AW: @bigsize
hallo, danke für deine schnelle antwort !! und die ermutigung das es deine frau auch selber geschafft hat. zur not kann ich auch in ein fahrradgeschäft gehen und mir das zeugs montieren lassen, mit ein bisschen charm wird das nicht allzu teuer werden

jedoch würde ich mir die sachen die ich brauche gerne selber übers internet zusammensuchen. weisst du vielleicht was deine frau für die teile ausgegeben hat ??
schöne grüsse
Dann gebe ich auch nochmal meinen Senf dazu, versuche aber die Verwirrung nicht noch zu vergrößern...
Ich halte mal fest, dass Du ein Bike für die täglichen Wege (Uni etc. ) haben möchtest, das aber statt einer Schaltung mit einem Gang auskommt und möglichst schlicht daherkommen soll.
Wie die meisten anderen rate ich Dir von einem Fixi ab. In meinen Augen ist das ein Sport-/Freizeit-Gerät, nur mit sehr viel Übung kann man es überhaupt sinnvoll im Straßenverkehr bewegen, wobei ich das auch dann für zu gefährlich halte (auch für andere Verkehrsteilnehmer).
Wenn Du Opas Renner umbauen möchtest find ich das schon in Ordnung. nur solltest Du dabei wirklich vorsichtig vorgehen, d.h., nichts mit Gewalt abbauen, notfalls auch mal einen Rostlöser über Nacht an einer Schraube arbeiten lassen etc. Die Abgebauten Teile dann gründlich reinigen und da wo es sein soll ölen, vielleicht freuen sich dann ja mal Deine Enkel, dass Oma immer so gut auf ihre Sachen aufgepasst hat.
Zur Rahmengröße: Nun hast Du das Rad schon, und willst bislang ja wohl eher Kurzstrecken damit fahren. Für richtig Touren (zwei Stunden auf dem Rad und mehr) dürfte der Rahmen zu klein sein (kann man so aber auch nicht wissen). Für kleine Fahrten kann man da m.E. auch mal ein Auge zudrücken. Schließlich ist es Opas Fahrrad und außerdem haben die meisten Studenten es noch nicht einmal nötig, an ihren Flohmarktfahrrädern die Sattelstütze richtig einzustellen. Am besten fährst Du mal eine längere Runde (mind. eine Stunde) und fragst dann mal Nacken, Rücken und Hüfte, ob die Größe vertretbar ist. Nimm auch etwas
Werkzeug mit, um zumindest an
Sattel und Sattelstütze unterwegs ein paar Justierungen vornehmen zu können.
Ja, und dann das liebe Geld. Ich denke mal, Du möchtest es günstig haben. Vorrausgesetzt das Laufrad macht es mit brauchst Du nicht viel zu investieren, um erstmal damit fahren zu können: Ein Ritzel und ein paar Spacer (die Spacer gleichen aus, dass das einzelne Ritzel ja viel weniger Platz auf der Nabe benötigt) gibt es im Set schon für 15 oder 20 Euro. Dazu noch eine neue Kette, 10 Euro. Wenn es Dich nicht stört, dass Du vorne weiterhin zwei Kettenblätter auf der Kurbel hast, wäre es das schon. Je mehr Du ändern willst, desto teurer wird das ganze natürlich und umso mehr Spezialwerkzeug dürfte fällig werden.
Außerdem ist da das Problem mit den
Reifen. Du kannst erstmal ausprobieren, mit gekleben
Reifen zu fahren, aber vermutlich wird für den Alltag der Umstieg auf Schlauchreifen mehr Sinn machen. Wenn Du jetzt schon etwas investieren willst und Dich die modernere Optik nicht stört, kannst Du schon gleich neue Laufräder verbauen. Dann brauchst Du an den Alten auch nichts machen und kannst die wie sie sind in den Keller stellen. Meine Frau hat
diese verbaut. Bei denen könntest Du sogar auf der einen Seite einen fixen und auf der anderen einen Single-Gang fahren (das Rad wird dann einfach andersrum eingebaut). Zu dem Preis musst Du natürlich noch
Reifen und
Schläuche rechnen, so das ca. 200 Euro fällig werden.
Manche Uni-Städte haben übrigens Schrauberwerkstätten für Studenten wo Du sicherlich auch Singlespeed-Fans treffen kannst, die Dir direkt am Bike einen Rat geben können.