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Giro d'Italia 2009

AW: Giro d'Italia 2009

Der gestrige ZF-Kurs war technisch überaus anspruchsvoll. Vor der Etappe war abzusehen, dass sie nicht ausschließlich Zeitfahr-Fähigkeiten verlangt sondern auch gute Kletterer und Abfahrer bevorteilt. Während des Zuschauens wurde allerdings klar dass dieser Kurs außerdem sehr explosive Fahrer erfordert.

Fahrer die, sehr gute Form vorausgesetzt, Zeitfahren und klettern können, gut und möglichst risikobereit abfahren und wegen der vielen und schwierig zu meisternden Kurven auch das Wechselspiel zwischen Abbremsen und schnellem Wiederantritt beherrschen, waren hier klar im Vorteil.

Leipheimer ist in Form und vermutlich der beste Zeitfahrer im Starterfeld. Normalerweise hätte ich ihn bei einem hügeligen bis bergigen Zeitfahren vor Menchov erwartet. Er ist allerdings auch nur ein mittelmäßiger Abfahrer und alles andere als explosiv.

Menchovs Form stimmt und er ist ein guter Zeitfahrer. Er kann klettern und er ist vor allem ein recht guter Abfahrer. Er ist zwar nicht so antrittsstark wie Di Luca, aber immerhin nicht so ein Diesel wie Sastre, Basso und Leipheimer.

Basso und Sastre sind sehr gut in Form, können beide sehr gut klettern und sind beide nicht die Überzeitfahrer. Basso ist im Normalfall der bessere Zeitfahrer von beiden, aber die Fähigkeit dazu wurde ihm nicht gerade in die Wiege gelegt. Er musste sich sein Niveau vor der Sperre in mühevoller mehrjähriger Arbeit antrainieren. Die lange Rennabstinenz hat diesbezüglich vermutlich auch einen gewissen Rückschritt bewirkt. Zeitfahren ist mehr als nur aerodynamische Position auf dem Rad. Es verlangt auch ein gewissen Gefühl um Physis und Psyche mit der Renndistanz, den äußeren Bedingungen und dem Charakter der Strecke in Einklang zu bringen. Sastre und Basso sind beide nicht sehr explosiv und letzterer ist wohl der schlechteste Abfahrer unter den Favs. Dass beide gestern nur mit einer Sekunde Unterschied dieses ZF beeindeten geht unter Berücksichtigung aller genannten Aspekte voll in Ordnung.

Dass Di Luca überraschen würde hatte ich gestern bereits prophezeit. Als lausiger Zeitfahrer hat er ganz klar von seiner ausgezeichneten Form, seiner Kletterfähigkeit, seiner Abfahrstärke unter Ausschöpfung des größmöglichen Risikos und vor allem von seiner Explosivität profitiert.

Das sehr gute Abschneiden von Garzelli ist übrigens für mich keine Überraschung. Er hat ähnliche Qualitäten wie Di Luca, ist im Normalfall ein deutlich besserer Zeitfahrer als der und so lange Anstiege, dass ihm dabei die Puste ausgehen konnte, gab es im gestrigen Rennen nicht.
 
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Wieviele Höhenmeter waren das heute eigentlich? Der Sieger hatte einen 38er Schnitt. Hier im Forum werden so oft ähnliche Schnitte bei locker doppelt so langen Strecken propagiert?! Was soll man danach davon halten... :aetsch:

über 1000 höhenmeter auf 60 km ist mächtig verdammt viel...
38-er im flachen ist im Vergleich dazu ein unterschied wie urin-uran
 
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LA schnitt heute ganz gut ab, bis zur Tour wird er eine super Form haben...

seh ich auch so.

übrigends, mentschow ist nicht der einzige der rosa trägt. ;)
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Mit," nicht die einzige die rosa trägt" meinst du wohl die dame rechts
in schweinchenrosa :D oder?????
 
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Der gestrige ZF-Kurs war technisch überaus anspruchsvoll. Vor der Etappe war abzusehen, dass sie nicht ausschließlich Zeitfahr-Fähigkeiten verlangt sondern auch gute Kletterer und Abfahrer bevorteilt. Während des Zuschauens wurde allerdings klar dass dieser Kurs außerdem sehr explosive Fahrer erfordert.

Fahrer die, sehr gute Form vorausgesetzt, Zeitfahren und klettern können, gut und möglichst risikobereit abfahren und wegen der vielen und schwierig zu meisternden Kurven auch das Wechselspiel zwischen Abbremsen und schnellem Wiederantritt beherrschen, waren hier klar im Vorteil.

Leipheimer ist in Form und vermutlich der beste Zeitfahrer im Starterfeld. Normalerweise hätte ich ihn bei einem hügeligen bis bergigen Zeitfahren vor Menchov erwartet. Er ist allerdings auch nur ein mittelmäßiger Abfahrer und alles andere als explosiv.

Menchovs Form stimmt und er ist ein guter Zeitfahrer. Er kann klettern und er ist vor allem ein recht guter Abfahrer. Er ist zwar nicht so antrittsstark wie Di Luca, aber immerhin nicht so ein Diesel wie Sastre, Basso und Leipheimer.

Basso und Sastre sind sehr gut in Form, können beide sehr gut klettern und sind beide nicht die Überzeitfahrer. Basso ist im Normalfall der bessere Zeitfahrer von beiden, aber die Fähigkeit dazu wurde ihm nicht gerade in die Wiege gelegt. Er musste sich sein Niveau vor der Sperre in mühevoller mehrjähriger Arbeit antrainieren. Die lange Rennabstinenz hat diesbezüglich vermutlich auch einen gewissen Rückschritt bewirkt. Zeitfahren ist mehr als nur aerodynamische Position auf dem Rad. Es verlangt auch ein gewissen Gefühl um Physis und Psyche mit der Renndistanz, den äußeren Bedingungen und dem Charakter der Strecke in Einklang zu bringen. Sastre und Basso sind beide nicht sehr explosiv und letzterer ist wohl der schlechteste Abfahrer unter den Favs. Dass beide gestern nur mit einer Sekunde Unterschied dieses ZF beeindeten geht unter Berücksichtigung aller genannten Aspekte voll in Ordnung.

Dass Di Luca überraschen würde hatte ich gestern bereits prophezeit. Als lausiger Zeitfahrer hat er ganz klar von seiner ausgezeichneten Form, seiner Kletterfähigkeit, seiner Abfahrstärke unter Ausschöpfung des größmöglichen Risikos und vor allem von seiner Explosivität profitiert.

Das sehr gute Abschneiden von Garzelli ist übrigens für mich keine Überraschung. Er hat ähnliche Qualitäten wie Di Luca, ist im Normalfall ein deutlich besserer Zeitfahrer als der und so lange Anstiege, dass ihm dabei die Puste ausgehen konnte, gab es im gestrigen Rennen nicht.

An sich eine gute Einschätzung, nur find ich ist Di Luca mittlerweile im EZF besser einzuschätzen als Garzelli und als guten Abfahrer sehe ich Menchov nicht, siehe TDF letztes Jahr runter vom Bonette, aber er hat sich den Kurs gestern sehr gut angeschaut ;).

Morgen wäre wieder ein Tag für Di Luca, er wird alles daran setzen die Etappe und damit zumindest die Zeitgutschrift zu holen. Die Ankunft am Monte Petrano und zum Vulkan hoch dürften ihm auch gut liegen, Blockhaus liegt eher Leipheimer, da es eine lange und gleichmäßige Steigung ist. Menchov muss "nur" an den Hinterrädern der beiden bleiben. Sastre und v.a. Basso/Pellizotti werden sicher nochmal einen Angriff aufs Rosa Trikot wagen, ob sie genug Zeit rausholen wird sich zeigen.
 
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An sich eine gute Einschätzung, nur find ich ist Di Luca mittlerweile im EZF besser einzuschätzen als Garzelli und als guten Abfahrer sehe ich Menchov nicht, siehe TDF letztes Jahr runter vom Bonette, aber er hat sich den Kurs gestern sehr gut angeschaut ;).

Morgen wäre wieder ein Tag für Di Luca, er wird alles daran setzen die Etappe und damit zumindest die Zeitgutschrift zu holen. Die Ankunft am Monte Petrano und zum Vulkan hoch dürften ihm auch gut liegen, Blockhaus liegt eher Leipheimer, da es eine lange und gleichmäßige Steigung ist. Menchov muss "nur" an den Hinterrädern der beiden bleiben. Sastre und v.a. Basso/Pellizotti werden sicher nochmal einen Angriff aufs Rosa Trikot wagen, ob sie genug Zeit rausholen wird sich zeigen.

Bei Di Luca und Garzelli bleibe ich bei meiner Einschätzung. In meiner Erinnerung war letzterer früher immer einer der besseren Zeitfahrer unter den italienischen Rundfahrern, vorausgesetzt die Form stimmte.

Menchov scheint das Debakel bei dieser Tour-Etappe neben einem Zeitrückstand noch den Ruf eines schlechten Abfahrers eingebracht zu haben.;) Wenn ich alle meine sonstigen Beobachtungen in die Beurteilung seiner Abfahrqualitäten einfließen lasse, kommt unter dem Strich zwar kein Sanchez heraus, aber im Vergleich zu einigen anderen macht er mE eigentlich eine ganz gute Figur. Erstmals hatte ich von ihm Notiz genommen, als er am Anfang seiner Karriere bei P-N bzw. Baskenland-Rdf. mit rasanten Abfahrten auf Etappenjagd ging. Wer weiß schon so genau woran es gelegen hat, dass er bei besagter Tour-Etappe den Anschluss verlor. Vielleicht fuhr er schon am Anstieg am Limit, hatte Puddingbeine, einen beginnenden Hungerast, Krämpfe oder sonst irgendeine Schwäche.

Di Luca hat noch Möglichkeiten sich Zeitboni zu holen. Wenn Menchov keine abkriegt wird es eng zwischen beiden, da sie noch ca 15 km flaches Zeitfahren am letzten Tag vor sich haben. Menchov hat bei GT´s auch immer mal einen Durchhänger, aber auch Di Luca könnte bei einer der harten Bergetappen noch in Not geraten. Sastre und Basso haben auch noch ihre Chancen, wenn es ihnen gelingen sollte die anderen noch bei den BA´s zu filetieren. Leipheimer hat scheinbar die besten Aussichten auf den Sieg. Er ist wie ein Jojo und kann sich an den Anstiegen immer hervorragend ansaugen. Er fährt sein gleichmäßiges Tempo, fällt immer wieder auch mal ab und saugt sich aber wieder an.:D Er muss sich wie Menchov auch keine Sorgen um das Abschluss-ZF machen. Allerdings fährt er bereits seit einigen Monaten auf ziemlich hohem Niveau und man muss abwarten ob die Form nicht irgendwann stark nachlässt. Pelizotti traue ich bei den schweren Bergetappen nicht so viel zu. Ich denke er wird zumindest noch hinter Basso zurückfallen.

Der Giro bleibt auf jeden Fall spannend. :)
 
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Menchovs Problem wird auch ein wenig sein Team sein, starke Helfer hat er (bis auf Ardila) nicht, genauso wie Di Luca, aber der muss ohnehin auf Attacke fahren. Spannend bleibts auf alle Fälle :).

Der Petacchi hat sich heute wohl auch gedacht "so gings also meinen Gegner 2004" :D. Aber wahnsinn, welche Abstände da waren, wäre Petacchi nicht gewesen wären es mehr als 5 Radlängen Vorsprung für Cavendish gewesen. Bin gespannt ob er noch weiter fährt oder nicht, gibt ja für ihn nix mehr zu gewinnen.

13. Etappe

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Tageswertung

1 Mark Cavendish (GBr) Team Columbia - Highroad 3.48.36 (45.931 km/h)
2 Alessandro Petacchi (Ita) LPR Brakes - Farnese Vini
3 Allan Davis (Aus) Quick Step
4 Robert Hunter (RSA) Barloworld
5 Tyler Farrar (USA) Garmin - Slipstream
6 Juan José Haedo (Arg) Team Saxo Bank
7 Robert Forster (Ger) Team Milram
8 Ben Swift (GBr) Team Katusha
9 Davide Vigano (Ita) Fuji-Servetto
10 Sébastien Hinault (Fra) AG2R La Mondiale


Gesamtwertung


1 Denis Menchov (Rus) Rabobank 54.16.00
2 Danilo Di Luca (Ita) LPR Brakes - Farnese Vini 0.34
3 Levi Leipheimer (USA) Astana 0.40
4 Franco Pellizotti (Ita) Liquigas 2.00
5 Carlos Sastre (Spa) Cervelo Test Team 2.52
6 Michael Rogers (Aus) Team Columbia - Highroad 2.59
7 Ivan Basso (Ita) Liquigas 3.00
8 Gilberto Simoni (Ita) Serramenti PVC Diquigiovanni-Androni Giocattoli 4.38
9 Marzio Bruseghin (Ita) Lampre - N.G.C. 5.26
10 Thomas Lövkvist (Swe) Team Columbia - Highroad 5.53


Punktewertung

1 Danilo Di Luca (Ita) LPR Brakes - Farnese Vini 107 pts
2 Alessandro Petacchi (Ita) LPR Brakes - Farnese Vini 96
3 Mark Cavendish (GBr) Team Columbia - Highroad 79
4 Edvald Boasson Hagen (Nor) Team Columbia - Highroad 78
5 Denis Menchov (Rus) Rabobank 76
6 Tyler Farrar (USA) Garmin - Slipstream 73
7 Allan Davis (Aus) Quick Step 68
8 Stefano Garzelli (Ita) Acqua & Sapone - Caffe Mokambo 65
9 Franco Pellizotti (Ita) Liquigas 63
10 Levi Leipheimer (USA) Astana 50

Bergwertung

1 Stefano Garzelli (Ita) Acqua & Sapone - Caffe Mokambo 49 pts
2 Danilo Di Luca (Ita) LPR Brakes - Farnese Vini 27
3 Denis Menchov (Rus) Rabobank 23
4 Andriy Grivko (Ukr) ISD 16
5 Michele Scarponi (Ita) Serramenti PVC Diquigiovanni-Androni Giocattoli 13
6 Franco Pellizotti (Ita) Liquigas 13
7 Mauricio Soler (Col) Barloworld 13
8 Carlos José Ochoa (Ven) Serramenti PVC Diquigiovanni-Androni Giocattoli 11
9 Hector Gonzalez (Spa) Fuji-Servetto 10
10 Giovanni Visconti (Ita) ISD 10


Nachwuchswertung

1 Thomas Lövkvist (Swe) Team Columbia - Highroad 54.21.54
2 Kevin Seeldrayers (Bel) Quick Step 4.42
3 Jackson Rodriguez (Ven) Serramenti PVC Diquigiovanni-Androni Giocattoli 5.22
4 Francesco Masciarelli (Ita) Acqua & Sapone - Caffe Mokambo 5.36
5 Christopher Froome (GBr) Barloworld 8.12
6 Francis De Greef (Bel) Silence-Lotto 9.14
7 Andrey Zeits (Kaz) Astana 21.56
8 Dmytro Grabovskyy (Ukr) ISD 37.02
9 Edvald Boasson Hagen (Nor) Team Columbia - Highroad 40.39
10 Blaise Sonnery (Fra) AG2R La Mondiale 41.12

Teamwertung


1 Astana 162.11.23
2 Serramenti PVC Diquigiovanni - Androni Giocattoli 6.48
3 Team Columbia - Highroad 7.55
4 Liquigas-Doimo 21.25
5 Caisse d'Epargne 22.44
6 Cervelo Test Team 27.33
7 Barloworld 28.12
8 Rabobank 31.19
9 Lpr Brakes - Farnese Vini 34.08
10 Lampre - NGC 34.23
 
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Kurz gefasst würde ich behaupten dass Menchov immer noch der bessere Bergfahrer ist, ebenso der bessere Zeitfahrer. Es würde mich überraschen wenn zumindest das Duell Menchov-Di Luca nicht zugunsten des Russen ausgeht.
 
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14. Etappe Campi Bisenzio - San Luca 172 km
Karte ::: Zeitplan ::: Profil San Luca

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Es geht weiter in das Landesinnere von Italien und so wartet der Appennin mit eine mittelschweres Profil auf die Fahrer. Bis nach Bologna gibt es bereits 4 Bergwertungen zu bezwingen, bevor es zum letzten 5.Anstieg des Tages nach San Luca geht. Dieser Anstieg ist auch Zielort des Klassikers Giro dell'Emilia, der letztes Jahr von Danilo Di Luca gewonnen wurde, er kennt also die Steigung gut. Aber auch Ivan Basso und Gilberto Simoni (2x) konnten sich dort schon in die Siegerliste eintragen. Auch einen deutschen Sieger gab es: 2001 Jan Ullrich
 
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Kurz gefasst würde ich behaupten dass Menchov immer noch der bessere Bergfahrer ist, ebenso der bessere Zeitfahrer. Es würde mich überraschen wenn zumindest das Duell Menchov-Di Luca nicht zugunsten des Russen ausgeht.

so is es ;)

ich leg mich fest, Menchov gewinnt den Giro (wenn er nicht stürzt oder dergleichen)
 
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so is es ;)

ich leg mich fest, Menchov gewinnt den Giro (wenn er nicht stürzt oder dergleichen)

Würd ich fast zustimmen und mich auch freuen...oder natürlich für Leipheimer oder Basso!

EDIT: Hmm, hab irgendwie nicht mitbekommen dass Basso schon 3 Minuten Rückstand hat...
 
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ich wollte nur mal ein danke und ein lob an geradinger aussprechen, hut ab für die berichterstattung, les sie immer nach'm feierabend ;)
 
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Kurz gefasst würde ich behaupten dass Menchov immer noch der bessere Bergfahrer ist, ebenso der bessere Zeitfahrer. Es würde mich überraschen wenn zumindest das Duell Menchov-Di Luca nicht zugunsten des Russen ausgeht.

Also seh ich nicht ganz so. Was das Zeitfahren angeht geb ich dir recht. Aber am Berg geben die sich beide nicht viel. Die Luca muß am Berg mehr zeigen da er weiß dass es im Zeitfahren nichts zu holen gibt. Trotzdem hat di Luca mich sehr beeindruckt. Aber am Ende wirds wohl nicht reichen wenn Menchow nicht noch einen sehr schwachen Tag erwischt. Ich glabe aber nicht das Menchow noch ne Etappe holt. Di Luca aber shcon! ;)
 
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jo di luca holt die morgige :) am ende is schon steil mit 9,8% durchschnitt da wird er explodieren :P mal schaun wer mitkommt :cool: bloß von cunego hät ich mehr erwartet bis jetzt mal schaun ob er noch was zeigt :)
 
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Also seh ich nicht ganz so. Was das Zeitfahren angeht geb ich dir recht. Aber am Berg geben die sich beide nicht viel. Die Luca muß am Berg mehr zeigen da er weiß dass es im Zeitfahren nichts zu holen gibt. Trotzdem hat di Luca mich sehr beeindruckt. Aber am Ende wirds wohl nicht reichen wenn Menchow nicht noch einen sehr schwachen Tag erwischt.
Viel nehmen sie sich auch nicht, wenn man aber die gesamte Karriere der Beiden betrachtet ist Menchov schon eher der bessere Kletterer, er hat halt nicht den angriffslustigen Fahrstil wie Di Luca.
Ich bin wie gesagt sehr erstaunt wie sich der Di Luca vom Klassikerspezialisten mehr zum Kletterer entwickelt hat...
Man muss natürlich auch die unterschiedlichen Zielsetzungen berücksichtigen. Eigentlich wollte Menchov den Giro als Tour-Vorbereitung fahren während Di Luca sich klar auf den Giro konzentriert.
Ich glabe aber nicht das Menchow noch ne Etappe holt. Di Luca aber shcon! ;)
Da würde ich von auch von ausgehen, Di Luca ist explosiver. Naja, wir spätestens in Rom werden wir es wissen.
 
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Bei der Zielsetzung von Menchow bin ich mir nicht sicher. Der kann doch nciht wirklich davon ausgehen die Tour zu gewinnen?! Da gibts wohl noch das ein oder ander Alphatierchen vor ihm....Evans, Contador, Basso, Armstrong, Sastre, Schleck und und und...ausserdem ist Rabobank was die Mannschaft betrifft einfach zu schwach um die Tour zu gewinnen!
 
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Bei der Zielsetzung von Menchow bin ich mir nicht sicher. Der kann doch nciht wirklich davon ausgehen die Tour zu gewinnen?!
Stimmt schon, aber wenn es danach geht hätte von 1999 bis 2005 überhaupt keiner mitfahren müssen da mit Lance ohnehin keiner mithalten konnte...Ich hätt aber auch nicht unbedingt gedacht das Menchov mal den Girosieg in Reichweite hat.
Überraschungen kann es immer mal geben, wie gesagt, Di Lucas Sieg von 2007 erstaunt mich bis heute.
 
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