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Erhaltungstraining (Umzug)

solution85

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So wie es aussieht, werde ich wohl im Juli, knapp 600 km weit umziehen. Ich schiebe jetzt total die Panik und die ersten Vorbereitungen laufen schon. Von sportlichen Höchstleistungen habe ich mich mental schon verabschiedet. Ganz einrosten möchte ich natürlich auch nicht, weil ich den Wiedereinstieg, nach einer richtigen Pause extrem schwer finde. Mir schwebt vor, einmal die Woche, jeweils Vo2max und Schwelle/Sweetspot zu trainieren und den Rest, noch ein wenig locker Grundlage. Wie würde ihr das steuern, bzw. wie sind eure Erfahrungen mit solchen Situationen? Ziel ist es natürlich, durch die erheblich größeren physischen und vor allem psychischen Belastungen, sich nicht in irgendeiner Art abzuschießen. Zeit sehe ich eigentlich erstmal nicht als Problem, da ich locker 3 Monate habe, bevor es in die heiße Phase geht. Mein Plan ist, jeder Tag ein bisschen zu machen.
 

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Re: Erhaltungstraining (Umzug)
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Teutone

Hilfreich
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Ich glaube, manchem (wie auch mir) musst Du erstmal erklären, was genau das Problem an einem Umzug ist, dass er Dich so derart ins Nichts schießen sollte? Umzug bedeutet 2 Tage Action, während man sich aufs neue Trainingsrevier freut. Das ist eigentlich alles. 🤔
 
Na ich denke mal, der Rest des Tages neben dem Radeln in einer fremden Umgebung macht da die größeren Probleme.
 
Wenn du Zeit für 2 strukturierte Einheiten hast und dann sogar noch LIT ergänzen kannst, brauchst du dir keine Sorgen machen.

Es gibt Studien wie die von Ronnestad, die vermuten lassen, dass man Form mit wenig Aufwand ziemlich gut erhalten kann. Eine HIT Einheit pro Woche mit wenigen kurzen Intervallen scheint bereits zu reichen.

https://www.researchgate.net/public...t_season_performance_in_well-trained_cyclists
 
Ich glaube, manchem (wie auch mir) musst Du erstmal erklären, was genau das Problem an einem Umzug ist, dass er Dich so derart ins Nichts schießen sollte? Umzug bedeutet 2 Tage Action, während man sich aufs neue Trainingsrevier freut. Das ist eigentlich alles. 🤔
Hallo?
Priorität hat erst mal neue Miezen finden...
 
Ist das nur ein Reisetag und Deine Firma übergibt Dir den Schlüssel der fertig eingräumten Wohnung?
 
Über Leistungsverlust würde ich mir zunächst keine Sorgen machen.
Wenn du beim Umzug allerdings aktiv mitwirkst (Kisten tragen, Einrichten, Montieren etc), dann ordentlich die Beinmuskulatur dehnen, die nimmt dir diese ungewöhnlichen Belastungen ansonsten nämlich richtig übel!
 
Ansonsten noch der Tipp, insbesondere, da sich (bei Dir) m.E. die psychische Komponente am schwersten auswirkt: Einen Plan und Checklisten machen, um Ordnung und Struktur in diese "chaotische" Phase zu bekommen. Das ist wichtiger als der Plan für's Training.

Wann ist was an- oder abzumelden, wann schonmal was vorpacken, wann mit der Umzugsfirma was klären, was mit dem Arbeitgeber, etc.

Dinge abzuhaken, und gleichzeitig nicht immer in Gedanken darum zu kreisen, was man noch erledigen muss und nicht vergessen darf, befreit ungemein. Dann lässt sich auch viel einfacher ein ganz normaler Trainingsalltag nebenher realisieren.
 
gehe mal davon aus dass Du mit Radfahren kein Geld verdienst, somit auch kein Probmlem
wenn die Form etwas abnimmt, Krankheit ist immer schlimmer.
Zieh den Umzug durch so schnell wie möglich.
Wenn das Training wieder los geht bist in zwei Wochen wieder ganz der Alte.

Bin auch immer irgendwo am rumbauen am Haus , oder Haus bei der Tochter , Elternhaus.
es wäre ein großes Gartenprojekt angestanden bei uns , bzw Frau wollte das , leider aber
nicht möglich😍😍😍
Bin ich ehrlich , aktuell bin ich soweit das wenn mal eine Radfahrt ausfällt dies nicht so schlimm ist.
die 32 Saison , ca 250000 Lebens Kilometer , fast 60 ..............
 
Na bumm, wennst obwohl du kein Geld damit verdienst dein Leben so dermaßen ans Radeln hängst, dass eine kurze Unterbrechung dich so aus der Bahn wirft......
Da würd ich an deiner Stelle einmal gründlich über deine Position nachdenken und evtl. sogar Hilfe in Anspruch nehmen.
 
Na bumm, wennst obwohl du kein Geld damit verdienst dein Leben so dermaßen ans Radeln hängst, dass eine kurze Unterbrechung dich so aus der Bahn wirft......
Da würd ich an deiner Stelle einmal gründlich über deine Position nachdenken und evtl. sogar Hilfe in Anspruch nehmen.
Er hat hier im Forum schon öfter beschrieben, dass er schwere Phasen hatte, in denen er auch schon Hilfe in Anspruch genommen hat. Dennoch kann man auch weiterhin mit normalen Menschen quatschen, sich Input holen. Und Sport/Radsport, kann auch durchaus elementarer Lebensinhalt sein, ohne dass man damit sein Geld verdient. Als Ausgleich, für die mentale Gesundheit, was auch immer. Mancher hält sich sogar Ehefrauen, Haustiere, oder macht Urlaub, obwohl sich damit kein Geld verdienen lässt. Trotzdem für manchen teils ärgerlich bis traurig, wenn eins davon (auch nur zeitweise) ausfällt.
 
Jaja, alles gut.
Ich reagier nur deswegen so, weil ich mehrere solcher und ähnlich gelagerter Fälle kenne und damit zu tun hatte.
Da waren Fälle dabei die sich so in ihr Hobby hineingesteigert haben, dass sogar Ehen daran zerbrochen sind.
Und deswegen bin ich da immer hellhörig wenns mal heisst "Ich kann nimmer radfahren, wie überstehe ich das?"
 
.. die sich so in ihr Hobby hineingesteigert haben, dass sogar Ehen daran zerbrochen sind.

In einem Radsportforum muss man die Frage stellen dürfen, was schlimmer ist, eine zerbrochene Ehe, oder ein zerbrochenes Radsport-Hobby?

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Ich glaube, manchem (wie auch mir) musst Du erstmal erklären, was genau das Problem an einem Umzug ist, dass er Dich so derart ins Nichts schießen sollte? Umzug bedeutet 2 Tage Action, während man sich aufs neue Trainingsrevier freut. Das ist eigentlich alles. 🤔
Ich weiß nicht genau was das Problem ist. Für mich ist das eine große Unbekannte. Ich wohne nun 16 Jahre in dieser Wohnung und bin damals mit fast nichts eingezogen. Über die Zeit hat sicher schon, ein wie ich finde beachtlicher Hausstand. Die Fahrräder und alles was dazu gehört (#Rollentrainig z.b.). Zwei Tage Action kann ich mir schwer vorstellen. Mann muss ja auch alles verpacken, abbauen und was weiß ich noch alles für Kleinigkeiten erledigen, die sich in Summe läppern. Vielleicht stelle ich mir das aber auch nur alles zu kompliziert vor, bzw. das wird bestimmt so sein, aber die Gedanken bekommt man trotz dem schwer aus dem Kopf.
Na ich denke mal, der Rest des Tages neben dem Radeln in einer fremden Umgebung macht da die größeren Probleme.
Die Umgebung ist mir nicht fremd.
Wenn du Zeit für 2 strukturierte Einheiten hast und dann sogar noch LIT ergänzen kannst, brauchst du dir keine Sorgen machen.

Es gibt Studien wie die von Ronnestad, die vermuten lassen, dass man Form mit wenig Aufwand ziemlich gut erhalten kann. Eine HIT Einheit pro Woche mit wenigen kurzen Intervallen scheint bereits zu reichen.

https://www.researchgate.net/public...t_season_performance_in_well-trained_cyclists
Naja, morgens für 1 bis 1,5 Stunden was machen, habe ich bisher immer irgendwie geschafft. Klar müsste man auch mal Tage ausfallen lassen, bzw. in der Umzugswoche selber ganz pausieren oder so.
Ist das nur ein Reisetag und Deine Firma übergibt Dir den Schlüssel der fertig eingräumten Wohnung?
Im Endeffekt ja, so wie ich mir das jetzt ausgesponnen habe. Ich muss mindestens zweimal vorher dort hinfahren, wo ich jedes Mal schon zwei Räder und ein paar Kartons mitnehmen würde, um die dann bei meiner Familie zwischenzulagern.
Hallo?
Priorität hat erst mal neue Miezen finden...
Ja, denn die hier, kann ich leider nicht mitnehmen. Aber allerhöchste Priorität hat meine. 😉
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Gelassenheit wünsche ich dir.

Was wäre so schlimm daran, einen Monat das Radfahren zu reduzieren? Klar, man verliert Kondition, aber die ist schnell wieder da.

Wichtig finde ich, gesund (körperlich UND mental) in den Umzug zu starten. Neben den ganzen Listen.
 
Gelassenheit wünsche ich dir.

Was wäre so schlimm daran, einen Monat das Radfahren zu reduzieren? Klar, man verliert Kondition, aber die ist schnell wieder da.

Wichtig finde ich, gesund (körperlich UND mental) in den Umzug zu starten. Neben den ganzen Listen.
Danke, daran ist überhaupt nichts schlimm. Ich freue mich sogar darauf und weiß, dass wenn ich erstmal da bin, es eine sehr schön Zeit für mich wird. Ich habe nur vor etwas Angst vor dem Weg dort hin. Für mich ist so ein Umzug eine riesen Unbekannte und ich möchte, das alles möglichst reibungslos läuft. Daher versuche ich einfach, mir vorher möglichst viel Input, für alle möglichen Fragen zu holen.
 
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