Flandernrunfahrt für Jedermann

rennsocke

Aktives Mitglied
Schön war's. Wetter hat prima gepasst - morgens zwar ein bisschen kühl, dafür ist es aber nachher noch richtige warm geworden. War ordentlich voll auf der Strecke. Am Koppenberg hat es sogar "Blockabfertigung" gegeben; gefühlt mussten wir 10 Minuten anstehen, um auf die Strecke gelassen zu werden. Unglaublich wie viel Energie das Kopfsteinpflaster schluckt. Schon das ebene Stück der Paddestraat fühlt sich an wie ein 5%er. Die Stimmung am Paterberg war brutal. Die Zuschauer haben einen solchen Lärm gemacht, dass es in den Ohren wehgetan hat. Ein echtes Highlight!
 

laidback

Tertium Quid
Dann hatte ich wohl richtig Glück am Koppenberg. Wir konnten ohne Probleme einfahren und ich habe ihn im zweiten Versuch geschafft durchzufahren, obwohl ein paar Meter vor mir im steilsten Stück ein Fahrer sich aufs Pflaster gelegt hatte.

Stimme dir voll zu, die flachen Kasseien waren zum Teil genauso anstrengend zu fahren wie die Hellinge, obwohl ich das Pflaster liebe und überall gut durchgekommen bin. Der Paterberg ist mein liebster Anstieg. Wie er sich am Ende vor einem aufrichtet und du in der steilsten Stelle oben die Gipfelfahne siehst und denkst: "Oh je, da muss ich noch hoch?"

Das Einzige was das Vergnügen etwas getrübt hat waren die Vollspacken die meinten sie würden ein Rennen fahren. Wenn vor einem der Anstieg zu ist, dann hilft auch kein Brüllen von hinten wenn man schneller ist. Dann muss man eben mal Gas rausnehmen für einen Moment. Und wenn man mit Bodychecks arbeitet um sich einen Weg zu bahnen dann gibt es halt einen Ellbogen in die Rippen als Antwort.

Von der Kapelmuur hatte ich mir irgendwie mehr vorgestellt. Das war im Vergleich zu anderen Hellingen eher Kindergeburtstag. Und die Anfahrt nach Geraardsbergen über die Hauptstraße war ziemlich nervig.
 
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Chicks_on_Slicks

Acts like a lady, rides like a beast
Da kommen Erinnerungen hoch :) Eine feine Veranstaltung (wenn das Wetter passt - ich hatte immer Glück :) )
Paterberg fand ich immer toll, wenn man da wie ein Profi hochgebrüllt wird :) :daumen: - das setzt Energien frei :D
überhaupt die Stimmung und die Atmosphäre an der Strecke ist einzigartig :)

Kapelmuur war letztes Jahr auch dabei - ich fand den irgendwie schön...romantisch :D
Als ich da hochfuhr stand ein alter Herr an der Kurve und rief "Nearly there!" Ich "Nee, veräppeln kann ich mich alleine - da kommt noch ein Stück" :D
 

artist1966

never give up
Da kommen Erinnerungen hoch :) Eine feine Veranstaltung (wenn das Wetter passt - ich hatte immer Glück :) )
Paterberg fand ich immer toll, wenn man da wie ein Profi hochgebrüllt wird :) :daumen: - das setzt Energien frei :D
überhaupt die Stimmung und die Atmosphäre an der Strecke ist einzigartig :)

Kapelmuur war letztes Jahr auch dabei - ich fand den irgendwie schön...romantisch :D
Als ich da hochfuhr stand ein alter Herr an der Kurve und rief "Nearly there!" Ich "Nee, veräppeln kann ich mich alleine - da kommt noch ein Stück" :D
genauso hat es die Dritte des Damenrennens erlebt :) - siehe hier: <klick>
 

rennsocke

Aktives Mitglied
Stimme dir voll zu, die flachen Kasseien waren zum Teil genauso anstrengend zu fahren wie die Hellinge, obwohl ich das Pflaster liebe und überall gut durchgekommen bin. Der Paterberg ist mein liebster Anstieg. Wie er sich am Ende vor einem aufrichtet und du in der steilsten Stelle oben die Gipfelfahne siehst und denkst: "Oh je, da muss ich noch hoch?"

Das Einzige was das Vergnügen etwas getrübt hat waren die Vollspacken die meinten sie würden ein Rennen fahren. Wenn vor einem der Anstieg zu ist, dann hilft auch kein Brüllen von hinten wenn man schneller ist. Dann muss man eben mal Gas rausnehmen für einen Moment. Und wenn man mit Bodychecks arbeitet um sich einen Weg zu bahnen dann gibt es halt einen Ellbogen in die Rippen als Antwort.

Von der Kapelmuur hatte ich mir irgendwie mehr vorgestellt. Das war im Vergleich zu anderen Hellingen eher Kindergeburtstag. Und die Anfahrt nach Geraardsbergen über die Hauptstraße war ziemlich nervig.
Yepp, hab es genauso empfunden. Wenn man schon bei 12% ist und die Straße dann nochmal nach oben wegknickt, dann weiß man, warum der Begriff „Mauer“ benutzt wird. Bei mir war es der erste Kontakt mit dem Kopfsteinpflaster und ich fand die leicht abschüssigen Abschnitte am schlimmsten; wie auf einem Presslufthammer. Was geht da erst bei Paris-Roubaix?

Von den Übermotivierten haben wir auch viele gesehen. War wirklich heftig was da an Beschimpfungen in allen möglichen Sprachen gebrüllt wurde.
 

laidback

Tertium Quid
Yepp, hab es genauso empfunden. Wenn man schon bei 12% ist und die Straße dann nochmal nach oben wegknickt, dann weiß man, warum der Begriff „Mauer“ benutzt wird. Bei mir war es der erste Kontakt mit dem Kopfsteinpflaster und ich fand die leicht abschüssigen Abschnitte am schlimmsten; wie auf einem Presslufthammer. Was geht da erst bei Paris-Roubaix?

Von den Übermotivierten haben wir auch viele gesehen. War wirklich heftig was da an Beschimpfungen in allen möglichen Sprachen gebrüllt wurde.
Ja, Kopfsteinpflaster abwärts ist auch nicht unbedingt mein Favorit. Zum Glück war es trocken. Bei Paris-Roubaix sind die Pavés fast ausschließlich flach. Insgesamt gibt es da kaum Steigungen und Gefälle. Allerdings hat das Kopfsteinpflaster dort eine andere "Qualität". Es ist meist deutlich schlechter als bei der Ronde. Dafür gibt es fast überall links und rechts "Pussy Lanes", die aber nicht unbedingt eben sind.
 
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