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Erhaltungstraining (Umzug)

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Re: Erhaltungstraining (Umzug)
Ja du machst dir wahrscheinlich einfach nur unnötig Stress. Nimm dir doch jeden Tag ein Regal/Schrank vor, welches du ausmistet.
Wenn du dabei Sachen findest die du gerade nicht brauchst, aber auch nicht verkaufen oder wegschmeißen willst, dann pack sie schon mal ein.

Ich bin in den letzten 15 Jahren 3 mal umgezogen, je einmal mit wenig, mittel und viel Kram. Es waren immer 2-3 Tage richtig viel Arbeit, aber drumherum eher nur Planung und entspanntes vorbereiten.
 
Wahrscheinlich werde ich einen Monat davor, mit nichts und gepackten Kisten um dem Boden sitzen und nichts mit mir anzufangen wissen. :D
So ein bisschen lustig finde ich meine Angst schon. Ich habe Zeit, Geld und Resturlaub.
Also das Rad und zumindest zwei Kits Schuhe/helm wären wirklich das allerletzte was ich einpacken würde - wer weiß e vielleicht kommst du so zu einem Trainingslager im Sommer 🤗

(Frag mich ruhig - ich habe viele mögliche Ziele 🤩)
 
Wahrscheinlich werde ich einen Monat davor, mit nichts und gepackten Kisten um dem Boden sitzen und nichts mit mir anzufangen wissen. :D
So ein bisschen lustig finde ich meine Angst schon. Ich habe Zeit, Geld und Resturlaub.
Ich will dich gerne ermutigen. Ich gehöre zu den Menschen die eher eine Stunde vor Abfahrt am Gleis stehen...
Stand auch mal vor der gleichen Situation wie du. Umzug aus Darmstadt nach Berlin. Alle Möbel mussten vorher weg etc.
Vor lauter Sorge was zu verpeilen habe ich dann auch Tage auf dem Boden geschlafen (wenigstens mit Matraze) und immer vom gleichen Teller gegessen. Ging alles und ist auch nichts wofür ich mich heute schämen würde. Mittlerweile kann ich drüber lachen und hoffe trotzdem nicht mehr umziehen zu müssen.
 
Ja du machst dir wahrscheinlich einfach nur unnötig Stress. Nimm dir doch jeden Tag ein Regal/Schrank vor, welches du ausmistet.
Wenn du dabei Sachen findest die du gerade nicht brauchst, aber auch nicht verkaufen oder wegschmeißen willst, dann pack sie schon mal ein.

Ich bin in den letzten 15 Jahren 3 mal umgezogen, je einmal mit wenig, mittel und viel Kram. Es waren immer 2-3 Tage richtig viel Arbeit, aber drumherum eher nur Planung und entspanntes vorbereiten.
Ich bin zwischen 2011 und 2019 fünfmal umgezogen. Jup. Aus verschiedenen Gründen... man soll ja heutzutage "flexibel" sein🙄

Das Prozedere zur guten Vorbereitung, was dann auch einfach die Anstrengung reduziert und dafür sorgt, dass man gar nicht so krass durchdreht kurz davor:

Aussortieren was man nicht mehr braucht..zB bei Kleidung. Wenn man alle 1,5 Jahre umzieht , gibt's da irgendwann gar nicht mehr so viel zum sortieren, aber trotzdem kam jedesmal was zusammen.

Alles frühzeitig einpacken, was man ganz sicher nicht mehr braucht.
Zb Winterklamotten, wenn man im Sommer umzieht. Die Buchwand, auch wenn es dann kahl ist. Usw... stand ich halt auf einer Fachtagung mit Zustiegsschuhen, weil alle anderen schon eingepackt waren...

Und:
Man braucht deutlich mehr Kartons als man so denkt. Einen Abend vorher um 23 kriegt man dann keine mehr.. deswegen frühzeitig anfangen 😜

Wichtige Dokumente zieht man im eigenen Fahrzeug um, Arbeitsverträge, Kontodaten, Zeugnisse... und auch Dinge bei denen die Umzugsversicherung einem zwar den monetären Schaden ersetzen könnte, man aber trotzdem leidet.

Und janz wichtig: die Küchenkiste mit dem Besteck gesondert markieren 🤐🤐 Das klingt vielleicht lustig, aber einer der vielen Umzüge war mit Transport durch eine Firma und trotzdem alle Kartons deutlich beschriftet waren, stand alles einfach irgendwo, so nett gestapelt, dass man nicht dran kam, bis man die Kisten davor beseitigt hatte.
--> Ich hatte eine Woche lang keine Gabeln und Messer, bis der Karton endlich auftauchte...
Ursache: nicht jeder kann lesen.... oder will.
 
Sind auf jeden Fall noch mal gute Hinweise, die mir auch geholfen haben.

Im Endeffekt ist es auch verblüffend wie wenig Gegenstände man für 2-3 Wochen Alltag benötigt und andersrum wie viel Mist sich trotzdem anhäuft.
 
Meine Empfehlung wäre auch ein Satz Besteck, eine Rolle WC-Papier und andere wichtige Dinge selbst transportieren. Dann hat man das ganze gleich zur Hand und muss sich nicht durch unzählige Kartons durchwühlen.

Ebenso schon mal einen Lieferdienst am neuen Wohnort suchen und im Telefon einspeichern. Am Einzugstag wird man nicht kochen wollen.
 
So ein Umzug ist eine einzigartige Chance.
Man muss alles mindestens einmal in die Hand nehmen.
Dabei kann man überlegen, ob man das nun für den Rest des Lebens behalten will oder der Zeitpunkt für die Trennung gekommen ist.
Diese positive Sicht auf den Umzug würde ich mir nicht nehmen lassen.
Und da ja auch noch genug Urlaub vorhanden ist, kann das auch in aller Ruhe vonstatten gehen.
 
Wahrscheinlich werde ich einen Monat davor, mit nichts und gepackten Kisten um dem Boden sitzen und nichts mit mir anzufangen wissen. :D
Wenn Du das Szenario verhindern willst, teil dir die Zeit in Phasen ein, nimm Dir ein anspruchsvolles sportliches Ziel für Mai oder Anfang Juni vor und verschieb die ganze Umzugsvorbereitung auf die Zeit danach. Dann kannst Du bis dahin nochmal richtig trainieren, gehst mit guter Form in die Umzugspause und nach dem Unzug kommt die Form dann auch schnell wieder zurück. Nach dem Event kannst Du Dich dann voll mit dem Umzug befassen. Wenn dann noch ~6 Wochen Zeit bleiben, sollte das für die Vorbereitung in den meisten Fällen reichen, wenn Du nicht gerade eine Villa mit 20 Zimmern oder ein großes Anwesen mit Nebengebäuden ausräumen und renovieren musst oder die neue Wohnung erst gebaut werden muss oder irgendwelche größerentechnischen Anpassungen (Heizung, Elektro-Installation etc. ) erforderlich sind.
Wenn Du in die neue Wohnung ziehst, muss vielleicht auch nicht alles gleich perfekt sein. Als wir aus einer 3 Zimmer-Mietwohnung in ein eigenes Haus gezogen sind hatten wir für Mitte Mai das Saisonhighlight mit dem Rad geplant und bis dahin den Fokus voll aufs Training gelegt. Drei Tage danach haben wir mit den Renovierung des Hauses angefangen und sind Mitte des Jahres eingezogen. Mitte Juli ging es dann mit regelmäßigerem Training weiter und Anfang August war die Form schon wieder ganz passabel. Die Renovierung des Hauses ging parallel dazu immer noch weiter, in Abschnitten über mehrere Jahre.
 
... Ich will das gar nicht, dass fremde Männer in meinen Klamotten und persönlichen Gegenständen wühlen...

Ach Gottchen, wenn ich was zu verheimlichen hab, dann pack ich halt ne Extrakiste mit Privatzeugs.

Und wenn einer unbedingt an meinen Sitzpolstern oder Radsocken schnüffeln will, wird er den Karton auch finden, wenn ICH ihn gepackt hab.
 
Ach Gottchen, wenn ich was zu verheimlichen hab, dann pack ich halt ne Extrakiste mit Privatzeugs.

Und wenn einer unbedingt an meinen Sitzpolstern oder Radsocken schnüffeln will, wird er den Karton auch finden, wenn ICH ihn gepackt hab.
Ist doch fein wenn das für dich okay ist. Männer haben ja auch selten den Drang andere Männer zu bedrängen....

Aber akzeptieren,dass man zB als Frau den Gedanken ziemlich unschön findet..? Wäre das möglich?
 
Ist doch fein wenn das für dich okay ist.

Aber akzeptieren,dass man zB als Frau den Gedanken ziemlich unschön findet..? Wäre das möglich?

Der TE ist aber ein Typ (..meine ich zumindest), wäre es für Dich möglich, das zu verstehen? Wenn Du umziehst, können wir das gern getrennt thematisieren. 😊
 
Der TE ist aber ein Typ (..meine ich zumindest), wäre es für Dich möglich, das zu verstehen? Wenn Du umziehst, können wir das gern getrennt thematisieren. 😊

Es ist völlig Wurst warum man selbst packt. Es ist ein möglicher Grund.
Ja hab ich übrigens schon verstanden aber du hattest MICH angesprochen mit ach Gottchen..
 
Aus eigener Erfahrung (u.a. auch aus einer Wohnungsauflösung heraus) - vorher, wenn noch ausreichend Zeit ist bis zur heißen Phase, also sprich jetzt - mal gründlich den Hausrat in Bezug auf "ausmisten" durchgehen, v.a. Dachboden und Keller (wenn vorhanden). Es ist immer so, dass sich im Lauf der Jahre immer Zeug ansammelt, das man schon längst vergessen hat und doch wohl nie mehr braucht. Je weniger Umzugsgut dann in den entscheidenden Tagen verpackt, transportiert und wieder entpackt werden muss, desto leichter wird es.

Und Nr. 2: Bei "sensiblen" Sachen - bei mir sind das die Fahrräder, Fotogerödel und die Hifi-Anlage, aber auch einige (teure) Daunenjacken - mal überlegen, ob man die ggf selbst vor dem eigentlichen großen Tag mit Umzugsspedition ins neue Domizil schafft, Stichwort Transportschäden/sorgfältiger Umgang und so.
 
Vor allem sind die dann für Transportschäden zuständig und können es nicht auf schlechte verpackerei schieben.

Und fand es auch wirklich interessant, wie es bei einer vernünftigen Firma dann organisatorisch läuft; während der Erfahrendste sich um die Zerlegung der Möbel kümmert, ist einer (mit einer riesen Rolle Packpapier) zackig dabei, jeden Teller, jede Tasse, ratzfatz in Papier zu wickeln, Klappe zu, Affe tot, nächster Schrank. Während unsereins dann schon das Zeitungspapier ausgeht, und man hofft, dass es heile bleibt, wenn man nur vorsichtig trägt. 😁
 
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