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Also dass in meine Fall die beim Karoo angezeigte aktuelle Höhe falsch war, weiß ichMan könnte ja auch in den Raum werfen dass Garmin den Fahrradcomputer-Sektor ja lange dominiert hat und afaik immer noch meistverkauft ist, und Strava seine Höhe-Anpassen-Funktion aus Nutzerdaten generiert...also meistens eben Garmin-Daten
Also weißt du am Ende immer noch nicht welches jetzt richtiger is![]()
Die meisten Karten auf diesen Geräten sind ja mit externen DEM-(Höhen)Daten verknüpft, die für Höhenberechnungen benötigt werden.Ich verstehe ohnehin nicht so wirklich, weshalb die hm nicht einfach aus dem Kartenmaterial bezogen werden. Kalibrieren, Messen, wozu das Ganze? Man bekommt die hm ja selbst bei der Routenplanung schon angezeigt...
Zum Schluss kommt dann zB. sowas dabei raus:
Anhang anzeigen 1747988
Hin+Rückweg auf der gleichen Route, Anfang/Ende liegen etwa 10m auseinander. Im Mittelteil ein Stück von ca. 3-4 km leicht abweichend.
Für diese Strecke ist das natürlich total irrelevant, bzw. sind die ±5m generell irrelevant, liegt halt am Wetter, aber meh...
Weil das übliche Kartenmaterial grauenhaft ungenau ist was den Höhenverlauf von Straßen angeht sobald das Terrain mal etwas anspruchsvoller wird. Denn die verwenden Höhenraster sind horizontal nicht fein genug aufgelöst um die Straßen selber zu erkennen. Wenn die Straße an einem Hang entlang führt weiß das Höhenmodell zwar inzwischen verdammt genau welche Höhen die vom Hang gebildete schiefe Ebene verbindet, aber die Straße verläuft eben nicht genau in dieser Ebene, sondern mindestens am rechten Straßenrand ein paar Meter darüber und am linken ein paar Meter darunter bzw anders herum. Und auch immer wieder wechselweise ein gutes Stück in den Berg eingeschnitten und dann wieder auf einem Damm, von Tunnels und Brücken ganz zu schweigen. Kartenmaterial mit dem tatsächlichen Höhenverlauf der Straßen selber existiert nur in Ausnahmefällen, das OSM-Material das heute ausnahmslos alle Anbieter im Rennradumfeld verwenden enthält solche Daten nicht. Bis auf wenige Ausnahmen verwenden die Planungstools etc alle nur Höhenraster mit den oben beschriebenen Fehlerquellen. Die einzigen Ausnahmen die mir bekannt sind verwenden aufgezeichnete (barometrische) Messungen von Radcomputern um Werte zu erhalten die in schwierigem Gelände nicht unter diesen Fehlern leiden. Nach meinem Wissen einzig der Strava Routenplaner sowie der altehrwürdige Quäldich Tourenplaner. Kandidaten wie zB Komoot oder brouter machen das definitiv nicht, die versuchen einfach nur die Fehler mit geschickter Glättung zu vertuschen.Ich verstehe ohnehin nicht so wirklich, weshalb die hm nicht einfach aus dem Kartenmaterial bezogen werden. Kalibrieren, Messen, wozu das Ganze? Man bekommt die hm ja selbst bei der Routenplanung schon angezeigt...
Zum Schluss kommt dann zB. sowas dabei raus:
Anhang anzeigen 1747988
Hin+Rückweg auf der gleichen Route, Anfang/Ende liegen etwa 10m auseinander. Im Mittelteil ein Stück von ca. 3-4 km leicht abweichend.
Für diese Strecke ist das natürlich total irrelevant, bzw. sind die ±5m generell irrelevant, liegt halt am Wetter, aber meh...
Ein wetterbedingter Drift der Barometerdaten hat normalerweise auf die Berechnung der Auf- und Abstiegsmeter weniger Einfluss.
Erstens das* und zweitens sollte man sich wirklich vor Augen halt, dass diese Barometerdrifts im Normalfall ja wirklich sehr, sehr träge sind, also sehr langsam aufschlagen und daher primär das absolute Höhenprofil betreffen. Wenn man das Höhenprofil hinterher nur in der Smartphone App einsieht, bemerkt man das oft gar nicht.Ergänzend (der Rest stimmt natürlich auch, wir schreiben zu diesem Thema ja immer wieder ungefähr das gleiche): die wetterbedingte Drift bekommt man mit kontinuierlicher Nachkalibrierung gegen die in der Vertikalen zwar immer ein paar Dutzend Meter daneben liegende aber im "mittelfristigen Mittel" ziemlich genaue Satellitenortungshöhe verdammt gut in
Gab auch schon Leute, die bei ihrem Karoo die Barometeröffnung unwissend abgeklebt habenden Griff, einzig bei Totalausfall wegen Wasser im Barometer liefern die Geräte keine brauchbaren Höhendaten.
Nix da Raketentechnik: du machst 'nen ringbuffer der die Differenz zwischen barometrischer Höhe (was-wäre-wenn mit ohne Kalibrierung) und Satellitenhöhe aufzeichnet und mittelst den, einfacher Boxfilter.*Weiß halt nur keiner, wie die kontinuierliche Nachkalibrierung implementiert ist, ganz simpel, nach einem festen Zeitintervall oder sowas - oder doch mehr in Richtung 'Raketentechnik'.