Ich halte von der Absage der D-Tour gar nichts!
Wir sind doch alle gegen Doping, aber was soll das denn bitte bringen?
Keinem ist durch dieses Verhalten geholfen. Ich glaube nicht, dass die D-Tour nicht finanzierbar wäre.
Vielmehr habe ich das Gefühl, dass hier ranghohe BDR-Funktionäre ihre Finger im Spiel hatten.
Entweder tun die Leute da so, als wäre es besonders politisch korrekt,
nun den Radsport zu beerdigen oder aber da möchte jemand ganz klar die Konzequenzen aus dem Anti-Doping-Kampf aufzeigen.
Auf jeden Fall muss da doch jedem rational denkendem Menschen klar sein, dass mit solchen Aktionen im Grunde die Reformation des Radsports nur torpediert wird!
Denn durch diese derart unnötigen, fehlgeleiteten und überzogenen Sanktionen rufen sie nur die Radsport-Fans auf den Plan, die - wie übrigens auch in diesem Thread - wehklagen, dass immer nur auf den Radsport eingeprügelt wird und bei denen eine Trotzreaktion hervorgerufen wird, die zur vollständigen Aufweichung der Anti-Doping-Bestrebungen führen.
Fazit: Anstatt nach einer guten Lösung des Doping-Problems zu suchen, schädigt man den Radsport lieber zusätzlich und fördert die Kräfte, welche eher nach einer Ausblendung der Dopingproblematik streben. Ich halte dies für äußerst bedenklich und würde gerne wissen, auf wessen Mist dies tatsächlich gewachsen ist.