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Criterium du Dauphine 2025

Wer gewinnt die Dauphine?

  • Pogacar

    Stimmen: 76 58,9%
  • Vingegaard

    Stimmen: 21 16,3%
  • Evenepoel

    Stimmen: 7 5,4%
  • Jorgenson

    Stimmen: 5 3,9%
  • Lipowitz

    Stimmen: 12 9,3%
  • Rodriguez

    Stimmen: 1 0,8%
  • Martinez

    Stimmen: 0 0,0%
  • Kuss

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mas

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ein Anderer

    Stimmen: 7 5,4%

  • Umfrageteilnehmer
    129
  • Umfrage geschlossen .
Naja, aber ganz allein ohne Konkurrenz fährt Pogacar auch nicht.
Bei den Klassikern ist MvdP dabei und im letzten Jahr war Vinge in ein paar Etappen auf Augenhöhe.
Trotz der schweren Verletzung aus dem Frühjahr.
Gerade die Bergetappe wo Vinge einen Rückstand aufholen und am Ende gegen Pog im Sprint gewonnen hatte, lässt doch Zweifel aufkommen. Was auch immer da mit Pogacar auf einmal los war, lass es ein paar Kilometer eher passieren oder erst am vorletzten Berg. Dann sind auch schnell mal ein paar Minuten verloren.

Wenn man hier so mitliest, bekommt man eine Ahnung was vor Jahrhunderten an den Radsport-Stammtischen los war als Merckx alles gewonnen hat.
Lustig finde ich, dass die einen immer drauf hinweisen wie langweilig alles mit Pogi ist und die anderen, dass er unmöglich Merckx Rekorde brechen kann.
 

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Re: Criterium du Dauphine 2025
Wie wars denn damals bei Indurain oder Armstrong. Gingen die Quoten in den Keller? Und das Interesse verflachte während ihrer Dominanz?
..was sind die denn alles auf Sieg gefahren, bzw haben es gewonnen??
Pogacar kann man NUR mit Merckx vergleichen. Merckx wird heute auch durch die Radsportromantik verehrt....damals fanden das mit Sicherheit nicht alle so dolle, dass er (fast) alles gewonnen hat.
 
Es hat praktisch jeder Sportart medial gut getan wenn es einen gut vermarktbaren Superstar hatte, egal ob der jetzt Ali, Michael Jordan, Le Bron james, Federer, Ronaldo, Messi, Merckx oder zeitweise Lance Armstrong hiess. Letztendlich haben auch viele andere Sportler finanziell davon profitiert. Die irren Gagen in der NBA heute wären ohne Jordan nie möglich gewesen. Merckx hat erst vor wenigen Tagen gesagt dass er fahren musste um gut bezahlt zu werden und er war zu seiner Zeit der Beste. Heute können sich die Fahrer die Rennen teilweise aussuchen beziehungsweise sich auf die Tour spezialisieren.

Laut Forbes hat Lance Armstrong in seinen besten Jahren über 20-28 Millionen Dollar im Jahr verdient und das ohne die Inflation zu berücksichtigen. Dagegen ist Pogacar mit seinen 6 Millionen ein armer Schlucker.
https://www.forbes.com/sites/jeremy...he-ruins-of-lance-armstrongs-business-empire/
 
Zuletzt bearbeitet:
..was sind die denn alles auf Sieg gefahren, bzw haben es gewonnen??
Pogacar kann man NUR mit Merckx vergleichen. Merckx wird heute auch durch die Radsportromantik verehrt....damals fanden das mit Sicherheit nicht alle so dolle, dass er (fast) alles gewonnen hat.
Die masse interessiert sich NUR für die Tour. Und es steht die Aussage im raum, dass mit pogacar das interesse an der tour nachlässt. Ich halte es für absurd dass die Konsumenten die beim radsport nur die tour gucken, diese zwar gucken wenn einer da alles dominiert aber nicht einschalten, wenn der zusätzlich im frühjahr 2-3 ein tagesrennen gewinnt. Das interessiert doch den gelegenheitsgucker nicht die bohne.

Also ist es für die nur tour gucker ein guter vergleich wie da das interesse bei den indurain und armstrong zeiten an der tour war
 
Aber man kann ja gucken wie so unter den cracks hier das interesse ist. Tour de suisse und dauphine sind ja normal von der Wertigkeit ähnlich. Dauphine ja bekanntlich aber in diesem jahr völlig uninteressant da mit pogacar und tour de suisse interessant weil völlig offen ist wer gewinnt.

Dauphine sind wir bald bei 1000 beiträge. Tour de suisse immerhin auch schon 26. Bin gespannt. Müsste ja Richtung 2000 gehen, da viel interessanter weil ohne pogacar
 
Giro und Vuelta u.a. sind für die Masse auch gar nicht sichtbar mangels offener Übertragung.
Das ist genau das Problem, der Giro läuft in der Schweiz primär im SRF Stream, und in der Discovery Zentrale sind die Länder Schweiz und Luxemburg nicht eingezeichnet, deren Google Maps Version zeigt offensichtlich nur eine weisse Fläche an.

Mich überrascht dass die 2 Schweizer Rennställe (Q36.5 und Tudor) da nicht bislang ordentlich Druck gemacht haben, zu einem Sponsor hab ich den direkten Draht, könnte das mal diskret ansprechen. :cool:
 
Zudem müsste man die Märkte genauer differenzieren. Die Einschaltquoten in D und US waren sicher relativ jeweils anders zu Zeiten, wo man einen bereits bekannten Podiumskandidaten dabei hatte als wenn nicht. Nicht umsonst ist ja die UCI um Internationalisierung bemüht - es braucht regionale Identifikationsfiguren.

Bei der Tour guckt eh alles, was an allgemeinen Sportfans auch Radsport guckt - ja, das ist richtig, aber mit einem regionalen Podiumskandidaten gibt es zusätzlich regionale Peaks. Und die können massiv sein. Ulle! Lance! Bei beiden letztlich auch der Zweikampf.

Bisserl doof daher, dass mit Pogacar der Star aus einer kaum bekannten Minination kommt und das in einem Sportswashingteam aus einer Nichtradsportregion. Das verschenkt mächtig Potenzial. Medial ist auch seine unauffällige Nettigkeit eher schlecht, es gibt nix, was ihn außer seinen Erfolgen noch interessant machen würde.

Dass die Dauphiné hier so beachtet wird ist natürlich begründet an dem Interesse, wie die Top 3 Kandidaten stehen, es treibt die Hoffnung, dass es noch einen Kampf gibt.

Insofern ist sicher die beste Konstellation die mit einem Star, den es zu schlagen gilt, und mehreren Kandidaten, die das könnten, - wenn Vinge, Pogi und Remco fighten: optimal.

Wenn mehr und mehr vorab klar ist, an wen die Plätze 1 und 2 vergeben sind, ist es schon weniger spannend. Mit klarem Siegabonnenten noch weniger. Insofern wäre es sicher das beste bewesen, wenn Vinge gewonnen hätte, dann wäre für die Tour Spannung zu erwarten. Bisher aber steigt mit jedem Auftritt die Dominanz von Pogacar bis ins mittlerweile Absurde, man phantasiert sich psychologische Spielchen herbei, um das nicht zugegeben zu müssen.

Und zu denen, die meinen, irgendwas wäre immer: ich gucke keine Rennen, wo ich drauf hoffen müsste, dass der Siegesabonnent durch "höhere Gewalt" wie Sturz oder Krankheit aus dem Spiel genommen werden muss, damit es spannend wird. Zumal das bei Pogi im Gegensatz zu bsw. Roglic eher unwahrscheinlich ist.
 
Das ist genau das Problem, der Giro läuft in der Schweiz primär im SRF Stream, und in der Discovery Zentrale sind die Länder Schweiz und Luxemburg nicht eingezeichnet, deren Google Maps Version zeigt offensichtlich nur eine weisse Fläche an.

Mich überrascht dass die 2 Schweizer Rennställe (Q36.5 und Tudor) da nicht bislang ordentlich Druck gemacht haben, zu einem Sponsor hab ich den direkten Draht, könnte das mal diskret ansprechen. :cool:

Da hängt ja rechtlich alles dran, was D+ auch sonst so (an Bullshit) anbietet. Und wenn sie dafür für die Schweiz keine Verträge abgeschlossen haben, dann dürfte es mau aussehen, auch wenn einem - oder einem Sponsor - der Radsport recht wichtig ist.
 
https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_141376.htm
Wenn die Dominanz von Pogacar so negativ ist. Warum will die Vuelta ihn dann so sehr dabei haben?

,Vuelta-Chef Javier Guillén scheint im Hinblick auf eine mögliche zweite Teilnahme an der letzten Grand-Tour des Jahres auf das Prinzip Hoffnung setzen. “Pogacar hat eine Teilnahme an der Vuelta a Espana noch nicht ausgeschlossen“, sagte der Spanier in einem Interview mit der Zeitung Mundo Deportivo. “Er hat angekündigt, dass er an der Tour de France und den Weltmeisterschaften teilnehmen wird, hat aber nicht gesagt, dass die Vuelta keine Option ist.“

Guillén zeigte sich optimistisch, dass Pogacar sich auch noch für die Vuelta entscheiden würde: “Wir glauben weiterhin an ihn, angesichts seines Kampfgeistes und seines Erfolgswillens. Er möchte die drei Grand Tours gewinnen“, sagte er.'

Letzendlich sind die Grand Tours einfach nicht gleichwertig, bei den Grand Slam Turnieren im Tennis tauchen alle Stars auf.
 
Letzendlich sind die Grand Tours einfach nicht gleichwertig, bei den Grand Slam Turnieren im Tennis tauchen alle Stars auf.

Aber auch dort gewinnt man am liebsten Wimbledon?

Und im Tennis haben es die gesetzten Stars auch sonst einfacher, da sie nicht durch die Vorrunden müssen. Ich denke, die Pogis wären auch offener für weitere Grand Tours, wenn sie nur die Bergetappen fahren müssten, und nicht die ganzen 3 Wochen, wie die Normalos.
 
...vielleicht mach ich mir mal die Mühe und durchforste den Girothread 2025, ob da nicht doch viele bei sind - die hier die absolute Dominanz von Pogacar so vehement "verteidigen" und gutheißen - die bei dem diesjährigen Giro die Spannung aber so was von abgefeiert haben....na da wird sich schon der ein oder andere finden denke ich :D
Wie würde das denn dann zusammenpassen 🤔
 
Die masse interessiert sich NUR für die Tour. Und es steht die Aussage im raum, dass mit pogacar das interesse an der tour nachlässt. Ich halte es für absurd dass die Konsumenten die beim radsport nur die tour gucken, diese zwar gucken wenn einer da alles dominiert aber nicht einschalten, wenn der zusätzlich im frühjahr 2-3 ein tagesrennen gewinnt. Das interessiert doch den gelegenheitsgucker nicht die bohne.

Also ist es für die nur tour gucker ein guter vergleich wie da das interesse bei den indurain und armstrong zeiten an der tour war
..die Masse in Deutschland...ja das stimmt
 
...vielleicht mach ich mir mal die Mühe und durchforste den Girothread 2025, ob da nicht doch viele bei sind - die hier die absolute Dominanz von Pogacar so vehement "verteidigen" und gutheißen - die bei dem diesjährigen Giro die Spannung aber so was von abgefeiert haben....na da wird sich schon der ein oder andere finden denke ich :D
Wie würde das denn dann zusammenpassen 🤔
Ich glaube es könnte tatsächlich schwer werden da deckungsgleichheit zu finden, aber die Dominanz von pogacar verteidigt keiner, sondern freut sich über jedes Rennen mit dessen Teilnahme.

Das witzige ist ja dass es die Langeweile nur in den Köpfen derjenigen gibt, die sich das selbst einreden.

Gibt ja vielleicht auch Leute die Spannung und Action mögen, die fanden dann den giro gut und auch die rennen mit pogacar, weil die eben sehr oft nicht langweilig sind. Von LBL abgesehen, gehörten die Monumente dieses jahr zum besten und spannsten was es dort je gab, vor allem auch dank pogacar. Und das gleiche gilt für fast alle Tour de France ausgaben der letzten 5 Jahre, wo im übrigen auch keiner vorher wusste wie sie ausgehen, mit ausnahme von 2022, da war klar dass pogacar gewinnt und die favoritenlage eindeutig. Witzigerweise hat er dann gar nicht gewonnen
 
Man möge bedenken, dass 99% der Tour-Schauenden dies nur wegen der Landschaftsaufnahmen, zum Käffchen, machen. Dazu sagt man, "die sind eh alle gedopt", und wundert sich, dass dieser Typ in Grün, der dauernd gewinnt, angeblich nicht die Tour gewinnen würde. Das war doch schon bei dem Zabel damals komisch.
 
Da hängt ja rechtlich alles dran, was D+ auch sonst so (an Bullshit) anbietet. Und wenn sie dafür für die Schweiz keine Verträge abgeschlossen haben, dann dürfte es mau aussehen, auch wenn einem - oder einem Sponsor - der Radsport recht wichtig ist.
Sie schalten das Programm für die Märkte sowieso individuell frei.

Den restlichen Bullshit brauchen sie ja nicht anbieten. Früher gab es Eurosport+, ein Nachfolger davon wäre wünschenswert.
 
Ich finde es auch schwierig den Begriff "Spannung" so eindeutig zu definieren. Ist es wirklich nur dann spannend, wenn ich vorher nicht weiß wer gewinnen wird? Dann gäbe es nahezu keinen spannenden Krimi oder Thriller. Da ist das Ende nahezu immer gleich.
Ich persönlich finde auch eher das "Wie" spannend. Und ja, ich kann auch Rennen spannend finden, wo ich das Ergebnis schon kenne.
 
...vielleicht mach ich mir mal die Mühe und durchforste den Girothread 2025, ob da nicht doch viele bei sind - die hier die absolute Dominanz von Pogacar so vehement "verteidigen" und gutheißen - die bei dem diesjährigen Giro die Spannung aber so was von abgefeiert haben....na da wird sich schon der ein oder andere finden denke ich :D
Wie würde das denn dann zusammenpassen 🤔
Menschen sind widersprüchlich. Liegt vielleicht daran, dass man in einer teils sehr widersprüchlichen Welt den Verstand behalten und gleichzeitig nicht zu sehr anecken muss. Jedenfalls lieben die Menschen Helden. Wenn es ihr Held ist, darf der ruhig auch mal dominieren, bzw. der Dominator wird zum Helden. Ein Underdog, der zum Helden wird, ist natürlich Königsklasse. Spannende Kämpfe zwischen gleichwertigen Kontrahenten haben aber genauso ihren Reiz. Je nach dem halt. Hauptsache Drama. Hauptsache ein erkennbares Muster in der Geschichte.
 
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