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E-Rennrad bei höheren Geschwindigkeiten

snowking

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Ich überlege für meine Freundin ein E-Rennrad anzuschaffen damit Sie mit mir gemeinsame Touren fahren kann. Sie ist sehr leicht, schlank und sportlich, aber ansonsten Rad-unerfahren. (Fahre rund 12000 km im Jahre; meine Ausfahrten sind so 100km mit 1000Höhenmetern im Schnitt. Meine Durchschnittsgeschw. dabei um die 25km/h (bin schon über 60).

Bei Anstiegen wäre das wohl eine ideale Lösung damit wir beide die gemeinsamen Touren genießen können. - Was ich mich aber frage: Bei flachen Strecken insbesondere bei Rückenwind sind durchaus auch mal längere Abschnitte mit 30, 40 oder sogar mehr km/h keine Seltenheit.
Da das Rad nur bis 25 km/h durch den Akku unterstützt wird, frage ich mich, ob sie da durch das zusätzliche E-Bike Gewicht (ca. 14 kg) zu einem 8 kg Rennrad nicht einen deutlichen Nachteil hat und ob insgesamt gesehen ein E-Bike für uns überhaupt Sinn macht?
 

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Re: E-Rennrad bei höheren Geschwindigkeiten
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Fluse

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14 kg? Was ist das denn für ein Brummer?
Mein eGravel Wilier Jena hat fahrfertig 12,7 kg.
Wenn in der Ebene über 25 km/h geht (das erreicht man auch mit dem Gravel sehr schnell), bemerke ich das Mehrgewicht kaum noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
14 kg? Was ist das denn für ein Brummer?
Mein eGravel Wilier Jena hat fahrfertig 12,7 kg.
Na so viel Unterschied ist da gar nicht; (und immer noch über 10 kg leichter als die üblichen E-bikes. Habe einige Modelle im Auge - wobei der Kostenfaktor eine wichtige Rolle spielt, weil es ja irgendwo ein Experiment bleibt, da meine Freundin bisher kaum Rad gefahren ist; (absoluter Preiskracher wäre das: https://www.fahrrad-xxl.de/lapierre-e-sensium-3-2-w-p00060584m001)

Aber danke wertvoller Hinweis, daß das Gewicht bei flacher Strecke und höheren Geschwindigkeiten kaum mehr eine Rolle spielt... Können das Andere bestätigen?
 
Ja, Gewicht spielt da praktisch keine Rolle, Reifen mit geringem Rollwiderstand sollten aber drauf. Und es hilft enorm, wenn Du der Dame Windschatten gibst ;-)
 
Habe einige Modelle im Auge - wobei der Kostenfaktor eine wichtige Rolle spielt, weil es ja irgendwo ein Experiment bleibt, da meine Freundin bisher kaum Rad gefahren ist; (absoluter Preiskracher wäre das: https://www.fahrrad-xxl.de/lapierre-e-sensium-3-2-w-p00060584m001)
Ich würde aber abgesehen von den Kosten auch daran denken, dass ein günstiger Alurahmen halt steif und unkonfortabel ist. Bei Personen die bis jetzt kaum Rad gefahren sind sorgt das nicht unbedingt dafür, dass dann eine gewisse Begeisterung aufkommt.
Ausserdem würde ich am Rad eine Ausstattung wählen, welche dann besser los zu werden ist, wenn der Versuch scheitert. Die Preise sind aber so oder so bei eRennrädern komplett im Keller, da in D kaum Nachfrage dazu besteht (erzählte mir mein Stammhändler).

Noch ein Hinweis zum Mahle Antrieb. Der ist nicht anfälliger als andere Elektroantriebe, aber wenn was ist geht meist gar nichts mehr (Aussage meines Stammhändlers). Da braucht man dann den Händler, da Mahle für Endkunden keinen Service hat.
 
Ich würde aber abgesehen von den Kosten auch daran denken, dass ein günstiger Alurahmen halt steif und unkonfortabel ist. Bei Personen die bis jetzt kaum Rad gefahren sind sorgt das nicht unbedingt dafür, dass dann eine gewisse Begeisterung aufkommt.
Bei neueren Rädern mit Scheibenbremse finde ich das nicht mehr so wichtig, da man sich den Komfort eh über die gestiegene Reifenbreite holt.
 
Erfahrung von Gleichgesinnten ist schon mal ein Start, aber ihr solltet das testen.
Vielleicht hast du ja einen Händler in der Nähe, wo du so ein Rad mit ihr mal testen kannst.
Nicht nur um den Block, mal ne Stunde zusammen. Ich habe es bei meinem Händler mit der Frau so gemacht.
 
Viel Nachteil ist Gewicht im Flachen nicht.
Allerdings wird es im flachen Gelände das aus meiner Sicht trotzdem nicht funktionieren. Weil Gewicht kaum zählt und du dank mehr Training und sicher um einiges höherem Gewicht erheblich höhere absolute Leistung treten kannst.

Ich kenne das von meiner Frau: meine Zone 2 beginnt da, wo bei ihr wahrscheinlich schon längst Zone 5 ist, in absoluten Werten natürlich. Da hilft auch Windschatten wenig.

Nachdem sie nur hin und wieder mitfahren will und beim Radfahren null Ambitionen hat, haben wir das über E-Bike abgebildet. Für gemeinsame Touren suche ich Strecken mit möglichst vielen Anstiegen und Höhenmetern aus. Dann ist es halt ein Intervalltraining für mich mit Regeneration zwischen den Anstiegen.
Alles andere erfordert entweder S-Pedelec oder Tuning (illegal hierzulande).
 
...... daran denken, dass ein günstiger Alurahmen halt steif und unkonfortabel ist. Bei Personen die bis jetzt kaum Rad gefahren sind sorgt das nicht unbedingt dafür, ......
Das ist zu vernachlässigen ! Gerade für Personen die, wie beschrieben sehr leicht sind, ist ein "Komfortgewinn" bei Carbonrahmen nicht spürbar.
 
Vielen Dank für eure Hinweise/Infos. Das mit dem Mahle Antrieb ist mir bekannt. Die teurere Alternative, das Rose Reveal Plus hat zwar Carbon Rahmen aber den gleichen Antrieb. Daß ich die gemeinsamen Ausfahrten dann nach Gelände wählen oder gemütlich fahren muß ist mir klar. Habe hier, wo ich seit meinem Ruhestand überwiegend lebe und fahre (Costa Blanca, Spanien, wo die Profis ihr Wintertraining machen) jede Menge schöne Anstiege in verschiedensten Schwierigkeitsgraden.
Wenn´s kein E-bike wird würde ich wohl folgendes Rad für sie kaufen: https://www.cube.eu/de/cube-attain-c-62-race-plumgrey-n-brink/825410.
Was würdet ihr persönlich da wählen: E-Renner oder normal Rennrad.
 
Lass erst mal deinen Frau verschieden Antriebe fahren. Nicht jede/r will mit TF fahren. Bei Mahle Antrieben muss schon getreten werden. Will deine Frau das nicht solltet ihr auch nach einen Antriebskonzept umsehen welches den "Motor" im Tretlagerbereich verbaut hat. Dort kann sie dann mit 30 - 40 TF fahren und ist immer noch mit 25km/h bei dir am HR.
Mir gefällt das Mahlekonzept sehr da das mehr Richtung richtiges Radfahren geht.
 
Habe hier, wo ich seit meinem Ruhestand überwiegend lebe und fahre (Costa Blanca, Spanien, wo die Profis ihr Wintertraining machen) jede Menge schöne Anstiege in verschiedensten Schwierigkeitsgraden.
Ich würde auch zu einer Testfahrt mit dem Mahle-Motor raten. Nabenmotoren haben häufig das Problem, daß der Wirkungsgrad am Berg deutlich einbricht. Dort wo man dringend Unterstützung bräuchte kommt dann u.U. nicht viel, zieht aber den Akku leer.
 
Ich würde auch zu einer Testfahrt mit dem Mahle-Motor raten. Nabenmotoren haben häufig das Problem, daß der Wirkungsgrad am Berg deutlich einbricht.

Hast du da Persönliche Erfahrungen damit oder hast du das nur wo gelesen?



Dort wo man dringend Unterstützung bräuchte kommt dann u.U. nicht viel, zieht aber den Akku leer.
Ich kann das bei meinen beiden Bikes mit X35 nicht feststellen
 
Erfahrungen anderer Nutzer. Häufig wird als Grenze eine Geschwindigkeit von ca. 12-16 km/h angegeben wo man nicht drunter sein sollte.

https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/mahle-x-35-im-mittelgebirge.101116/
Das Mahle Konzept verlangt eine Gewisse Geschwindigkeit auch in der Ebene sind 15km/h 12km/h noch kein Bereich der hier groß unterstützt wird.
Das meine ich ja damit das diese Art des Antriebs auch einen Gewisse TF voraussetzt, hätte wohl besser schreiben soll einen gewisse Geschwindigkeit.
Bei Mahle ist es halt nicht so, wie bei den MTB oder anderen Bikes mit Mittelmotor, das du aus dem Stand schon bei Antritt ab gehst wie von der Tarantel gestochen. Du mußt das Bike erst mal beschleunigen bis der Antrieb dazu kommt. Ich finde das sehr gut weil es halt noch Fahrradfahren ist.
 
Bei Mahle ist es halt nicht so, wie bei den MTB oder anderen Bikes mit Mittelmotor, das du aus dem Stand schon bei Antritt ab gehst wie von der Tarantel gestochen. Du mußt das Bike erst mal beschleunigen bis der Antrieb dazu kommt. Ich finde das sehr gut weil es halt noch Fahrradfahren ist.
Fast alle Naben-Motoren sind darauf ausgelegt im oberen möglichen Geschwindigkeitsbereich zu unterstützen. Aber genau dort brauchen die meisten Menschen in der Ebene am Rennrad gar keine Unterstützung. Die erlaubten 25 km/h (+10% Toleranz) schafft man auch ohne Hilfe. Bergauf würde ich mich aber durchaus freuen statt mit 7 km/h mit vielleicht 15 km/h hochfahren zu können.

Vom Konzept her gefällt mir sowas wie der Velospeeder am besten weil ich die Unterstützung hier gezielt an den nötigen Stellen zuschalten kann und im ausgeschalteten Zustand keine Verluste anfallen, mal abgesehen vom zusätzlichen Gewicht.

https://www.velogical-engineering.com/velospeeder/produktinformationen/
 
Sie ist leicht, schlank und sportlich und Du fährst einen 25er Schnitt. Warum dann ein E-Bike? Wenn Sie Spass am Radfahren findet wird sie schnell mithalten können, wenn nötig Windschatten geben.
 
Vielen Dank für eure Hinweise/Infos. Das mit dem Mahle Antrieb ist mir bekannt. Die teurere Alternative, das Rose Reveal Plus hat zwar Carbon Rahmen aber den gleichen Antrieb. Daß ich die gemeinsamen Ausfahrten dann nach Gelände wählen oder gemütlich fahren muß ist mir klar. Habe hier, wo ich seit meinem Ruhestand überwiegend lebe und fahre (Costa Blanca, Spanien, wo die Profis ihr Wintertraining machen) jede Menge schöne Anstiege in verschiedensten Schwierigkeitsgraden.
Wenn´s kein E-bike wird würde ich wohl folgendes Rad für sie kaufen: https://www.cube.eu/de/cube-attain-c-62-race-plumgrey-n-brink/825410.
Was würdet ihr persönlich da wählen: E-Renner oder normal Rennrad.
Wenn du schon in Spanien lebst ist vielleicht ein E-Rennrad von BH eine Alternative.
Ich habe für meine Frau vor 2 Jahren ein BH E-Rennrad gekauft. Bergauf ist das super, jetzt darf sie immer auf mich warten. In der Ebene halte ich mich halt etwas zurück und wir fahren halt mit 25 durch die Gegend.
 
Fast alle Naben-Motoren sind darauf ausgelegt im oberen möglichen Geschwindigkeitsbereich zu unterstützen. Aber genau dort brauchen die meisten Menschen in der Ebene am Rennrad gar keine Unterstützung. Die erlaubten 25 km/h (+10% Toleranz) schafft man auch ohne Hilfe.
So lange man Gesund ist sollte das so sein


Bergauf würde ich mich aber durchaus freuen statt mit 7 km/h mit vielleicht 15 km/h hochfahren zu können.
Bei mir gibt es keine solche Berge wo ich das Verlange haben würde

Vom Konzept her gefällt mir sowas wie der Velospeeder am besten weil ich die Unterstützung hier gezielt an den nötigen Stellen zuschalten kann und im ausgeschalteten Zustand keine Verluste anfallen, mal abgesehen vom zusätzlichen Gewicht.

https://www.velogical-engineering.com/velospeeder/produktinformationen/
Ich will Fahrradfahren und kein Mofa.
 
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