• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Der große Kritikthread: Was geht mir hier grad auf die Ketten?

@zwofuenfzehn : Vielleicht hast Du die Fragen ja unehrlich beantworte, weil es Dir peinlich war, vor Dir selbst zuzugeben, was Du eigentlich denkst... :D

Einerseits wundert es mich, andererseits wieder nicht, dass viel im links unteren Quadranten sind. Es dürfte auch damit zu tun haben, dass links-liberale und tendenziell Libertäre da seltener einen Hehl daraus machen, als Leute, die sich etwas mehr "Autorität" wünschen zum Beispiel.

@Axxl70 : Es sit in der Tat stark durch die amerikanische Politik-Wissenschaft geprägt. In dem Sinne, dass es quasi libertäre Denkweise vorherrscht, selbst wenn die Autoren in keiner Weise dieser Strömung angehören müssen. Die Ergebnisse werden vollkommen wertfrei betrachtet. Aber alles was eine gewisses ordnendes Gesetzeswerk notwendig macht, selbst unverdächtige "Anti-Diskriminierungs-Gesetze" gelten als autoritär, weil sanktionsfähige Gesetze eben per se schon repressiv sind. Aber eben auch genauso ordnende Sozialstrukturen.
Je weiter vom Staat in die Ökonomie eingegriffen wird, desto weiter links stehst Du im Koordinatensystem. Was Du bisher angeführt hast, hat mich Dich in der Beziehung leicht rechts oder links von der Mitte einstufen lassen, in der anderen Richtung etwas höher aber unterhalb der Mitte.

Die Fragen sind ja auch recht pointiert. Und so viele sind es nicht, dass ein nicht einen anderen Ausschlag ergeben würde. Vielleicht haben auch viel voll zugestimmt oder abgelehnt , obwohl sie eher unsicher waren.

Letztlich ist das nur eine Momentaufnahme und zeigt nur eine gewisse, grundsätzliche Haltung.

Wenn Du die Texte gelesen hast, wird Dir auch aufgefallen sein, dass die Autoren die demokratischen Staaten in ihrer Gesamtheit im oberen rechten Quadranten verorten und da unten links.
Darauf kann man sich einigen, wobei ich der Aussage widerspreche, dass sanktionsfähige Gesetze per se repressiv sind. Jede Gesellschaft benötigt Regeln und Normen, gerade weil Menschen unterschiedliche Moralauffassungen haben. Das ist auch keine Erkenntnis der Neuzeit, auch wenn die Massstäbe hinsichtlich ihrer Ausprägung im Kontext kollektiver Erfahrungen (Krieg, materielle Notstände, Wertewandel, Arbeitsteilung) immer wieder verschoben und innerhalb einer Gesellschaft neu justiert werden.

Ich halte es persönlich mit Kant, dessen kategorischer Imperativ zentrale Leitlinie meines Handelns sein soll, leider aber nicht immer ist. Ich habe sogar aus Prägung meines Elternhauses heraus einige sehr konservative Wertüberzeugungen, deren Ratio bei harten Diskussionen immer wieder ins Wanken geraten, aber dennoch ihren Platz in meinem Denken und Handeln haben. Hier schlägt, wie oft im Leben, Emotio Ratio.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige

Re: Der große Kritikthread: Was geht mir hier grad auf die Ketten?
...
Daher bin ich sehr dankbar, hier leben zu dürfen und, () lehne () extreme Parteien, links wie rechts, rundweg ab.
Das würde ich von mir genau so behaupten!

Der Unterschied scheint zu sein:
  • Du definierst "die Linke" offensichtlich als linksextrem.
  • Für mich ist "die Linke" (mittlerweile) eine sozialdemokratisch orientierte Partei auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung.
    (Damit hat sie der SPD den "Markenkern" weg genommen; daher eiert die SPD auch derzeit (Bundesweit) bei nur noch knapp zweistelligen Umfragewerten herum - und die SPD hatte sich ja unter Schöder und Müntefering von eben diesem "Markenkern" verabschiedet.)

Und - Nein - ich habe sie nicht gewählt und werde es wahrscheinlich in absehbarer Zukunft auch nicht tun.

Aber trotzdem denke ich dass man gut beraten wäre, "die Linke" als Gesprächspartner ernst zu nehmen und mit Ihnen zu Co-Operieren.
Das gilt auch für die CDU.
Dieser unsägliche "Unvereinbarkeitsbeschluss" der CDU hat doch die Situation in Thüringen erst so in die Sackgasse gefahren.
 
liegt vielleicht daran dass ich sie auch nicht alle habe aber hier über Politik zu diskutieren erinnert mich ein bisschen an Stammtisch Geschwätz... da habe ich persönlich keinen Bock drauf.
Musst du ja nicht. Ich finde durchaus, dass wir an einem recht sittsamen Stammtisch sitzen und versuchen, unsere Argumente weitgehend ohne Beleidigungen vorzutragen. (Zur rechtskonformen Betitelung Herrn Hoeckes habe ich sogar die Justiz auf meiner Seite?). Aber ja, es ist Stammtisch, da wir überwiegend Polit-Laien sind.
 
Darauf kann man sich einige, wobei ich der Aussahen wider spreche, dass sanktionsfähige Gesetze per se repressiv sind. Jede Gesellschaft benötigt Regeln und Normen, gerade weil Menschen unterschiedliche Moralauffassungen haben. Das ist auch keine Erkenntnis der Neuzeit, auch wenn die Massstäbe hinsichtlich ihrer Ausprägung im Kontext kollektiver Erfahrungen (Krieg, materielle Notstände, Wertewandel, Arbeitsteilung) immer wieder verschieben und innerhalb einer Gesellschaft neu justiert werden.

Ich halte es persönlich mit Kant, dessen kategorischer Imperativ zentrale Leitlinie meines Handelns sein soll, leider aber nicht immer ist. Ich habe sogar aus Prägung meines Elternhauses heraus einige sehr konservative Wertüberzeugungen, deren Ratio bei harten Diskussionen immer wieder ins Wanken geraten, aber dennoch ihren Platz in meinem Denken und Handeln haben. Hier schlägt, wie oft im Leben, Emotio Ratio.
Das ist ja auch nicht unbedingt die Frage. Aber rein "funktionell" sind regelnde Gesetze prinzipiell Einschränkungen der Freiheit - ohne Wenn und Aber. Im Prinzip gilt das auch für informelle soziale Regeln. Die sind nur etwas schwieriger zu fassen.
 
Das würde ich von mir genau so behaupten!

Der Unterschied scheint zu sein:
  • Du definierst "die Linke" offensichtlich als linksextrem.
  • Für mich ist "die Linke" (mittlerweile) eine sozialdemokratisch orientierte Partei auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung.
    (Damit hat sie der SPD den "Markenkern" weg genommen; daher eiert die SPD auch derzeit (Bundesweit) bei nur noch knapp zweistelligen Umfragewerten herum - und die SPD hatte sich ja unter Schöder und Müntefering von eben diesem "Markenkern" verabschiedet.)

Und - Nein - ich habe sie nicht gewählt und werde es wahrscheinlich in absehbarer Zukunft auch nicht tun.

Aber trotzdem denke ich dass man gut beraten wäre, "die Linke" als Gesprächspartner ernst zu nehmen und mit Ihnen zu Co-Operieren.
Das gilt auch für die CDU.
Dieser unsägliche "Unvereinbarkeitsbeschluss" der CDU hat doch die Situation in Thüringen erst so in die Sackgasse gefahren.
Dieser Unvereinbarkeitsbeschluss ist aus zwei Gründen wichtig: erstens zeigt er klar das Profil der Partei auf, womit man der Diskussion aus dem Weg geht, alle bürgerlichen Parteien seien austauschbar. Zweitens gilt diese Abgrenzung klar dem Anspruch der Partei "Die Linke":

Wir verfolgen ein konkretes Ziel: Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der kein Kind in Armut aufwachsen muss, in der alle Menschen selbstbestimmt in Frieden, Würde und sozialer Sicherheit leben und die gesellschaftlichen Verhältnisse demokratisch gestalten können. Um dies zu erreichen, brauchen wir ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem: den demokratischen Sozialismus.

Hier steht es nochmals klipp und klar für alle, die zweifeln: die Linke will unser Gesellschaftssystem, das nun seit 75 Jahren fuer Frieden, Freiheit und Wohlstand steht, abschaffen.
Da darf man schon mal nachdenklich werden, ob diese Leute dauerhaft in der Bundespolitik eine ernstzunehmende, gestaltende Funktion übernehmen sollen.

Weiter steht da:

für eine andere, demokratische Wirtschaftsordnung, die die Marktsteuerung von Produktion und Verteilung der demokratischen, sozialen und ökologischen Rahmensetzung und Kontrolle unterordnet. Sie muss auf öffentlichem und demokratisch kontrolliertem Eigentum in der Daseinsvorsorge, an der gesellschaftlichen Infrastruktur, in der Energiewirtschaft und im Finanzsektor beruhen. Wir wollen eine demokratische Vergesellschaftung weiterer strukturbestimmender Bereiche auf der Grundlage von staatlichem, kommunalem, genossenschaftlichem oder Belegschaftseigentum. Die Wirtschaft ist einer strikten Wettbewerbskontrolle zu unterwerfen.

Wenn ich so etwas lese, wird mir speiübel, denn diese Sätze widersprechen allem, was ich an unserer Gesellschaft schätze.
Kein Wort von eigenverantwortlichem handeln, von Interessensabwägung, statt dessen eine Staatsgläubigkeit, die dem SED Regime zur Ehre gereicht. Danke, aber Nein Danke. #nichtmeinstaat.
 
Ich finde es ja irgendwie witzig, dass alle, die dieses Bild hier posten links unten zu finden sind. Dort habe ich mich auch eingefunden. Trifft das auf alle Menschen zu, die alten Eisenräder fahren? Und wenn ja, was ist Ursache und was Wirkung? Oder liegt es lediglich an der schöne Farbe des Feldes linksunten?
PS: ich hätte es ahnen können, Ghandi ist mir sympatischer als Hitler und Stalin...
Das liegt am Gegenstand dieses Forums. Rennradfahren auf Stahlrahmen ist historich betrachtet Arbeitersport.
Das fängt schon damit an, dass man bei der Ausübung schwitzt und geht damit weiter, dass man nicht als Individualist, sondern im Team unterwegs ist.
Geh mal in ein Fechter-, Speedboat- oder Porschefahrer-Forum. Da wird sich vmtl. ein Cluster im autoritär-rechten Quadranten ergeben.
Nein , ich glaube nicht, daß alte Rennräder etwas mit der politischen Einstellung zu tun haben. Es ist nur so, daß hier in diesem Forum eigentlich nur eine Spielart der Alteisenfahrer sich zu diesen Themen äußert. Viele halten die Diskussion in einem Hobbyforum für entbehrlich, andere wissen genau, daß sie beim Äußern ihrer Sichtweise hier eine eingeschenkt bekommen werden ;-)
Aber genau für diese hier schreiben wir ja, vielleicht in der Hoffnung den einen oder anderen zum Nachdenken anregen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser Unvereinbarkeitsbeschluss ist aus zwei Gründen wichtig: erstens zeigt er klar das Profil der Partei auf, womit man der Diskussion aus dem Weg geht, alle bürgerlichen Parteien seien austauschbar. Zweitens gilt diese Abgrenzung klar dem Anspruch der Partei "Die Linke":

Wir verfolgen ein konkretes Ziel: Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der kein Kind in Armut aufwachsen muss, in der alle Menschen selbstbestimmt in Frieden, Würde und sozialer Sicherheit leben und die gesellschaftlichen Verhältnisse demokratisch gestalten können. Um dies zu erreichen, brauchen wir ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem: den demokratischen Sozialismus.

Hier steht es nochmals klipp und klar für alle, die zweifeln: die Linke will unser Gesellschaftssystem, das nun seit 75 Jahren fuer Frieden, Freiheit und Wohlstand steht, abschaffen.
Da darf man schon mal nachdenklich werden, ob diese Leute dauerhaft in der Bundespolitik eine ernstzunehmende, gestaltende Funktion übernehmen sollen.

Weiter steht da:

für eine andere, demokratische Wirtschaftsordnung, die die Marktsteuerung von Produktion und Verteilung der demokratischen, sozialen und ökologischen Rahmensetzung und Kontrolle unterordnet. Sie muss auf öffentlichem und demokratisch kontrolliertem Eigentum in der Daseinsvorsorge, an der gesellschaftlichen Infrastruktur, in der Energiewirtschaft und im Finanzsektor beruhen. Wir wollen eine demokratische Vergesellschaftung weiterer strukturbestimmender Bereiche auf der Grundlage von staatlichem, kommunalem, genossenschaftlichem oder Belegschaftseigentum. Die Wirtschaft ist einer strikten Wettbewerbskontrolle zu unterwerfen.

Wenn ich so etwas lese, wird mir speiübel, denn diese Sätze widersprechen allem, was ich an unserer Gesellschaft schätze.
Kein Wort von eigenverantwortlichem handeln, von Interessensabwägung, statt dessen eine Staatsgläubigkeit, die dem SED Regime zur Ehre gereicht. Danke, aber Nein Danke. #nichtmeinstaat.
Alfred Tetzlaff wurde auch speiübel, wenn er an die Sozis dachte, die nach seiner Meinung alle enteignen wollten....:D

Im Prinzip unterschiedet sich das kaum von der Sozialdemokratie der 60er / 70er Jahre. Und schon vorher waren Post, Bahn und Energie weitgehend in staatlicher Hand. Die Gewerkschaften und Sozialdemokraten entwickelten die Idee der "Gemeinwirtschaft". Die zwar zuletzt gescheitert ist, aber nun keineswegs die FDGO ausgehebelt hat.
Du kannst das ja ablehnen, aber das ist im Grunde lupenreine Sozialdemokratie. Ein wenig altmodischer "Neo-Korporatismus".

Eigentum, und was legitimer Weise Eigentum sein kann oder sein sollte, ist selbst unter Liberalen durchaus nicht eindeutig festgelegt. Darüber gibt es durchaus verschiedene Ansichten.

Auch ist es ein wenig vermessen, "unser" Gesellschaftssystem so statisch zu betrachten. Sowohl dieses, wie auch die ökonomische Ordnung hat sich deutlich verändert. Mit der politischen und gesellschaftlichen Struktur der 50er Jahre hat das ( zum Glück) nichts mehr gemein.
 
Anhang anzeigen 745356
Bei der Wichtigkeit der Vermittlung religöser Werte in der Schule, als eine der abschließenden Fragen, vor der der der Sex Kategorie, habe ich zumindest zugestimmt....hmmm. Mit wohl welcher Wirkung für das Ergebnis...
:D
:bier:
edit:
Anhang anzeigen 745358
Schon krass, dass es laut diesem Diagramm zwei Parteien links der SPD gibt. Kein Wunder, dass die die linken Wähler verloren haben, ohne die Mitte gewinnen zu können. So weit unten, wie ich in diesem Diagramm lag, scheint es gar keine Partei zu geben. Was nu?
 
liegt vielleicht daran dass ich sie auch nicht alle habe aber hier über Politik zu diskutieren erinnert mich ein bisschen an Stammtisch Geschwätz... da habe ich persönlich keinen Bock drauf.
Das finde ich völlig ok. Ich finde das auch online schwierig, da gerade bei solchen aufgeheizten Themen ein Blick ins Angesicht des Gegenüber oft hilfreich wäre...
 
Ich halte meine Ergebnisse auch für nicht zutreffend, zumindest, was meine Ökonomie-Praeferenzen angeht. Ich denke, das Modell ist stark US-gepraegt und weniger neutral, als es vorgibt. In USA ist man ja schon Kommunist, wenn man sich für eine organisierte, steuerfinanzierte Sozialstruktur im den grundlegendsten Lebensbereichen Medizin und Bildung einsetzt. So sehen dort auch die Straßen und die oeffentliche Versorgung aus. Daher bin ich sehr dankbar, hier leben zu dürfen und, um den Kreis fuer mich zu schließen, lehne daraus folgernd, extreme Parteien, links wie rechts, rundweg ab.
Also SPD, die Partei der Mitte, wie das oben gezeigte Diagramm vermittelt? ;) Zeig das mal Willy Brandt...
 
Nun, das ist jetzt ein anderes Thema, aber ich bin der Überzeugung, dass wir die bestehenden Verhältnisse ändern müssen, und zwar so schnell wie möglich!
Ich befürchte, Precht wird in weiten Teilen Recht bekommen:
Wir müssen schnell ziemlich radikale Änderungen herbeiführen um den CO2 Ausstoß drastisch zu verringern.
Und diese radikalen Änderungen kann ich mir kaum vorstellen, dass die innerhalb des kapitalistischen Systems funktionieren könnten - lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Aber nach meiner derzeitigen Auffassung sieht es so aus, dass das kapitalistische System sich im Moment gerade zu Tode siegt. Und zwar auf Kosten der Umwelt. Und genau das fällt dem System (und damit uns allen) dann in nicht allzu ferner Zukunft auf die Füße.
Wahrscheinlich innerhalb der nächsten 30 Jahre.
Der Klimawandel wird riesige Migrationsströme zur Folge haben; dagegen sind die paar Flüchtlinge aus Syrien oder über's Mittelmeer derzeit "Peanuts". In Folge wird es Kriege, Bürgerkriege, soziale Unruhen etc.. geben.
Im Resultat daraus gibt es dann wahrscheinlich absolutistische autoitäre Regierungsformen, Zwangsdienste der Bevölkerung (z.B. um die Deiche höher zu machen), Autos nur noch für Polizei, Rettungsdienste & Militär und weitgehende Einschränkungen der Rechte des Individuums.

Und dann ist die Frage "Kapitalismus oder Kommunismus" auch nur noch Makulatur ...

Ich bin im Moment leider nicht so Optimistisch...


Weitere Links dazu:
https://www.welt.de/vermischtes/art...ichard-David-Precht-fordert-mehr-Verbote.htmlhttps://www.stern.de/politik/deutsc...bote-nicht-mehr-auskommen-werden-8814376.htmlhttps://www.augsburger-allgemeine.d...t-Die-Menschen-lieben-Verbote-id54827366.htmlhttps://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-204.htmlhttps://www.zeit.de/wirtschaft/2016...weltschutz-generationen-tierhaltung-interview
http://gunnarkaiser.libsyn.com/precht-verhindert-die-ko-diktatur
Dazu wollte ich noch meine Meinung äussern: eine Ökodiktatur möchte ich nicht erleben. Mag sein, dass eine solche der Menschheit das Ueberleben sichern hilft, aber in einer solchen Welt will ich nicht mehr leben. Dann gehen wir eben den Weg, den andere Spezies vor uns auch gegangen sind.
Ich bin allerdings viel optimistischer als Du. Ich bin sogar fest davon ueberzeugt, dass marktwirtschaftliche Mechanismen in Kombination mit staatlicher Lenkungsfunktion der effektivste Weg ist, besseren Natur- und Umweltschutz zu gewaehrleisten. Technologie und Wissen zusammen mit Kapital können sehr schnell sehr viel verändern. Gerade wir in Deutschland sollten hier eine Technologieführerschaft übernehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu wollte ich noch meine Meinung äussern: eine Ökodiktatur möchte ich nicht erleben. Mach sein, dass eine solche der Menschheit das Ueberleben sichern hilft, aber un einer solchen Welt will ich nicht mehr Leben. Dann gehen wir eben den Weg, den andere Spezies vor uns auch gegangen sind.
Ich bin allerdings viel optimistischer als Du. Ich bin sogar fest davon ueberzeugt, dass marktwirtschaftliche Mechanismen in Kombination mit staatlicher Lenkungsfunktion der effektivste Weg ist, besseren Natur- und Umweltschutz zu gewaehrleisten. Technologie und Wissen zusammen mit Kapital können sehr schnell sehr viel verändern. Gerade wir in Deutschland sollten hier eine Technologieführerschaft übernehmen.
Darf ich fragen wie alt du bist? Und ob du Nachkommen hast?
 
eine Ökodiktatur möchte ich nicht erleben
...das ist reinster Populismus, den du da von dir gibst und damit wird es schwer sich mit dir auf einer Sachebene auszutauschen (manche reden hier auch vom Stammtisch, den ich aber per se nicht abgewertet sehen möchte)
Es wäre schön, wenn du wertungsfreie Begriffe benutzen könntest. Das würde deinen Argumenten sicher mehr Gehalt verleihen.
Im übrigen könnte man dann genauso gut von einer Impfdiktatur, Anschnalldiktatur, Schulpflichtdiktatur, Organspendediktatur, Steuerdiktatur, Konsumdiktaur etc. sprechen.

Also ich verstehe dich so:
lieber im Überfluß untergehen als sich auf ein ökologisch verträgliches Maß zu beschränken.

Ich habe für mich (im Alter :)) den Luxus der freien Zeit und des freien Raumes entdeckt.
Nach irgendwelchen Konsumgütern oder fernen Urlaubsreisen zu eifern, kostet mir mehr Lebensenergie, als es mir tatsächlich Befriedigung bringt.
Das Gute ist manchmal so nah, wie z.B. ein geschenktes Katzenbaby (best things in life are free)...
 
Zuletzt bearbeitet:
So weit unten, wie ich in diesem Diagramm lag, scheint es gar keine Partei zu geben. Was nu?
Es ist ja nun beileibe nicht so, dass es nur die sechs abgebildeten Parteien gäbe.
Vielleicht wäre die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (kurz: die PARTEI) was für dich?
Sie ist sehr gut! ?

--
1 Bekenntnis zu Gerechtigkeit…
Die PARTEI fordert die Durchsetzung allumfassender universeller Gesamtgerechtigkeit, zumindest aber doppelt so viel Gerechtigkeit wie die SPD. Beschwerden über angebliche Ungerechtigkeiten sind mit aller Gewalt zu unterdrücken. Um den gesellschaftlichen Stellenwert der Gerechtigkeit zu unterstreichen, steigt der Hamburger SV künftig jährlich ab, wohin auch immer.

2 …und Lohngerechtigkeit
Um die fruchtlose Debatte zum „Gender Pay Gap“ in Führungsriegen zu beenden, werden Managergehälter zukünftig an die BH-Größe gekoppelt.

3 Bekenntnis zu Europa
Trotz aller Probleme: Europa ist und bleibt für uns jener unveräußerliche Erdteil, der vor einiger Zeit aus dem Urkontinent Pangäa hervorging und sich über das westliche Fünftel der eurasischen Landmasse erstreckt. Seine tektonische Struktur ist mächtig genug, um Jean-Claude Junckers Mini-Bar ein stabiles Fundament zu geben. Die Ergebnisse der Kontinentaldrift sind für uns nicht verhandelbar bzw. nur gegen Geld.

4 Bierpreisbremse jetzt!
Die PARTEI setzt sich für eine bundesweite Bierpreisbremse und die Stärkung des Bestellerprinzips ein. Dazu wird ein Bierpreisspiegel erhoben. Die Bremse tritt in Kraft, sobald zwei Indikatoren gleichzeitig auftreten: (großer Durst und eine nachweisbare Gläserleerstandsquote.

5 MILF-Geld statt Cougar-Rente
Wir wollen auch jüngere Mütter fördern und schützen. Die PARTEI fordert eine staatliche Förderung für junge Mütter und solche, die es werden wollen.

6 Tierschutz
Tierversuche werden eingestellt, Tiere sind zum Niedlichfinden und Aufessen da. Lipgloss, Arsch-Make-up, Biomarmelade und Medikamentencocktails werden ab sofort an Spitzensportlern getestet, die sind allerhand Substanzen gewöhnt. Oder in Bibis Beauty Palace. Bierversuche bleiben frei.

7 Kein Einsatz von Chatbots!
Chatbots wie Ralf Stegner (SPD), Peter Tauber (CDU), Beatrix von Storch (AfD), Andy Scheuer (CSU) und Chris Lindner (FDP) dürfen in Wahlkampfzeiten nicht eingesetzt werden.

8 Umgang mit Erdogan
Der Irre vom Bosporus, Erdogan, wird nach Deutschland gelockt, festgenommen, eingekerkert und dann gegen Deniz Yücel ausgetauscht. Sollte Yücel sich bereits wieder auf freiem Fuß befinden, entfällt der letzte Punkt. Die Nato-Besatzungstruppen in der Türkei werden verstärkt.

9 Med. Versorgung auf dem Land
Angesichts einer genetischen Übereinstimmung zwischen Schweinen und Menschen auf dem Land von über 90 % liegt es nur nahe, die ärztliche Versorgung im Güllegürtel Deutschlands den Tierärzten zu übertragen.

10 Artenschutz für die Grünen
Die PARTEI protestiert aus ethischen Erwägungen dagegen, dass Grüne (Anton Hofreiter, Katrin Boring-Eckhardt, Sprechdöner Cem Özdemir) weiterhin öffentlich zur Schau gestellt werden, um beim Publikum einen wohligen Grusel, Schadenfreude und ähnlich niedere Regungen zu erzeugen.

11 Bürgergeld
Sämtliche Bundestagsabgeordneten verfügen über ein nicht unerhebliches bedingungsloses Grundeinkommen und sollten ein solches auch dem Bürger nicht vorenthalten. Bis zur Umsetzung werden ihre Diäten an die Hartz-IV-Sätze gekoppelt.

12 Gemäßigte Epistokratie
Bei Volksabstimmungen zum EU-Austritt, Referenden zur Einführung eines Präsidialsystems und Präsidentschaftswahlen in den USA werden auf dem Wahlzettel drei Wissensfragen vorangestellt. Z. B. „Wie heißt die Hauptstadt von Paris?“ Wahlzettel mit weniger als einer richtigen Antwort werden als „ungültig“ gewertet.

13 Obergrenze für Flüchtlinge
Die Flüchtlingsobergrenze wird – ganz im Sinne der Unionsparteien – jährlich neu definiert: Deutschland darf nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen als das Mittelmeer.

14 G1-Schulsystem
Abiturvorbereitungen und -prüfungen sind viel zu aufwendig, deshalb fordern wir die Wiedereinführung des Notabiturs: Schüler werden Anfang Juni eine halbe Stunde an der Tafel geprüft, die Lösungen werden vorher im Internet veröffentlicht. Anschließend: chillen.

15 Elitenförderung
Bologna, Bachelor, Master – nach dem Brexit wird der ganze verschulte Quatsch wieder abgeschafft. Studenten sollen in Ruhe und vollfinanziert 15 Semester studieren und Zeit haben, sich politisch und gesellschaftlich zu interessieren. Und danach stecken wir sie in die Produktion.

16 Der Russe ist an allem schuld
Die PARTEI fordert, dass von deutschen Gerichten die Rechtfertigung „Es war Putin“ auch bei Mietrückständen, Zugverspätungen, Auffahrunfällen, schadhaften Handy-Displays etc. als schuldbefreiend anerkannt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu wollte ich noch meine Meinung äussern: eine Ökodiktatur möchte ich nicht erleben. Mach sein, dass eine solche der Menschheit das Ueberleben sichern hilft, aber un einer solchen Welt will ich nicht mehr Leben. Dann gehen wir eben den Weg, den andere Spezies vor uns auch gegangen sind.
Ich bin allerdings viel optimistischer als Du. Ich bin sogar fest davon ueberzeugt, dass marktwirtschaftliche Mechanismen in Kombination mit staatlicher Lenkungsfunktion der effektivste Weg ist, besseren Natur- und Umweltschutz zu gewaehrleisten. Technologie und Wissen zusammen mit Kapital können sehr schnell sehr viel verändern. Gerade wir in Deutschland sollten hier eine Technologieführerschaft übernehmen.
Darf ich fragen wie alt du bist? Und ob du Nachkommen hast?
Das dürfte in diesem Faden, Klimawandel besser aufgehoben sein.

Ganz ehrlich, @Axxl70 , mach ich mir langsam Gedanken. Das ist schon die zweite oder dritte "Welt" in der Du nicht leben möchtest. Nicht, dass du Dir auf dem Dachboden einen schönen Querbalken suchst.... :D
"Öko-Diktatur" ist ein diffamierendes Schlagwort ohne rationalem Hintergrund. Und Du hast bei dessen Verwendung Brüder im Geiste, die Du, so glaube ich, gar nicht haben möchtest.
 
........Ich bin sogar fest davon ueberzeugt, dass marktwirtschaftliche Mechanismen in Kombination mit staatlicher Lenkungsfunktion der effektivste Weg ist, besseren Natur- und Umweltschutz zu gewaehrleisten. ........
@Axxl70 mit dieser Aussage bist du doch gar nicht mehr so weit weg von meiner Vorstellung von dem was Politik bzw. der Staat in unserem Land an Einfluss haben sollte. Auseinander gehen unsere Vorstellung dann allenfalls noch über die Gewichtung von marktwirtschaftlichen Mechanismen und staatlicher Lenkungsfunktion.
Aktuell habe ich eher das Gefühl die Lenkungsfunktion kommt von Seiten der Industrie.
 
Mainstream gelabere ohne Hintergrundwissen bzw. ohne sich selbst zu informieren. Meinungslose Marionetten.
 
Zurück