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Bikerouter - Eure Erfahrungen

...wie schaffe ich es dann die Aenderungen abzuspeichern?
Ich haette gedacht, dass man dann einfach auf die Route klickt die man ueberschreiben will.
Ich geben den Namen ein, setze das Häkchen und wähle dann den Namen der Route aus (wird mit Ordner angezeigt), die ich überschreiben will. Hat bei mir bisher so geklappt.
 

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Re: Bikerouter - Eure Erfahrungen
Hallo zusammen,

Ich scheitere an den poi. Mir werden diese auf meinen wahoo roam v2 nicht angezeigt.
Export aus Bikerouter via gpx (inkl. Wegpunkte).
Auch der Export über fit.Dateien hat nichts gebracht.
 
Hallo zusammen,

da die Trekking- und Offroad-Ecke bei BRouter-Profilen gefühlt insgesamt etwas mehr aktiv ist als die Rennrad-Community – und die Routingergebnisse der bestehenden Rennradprofile teils nicht ganz meinen Bedürfnissen entsprechen – habe ich mich mal daran versucht, ein eigenes Profil speziell fürs Rennrad zu entwickeln. Der Fokus liegt einerseits auf "Lieblingssträßchen" und Umwege werden bewusst in Kauf genommen. Andererseits ist es mir ein Anliegen, "Micro-Detours" zu vermeiden – also das kurze Aufspringen auf einen parallelen Radweg, nur um ihn wenige Meter später wieder zu verlassen, oder das Verlassen einer gut fahrbaren Kreisstraße für eine Wohnstraße, um im nächsten Moment wieder auf selbige zurückgeführt zu werden. Profile, die das zwar nicht tun, gewichten für meinen Geschmack viel befahrene Land- und Bundesstraßen zu wenig. Wie dem auch sei: Es befindet sich noch in der Testphase, aber ich würde es in den nächsten Wochen gerne hier für Interessierte zur Verfügung stellen – Verbesserungsvorschläge ausdrücklich erwünscht!

Vorerst interessiert mich aber noch eure Perspektive: Was vermisst ihr bei bestehenden Profilen? Wo korrigiert ihr häufig nach oder weicht von der berechneten Route ab – und warum?
Mir ist natürlich bewusst, dass Routingpräferenzen – sei es die Einstellung zu Radwegen, Bundesstraßen oder verkehrsreichen Abschnitten – sehr individuell sind und sich kaum ein Profil für alle perfekt anfühlen wird. Gerade weil ein Profil auch nur so gut sein kann wie die eingepflegten OSM-Daten. Trotzdem möchte ich mich an einer Alternative versuchen.
Jede Anregung nehme ich jedenfalls gerne mit und schaue, ob und wie sie sich integrieren lässt – vielleicht trifft es am Ende ja den einen oder anderen Geschmack von euch.

Hilfreich wären auch Beispiele aus diesen zwei Kategorien:
  • Eure Lieblingsrouten/Hausrunden, die ihr über die Zeit selbst optimiert habt und von denen ihr wisst, dass sie (zumindest für euch) zu den besten Optionen in eurer Gegend zählen. Daran kann ich mein Profil testen und vergleichen.
  • Problematisch generierte Routen, bei denen aktuelle roadbikeähnliche Brouter-Profile deutlich von eurer Wunschlinie abweichen – gerne mit kurz eingezeichneter Alternative und, wenn möglich, einer kurzen Erklärung warum das geroutete nicht, bzw eure Alternative genommen werden sollte.
Das soll mir vor allem dabei helfen, das Profil auch außerhalb meiner bekannten Gebiete zu validieren und zu verbessern.

Ich freue mich über jeden Input – danke euch schon mal!

VG
 
Ich habe gleich mal ein Beispiel. Ich würde gerne von Mörfelden nach Saint-Malo fahren.
Das Rennrad Profile schickt einen aber sehr gerne durch Wohngebiete mit zig rechts-vor-links oder Ampeln wie in Rüsselsheim und Gustavsburg. Parallel dazu gibt es am Main aber einen geteerten Radweg auf dem ich kreuzungsfrei locker einen 30er Schnitt fahren kann.
Mein Problem ist, im Umkreis von 100km kann ich das mit Ortskenntnis relativ schnell erkennen und korrigieren. Irgendwo zwischen Soissons und Rouen zum Beispiel, fällt mir sowas nicht auf. Ich kenne die Alternativen ja nicht.

Bildschirmfoto 2026-06-14 um 17.30.23.png

Das ist der Vorschlag.

Bildschirmfoto 2026-06-14 um 17.32.26.png

Mit 5 zusätzlichen Punkten ist die Route korrigiert.

Ich vermute mal das es ein Ballungsraumproblem ist. Auf dem Land gibt es ja deutlich weniger Straßen und damit weniger Alternativen. Wenn ich also düber die Nahe bin, wird es erst wieder in Trier, in Luxemburg und dann in den größeren französischen Städten entlang der Route auftreten.
Bis Bingen wiederholt es sich aber noch mal nach Mainz. Durch die Polder am Rhein lässt sich recht entspannt und zügig rollen. Ingelheim, Heidesheim und Gau-Algesheim dürfen als Bremsklötze mit ihren Ampeln und Kreuzungen gerne auf die Blacklist.

Und wie du oben schon schreibst. Radwege unter 500m Länge einfach komplett ignorieren. In dem Moment wo ich wieder runter auf die Straße muss, kommt sicher gerade eine gefühlt endlose Fahrzeugkolonne.

Und noch eine Anmerkung, ich denke aber nicht das sich das lösen lässt. Deutsche Radwege haben gerne mal 90 Grad Kurven. Eigentlich kein Problem, außer Nachts. Im Allgemeinen haben die Radwege im Gegensatz zu Straßen links und rechts keine weiße Markierung. Somit kommt es auch bei sehr guter Beleuchtung manchmal zu Vollbremsungen. Paradebeispiel ist der an der Mosel. Aber zwischen 23:00 und 04:00 kann ich da recht entspannt auf der Bundesstraße rollen. Deutschland schläft.

Das heißt aber auch das ich Nachts den Weg, von oben, von Mainz nach Bingen durch die Polder am Rhein nicht unbedingt jemanden ohne Ortskenntnis empfehlen würde. Da ist die vom BR vorgeschlagene Variante für jemanden ohne Ortskenntnisse eventuell einfacher. Es gibt also auch die Faktoren aktuelles Verkehrsaufkommen und Tageslicht.

Aber in Summe bin ich mit den bikerouter total happy. Verstehe es also bitte als Antwort auf die Frage und nicht als Kritik am tool.
 
Ich habe gleich mal ein Beispiel. Ich würde gerne von Mörfelden nach Saint-Malo fahren.
Das Rennrad Profile schickt einen aber sehr gerne durch Wohngebiete mit zig rechts-vor-links oder Ampeln wie in Rüsselsheim und Gustavsburg. Parallel dazu gibt es am Main aber einen geteerten Radweg auf dem ich kreuzungsfrei locker einen 30er Schnitt fahren kann.
Mein Problem ist, im Umkreis von 100km kann ich das mit Ortskenntnis relativ schnell erkennen und korrigieren. Irgendwo zwischen Soissons und Rouen zum Beispiel, fällt mir sowas nicht auf. Ich kenne die Alternativen ja nicht.

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Das ist der Vorschlag.

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Mit 5 zusätzlichen Punkten ist die Route korrigiert.

Ich vermute mal das es ein Ballungsraumproblem ist. Auf dem Land gibt es ja deutlich weniger Straßen und damit weniger Alternativen. Wenn ich also düber die Nahe bin, wird es erst wieder in Trier, in Luxemburg und dann in den größeren französischen Städten entlang der Route auftreten.
Bis Bingen wiederholt es sich aber noch mal nach Mainz. Durch die Polder am Rhein lässt sich recht entspannt und zügig rollen. Ingelheim, Heidesheim und Gau-Algesheim dürfen als Bremsklötze mit ihren Ampeln und Kreuzungen gerne auf die Blacklist.

Und wie du oben schon schreibst. Radwege unter 500m Länge einfach komplett ignorieren. In dem Moment wo ich wieder runter auf die Straße muss, kommt sicher gerade eine gefühlt endlose Fahrzeugkolonne.

Und noch eine Anmerkung, ich denke aber nicht das sich das lösen lässt. Deutsche Radwege haben gerne mal 90 Grad Kurven. Eigentlich kein Problem, außer Nachts. Im Allgemeinen haben die Radwege im Gegensatz zu Straßen links und rechts keine weiße Markierung. Somit kommt es auch bei sehr guter Beleuchtung manchmal zu Vollbremsungen. Paradebeispiel ist der an der Mosel. Aber zwischen 23:00 und 04:00 kann ich da recht entspannt auf der Bundesstraße rollen. Deutschland schläft.

Das heißt aber auch das ich Nachts den Weg, von oben, von Mainz nach Bingen durch die Polder am Rhein nicht unbedingt jemanden ohne Ortskenntnis empfehlen würde. Da ist die vom BR vorgeschlagene Variante für jemanden ohne Ortskenntnisse eventuell einfacher. Es gibt also auch die Faktoren aktuelles Verkehrsaufkommen und Tageslicht.

Aber in Summe bin ich mit den bikerouter total happy. Verstehe es also bitte als Antwort auf die Frage und nicht als Kritik am tool.
Hast du mal in den Profil Optionen mit dem consider_traffic Parameter gespielt?
Könnte mir vorstellen dass "do not consider traffic"direkter routed.
 
[...] Das Rennrad Profile schickt einen aber sehr gerne durch Wohngebiete mit zig rechts-vor-links oder Ampeln wie in Rüsselsheim und Gustavsburg. Parallel dazu gibt es am Main aber einen geteerten Radweg auf dem ich kreuzungsfrei locker einen 30er Schnitt fahren kann. [...]
Aus leidlicher ähnlicher Erfahrung meide ich das "Rennrad"-Profil mittlerweile eher. Deine Anforderungen könnte das "Rennrad (sehr wenig Verkehr, Alternative)" besser erfüllen. Das folgt Deiner "Wunschstrecke" im Screenshot meistens. Für eine fast genaue Übereinstimmung braucht es nur einen Zusatzpunkt nördlich des Kleeblatts bei der Opelbrücke. Die fügt aber etwa 10% mehr Strecke hinzu - das dürfte für die meisten Standardprofile zu viel Umweg sein. Das einzig seltsame an diesem Profil sind m.E. nach die Standardwerte für down/uphillcost und cutoff, welche alle Steigungen bis 15% (!) ignorieren. Die setze ich vom Standard 60 / 15 / 100 / 15 meist auf 30 / 1.5 / 30 / 1.5. Das ist aber auch schon eher bergfreudig. Wenn es gar keine vernünftige verkehrsarme Straße gibt spuckt das Profil manchmal auch Schotterwege etc. aus - das kann man bei der Analyse im Tortendiagramm rechts aber sehen.
Irgendwo zwischen Soissons und Rouen zum Beispiel, fällt mir sowas nicht auf. Ich kenne die Alternativen ja nicht.
Das Kartenoverlay "Radfahren (markierte Routen)" ist hier oft hilfreich.
[...] Aber zwischen 23:00 und 04:00 kann ich da recht entspannt auf der Bundesstraße rollen. Deutschland schläft. [...]
Es kann hier sinnvoll sein einfach zwei Tracks pro Strecke zu erzeugen: eine verkehrsärmere (s.o.) für tagsüber, insbesondere im Berufs- oder Feiertagsverkehr, und eine parallele mit mehr Verkehr (z.B. mit Profil Rennrad) für nachts. Je nachdem wann man dann wo ist und auf wie viel Straße man Lust hat fährt man ad hoc das eine oder das andere.
[...] Bis Bingen wiederholt es sich aber noch mal nach Mainz. Durch die Polder am Rhein lässt sich recht entspannt und zügig rollen. Ingelheim, Heidesheim und Gau-Algesheim dürfen als Bremsklötze mit ihren Ampeln und Kreuzungen gerne auf die Blacklist. [...]
Ich habe auf irgendeiner Entwicklerseite (?) mal gelesen dass es schwierig sei Ampeln zu verbieten, weil der Algorithmus dann komische Entscheidungen trifft. Z.B. dann rechts abbiegen, wenden und wieder rechts abbiegen. Ich lege meine Strecken mittlerweile über Wegpunkte und No-Go-Zonen um Ballungsgebiete. Ob mit oder ohne Ampeln - man ist da einfach immer langsamer.
 
@nabenputzer, @aka
ja, das ist mir zu 90% bewusst, bzw ich handhabe das ähnlich oder habe auch noch andere Lösungen.
Aber die Frage war
Vorerst interessiert mich aber noch eure Perspektive: Was vermisst ihr bei bestehenden Profilen? Wo korrigiert ihr häufig nach oder weicht von der berechneten Route ab – und warum?
...

Ich freue mich über jeden Input – danke euch schon mal!

VG
Wahrscheinlich habt ihr mit den Antworten auf meinen Kommentar sogar mehr beigetragen als ich :daumen:
Aktuell nutze ich die geladenen Routen dann auch nur als Groborientierung. Ich möchte nicht Stunden mit der Routenplanung verwenden. Es gibt ja noch die gelben Schilder an den Straßen. Damit komme ich auch ganz gut zurecht.
 
Finde das neue Design sehr sehr gewöhnungsbedürftig. Ich hätte gerne meinen "Papierkorb" und vor allem die "Transparenz" wieder ohne Untermenü. Kann man das irgendwie selbst einstellen?
 
Das ist der Vorschlag.
@nudelpups Danke für den Input!
Deine korrigierte Strecke auf dem Screenshot hat ggf leider bei Roadbike-Profilen ein ungünstiges Problem, worüber ich mit meinem auch gestolpert bin:
1x führt die Route über einen Path mit surface=ground und direkt folgend über einen Path mit surface=fine gravel (direkt bei der Opelbrücke). Auch der lange Radweg neben der Kreisstraße davor davor ist leider ungünstig getagged für Profile, die etwas strenger mit dem Untergrund sind. Er ist dort als path ohne surface tag versehen. Weiters hat der langgezogene Radweg danach einen längeren Abschnitt mit surface=metal. Wenn die Profile metal als Untergrund nicht berücksichtigen, könnte es für manche Profile ggf zu teuer werden; ergo dein Residential-Zick-Zack.
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Da ich eigentlich ein reines Rennrad-Profil machen will, das sich sowohl fürs Training, Ausfahrten als auch Sonntagsrunden und Mehrtagesetappen/Langstrecke mit möglichst wenig Überraschungen eignet, ist bei mir surface=ground im Standardmodus auch relativ hoch bestraft und allgemein werden Ballungsräume (zumindest große Städte) eher gemieden, außer man will/muss zwingend durch (bspw. Mehrtagestouren, Rast, Zwischenziel).
Was ich aber diesbezgl. versuche zu implementieren und was bereits recht passabel (aber irgendwie eine frustrane Angelegenheit) funktioniert: Wenn man mit dem Rennrad erst mal die Stadt für eine Ausfahrt verlassen muss (bspw. Wohnort), soll die Route möglichst "sicher" und frei von Verkehrsstraßen sein. In diesem Fall werden dann bevorzugt vorhandene Radwege und Radrouten genutzt. Das funktioniert aber leider nur halbwegs in größeren Städten.
Sobald man den weiter außerhalb ist, greift der eigentliche Routingansatz. Gleichzeitig sollen aber größere Städte auf längeren Strecken möglichst umfahren werden, sofern nicht bewusst ein Waypoint innerhalb der Stadt gesetzt wird – zumindest ist das mein Ziel. Wahrscheinlich muss ich das aber skippen, weils eventuell nicht zufriedenstellend sein wird. Als super Alternative gibt es aber übrigens im Bikerouter die sehr tolle Funktion, für Teilstrecken andere Profile zu verwenden: Beispielsweise Route A --> B --> C. Angenommen A ist mitten in der Stadt; B ist am Speckgürtel – man will das am liebsten skippen. Die Strecke B --> C ist der eigentliche Spaß. Dann einfach in der rechten Leiste ganz unten auf Waypoints und für die jeweilige Teilstrecke ein anderes Profil (Bspw für A nach B Profil "Safest" o.ä. und B nach C das eigentlich gewünschte Profil verwenden... .
Klassische Pendelstrecken werde ich aber wahrscheinlich nicht abdecken. Generell möchte ich gerne, dass das Profil bewusst Umwege in Kauf nimmt, um bevorzugte Straßen zu verwenden. Eine Route von A nach B fällt deshalb bei mir häufig deutlich länger aus als bei anderen Profilen. Der Kompromiss zugunsten attraktiverer Straßen und zulasten der direkten Streckenführung ist im Vergleich zu anderen Profilen recht groß. Als Beispiel fahre ich bei einer Sonntagstour lieber einen Umweg von 1 bis 2 Kilometer über eine Unclassified Road anstatt 500 Meter über eine große Primary road. Gerade für Pendelstrecken, bei denen eher oft eine kurze und effiziente Route bevorzugt wird, dürfte das Profil wahrscheinlich eher weniger geeignet sein. Der Fokus liegt auf Freizeitfahrten außerhalb urbaner Zentren, nicht auf Effizienz.
Und noch eine Anmerkung, ich denke aber nicht das sich das lösen lässt. Deutsche Radwege haben gerne mal 90 Grad Kurven. Eigentlich kein Problem, außer Nachts. Im Allgemeinen haben die Radwege im Gegensatz zu Straßen links und rechts keine weiße Markierung. Somit kommt es auch bei sehr guter Beleuchtung manchmal zu Vollbremsungen. Paradebeispiel ist der an der Mosel. Aber zwischen 23:00 und 04:00 kann ich da recht entspannt auf der Bundesstraße rollen. Deutschland schläft.
Auch hier muss ich leider gestehen, dass das wohl nicht mein Fokus sein wird. Ich gehe davon aus, dass bei Tageslicht gefahren wird.
Das einzig seltsame an diesem Profil sind m.E. nach die Standardwerte für down/uphillcost und cutoff, welche alle Steigungen bis 15% (!) ignorieren. Die setze ich vom Standard 60 / 15 / 100 / 15 meist auf 30 / 1.5 / 30 / 1.5. Das ist aber auch schon eher bergfreudig. Wenn es gar keine vernünftige verkehrsarme Straße gibt spuckt das Profil manchmal auch Schotterwege etc. aus - das kann man bei der Analyse im Tortendiagramm rechts aber sehen.
Der Elevation-Part ist aktuell noch rudimentär. Es wird aber vermutlich 5 Kategorien zum Auswählen geben: [1]: massiv vermeiden, [2] strenge Berücksichtigung, [3] Mittelweg, [4] bergfreudig, [5] auf Elevationparameter gibt es keinerlei Strafen.
Also falls jemand noch Stellen hat, wo das Routing aktuell schwer fällt, immer her damit! Gerne auch den Hyperlink mitschicken, dann ists leichter und man muss die Strecke nicht nachbasteln.
:-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @phesinger und @nudelpups, ja ich habe in der Tat mit den Workarounds etwas an der Frage eines besseren Profils vorbeigeschrieben. Die Quintessenz wäre, dass ich das Profil "Rennrad (wenig Verkehr, Alternative)" als Ausgangsbasis für geeigneter halte als "Rennrad" oder "Rennrad (wenig Verkehr)". Diese Beiden nutzen oft auch keine asphaltierten Radwege neben Landstraßen.

Meine Kandidaten für Problemrouten wären:
  1. https://bkrtr.de/B4ZLr - folgt zwischen Egenroth und Kemel der B260. Ich bin da mal Abends im Dunkeln um den Berufsverkehr lang. Stark befahren ist untertrieben. Ich habe dann den Umweg über Wisper genommen. Die 5 km und 150 hm mehr sind anscheinend allen Profilen zu "teuer". Das Profil "Rennrad" bleibt ohnehin konsequent auf der B260 - ein Beispiel dafür warum ich das nicht als Basis empfehlen würde.
  2. https://bkrtr.de/PpB5I - Führt am Ende zwischen Mantet und Valter2000 auf einen steilen Wanderweg. Sicher nicht rennradtauglich. Hier würde ich doch den Umweg über das Techtal bevorzugen, dass die anderen Rennradprofile ausgeben.
Die sind aber beide knifflige Beispiele weil es keine Alternative gibt, welche allen gefällt. Manch einer wäre bei (1) vielleicht schmerzbefreiter auf der Landstraße oder hätte sein Rad bei (2) dann lieber getragen.
[...] 1x führt die Route über einen Path mit surface=ground und direkt folgend über einen Path mit surface=fine gravel (direkt bei der Opelbrücke). Auch der lange Radweg neben der Kreisstraße davor davor ist leider ungünstig getagged für Profile, die etwas strenger mit dem Untergrund sind. Er ist dort als path ohne surface tag versehen. Weiters hat der langgezogene Radweg danach einen längeren Abschnitt mit surface=metal. [...]
Ich habe gelegentlich auch die Erfahrung gemacht, dass nicht oder falsch getaggte Wege zu komischen Ergebnissen führen. Ich melde das dann wo sinnvoll über OSM. Das wird natürlich mit einem Profil schwierig zu beheben sein.

Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass sich die Tagginggewohnheiten von Land zu Land unterscheiden - da bräuchte man aber vermutlich viel spezifisches Wissen über jedes Land um diese Unterschiede bei länderübergreifenden Routen zu verarbeiten.
 
zwischen Egenroth und Kemel der B260.
Rein über die Karte und ohne mich da auszukennen scheint es wirklich nicht sonderlich attraktive Alternativen zu geben... Jedenfalls würde der aktuelle Stand meines Profils in den Standardeinstellungen einen 3,8 km langen Umweg über Berndroth und Laufenselden nehmen (Bild 1). Macht das mehr Sinn?

zwischen Mantet und Valter2000 auf einen steilen Wanderweg
Das Szenario sollte gedeckt sein. In Bild 2 wäre das Routing in den Standardeinstellungen (ohne Elevationsberücksichtigung). Der rote Kreis ist in den Grundeinstellungen (zwar streng bei unpaved, aber bei Alternativlosigkeit doch noch routbar) ein 1,3 km langer Gravelabschnitt auf einer Unclassified (Bild 3). Unter der strengsten unpaved Einstellung wird dieser Abschnitt gemieden und es wird komplett über Figueres geroutet (3), da die lange Bundesstraße erst im Gebirgsmodus attraktiv genug wäre. Im Gebirgsmodus würde das Profil dann aber über die Bundesstraße routen (Bild 3).

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Zuletzt bearbeitet:
Cooles Beispiel
Die B260 ist natürlich hardcore. Wobei die am Wochenende noch halbwegs fahrbar ist. Die Römer und Napoleon haben die für Truppenverlegungen genutzt und entsprechend ausgebaut. Und seitdem hat die niemand zurückgebaut.
Die Berufsverkehrrennstrecke Wiesbaden - Taunus.

Mit Ortskenntniss würde ich einfach am Rhein durch die Weinberge fahren. Ist zwar langweilig aber man kommt unter der Woche recht entspannt nach Lahnstein.
 
… fährt man über Langschied und Mappershain:
Danke!
Mh. Das sind halt bei 6 km Strecke mehr als 4 km Track Grade 2 (Surface meist nicht getaggt, sonst Gravel und etwas Fine Gravel dabei) und nur 1,7 km asphaltiert. Wenn ich das Verhältnis zulasse, dann werden längere Strecken vermutlich schnell zu einem unbefestigten Chaos – aber ich schaue es mir mal an, ob das eine Alternative werden kann in einer nicht so strikten Unpaved-Einstellung.
Ist das denn mit dem Rennrad okay fahrbar und entsprechend auch wirklich ein geringeres Übel im Vergleich zu 3 km B260 oder größeren Umwege wie bspw in meinem letzten Post (natürlich vorausgesetzt, es geht nicht um die kürzeste Route oder Pendelstrecke... mir ist schon klar, dass das für eine Pendelstrecke nicht tragbar wäre)?
 
Habe mir die Alternative von @rajas nochmal etwas genauer angeschaut, da meine beiden Unpaved-Modi ohnehin noch nicht ausgereift sind und ich noch nicht genau weiß, wie viel Unpaved ich im Toleranzmodus zulassen soll...
Jedenfalls würde das Profil im Unpaved-Toleranzmodus ca. deine Variante fahren, wenn man in Holzhausen startet oder dort einen Way-Point setzt. Wenn die Strecke, wie ursprünglich von @nabenputzer gepostet, in Oberlahnstein ihren Start hätte, würde dieser Streckenabschnitt gemieden werden und über Laufenselden (wie in meinem Ausgangspost) führen. Meine "Hauptteststrecken" haben sich durch die Modifikation nicht wirklich geändert, somit könnte ich das vorerst so belassen und ggf. einbauen.
 
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