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Der Rennrad Reifen Thread

Dann muss ich wohl bei meinen 30er Conti GP5000 bleiben. Wirklich schade, dass es die über 28 mm nur in schwarz gibt.
Was hast du für eine Maulweite? Der Michelin Power Cup 28 mm tubetype (gibt es auch in hell) ist übermassig und hat geschätzt bei 20-21 mm Maulweite ca. 30 mm Breite.
Vielleicht hat jemand genauere Messwerte?
 
@HerbinhoCGN und @ChristianG92 :
Mein favorisierter Tanwallreifen in 28/30-Kombi ist der Corsa Pro TLR. Für mich ist er der Reifen mit dem besten Fahrgefühl/Abrollverhalten und es gibt ihn als Tanwall-Version.
Das (die Optik) war der Grund für den Wechsel vom Conti.
Tanwall bedeutet, dass der Reifen einen helleren Seitenstreifen hat? Ich hab den Conti 5000S TR 30mm extra in der Version bestellt, die einen sichtbaren, helleren Streifen hat, das lockert die Optik auf IMHO.

Ich seh online grad auch den Corsa Pro RED TLR 28mm mit rotem Seitenstreifen, das sähe bei mir sicher auch schick aus. Kann man denn vorne zB nen 28er Corsa Pro und hinten nen 30er Conti 5000S fahren, oder würde sich das seltsam anfühlen, weil die sich viel zu unterschiedlich verhalten?

Allerdings hatte ich zwei seitliche Karkassen(total)schäden aufgrund von Unaufmerksamkeiten.
Der Conti 5000(S TR) ist für mich im Fahrverhalten und Grip etwas schlechter aber insgesamt der unkompliziertere Allroundreifen.
Hast Du zufällig auch mal den Corsa Next (2.0) als Vergleich gefahren?
 
Was hast du für eine Maulweite? Der Michelin Power Cup 28 mm tubetype (gibt es auch in hell) ist übermassig und hat geschätzt bei 20-21 mm Maulweite ca. 30 mm Breite.
Vielleicht hat jemand genauere Messwerte?
Habe ich auf einer 21c Felge und ist 30,5mm breit. Sehr komfortabler und bisher unauffälliger Reifen.
 
Qualität kostet halt immer etwas mehr. Aber die Freude an der Funktionalität/Qualität währt länger als die (kurze) Freude über den günstigen Preis.
Zudem kauft man dann meist doppelt...... 😏
Seh ich komplett anders.
Ich habe Billig - Reifen vom Billigshop (Action) auf mein Rennrad montiert und seitdem habe ich Ruhe. Preis war im Angebot meiner Erinnerung nach 7,99 Euro pro Reifen. (sind Faltreifen)
Davor hatte ich mittelpreisige Markenreifen montiert, die waren zwar leicht aber ich hatte ständig Platten.
Zunächst hatte ich gedacht es hätte an den TPU - Schläuchen gelegen, aber irgendwann merkte ich dass es der Reifen selber ist.
Der Witz war, dass ich auf der Strasse sogar mal mehrere Touren ohne Platten fahren konnte, sobald es aber mal auf Schotter ging war der Reifen schnell platt.

Die ganze Diskussion um den Rollwiderstand halte ich für total irrelevant für einen Hobbyfahrer.
Da geht es umgerechnet um ein paar Sekunden auf einer 100 km - Runde die man schneller wäre - sofern die Werte stimmen und reproduzierbar wären - aber nichts macht langsamer auf einer Ausfahrt als ein platter Reifen...

Ist natürlich meine persönliche Meinung, wer mit dem Rennrad zu 100% auf gelecktem Asphalt unterwegs ist bei dem funktionieren vielleicht Reifen unter 300 Gramm Gewicht in 32er Breite ganz gut, aber sonst eher nicht denke ich...
 
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Ist natürlich meine persönliche Meinung, wer mit dem Rennrad zu 100% auf gelecktem Asphalt unterwegs ist bei dem funktionieren vielleicht Reifen unter 399 Gramm Gewicht in 32er Breite ganz gut, aber sonst eher nicht denke ich...
Das stimmt so pauschal nicht.
Wenn man wie du öfter Schotter fährt, kann etwas robuster nicht schaden und man sollte über Tubeless nachdenken, aber es gibt kein notwendiges Mindestgewicht und keine Mindestbreite. Ich fahre wie oft in Deutschland üblich über viele schlechte Straßen und Feldwege mit Löchern, manchmal nehme ich auch einen kleinen Schotterabschnitt mit, aber das ging alles super mit GP5000 25 mm, Turbo Cotton 28 mm und Corsa G2.0 30 mm (alles mit Schlauch, TPU/Latex/Butyl alles ausprobiert).
Schlimm wurde es nur im Winter in der Stadt mit abgefahrenen Vittoria, das mache ich nicht wieder.
 
Seh ich komplett anders.
Ich habe Billig - Reifen vom Billigshop (Action) auf mein Rennrad montiert und seitdem habe ich Ruhe. Preis war im Angebot meiner Erinnerung nach 7,99 Euro pro Reifen. (sind Faltreifen)
Die meisten Anbieter haben eine günstige Line - die sind sehr wohl tauglich, hatte ich auch schon. Aber 7,99 klingt dann schon extrem.
Davor hatte ich mittelpreisige Markenreifen montiert, die waren zwar leicht aber ich hatte ständig Platten.
Es gibt bei "Qualitätsreifen" nicht nur Leicht und schnell maximiert. Auch die gibt es in Varianten für besseren Rollwiderstand oder mehr Pannenschutz .. oder ein Mittelding
Die ganze Diskussion um den Rollwiderstand halte ich für total irrelevant für einen Hobbyfahrer.
Da geht es umgerechnet um ein paar Sekunden auf einer 100 km - Runde die man schneller wäre - sofern die Werte stimmen und reproduzierbar wären - aber nichts macht langsamer auf einer Ausfahrt als ein platter Reifen...
Da bin ich einigermaßen bei dir. Auf jeden Fall das mit dem "Platten macht langsam"
Aber es gibt nicht nur die beiden Extreme.
Und ein schneller Reifen macht Spaß und in Grouprides kann er helfen, nicht immer der letzte zu sein....
 
Manchmal hilft auch vorausschauendes Fahren mehr als ein pannensicherer Reifen.
Selbst früher mit Schlauchreifen von Veloflex und Vittoria, die ja pannenanfällig sein sollen, hatte ich nie mehr als 1 Panne pro Jahr im Schnitt. Seit tubeless gar keine mehr. ( auf Holz klopf!)
Und da war auch schon immer mal die ein oder andere Schotterstraße dabei.

Bei Reifen greif ich auch immer ganz oben ins Regal. Ist das billigste Tuning.
Und ich weiß nicht, ob ich bei dem billo Reifen oben so ein Vertrauen auf einer nassen Serpentinenstraße hätte...
 
Ich frage mich, ob all jene welche anscheinend grosse Unterschiede zwischen Reifen x und y bemerken, dies auch in einem Blindversuch tun würden oder ob sich das alles nur im Kopf abspielt?
Die Antwort ist: mit hoher Wahrscheinlichkeit: Nein!
Blindteste sind gerade bei "Experten" oder "Kennern" in der Regel sehr unbeliebt, ich erinnere mich vor Jahren einmal an eine Bierverkostung mit "Experten" wie Braumeistern, und siehe da: Das vielgeschmähte Billig - Bier "Öttinger" bekam hervorragende Noten!
DIe Braumeister nahmen das aber mit Humor und meinten: Ist halt ein gutes Bier!

Ein Blindtest bei Reifen ist schwer durchführbar, müsste dann mit Sichtschutz gefahren werden, auf einem Simulator oder ähnliches.

Die ganze Bikeindustie lebt vom "haben wollen":
Weniger Rollwiderstand, bessere Aerodynamik, niedriegeres Gewicht: Man braucht eben immer einen Grund das sauer verdiente Geld in Bikes und Komponenten zu investieren, der reale Nutzen ist dabei immer nahe Null...
 
Das sehe ich genauso. Ähnliche Tests wie mit den Braumeistern wurden ja auch schon mit Sommeliers gemacht und die konnten nicht mal einen Italiener von einem Franzosen oder einen günstigen Bordeaux von einem teuren, prämierten unterscheiden.
 
Ein Blindtest bei Reifen ist schwer durchführbar, müsste dann mit Sichtschutz gefahren werden, auf einem Simulator oder ähnliches.
Nun, anständigen Reifen aufziehen, eine Stunde mit 200 Watt fahren, schlechten Reifen aufziehen, dieselbe Strecke noch einmal mit 200 Watt fahren und dann ob der Unterschiede, die Aussage, es ginge ja nur um wenige Sekunden auf 100 km, noch einmal überdenken.
 
Nun, anständigen Reifen aufziehen, eine Stunde mit 200 Watt fahren, schlechten Reifen aufziehen, dieselbe Strecke noch einmal mit 200 Watt fahren und dann ob der Unterschiede, die Aussage, es ginge ja nur um wenige Sekunden auf 100 km, noch einmal überdenken.
Naja, das ist aber nur dazu nützlich, wenn es einem um pure Zeiten geht. Und ein paar Sekunden Unterschied wird es dann trotzdem rein zufallsbedingt geben, weil man ja nie durchgehend fahren kann, schon gar nicht immer exakt mit 200 Watt. Außer man hat ne abgesperrte Strecke verfügbar ;)

Aber selbst wenn man konstant 200 Watt fahren könnte oder den Test 100 mal macht, damit das statistische Mittel aussagekräftiger wird: Wenn man einen Reifen erkennt und weiß, dass er zB für guten Kurvengrip bekannt ist, dann fühlt der sich bei Kurven super an. Beim Vergleichsreifen erwartet man weniger oder fährt vielleicht sogar vorsichtiger und hat dann das Gefühl von weniger Grip in Kurven, selbst wenn der in Wahrheit gleichgut ist.

Und je erfahrener ist, desto eher passiert das vielleicht sogar - ich zB fahre erst seit einem Jahr und kenne mich Null aus bis auf 2-3 Modelle, die hier häufig genannt wurden. Wenn ich mal nen ganz anderen Reifen ausprobiere, würde ich gar nix erwarten, sondern einfach fahren und mir ne Meinung bilden. ;)
 
Naja, das ist aber nur dazu nützlich, wenn es einem um pure Zeiten geht.
Was man aus den Einsparungen macht, bleibt jedem selbst überlassen. Drei, vier Stunden 20-30 Watt weniger treten ist definitiv auch für Anfänger spürbar.

Und ein paar Sekunden Unterschied wird es dann trotzdem rein zufallsbedingt geben, weil man ja nie durchgehend fahren kann, schon gar nicht immer exakt mit 200 Watt.
Doch das kann man durchaus und 199 vs. 201 Watt werden keinen Unterschied machen. Zwischen einem GP5000 und etwa einem Gatorskin liegen am Ende mehrere Kilometer pro Stunde Unterschied. Das sind dann auf 100 km schon deutliche Minutenabstände.

Wir müssen hier nicht um zehntel Watt Differenz im Labor diskutieren, aber bei Unterschieden im Rollwiderstand von 10, 15 oder noch mehr Watt ist die Physik deutlich beim Fahren spürbar.

Außer man hat ne abgesperrte Strecke verfügbar ;)
Nein, da reicht eine einfache Landstraße direkt vor der Haustür oder eine Radtrasse außerhalb der Stoßzeiten.
 
Was man aus den Einsparungen macht, bleibt jedem selbst überlassen. Drei, vier Stunden 20-30 Watt weniger treten ist definitiv auch für Anfänger spürbar.
Was ich meinte war eher allgemein, also dass man die EXAKTEN Unterschiede zwischen zwei Reifen nur mäßig mit "ich fahr mal beide einmal je ne Stunde bei 200 Watt" zuverlässig feststellen kann. Natürlich wird ein Reifen, mit dem Du auf einer idealisierten Strecke zB 3 km/h schneller fahren kannst, trotzdem das bessere Ergebnis bringen. Aber wegen der ganzen Zufallseinflüsse kann es auch sein, dass du nur auf 2 km/h, oder statt auf 3 direkt auf 5 km/h kommst. Es ist halt nicht präzise, wenn du beide Reifen nur je einmal ne Stunde fährst. Das ist vor allem dann ein Problem, wenn du zwei ähnliche Reifen vergleichen willst.

Doch das kann man durchaus und 199 vs. 201 Watt werden keinen Unterschied machen.
Wie soll das denn im Alltag gehen? Vielleicht wohnst DU ja in einer Gegend, wo du auch mal 20-40km ohne Pause durchfahren kannst plus keine Abfahrten hast (sonst wären 200W on top lebensgefährlich ;) ) - ich denke aber, dass die meisten so eine Option nicht haben.

Nein, da reicht eine einfache Landstraße direkt vor der Haustür oder eine Radtrasse außerhalb der Stoßzeiten.
Solche Möglichkeiten kenne ich im Umkreis von mindestens 50km bei mir nicht. Außer ich fahre ins Bergische Land, da könnte ich dann ne Steigung finden, die 10km lang ist, mich aber ne Stunde Zeit kostet. Aber nen Anstieg hochfahren halte ich für wenig geeignet, um einen Reifen allgemein zu bewerten. Wenn sich der Super-Aufstieg-Reifen sich bei schnellem Tempo als "wie auf Eis" anfühlt, ist der Reifen am Ende eher Mist ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, anständigen Reifen aufziehen, eine Stunde mit 200 Watt fahren, schlechten Reifen aufziehen, dieselbe Strecke noch einmal mit 200 Watt fahren und dann ob der Unterschiede, die Aussage, es ginge ja nur um wenige Sekunden auf 100 km, noch einmal überdenken.
Es geht ja nicht darum, den 9 Euro NoName mit einem Top Reifen zu vergleichen und das zu erkennen, sondern Top A mit Top B.
 
Solche Möglichkeiten kenne ich im Umkreis von mindestens 50km bei mir nicht. Außer ich fahre ins Bergische Land, da könnte ich dann ne Steigung finden, die 10km lang ist, mich aber ne Stunde Zeit kostet. Aber nen Anstieg hochfahren halte ich für wenig geeignet, um einen Reifen allgemein zu bewerten. Wenn sich der Super-Aufstieg-Reifen sich bei schnellem Tempo als "wie auf Eis" anfühlt, ist der Reifen am Ende eher Mist ;)

Wie kommst Du darauf, dass Du bergauf fahren sollst? Davon hat er nichts geschrieben.
 
Es geht ja nicht darum, den 9 Euro NoName mit einem Top Reifen zu vergleichen und das zu erkennen, sondern Top A mit Top B.
Doch, die Diskussion entstand, weil behauptet wurde, ein 7,90-€-Reifen aus dem Ramschladen wäre nur um wenige Sekunden auf 100 km langsamer und Hobbyletten hätten von den Einsparungen nichts.

Was ich meinte war eher allgemein, also dass man die EXAKTEN Unterschiede zwischen zwei Reifen nur mäßig mit "ich fahr mal beide einmal je ne Stunde bei 200 Watt" zuverlässig feststellen kann.
Dafür gibt es dann die Labortests von BRR. Was davon dann auf die Straße übertragen werden kann, sieht man beim ausprobieren.

Natürlich wird ein Reifen, mit dem Du auf einer idealisierten Strecke zB 3 km/h schneller fahren kannst, trotzdem das bessere Ergebnis bringen. Aber wegen der ganzen Zufallseinflüsse kann es auch sein, dass du nur auf 2 km/h, oder statt auf 3 direkt auf 5 km/h kommst. Es ist halt nicht präzise, wenn du beide Reifen nur je einmal ne Stunde fährst. Das ist vor allem dann ein Problem, wenn du zwei ähnliche Reifen vergleichen willst.
Der Physik ist es übrigens egal, ob die Strecke bergauf, gerade oder wellig ist. Und wie oben bereits geschrieben, es ging um guter Reifen vs. Schrottreifen.

Wie soll das denn im Alltag gehen? Vielleicht wohnst DU ja in einer Gegend, wo du auch mal 20-40km ohne Pause durchfahren kannst plus keine Abfahrten hast (sonst wären 200W on top lebensgefährlich ;) ) - ich denke aber, dass die meisten so eine Option nicht haben.
Dann rollt man die Anstiege halt herunter, ist der Physik übrigens auch egal, woher die Beschleunigung kommt. So schwer ist das nicht.

Solche Möglichkeiten kenne ich im Umkreis von mindestens 50km bei mir nicht. Außer ich fahre ins Bergische Land, da könnte ich dann ne Steigung finden, die 10km lang ist, mich aber ne Stunde Zeit kostet.
Das Universum hat sich wirklich gegen Dich verschworen. Da kann man dann nichts machen.

Aber nen Anstieg hochfahren halte ich für wenig geeignet, um einen Reifen allgemein zu bewerten. Wenn sich der Super-Aufstieg-Reifen sich bei schnellem Tempo als "wie auf Eis" anfühlt, ist der Reifen am Ende eher Mist ;)
Wie bereits oben geschrieben: Hoch, runter oder flach ist der Physik egal. Und wir sprachen nicht von Fahrgefühl, sonder nur von Rollwiderstand.
 
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