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gebrauche Räder Kaufberatung

feli101

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Hallo liebe Sportsfreunde,
ich bin auf der Suche nach einem gebrauchten Rad für Einsteiger. Auf Ebay-Kleinanzeigen bin ich mir immer sehr unsicher, welches Angebot ein Gutes ist. Habe schon viele gesehen, wo sich Preis für das gebrauchte Rad nur unwesentlich von dem neuen Modell unterscheidet. Daher wäre ich sehr dankbar, wenn ich von etwas erfahreren Radsportlern eine Meinung zu ein par Angeboten bekommen könnte.

Hier das erste Angebot, hier habe ich keinerlei Informationen über den Neupreis recherchieren können. Ist es überhaupt sinnvoll sich als Mann ein Damenrad anzugucken? Die Rahmenhöhe würde passen (bin 1,70m groß).

Bei diesem Angebot schreibt der Verkäufer, dass das Rad selbst zusammengestellt sei, kann leider gar nicht einschätzen ob die Einzelteile den Preis wert sind.

Bei diesem Angebot habe ich den Neupreis recherchieren können. Baujahr 2012 Neupreis 1849 Euro jetzt für 725 Euro.

Sportliche Grüße
 

tifosi67

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Hallo feli, :)

meine Einschätzung zu Deiner Auswahl ist folgende:

Kandidat 1: kannst Du wieder zu den Akten legen. Die Kernkompetenz von Haibike liegt bzw. lag nie im Bereich Rennrad, auch wenn der Hersteller versucht hat dort Fuß zu fassen. Die Ausstattung ist im Vergleich zu den übrigen auch eine Klasse schlechter.

Kandidat 2: ein sehr interessantes Rad! Mutmaßlich ist das ein von Radsport Wittwer in Fröndenberg aufgebautes Rad. Um mehr darüber zu erfahren könntest Du Kontakt aufnehmen. Die Einstellung von Sattel und Vorbau lässt darauf schließen, dass das Rad von jemand gefahren wurde dem es eigentlich von der Rahmenhöhe/größe zu klein sein dürfte. Den genauen Zustand müsste man vor Ort ermitteln. Die Ausstattung ist mMn von allen Kandidaten die hochwertigste.

Ihr Radsportgeschäft | Radsport Wittwer (radsport-wittwer.de)

Kandidat 3: das Rose wird als "Rennrad für Profis" beworben, was es aber tatsächlich nicht ist, und es ist auch kein "Liebhaberstück". Ein ganz normales und gut ausgestattetes 8 Jahre altes Rennrad mit einem recht ambitionierten Preis. Da sollte noch was gehen.

Die Kandidaten liegen recht weit auseinander. Bist Du Dir sicher, welche Rahmenhöhe/Geometrie Du genau brauchst? Zwischen 51 und 54 cm ist eine Menge Holz!

Viele Grüße!

Karl
 

Heyerdahl

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bei deiner Grösse von 170cm denke ich kommt nur das Fort infrage, obwohl das Rose RS 3000 von den Bildern eher kleiner als Rahmengrösse 54 erscheint.

HaiBike Rennrad : zu gross und Technik zu alt , finde den Preis mindestens 100Euro zu teuer.

Fort :
  • es sieht von den Proportionen irgendwie komisch aus ... grosser Spacerturm,
  • Kettenblatt ist 52/39 , für Anfänger wird jetzt Compact empfohlen und dafür benötigst Du eine andere Kurbel
  • die Abstufung der verbauten Kassette sieht wohl auch eher wie 12-25 aus, d.h. wenn du im bergigen Land fahren willst brauchst da auch was anderes, Investition mit neue Kassette und eventuell Kette ist hier aber überschaubar.

Rose:
  • passt der Rahmen fuer Deine Grösse?
  • macht den stimmigsten Eindruck
  • STI und Kurbel sind Ultegra soweit man das erkennen kann, ist nur die Frage ob 10fach oder 11fach
  • Kassette scheint aber auch eher für Flachland geeignet.
  • Tretkurbelstandart scheint mir auch nicht Compact zu sein ...
 

feli101

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Vielen Dank für eure Meinung. Tatsächlich bin ich mir hinsichtlich der Größe sehr unsicher. Laut solchen Tabellen aus dem Internet müsste meine ideale Rahmenhöhe ja bei 53cm liegen. Da dachte ich eigentlich, dass eher das Rose besser passt als das Fort von der Rahmenhöhe her. Ich würde die Räder ja ohnehin probefahren. Da ich bisher nur mit einem geliehenen Damenrennrad der Rahmenhöhe 48cm gefahren bin (das war mir definitiv zu klein) habe ich auch keinerlei Erfahrungswerte.
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Sadwick

Berglusche
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Zwischen 51 und 54 cm ist eine Menge Holz!
Je nach Hersteller nur eine Stufe bei den Rahmengrößen. Das kann natürlich den Ausschlag über Wohl und Wehe bedeuten, klingt aber nicht ganz so dramatisch ;)

Vom Gesamtpaket finde ich das Fort auch am ansprechendsten. Zumal auf den Bildern der Zustand top aussieht.
Der Rahmen scheint dem jetzigen Besitzer zu klein zu sein, was aber nicht heißt, dass das auch bei feli101 der Fall ist. Eine kritisch betrachtete Probefahrt muss sein. Am besten vielleicht auch mal mit weniger Spacern unterm Vorbau.
Da aktuell die Gebrauchtpreise recht hoch sind, scheinen die aufgerufenen 645 fast noch in Ordnung, 50 - 100 weniger wären meines Erachtens angemessen.
Und ja, die Übersetzung muss eventuell angepasst werden.
 

tifosi67

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obwohl das Rose RS 3000 von den Bildern eher kleiner als Rahmengrösse 54 erscheint.
Vermutlich ist die Rahmenhöhe C-T gemessen worden. Demnach könnte es C-C ein 50er oder 51er sein.

Den Vorschlag mit der Kompakt-Kurbel ist nicht schlecht, setzt aber die Verfügbarkeit günstiger Blätter voraus. Die Original Shimano Teile z.B. kosten mehr als ein Hunni.

Viele Grüße!

Karl
 

Heyerdahl

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Naja mit Campagnolo kenne ich mich nicht so aus, aber 'ne 105er Kassette und neue Kette kosten keinen Hunni, egal ob 10fach oder 11fach ... , wenn man mal das Thema Kurbeltausch aussen vor lässt. Auch mit einer Heldenkurbel kann man Rennrad und Berge fahren ....

@Threadersteller
hast Du dich hier mal eingelesen .... ist das Mindeste :

 
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feli101

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Danke schonmal für die vielen Tipps. Habe mich jetzt auch in Sachen Rahmengröße etwas eingelesen.
Habe nochmal drei Räder rausgesucht. Falls nochmal jemand eine Meinung zu den Angeboten raushauen könnte wäre mir geholfen. Kommen mir alle drei recht teuer vor.

Woran erkenne ich, ob ein Rad eher für Berge oder für Flachland geeignet ist? Bekommt man da mit der Zeit einfach einen Blick für und erkennt um welche Art von Kettenblatt und Kassette es sich handelt?


Neupreis hier 1299€


Sportliche Grüße
 

Sadwick

Berglusche
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Woran erkenne ich, ob ein Rad eher für Berge oder für Flachland geeignet ist?
Grundsätzlich sagt man, dass leichte Räder bergtauglich sind. Wichtiger ist aber eine Übersetzung mit der der entsprechende Fahrer auch Berge rauf kommt. Eine Kurbel mit 53/39 ist da kontraproduktiv, besser eine sogenannte Kompaktkurbel mit 50/34 und hinten als größtes Ritzel mindestens 28Z. Ein leichteres Rad fährt sich aber immer schöner, agiler, sportlicher.
In deiner Auswahl sagt mir das Fort immer noch am meisten zu.
Das Rose ist viel zu teuer, da wäre ich eher bei 800€ wenn alle Angaben zum Pflegezustand stimmen.
 

Heyerdahl

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Woran erkenne ich, ob ein Rad eher für Berge oder für Flachland geeignet ist? Bekommt man da mit der Zeit einfach einen Blick für und erkennt um welche Art von Kettenblatt und Kassette es sich handelt?

Aus Sicht der Übersetzung gibt die Zähnezahl am kleinen Kettenblatt und grösstem Kranz der Kassette Dir darüber Auskunft ob ein Rad eher Flachland oder Berg technisch optimiert ist.
Visuell sieht man schon das ein 34 oder 36 Kettenblatt einen kleineren Durchmesser hat als ein 39 Kettenblatt
und auf der Kassette das letzte Ritzel ein 25iger Ritzel einen kleineren Durchmesser als ein 28iger Ritzel oder 32iger Ritzel.

d.h. 39/25 tritt sich im bergigen Terrain schwerer als 34/28. Wenn man die Kraft hat geht aber auch 39/25 gut in Bezug auf Berg fahren.

Was das Gewicht angeht oder die Form, sogenannte "Bergräder" sind in der Regel filigrane Rahmen, haben Laufräder oft mit nur maximal 30mm Felgenhöhe. d.h. sie sind deswegen leichter im Vergleich zu auf Aerodynamik optimierte Räder die im flachen und welligen Terrain zum Einsatz kommen.

Für einen Einsteiger ist das aber irrelevant, insbesondere wenn er nach gebrauchten billigen Rädern schaut, da ist meiner Meinung das Thema Übersetzung das einzig Wichtige.

Trek - mehr als 10 Jahre alte Technik, bedingt bergtauglich, Kurbel ist keine Kompactkurbel auch wenn das in der Anzeige steht Viel zu teuer.

Bulls - durchaus bergtauglich durch 3 fach Kurbel, billige, schwere Laufräder, aus meiner Sicht mindestens 150 Euro zu teuer.

Rose Pro SL - aktuelle Technik, 11fach Ultegra, Richtey. bergtauglich durch Kompact Kurbel, solide Standardware, 150Euro zu teuer.
 
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Positron

"arme Wurst"
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Allgemein kann man wohl feststellen, dass ältere RR - so > 10 Jahre - immer eine 'Heldenübersetzung' haben, wenn 2-fach Kettenblatt. Damals war deshalb ja auch 3-fach recht verbreitet, meist an den billigeren Rädern.
Heldenübersetzung wurde so gut wie nie umgebaut, weil es nicht geht - zumindest nicht mit vertretbarem Aufwand.
Kassette, Schaltwerk, Kette muss wenigstens weichen. Schaltwerk ist aber schwierig zu bekommen, also lässt man es und sucht sich jemanden der das ganze Rad abnimmt.
Beim älteren RR musst du dich also erstmal auf die Ebene beschränken, bis du dann genug Power hast.
 

Heyerdahl

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Naja eine Rad mit 10fach mit 12-25 und Heldenkurbel 52/39 etwas bergtauglicher zu machen ist jetzt keine Raketenwissenschaft, Campa bietet eine 10fach Veloce Kassette 13-29 und Schimano ne 105er mit 12-28 für einen relativ kleinen Taler an

Einfach die Kassette tauschen und man hat 39/29 bzw 39/28. Wenn man Glück hat geht sogar die Kette mit der vorhandenen Kettenlänge, da man ja gross/gross ja eh nicht fahren soll. Für welliges und leicht bergiges Terrain durchaus ausreichend.
Ich fahre sogar ne 10fach 12-30 mit kurzem Schaltwerk ohne das ich die Kette verlängern musste.

Wenn man als Einsteiger nicht zwei ganz linke Hände hat, kann man den Tausch selbst machen und lernt gleich noch was .... oder da gäbe es noch Youtube Tutorials als Unterstützung, möglicherweise Selbsthilfewerkstätten, bzw. wenn man die Kassette über den lokalen Händler bezieht baut der die auch noch um .... wenn man ihn bittet ...
 
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Don Vito Campagnolo

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Kandidat 2: ein sehr interessantes Rad! ... Den genauen Zustand müsste man vor Ort ermitteln. Die Ausstattung ist mMn von allen Kandidaten die hochwertigste.
Im Prinzip interessant. Aber >15 Jahre alt und nur 4500 km? Nein das Fragezeichen kann man streichen:
Beim Blick auf das Griffgummi des rechten Ergos ist auch zu erkennen, dass es im Ablagebereich des Daumens "blank" ist, d.h. die Aussage ist mehr als nur wahrscheinlich gelogen und unter solchen Voraussetzungen sortiere ich Angebote sofort aus.
 

Sadwick

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Beim älteren RR musst du dich also erstmal auf die Ebene beschränken, bis du dann genug Power hast.
Da besteht aber die Gefahr, dass man die Lust verliert, weil man sich nur quält.
Dann doch besser Kurbel tauschen, muss ja nicht das teuerste vom teuren sein. Oder explizit nach einem passend übersetztem Rad suchen.
 

feli101

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okay danke für den Tipp Don Vito Campagnolo. Dann sollte ich da die Finger von lassen. Die Suche gestaltet sich echt schwierig, gibt anscheinend viele Leute, die ihr Fahrrad deutlich zu teuer verkaufen wollen.

Da dieses Fahrrad dann auch rausfällt, habe ich mich nochmal auf die Suche begeben.

Bei diesem mit 3-fach ja auch für Steigungen geeignet, die ich auf jeden Fall auch fahren will.

Mit 50/34 Kurbel sollte, dieses Fahrrad ja auch für Steigungen geeignet sein.
 

tifosi67

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Je nach Hersteller nur eine Stufe bei den Rahmengrößen. Das kann natürlich den Ausschlag über Wohl und Wehe bedeuten, klingt aber nicht ganz so dramatisch ;)
Ich persönlich halte das für eine präzise Bestimmung der passenden Rahmenhöhe für suboptimal, wenn sich ein Hersteller auf wenige Größen zur Auswahl beschränkt. Das verunsichert viele, wie man an den Fragen hier im Forum bei der Kaufberatung sehen kann. Manchmal war früher doch schöner, als man Rahmen noch in 1cm Abstufungen kaufen konnte. Das ist heute eher die Ausnahme als die Regel. :)

Naja mit Campagnolo kenne ich mich nicht so aus, aber 'ne 105er Kassette und neue Kette kosten keinen Hunni, egal ob 10fach oder 11fach ... , wenn man mal das Thema Kurbeltausch aussen vor lässt. Auch mit einer Heldenkurbel kann man Rennrad und Berge fahren ....
Eine Kassette mit einem Rettungsring wäre sicher der günstigste Weg, um solch ein Rad bergtauglicher zu machen. Die originalen 50er Blätter von Shimano würden die Umrüstung teuer machen. Dazu kommt noch, dass ein 50/34er System idR mit einem Schaltwerk mit langem Käfig und damit höherer Kapazität ausgestattet ist. Anstatt in diesem Bereich noch Hand anlegen zu müssen wäre mMn der Griff zu einem Rad mit Kompakt-Kurbel der sinnvollere Weg, aber auch nur einer von vielen. :)

Im Prinzip interessant. Aber >15 Jahre alt und nur 4500 km? Nein das Fragezeichen kann man streichen:
Beim Blick auf das Griffgummi des rechten Ergos ist auch zu erkennen, dass es im Ablagebereich des Daumens "blank" ist, d.h. die Aussage ist mehr als nur wahrscheinlich gelogen und unter solchen Voraussetzungen sortiere ich Angebote sofort aus.
Man kann nur spekulieren, ob der Anbieter auch der Erstbesitzer ist, und ob das Rad mehr als die angegebenen Kilometer auf dem Buckel hat. Derartiges wird bei den Kleinanzeigen gerne und oft verschwiegen. Gleichwohl bin ich bei Fotos eher vorsichtig, da man keine hochauflösenden Aufnahmen hochladen kann. Vor Ort kann sich das noch einmal ganz anders darstellen, und das meistens eher negativ. Bei einem so komplexen Ding wie ein Rennrad ist die Gefahr groß einen Mangel zu übersehen. Deshalb würde ich mich dabei von einem Experten begleiten lassen. 4 Augen sehen bekanntlich mehr als 2. :)

Es bleibt schwierig!

Viele Grüße!

Karl
 

Heyerdahl

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Fort, rot - stein alte Technik > 15Jahre, mit 3x9 Ultegra, Gewindesteuersatz, Schaftvorbau, Stahlgabel
- jedoch sehr stimmig und hat Stil im Aufbau
- viel zu teuer aus Sicht eines Anfängers, für Liebhaber auch definiv 200Euro zu teuer.

RADON - Meiner Meinung nach zu gross
 

kaigo

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moin,
ehrlich gesagt: die korrekte Größe UND die passende Übersetzung können bei einem Beginner über wohl und wehe entscheiden.
Vor vielen Jahren, Rad war ein Stevens Stelvio, war an Touren im Odenwald oder Spessart nicht zu denken.
Mit dem Aufkommen der Kompaktkurbeln lies ich das Rad damals umbauen. Weg mit der Heldenkurbel!
Die beste Entscheidung meines RR Daseins.
Hat den Fahrradius entscheident vergrössert! Das gilt bis heute.

Mein Tip: weitersuchen, bis das passende auftaucht oder von Anfang an Anpassungen mit einkalkulieren.
Dann machts auch Spass.
Dieses Forum ist dafür ein unendlicher Informationsquell - Danke dafür!

Gruß Kai
 

feli101

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Der Händler des roten Fort lässt etwas mit sich reden will und würde es für 500€ verkaufen.
Habe mich trotzdem nochmal auf die Suche bei den Kleinanzeigen begeben, da ich die bisherigen Angebote nach euren vielen hilfreichen Einschätzungen immer noch nicht für optimal halte.

Würde mich also nochmal für eure Meinung zu den Angeboten unten interessieren.

Hier meiner Meinung nach ein solides Fahrrad. Sieht auf den Bildern nach einem guten Zustand aus. Ich kann jedoch nicht erkennen, ob hier eine Heldenkurbel oder Kompaktkurbel verbaut ist. Wahrscheinlich, aber auch wieder deutlich zu teuer oder?

Sieht für mich nach einem echt guten Angebot aus. Hier ist laut Anzeige auch eine Kompaktkurbel verbaut. Natürlich schon 9 Jahre alt und bestimmt viel gefahren, aber auch sehr gute Teile verbaut.

Kaum Informationen aus der Anzeige, auf dem einem Foto kann man aber Shimano Ultegra erkennen. Falls die angegebene Kilometerzahl stimmt, halte ich das Angebot preis-leistungstechnisch für top. Allerdings wäre die Anreise hier für mich auch deutlich länger als bei den anderen beiden Angebote, daher würde ich mir das Fahrrad nur angucken fahren, falls es sich hier um ein gutes Angebot handelt. Neupreis hier beim Modell von 2012 bei 2800€.
https://www.roadbike.de/rennrad/testbericht-scott-cr1-pro-modelljahr-2012/

Sportliche Grüße und schonmal ein dickes Danke für euren vielen Einschätzungen und Tipps
 
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