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Ich habe ja leider sowohl privat als auch beruflich immer mal wieder mit Ämtern zu tun und habe die Erfahrung gemacht, dass es ganz entscheidend ist an welchen Mitarbeiter man dort gerät. Die meisten machen ihren Dienst nach Vorschrift, dann ist das meist auch ok in der Abwicklung. Manche scheinen sich mit Händen und Füßen gegen jedwede Änderung/Neuerung/Weiterentwicklung zu wehren, dann wird das mehr als schwierig. Andere sind aber auch wirklich motiviert, wollen etwas erreichen und Projekte voran bringen und gehen dabei auch mutig neue Wege. Gerade bei Lehrern fällt mir das im persönlichen Umfeld immer wieder auf.da steckt "bau" und "amt" im Namen, die haben beide nicht den Ruf, besonders schnell zu sein um hier mal ein paar Vorurteile zu bemühen.
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Das Problem: Der Verwaltungsapparat fördert strukturell bedingt nicht die offensive Einstellung sondern eher die defensive Variante (um es einmal nett zu formulieren...). Ganz schlimm wird es, wenn Kompetenzen, die eigentlich die Verwaltung haben müsste, an städtische Gesellschaften ausgegliedert werden. Beispiel:
Bauamt -> Stadtentwicklungsgesellschaften