pools und fliegen zweimal im Jahr un Urlaub.

    Gut erkannt, da müssen wir angfangen unserer Probleme zu lösen. Wenn es von den Typen in den Entwicklungsländern viel weniger gibt, ist das Klima gerettet.

    Ich bin echt fassungslos.
     
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  8. gruni1984

    gruni1984 Taxi für Insekten

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    Ja, das entstehende Wasser kann man in die Trinkflasche leiten, man muss es nur mit wenigen Stoffen mischen um auf dem reinen Wasser Trinkwasser zu machen. Für ein Rad sehr praktisch.
     
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  9. alsi

    alsi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Immer auf die kleinen
     
  10. Condor76

    Condor76 Aktives Mitglied

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    Ich bekomme mit meinen 4 Kindern auch schon ein schlechtes Gewissen. Und ich dachte ich tue etwas Gutes, für Eure Rente.
     
  11. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

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    Welche Rente?:(
     
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  12. Condor76

    Condor76 Aktives Mitglied

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    An mir hat es dann aber nicht gelegen.
    Dafür bin ich dann mehr am Klimawandel schuld als der Schnitt.
     
  13. WilliW

    WilliW Aktives Mitglied

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    Ich habe ja vielleicht mit meinem Zitat der "Geburtenkontrolle" dazu beigetragen, dass das Thema jetzt etwas hochkocht, deshalb kurz eine Erläuterung, warum ich darauf eingestiegen bin.

    Mein Hinweis auf die CO2-pro-Kopf Rangliste, bei der die weniger entwickelten Länder ganz unten stehen zeigt, dass man schwerlich in diesen Ländern die Ursache für die global hohen CO2 Emissionen sehen kann. Die Forderung, VOR DEM HINTERGRUND DER CO2 EMISSIONEN genau dort mit Maßnahmen wie Geburtenkontrolle anzusetzen, würde zum Einen im Moment keinen allzu großen Beitrag leisten und wäre zum Anderen im Sinne des Verursacherprinzips höchst unfair.

    Trotzdem ist Geburtenkontrolle im Sinne der Überbevölkerung natürlich ein Thema, dass man hier aber ganz gewiss nicht in wenigen Zeilen abhandeln kann. Die Tragfähigkeit eines Landes hinsichtlich der Anzahl an Menschen die ernährt werden können spielt da eine Rolle. Von außen betrachtet erscheint es besser, in die Freiheit der Familienplanung einzugreifen anstatt dem Verhungern von Kindern machtlos zusehen zu müssen. Andererseits weiß man von der Folge von Chinas Ein-Kind-Politik, dass plötzlich viel mehr Jungen als Mädchen geboren wurden.... Sehr schwierig.

    Natürlich ist es auch zu einfach, nur auf die Rangliste der CO2-Emittenten zu verweisen: Ein Entwicklungsland, welches jetzt kräftig wächst, sich dann wirtschaftlich gut entwickelt, wird in der Zukunft mit gewachsener Bevölkerung durch die Adaption an den westlichen Lebensstil einen höheren CO2-pro-Kopf-Austoss haben. Da hilft es nur, wenn wir mit gutem Beispiel vorangehen und Technologien und Lebensweisen mit geringerem CO2-Ausstoss entwickeln, die später dann auch in den aufstrebenden Ländern funktionieren können.

    Also: Ein klein wenig dran ist da schon an der Überlegung, dass das schnelle Wachstum der Entwicklungsländer auch hinsichtlich der globalen CO2-Emissionen ein Problem ist bzw. wird. Das undifferenzierte Fordern von Geburtenkontrolle zur CO2-Reduktion gerade in diesem Ländern ist aber schon arg vereinfacht und in der dargebotenen Form etwas schräg. Da macht auch der Ton die Musik.
     
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  14. Heshthot

    Heshthot höhenmetersüchtig

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    So billig ist der Wasserstoff nicht, aber prinzipiell ist die Brennstoffzelle durchaus eine Alternative.
    Das Hauptproblem ist aber in der Tat nicht die Herstellung, sondern die sichere Speicherung des Wasserstoffs. Das ist noch optimierbar, aber nicht unlösbar. Und eine heutige Benzin-Tankstelle lässt sich nicht ohne weiteres in eine Tankstelle für Wasserstoff umbauen, aber auch das ist lösbar. Kostet nur halt alles viel Geld das jemand bezahlen muss.
    Alles in allem - der Zug ist beileibe nicht abgefahren. Toyota hat z.B. mit dem Mirai schon ein Auto mit Wasserstoff-Brennstoffzelle im Angebot.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_Mirai
    In Japan wird der Wagen auch schon in Serie produziert, in D bekommt man ihn aber bislang nur im Direktvertrieb, und das für Preise, die deutlich über zumindest meinem Budget liegen.
    Woran es noch hapert ist die Infrastruktur, also Tankstellen. Hier müsste der Wille vorhanden sein, die nötigen Investitionen vorzunehmen. Ein Schritt in die richtige Richtung dürfte da auch sein, das Toyota vor einiger Zeit sämtliche Patente zu Brennstoffzellen zur allgemeinen Nutzung freigegeben hat. Was andere Hersteller da in den Schubladen haben weiß ich nicht genau.
    Wasserstoff ist aber nicht die einzige Möglichkeit um Brennstoffzellen zu betreiben. Beispielsweise gibt's auch Systeme die mit Methanol funktionieren. Das wäre dann zwar nicht CO2-frei, hätte aber eine ganze Reihe anderer Vorteile. Methanol lässt sich recht einfach aus nachwachsenden Rohstoffen, und sogar aus Abfällen herstellen und herkömmliche Tankstellen könnten ohne Probleme Methanol aufnehmen.
     
  15. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

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    Die ist sicher. Nur in welcher Höhe wude nie gesagt.:(
     
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  16. Condor76

    Condor76 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Das größte Problem von Wasserstoff sehe ich beim Transport. Herstellen müsste man ihn am Besten durch Sonnenenergie in der Nähe vom Äquator. Von dort müsste er mit dem Schiff zu uns in die Häfen. Wenn dort beim Entladen etwas schief geht, möchte ich ganz, ganz weit weg sein.
     
  17. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

    Registriert seit:
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    Meinetwegen dürfen wir das gerne global machen, gilt dann genau so auch für Trumps und Beckenbauers und homeschoolingweirdos. Alles andere ist nur Anlauf nehmen für das ganz große Massensterben in nicht übermäßig ferner Zukunft. Ich verstehe wirklich nicht wie man das mit “Menschlichkeit“ fordern kann. Dank Haber-Bosch sichern wir unsere Ernährung heute effektiv aus fossilen Energieträgern. Irgendwann ist diese Party vorbei und wenn die Menschheit es bis dahin nicht zaghaft hat, sich auf unblutige Weise auf ein nachhaltiges Niveau zu reduzieren, dann wird dies anders geschehen. Und das alles im Namen der “Menschlichkeit“?
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2018
  18. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

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    2 März 2016
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    561
    Also in den letzten 250 Jahren hat sich lediglich die BRD länger als 60 Jahre gehalten, daher würde ich das so nicht unterschreiben, wenn ich noch 40 Jahre bis zur Rente habe.
     
  19. RennM.

    RennM. Aktives Mitglied

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    Es dürfen sich einfach nur noch die vermehren, die nicht soviel heizen, weil sie eh immer nur arbeiten, die nicht mehr in den Urlaub fliegen, und wenn, dann nur im Winter in eine warme Region, statt hier zu heizen. Außerdem müssen sie sich schon vor der Befruchtung der Eizelle verpflichten, ihren Nachwuchs zu ordentlichen und fleißigen, dem deutschen Leitbild entsprechenden Menschen zu erziehen, die aber kein Auto besitzen dürfen und dazu müssen sie dann pro eigenem Kind noch ein Kind aus nem überbevölkerten, armen Land aufnehmen. Wäre doch alles so einfach. :D

    Macht mehr Sport und fahrt immer mit dem Rad zu Arbeit, dann friert ihr nicht in Euren überheizten Buden, spart Brennstoff, die Luft ist sauberer und die Straßen statt voller Autos zum Radfahren frei. :cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2018
  20. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9 Dezember 2008
    Beiträge:
    21.266
    Letztens war ne interessante Diskussion mit nem bekannten Fernsehphilosophen (hab den Namen vergessen) im TV zum Thema Arbeit im Industriezeitalter 4.0 Da vertrat dieser Philosoph die Meinung das es in naher Zukunft nur noch Arbeit für einen Bruchteil der Bevölkerung geben würde und dieses Problem nur durch ein bedinnungsloses Grundeinkommen zu lösen wäre. Es wird nahezu JEDE Tätigkeit durch Computer und Roboter zu erledigen sein. Ich bin nur froh das ich schon so alt bin und diese Verwerfungen nicht mehr erleben muss. Sollte die Politik nicht handeln wird es ein Hauen und Stechen geben.

    Dazu kommt dann noch die Völkerwanderung. Wenn sich wieder Millionen auf den Weg zu uns machen will ich mal sehen wie das aufzuhalten ist. So stark können Grenzzäune kaum sein.
     
  21. gruni1984

    gruni1984 Taxi für Insekten

    Registriert seit:
    7 Januar 2008
    Beiträge:
    598
    Und wer zahlt die Rente deiner Kinder? Schneeballsysteme haben noch nie funktioniert, da jedes Wachstum endlich ist. Dieses Ende ist bei exponentiellem Wachstum dann auch besonders schnell erreicht.
     
    Freddy11 gefällt das.