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Grunellis Garage: Rahmenbau und andere Basteleien


Das ist eine sehr schöne und elegante Lösung. Ich vermute der gute Herr hat eine entsprechende Form, mit der er die Streben anpasst. Ist auf jeden Fall schöner als meine tiefen und plumpen Dellen 😓

Schon geil.

Kannste mal sagen wie und wie lange Du da hinterher das Flussmittel wegspülst?

Zum Hinterbau:
Mein altes MTB hat Streben, die sind auch ein wenig flach.
Die gehen quasi V-förmig vom TL weg und sind ab Höhe Kettenblatt dann gebogen Richtung HR-Nabe. Das sieht für 2.1" alles sehr entspannt und gar nicht verwegen aus. Allerdings ist das auch:
  • 26"
  • kleines grosses Kettenblatt
  • MTB-Q-Faktor.

Die Gabelscheiden habe ich mit 45er Silber und Harris Stay Silv Black eingelötet. Am besten achtet man beim Löten schon super penibel drauf, nicht zu heiß zu werden, denn dann löst sich das Flussmittel echt gut in heißem Wasser. Das FH21 von Sonderlote, löst sich sogar noch besser, ist aber nicht so hitzbeständig, langfristig werde ich versuchen immer mehr FH21 zu nehmen, dann ist die Strafe auch höher, wenn man kake lötet!

Für die hartnäckigen Reste nehme ich eine Stahlbürste für die Bohrmaschine (Durchmesser 75mm) aus dem Baumarkt, stumpfe Feilen und Schleifleinen.
Ich wünsche mir sehr ich hätte nen kleinen Sandstrahler, dann wäre das alles in einer Stunde fertig statt 4.....
 

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Re: Grunellis Garage: Rahmenbau und andere Basteleien
Nun aber weiter mit den Kettenstreben. Heute war der Versuch mit dem Blech dran: kurz gesagt, sieht gut aus, ist aber Mist!

Vorgehen:
1. Delle ausfeilen

1768258017560.png


Habe bewust nicht bis zur Kante ausgefeilt, um die Lötfläche zu vergrößern, wie im Bild dargestellt:
Schwarz = Strebe, Blau = Blech, Grün = Lot

2. Blech mit Messing auflöten und mit ordentlich Lot auffüllen
1768258132604.png


3. Testen:

Ich hatte die Hoffnung, dass das Blech (2mm) die Strebe wieder versteift, aber leider war dies nicht der Fall.
Ich habe zu vergleich eine Zona Kettenstrebe (geht von rund auf oval, komplett Runde kommen hoffentlich bald) eingespannt und geschaut wie viel Kraft ich brauche, um sie in y-Achse zu verbiegen. Das gleiche dann mit meinen eingedellten und mit Blech versehenen Streben. Ergebnis: Blech bringt nichts und Strebe ist deutlich flexibler als die nicht eingedellte. Bei meiner Blechlösung würde es wohl mit der Zeit zu Rissen im Lot führen wie hier:

1768258574600.png


Ich habe trotzdem mal das Ding verschliffen, weil ich sehen wollte wie es aussieht:

1768259258602.png


1768259275320.png



Ich werde somit die Streben neu bauen müssen, doch vorher baue ich mir ein gescheites Dimple Tool!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sieht sauber aus. Die Idee mit dem Blech kann trotzdem gut sein, wenn es den Bereich mit versteift, also wie früher schon beschrieben um das Rad geht und als Verstrebung dient.
Das einzelne Rohr ist im Hinterbau-Verbund ja nicht auf Biegung belastet, sondern nur auf Druck und Zug. Von daher ist die Stabilitätseinbuße vllt, gar nicht relevant.
 
Schön sieht es ja aus! Ich denke deine Kombination aus runden Streben und der Reifenbreite ist vielleicht nicht optimal in dem Fall. @fafnir s Streben sind ja schon oval, da brauchte es gar nicht so viel Drückerei.
 
Das ist eine sehr schöne und elegante Lösung. Ich vermute der gute Herr hat eine entsprechende Form, mit der er die Streben anpasst. Ist auf jeden Fall schöner als meine tiefen und plumpen Dellen 😓



Die Gabelscheiden habe ich mit 45er Silber und Harris Stay Silv Black eingelötet. Am besten achtet man beim Löten schon super penibel drauf, nicht zu heiß zu werden, denn dann löst sich das Flussmittel echt gut in heißem Wasser. Das FH21 von Sonderlote, löst sich sogar noch besser, ist aber nicht so hitzbeständig, langfristig werde ich versuchen immer mehr FH21 zu nehmen, dann ist die Strafe auch höher, wenn man kake lötet!

Für die hartnäckigen Reste nehme ich eine Stahlbürste für die Bohrmaschine (Durchmesser 75mm) aus dem Baumarkt, stumpfe Feilen und Schleifleinen.
Ich wünsche mir sehr ich hätte nen kleinen Sandstrahler, dann wäre das alles in einer Stunde fertig statt 4.....
Ich löse das Flußmittel mit kaltem Wasser. Man muß dann halt eine Nacht abwarten können... :)

Wichtig ist, einen Schluck Fertan in das Wasser zu geben. Dann erzeugt man gleichzeitig einen gewissen Rostschutz. Die Teile kommen dann grau aus dem Wasser, die rostfreien Teile blank.

Strahlen vermeide ich, obwohl ich eine Strahlkabine habe. Aber da sind Glasperlen drin, um den Rahmen vor dem Lackieren aufzurauhen. Da möchte ich nichts korrosives drinhaben...
 
Das sieht sauber aus. Die Idee mit dem Blech kann trotzdem gut sein, wenn es den Bereich mit versteift, also wie früher schon beschrieben um das Rad geht und als Verstrebung dient.
Das einzelne Rohr ist im Hinterbau-Verbund ja nicht auf Biegung belastet, sondern nur auf Druck und Zug. Von daher ist die Stabilitätseinbuße vllt, gar nicht relevant.
Das Problem bei den Kettenstreben ist, daß der Hinterbau bei jedem Tritt nach rechts verzieht. Da ist eben nicht nur Druck und Zug.
Von diesem seitlichen Verziehen kommen die üblichen Risse am Steg, an den Drückungen und am rechten Ausfallende. Wobei bei Campa Ausfallenden teilweise noch ein Materialfehler eine Rolle spielt.
 
Ja, klar, der Verbund selber ist komplexeren Belastungen ausgesetzt, die auf die Einzelteile in gewissen Teilen und in gewissen Richtungen übertragen werden.
So gesehen, kann man auch die anderen Teile im Verbund so auslegen, dass sie mehr Last aufnehmen. Z.B. die Sitzstreben größer dimensionieren oder eine biegesteife Strebe hinterm Tretlager (eine Art "Gabelkopf"), um die Schwachstelle zu entlasten.
Wichtig ist, dass die Spitzen nicht an den Stellen liegen, an denen das Material geschwächt ist. Also keine Einlötbleche am Tretlager oder an den Ausfallenden. Und die Übergänge müssen sanft sein, also keine Ecken. Das ist im vorliegenden Beispiel gegeben.
 
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