- Registriert
- 11 November 2007
- Beiträge
- 12.093
- Reaktionspunkte
- 10.520
Hier mal Beispiele zur Radinfrastruktur in NL.
en.m.wikipedia.org
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Ich bin mit Punkt 3 auch gar nicht zufrieden, obwohl ich Punkt 1 unter derzeitigen Umständen auch nicht für das Gelbe vom Ei halte.Mir entgleist das gerade zu sehr in einen Gegensatz aus "Radwege gut" und "Radwege schlecht". Dabei haben wir aus meiner Sicht drei Zustände:
@ReiterDerApokalypse meint 2. ist oftmals gefährlicher als Mischverkehr, und plädiert für Punkt 1. Ich finde 2. auch gefährlich, plädiere aber für Punkt 3.
- Gar keine Radverkehrsinfrastruktur
- aktuell in Deutschland bestehende Infrastruktur, bzw. Regelwerke und Empfehlungen, wie Radverkehrsanlagen angelegt sein sollen und entsprechendes Verwaltungshandeln
- Radverkehrsinfrastruktur in anderen Ländern (Niederlande)
Hier mal Beispiele zur Radinfrastruktur in NL.
![]()
Cycling in the Netherlands - Wikipedia
en.m.wikipedia.org
Anhang anzeigen 1297006
Anhang anzeigen 1297007
Anhang anzeigen 1297008
Anhang anzeigen 1297009
Anhang anzeigen 1297010
Und deshalb ist die Kreuzung dann idR. erhöht, sodass Autoverkehr abbremsen muss und auf die Querungsstelle aufmerksam gemacht wird. Zudem meist Prio für Radverkehr. Schnelles Radfahren: wie viel schwebt dir denn vor in der Stadt? 30 sind auf dem abgebildeten Radweg doch problemlos möglich.Bild 1: Relativ enger Radweg mit Gegenverkehr, hinter Bäumen, von abbiegenden Autofahrern schwer einzusehen, schnelles Radfahren unmöglich, wenn man sich verkehrskonform, d.h. rücksichtsvoll verhält, Überholen auch schwer, wenn mal paar mehr Radler unterwegs sind.
Der Radfahrstreifen ist breiter als die meisten Radwege in Deutschland. Auto kann nur überhohlen, wenn es keinen Gegenverkehr gibt. Warum überholt das Auto enger, als wenn die Straße ohne jegliche Markierungen wären? Das ist doch Ihre These, so wie ich Sie verstehe.Bild 2: Auf der Fahrbahn und so angelegt, dass man von Autos meistens sehr knapp überholt wird
Bei Geschwindigkeitsreduzierung, geringem MIV-Aufkommen und geringer Fahrbahnbreite. Und warum sollte das ohne die Farbe und Zusatzmaßnahmen auf vielspurigen Schnellstraßen ungefährlicher sein? Das ist doch der Wunsch von Ihnen oder? Könnten Sie bei der Gelegenheit auch auf die von mir weiter oben genannten Straßen eingehen und erläutern, inwiefern diese nach Ihrem Vorschlag ohne Radinfrastruktur sicherer wären?Bild 3: Viel rote Farbe aber letztendlich Radverkehr auf der Straße.
Schnurgerade, keine Kreuzung erkennbar, sehr breit, farblich hervorgehoben. Warum ist das jetzt gefährlicher als auf der Straße?Bild 4: wie 1
Können Sie sich vielleicht etwas Mühe geben und sich mit der Radverkehrsplanung in den Niederlanden auseinandersetzen anstatt hier aus dem Bauch heraus vielfach bewährte Lösungen abzuschmettern? In Deutschland wäre das unter der Brücke eine beampelte Kreuzung statt eines Turbokreisverkehres. Und bei Turbokreisverkehren ist eine konfliktfreie Führung sicherer als separate Radwege, die aber die Fahrbahn kreuzen. Sowas wird in vielen Städten in den Niederlanden gebaut, Platz ist da, wenn gewollt. In Deutschland ist ja auch viel Platz für immer neue Auto-Infrastruktur.Bild 5: schöne Radbrücke. Aber wie kommt man auf die Brücke? Wieviel Zeit kostet der Umweg? Wo gibt es in Städten Platz für solche baulichen Veränderungen?
Die Hauptprobleme sind immer noch da: die Begegnung an Kreuzungspunkten. Das sind genau die Stellen wo die Schwerverletzten und Toten entstehen. Die anderen Sachen sind nur unangenehm - aber die fehlende Breite zum Überholen ist auch in NL und DK da und verringert den Aktionsradius (in den ausdehnungsmäßig recht kleinen Städten in NL und in CPH aber eher kein Problem, in Deutschland schon).@schmadde
ich verstehe es nicht. Sie schreiben, sie wären auch mit Punkt 3 (Radinfrastruktur aus Ländern, die es bedeutend besser als hier in Deutschland machen) unzufrieden und beschreiben dann lauter Probleme, die aber für Radverkehrsinfrastruktur in Deutschland gelten, wofür ich Punkt 1 genannt hatte. Genau das meinte ich doch mit diesem Gegensatz: Radwege finden Sie schlecht, weil Sie nur schlechte kennen. Es gibt aber bedeutend bessere!
Bild Nummer 1. und 2: ganz schrecklich und genau der gleiche Mist wie in Deutschland. Bild 1 Zweirichtungsradweg, relativ schmal. Findest Du an praktisch jeder Überlandstraße in D ganz genau so nur mit besserer Fahrbahnoberfläche. Da unter Bäumen wird man im Herbst sehr oft allerlei Äste und Blätter dort finden. Überhaupt ist auch das ein Problem der separaten Radwege: der Unrat der dort liegt wird nicht weggeräumt - anders als auf der Fahrbahn, wo Kehrmaschinen fahren (können) und Scherben von Autoreifen soweit zerkleinert werden, dass sie für Fahrräder auch kein Problem mehr darstellen. Ich vermute ganz stark, dass auch hier Wurzelaufbrüche potenziell ein Problem darstellen, da die Oberfläche nicht gleich stabil angefertigt wird wie auf der Fahrbahn.Schauen Sie sich doch die Bilder von @arno¹ an:
Ich halte das in Deutschland nicht für umsetzbar. Falls doch, könnte man damit ja schonmal anfangen.Nicht ganz abgesenkte Bordsteine XD In NL werden die Hochborde wenn möglich durchgängig geführt, d.h. es gibt eine erhöhte Fahrbahn an der Stelle. Sie beschreiben die Situation in Deutschland!
Das wurde schon oft genug durchgekaut. Die Unfallgefahr ist in NL auch höher bezogen auf Personenkilometer soweit ich mich erinnere.Warum hat laut Ihnen eine Pro-Kopf-Statistik zu diesem Thema Aussagekraft (pro Kopf interpretiere ich hier als pro Einwohnenden)? Vielleicht fahren in den Niederlanden einfach viel mehr Menschen Rad?
Deine Zahlen sind falsch. München 27% MIV, Kopenhagen 34%. Oder hast Die Mitfahrer mitgezählt? Die werden in Kopenhagen offenbar nicht gezählt.Zu Kopenhagen und München: Quellen? Ich finde z.B. München 37% MIV, Kopenhagen 34% MIV.
Ich wohne halt nun mal in München. Da es bekannt ist, dass dort die Leute am Meisten Zeit im Stau verbringen habe ich angenommen, dass es dort bzgl. MIV besonders schlimm wäre. Wiesbaden kenn ich nicht, da kann ich nix dazu sagen. Berlin würde ich noch kennen, als Rad- und Autofahrer. Da sind die Zahlen fast gleich wie in München.Warum ist genau dieser Stätevergleich Ihrer Meinung nach Repräsentativ? Warum nicht mit Wiesbaden vergleichen mit 56% MIV. Es wirkt alles sehr beliebig und herausgepickt bei Ihnen.
Und deshalb ist die Kreuzung dann idR. erhöht, sodass Autoverkehr abbremsen muss und auf die Querungsstelle aufmerksam gemacht wird. Zudem meist Prio für Radverkehr. Schnelles Radfahren: wie viel schwebt dir denn vor in der Stadt? 30 sind auf dem abgebildeten Radweg doch problemlos möglich.
Der Radfahrstreifen ist breiter als die meisten Radwege in Deutschland. Auto kann nur überhohlen, wenn es keinen Gegenverkehr gibt. Warum überholt das Auto enger, als wenn die Straße ohne jegliche Markierungen wären? Das ist doch Ihre These, so wie ich Sie verstehe.
Bei Geschwindigkeitsreduzierung, geringem MIV-Aufkommen und geringer Fahrbahnbreite. Und warum sollte das ohne die Farbe und Zusatzmaßnahmen auf vielspurigen Schnellstraßen ungefährlicher sein? Das ist doch der Wunsch von Ihnen oder? Könnten Sie bei der Gelegenheit auch auf die von mir weiter oben genannten Straßen eingehen und erläutern, inwiefern diese nach Ihrem Vorschlag ohne Radinfrastruktur sicherer wären?
Schnurgerade, keine Kreuzung erkennbar, sehr breit, farblich hervorgehoben. Warum ist das jetzt gefährlicher als auf der Straße?
Können Sie sich vielleicht etwas Mühe geben und sich mit der Radverkehrsplanung in den Niederlanden auseinandersetzen anstatt hier aus dem Bauch heraus vielfach bewährte Lösungen abzuschmettern? In Deutschland wäre das unter der Brücke eine beampelte Kreuzung statt eines Turbokreisverkehres. Und bei Turbokreisverkehren ist eine konfliktfreie Führung sicherer als separate Radwege, die aber die Fahrbahn kreuzen. Sowas wird in vielen Städten in den Niederlanden gebaut, Platz ist da, wenn gewollt. In Deutschland ist ja auch viel Platz für immer neue Auto-Infrastruktur.
Aber es ist einfach zu erkennen: Sie haben Ihre Meinung, die wollen Sie auch nicht ändern. Ihre Argumente bzw. Meinungsäußerungen sind schwammig, impulsiv und voller Vorurteile. Auf ausführliche Texte von @arno¹ gehen Sie gar nicht ein. Auf Bitten, wie Sie konkrete Konfliktstellen lösen würden, auch nicht. Wenn Sie überzeugen möchten, müssen Sie sich stärker anstrengen.
aber interessant ist, dass meines Wissens nach KEINE Studie eine Überlegenheit von Radwegen nachweisen kann
Auf gefahrene Kilometer bei getrennten Radwegen 50-60% weniger Unfälle als auf Fahrradstreifen und gemischten Situationen.
Ort: Amsterdam. Von 2021.
Die Versuche hier, von der Totenzahl auf die Wirksamkeit bestimmter Radverkehrsinfrastruktur zu schließen, sind hier im Forum offensichtlich nur aus dem Bauch heraus zu verstehen. Dann ist die Diskussion für mich aber sinnlos.
Hallo @Zeelandmichel @Ivo ihr fahrt doch auch in beiden Welten, wie ich.
Könnt ihr mal was zum Sicherheitsaspekt schreiben?
Ok, wenn man mit RR auf dem manchmal durchaus holprigen Radweg zwingend fahren muss, ist das natürlich degradierend. Aber man fährt da ja mit dem RR auch besser außerhalb.
Mein persönlicher Eindruck immer wieder, man fährt in den Niederlanden als Radfahrer um Welten entspannter als in Deutschland und das sind nicht nur, aber auch, bauliche Maßnahmen.
Interessant. Link zur gesamten Studie?
Der Versuch, auf möglichst objektive Daten zurückzugreifen, soll dem "Bauchgefühl" gerade entgegenwirken. Warum per Umfrage erhobene "gefühlte Sicherheit" oder "erlebte Gefahrenmomente" diese Daten nicht liefern kann, zeigt ja der von Dir selbst verlinkte Artikel.
Richtig, aber Sie behaupteten, es wäre generell innerorts sicherer auf der Fahrbahn zu fahren, ohne Separierung oder Farbe. Daraus schließe ich, dass Sie auch innerorts auf vielspurigen Straßen keine Radverkehrsinfrastruktur als sicherer ansehen. Oder welche Lösung schwebt Ihnen da vor? <-- ich frage das jetzt schon zum dritten Mal.Wie kommst Du auf "vielspurige Schnellstraßen"? Niemand und auch ich nicht will auf der Autobahn Rad fahren. Im Bild zu sehen ist eine schmale Straße durch ein Wohngebiet - und die Radler fahren da überall mit oder ohne Farbe bequem auf der Straße.
Begründung? Eine Unterführung wäre besser und schneller, das ist klar und wird auch gebaut wo möglich.Ob sie schneller ist als eine Ampel wage ich zu bezweifeln
No, und der Bereich zwischen Fahrbahnrand und Trennungsstrichen ist breiter als jeder Schutzstreifen, den ich in Deutschland je gesehen habe.Die Crux ist, dass die meisten Autofahrer sich an den aufgemalten Trennungsstrichen orientieren.
Bild 1 Zweirichtungsradweg, relativ schmal. Findest Du an praktisch jeder Überlandstraße in D ganz genau so nur mit besserer Fahrbahnoberfläche. Da unter Bäumen wird man im Herbst sehr oft allerlei Äste und Blätter dort finden. Überhaupt ist auch das ein Problem der separaten Radwege: der Unrat der dort liegt wird nicht weggeräumt - anders als auf der Fahrbahn, wo Kehrmaschinen fahren (können) und Scherben von Autoreifen soweit zerkleinert werden, dass sie für Fahrräder auch kein Problem mehr darstellen. Ich vermute ganz stark, dass auch hier Wurzelaufbrüche potenziell ein Problem darstellen, da die Oberfläche nicht gleich stabil angefertigt wird wie auf der Fahrbahn.
Und das können Sie natürlich mit mehr Belegen als mit ihrem Gefühl...Komplett überflüssig diese Malerei IMHO und nicht im geringsten der Verkehrssicherheit, dem Komfort oder auch nur dem guten Gefühl dienlich.
Beleg dafür bitte. Separat ausgewiesen wie in den Quellen zu München seh ich sie nicht, warum sollten sie also nicht enthalten sein?Die werden in Kopenhagen offenbar nicht gezählt.
In der Studie werden einfach Unfallzahlen verwendet. Sektion Data/Crashes. Einfach mal lesen.
Gerne kannst du weiterhin versuchen, zu schwurbeln, indem du auf irgendetwas anderes verweist.
Für mich ist der weitere Austausch zunehmend uninteressant.
Richtig, aber Sie behaupteten, es wäre generell innerorts sicherer auf der Fahrbahn zu fahren, ohne Separierung oder Farbe. Daraus schließe ich, dass Sie auch innerorts auf vielspurigen Straßen keine Radverkehrsinfrastruktur als sicherer ansehen. Oder welche Lösung schwebt Ihnen da vor? <-- ich frage das jetzt schon zum dritten Mal.
Begründung? Eine Unterführung wäre besser und schneller, das ist klar und wird auch gebaut wo möglich.![]()