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Hammerhead Karoo 3

Man könnte ja auch in den Raum werfen dass Garmin den Fahrradcomputer-Sektor ja lange dominiert hat und afaik immer noch meistverkauft ist, und Strava seine Höhe-Anpassen-Funktion aus Nutzerdaten generiert...also meistens eben Garmin-Daten :D

Also weißt du am Ende immer noch nicht welches jetzt richtiger is ;)
 
Man könnte ja auch in den Raum werfen dass Garmin den Fahrradcomputer-Sektor ja lange dominiert hat und afaik immer noch meistverkauft ist, und Strava seine Höhe-Anpassen-Funktion aus Nutzerdaten generiert...also meistens eben Garmin-Daten :D

Also weißt du am Ende immer noch nicht welches jetzt richtiger is ;)
Also dass in meine Fall die beim Karoo angezeigte aktuelle Höhe falsch war, weiß ich 😉
 
Ich habe den Karoo 3 jetzt über ein Monat nicht genutzt (war nicht draußen radeln) hab alle Updates gemacht und gestern hat er sich dann "lustig" verhalten.
  1. eingeschalten, alle Sensoren gefunden (bis auf Powermeter, Batterie aus - war mir aber egal)
    1. Anzeigen ok, nur Radar hat nix angezeigt bzw. keine Warnung gegeben - da war dann der Verbindungsstatus "komisch", somit Tour am Karoo beendet, ausgeschalten und neu gestartet
  2. Jetzt ging mit dem Radar alles fein
    1. nur keine Geschwindikeits-, km- und Höhenanzeige
    2. Restkm und Resthöhenmeter wurden aber korrekt angezeigt
    3. Info am Rande, bin ohne Routenplanung gestartet, hab mich dann aber nach Hause navigieren lassen
Bin dann ohne weitere Maßnahmen nach Hause.
Was kann ich, abgesehen von auf Werkseinstellungen zurücksetzen noch machen?

Danke Euch
 
Anscheinend waren die Dienste für Ant+ und/oder Bluetooth nicht gestartet.
Das kann kontrolliert werden in den Einstellungen/Developer Options.
Eventuell einfach mehrmals beenden und starten und hoffen, dass sich da etwas selbst repariert.
Gerade kam bei mir 1.616.2362.20
 
Hatte heute auf meiner Tour auch das Thema HM und ich hatte 500 hm auf den Karoo und mein Mitfahrer nur 370. wobei meine hm wohl eher der Realität entsprechen.
 
Ich verstehe ohnehin nicht so wirklich, weshalb die hm nicht einfach aus dem Kartenmaterial bezogen werden. Kalibrieren, Messen, wozu das Ganze? Man bekommt die hm ja selbst bei der Routenplanung schon angezeigt...

Zum Schluss kommt dann zB. sowas dabei raus:
Bildschirmfoto 2026-03-02 um 09.59.37.png

Hin+Rückweg auf der gleichen Route, Anfang/Ende liegen etwa 10m auseinander. Im Mittelteil ein Stück von ca. 3-4 km leicht abweichend.
Für diese Strecke ist das natürlich total irrelevant, bzw. sind die ±5m generell irrelevant, liegt halt am Wetter, aber meh...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe ohnehin nicht so wirklich, weshalb die hm nicht einfach aus dem Kartenmaterial bezogen werden. Kalibrieren, Messen, wozu das Ganze? Man bekommt die hm ja selbst bei der Routenplanung schon angezeigt...

Zum Schluss kommt dann zB. sowas dabei raus:
Anhang anzeigen 1747988
Hin+Rückweg auf der gleichen Route, Anfang/Ende liegen etwa 10m auseinander. Im Mittelteil ein Stück von ca. 3-4 km leicht abweichend.
Für diese Strecke ist das natürlich total irrelevant, bzw. sind die ±5m generell irrelevant, liegt halt am Wetter, aber meh...
Die meisten Karten auf diesen Geräten sind ja mit externen DEM-(Höhen)Daten verknüpft, die für Höhenberechnungen benötigt werden.

SRTM-3 Daten sind relativ kompakt, was die Speicherplatzgröße betrifft, dafür aber auch sehr ungenau (ca. 60 x 90 m Auflösung). Also muss man fehlende Höhenwerte interpolieren.

SRTM-1 (20 x 30 m) sind feiner abgestuft und daher wesentlich akkurater, aber wenn man größere Regionen damit abdecken will, dann kommt schnell einiges an GB alleine für das Vorhalten der Höhendaten zusammen. Speicherplatzmäßig haben die aktuellen Geräte ja durchaus Reserven, können also auch feiner abgestufte Höhendaten intern speichern, aber trotzdem kommt man aufgrund der immer noch starken Rasterung nicht umhin, die Daten zu interpolieren und (meistens auch) zu glätten, wenn man für einzelne Koordinaten die Höhenwerte zuweisen will.
Es gibt noch feiner abgestufte Daten und sicherlich wird man das irgendwann flächendeckend nutzen können, aber ich glaube nicht, dass die aktuellen Bikecomputer on-the-fly auf diese hochgenauen Daten zugreifen können.

Kurz gesagt, DEM-Daten muss man derzeit interpolieren und (auch) glätten, bei barometerbasierten Höhendaten genügt häufig ein sehr einfacher Hysteresefilter, um die Auf- und Abstiegsmeter zu berechnen. Ein wetterbedingter Drift der Barometerdaten hat normalerweise auf die Berechnung der Auf- und Abstiegsmeter weniger Einfluss.

Ich vermute, dass wird der Grund sein, dass man bei diesen Berechungen - zumindest bei protollierten Daten - immer noch auf den barometerbasierten Daten operiert.

Hier wird das Thema recht gut behandelt und alle mir bekannten Hersteller dieser Bikecomputer und Sportuhren verfolgen zumindest im Moment noch einen ähnlichen Ansatz:

https://support.ridewithgps.com/hc/en-us/articles/4419010957467-Grade-Elevation-and-GPS-Accuracy-FAQ
 
Ich verstehe ohnehin nicht so wirklich, weshalb die hm nicht einfach aus dem Kartenmaterial bezogen werden. Kalibrieren, Messen, wozu das Ganze? Man bekommt die hm ja selbst bei der Routenplanung schon angezeigt...

Zum Schluss kommt dann zB. sowas dabei raus:
Anhang anzeigen 1747988
Hin+Rückweg auf der gleichen Route, Anfang/Ende liegen etwa 10m auseinander. Im Mittelteil ein Stück von ca. 3-4 km leicht abweichend.
Für diese Strecke ist das natürlich total irrelevant, bzw. sind die ±5m generell irrelevant, liegt halt am Wetter, aber meh...
Weil das übliche Kartenmaterial grauenhaft ungenau ist was den Höhenverlauf von Straßen angeht sobald das Terrain mal etwas anspruchsvoller wird. Denn die verwenden Höhenraster sind horizontal nicht fein genug aufgelöst um die Straßen selber zu erkennen. Wenn die Straße an einem Hang entlang führt weiß das Höhenmodell zwar inzwischen verdammt genau welche Höhen die vom Hang gebildete schiefe Ebene verbindet, aber die Straße verläuft eben nicht genau in dieser Ebene, sondern mindestens am rechten Straßenrand ein paar Meter darüber und am linken ein paar Meter darunter bzw anders herum. Und auch immer wieder wechselweise ein gutes Stück in den Berg eingeschnitten und dann wieder auf einem Damm, von Tunnels und Brücken ganz zu schweigen. Kartenmaterial mit dem tatsächlichen Höhenverlauf der Straßen selber existiert nur in Ausnahmefällen, das OSM-Material das heute ausnahmslos alle Anbieter im Rennradumfeld verwenden enthält solche Daten nicht. Bis auf wenige Ausnahmen verwenden die Planungstools etc alle nur Höhenraster mit den oben beschriebenen Fehlerquellen. Die einzigen Ausnahmen die mir bekannt sind verwenden aufgezeichnete (barometrische) Messungen von Radcomputern um Werte zu erhalten die in schwierigem Gelände nicht unter diesen Fehlern leiden. Nach meinem Wissen einzig der Strava Routenplaner sowie der altehrwürdige Quäldich Tourenplaner. Kandidaten wie zB Komoot oder brouter machen das definitiv nicht, die versuchen einfach nur die Fehler mit geschickter Glättung zu vertuschen.
 
Ein wetterbedingter Drift der Barometerdaten hat normalerweise auf die Berechnung der Auf- und Abstiegsmeter weniger Einfluss.

Ergänzend (der Rest stimmt natürlich auch, wir schreiben zu diesem Thema ja immer wieder ungefähr das gleiche): die wetterbedingte Drift bekommt man mit kontinuierlicher Nachkalibrierung gegen die in der Vertikalen zwar immer ein paar Dutzend Meter daneben liegende aber im "mittelfristigen Mittel" ziemlich genaue Satellitenortungshöhe verdammt gut in den Griff, einzig bei Totalausfall wegen Wasser im Barometer liefern die Geräte keine brauchbaren Höhendaten.
 
Ergänzend (der Rest stimmt natürlich auch, wir schreiben zu diesem Thema ja immer wieder ungefähr das gleiche): die wetterbedingte Drift bekommt man mit kontinuierlicher Nachkalibrierung gegen die in der Vertikalen zwar immer ein paar Dutzend Meter daneben liegende aber im "mittelfristigen Mittel" ziemlich genaue Satellitenortungshöhe verdammt gut in
Erstens das* und zweitens sollte man sich wirklich vor Augen halt, dass diese Barometerdrifts im Normalfall ja wirklich sehr, sehr träge sind, also sehr langsam aufschlagen und daher primär das absolute Höhenprofil betreffen. Wenn man das Höhenprofil hinterher nur in der Smartphone App einsieht, bemerkt man das oft gar nicht.

*Weiß halt nur keiner, wie die kontinuierliche Nachkalibrierung implementiert ist, ganz simpel, nach einem festen Zeitintervall oder sowas - oder doch mehr in Richtung 'Raketentechnik'. Ich glaube, das ist bei jedem Hersteller ein gut gehütetes Geheimnis (in den offiziellen FAQs wird das Thema immer nur angeschnitten, wenn man überhaupt etwas dazu findet) . :-)

Wobei Garmin bzw. jene Hersteller, die ihr OS selbst entwickelt haben, wohl einen Vorteil haben dürften, zumindest dann, wenn sie 'direkt' auf den Sensoren operieren können.
Bei Android konnte man mitunter echte Überraschungen erleben, wenn man auf die Barometersensoren über den Sensor-Manager zugegriffen hat. Weiß nicht, ob sich das mittlerweile grundlegend geändert hat und wie Hammerhead/Wahoo das bei ihren Android basierten Bike-Computern handhaben. Zumindest die Barometerchips sollten innerhalb einer Produktserie konsistente Daten liefern, aber wenn man das über die offizielle SensorManager API macht, dann hat Android zumindest 'Mitspracherechte' :-)

den Griff, einzig bei Totalausfall wegen Wasser im Barometer liefern die Geräte keine brauchbaren Höhendaten.
Gab auch schon Leute, die bei ihrem Karoo die Barometeröffnung unwissend abgeklebt haben 😇
 
*Weiß halt nur keiner, wie die kontinuierliche Nachkalibrierung implementiert ist, ganz simpel, nach einem festen Zeitintervall oder sowas - oder doch mehr in Richtung 'Raketentechnik'.
Nix da Raketentechnik: du machst 'nen ringbuffer der die Differenz zwischen barometrischer Höhe (was-wäre-wenn mit ohne Kalibrierung) und Satellitenhöhe aufzeichnet und mittelst den, einfacher Boxfilter.

Wenn du dann noch etwas besser werden willst (aber eigentlich ist das wirklich schon gut genug...) machst du vielleicht noch so Späße wie höhere Gewichtung von jüngeren Einträgen, Ausschluss von GPS-Werten die unrealistisch springen (insbesondere auch die unrealistisch in der horizontalen springen, weil dann kann vertikal wirklich nur Blödsinn drin stehen, Stichwort Tunneleinfahrt...), vielleicht auch so etwas wie eine Erkennung von "Wasser im System" wo man dann zur Schadensbegrenzung vielleicht auf ein viel kürzeres Filterfenster wechseln wollte, sozusagen Satellitenhöhe als Fallback.
 
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