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Neuheiten Glaskugel 2026: 10 Gravelbikes, die 2026 neu kommen könnten

"Und 32″ Reifen rollen noch schneller. Am XC-Bike ist das nachgewiesen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es fürs Gravelbike auch bestätigt wird."

Ich freue mich ja selbst sehr auf 32", bin es auch schon in Form vom Actofive gefahren, aber wo ist nachgewiesen, dass die 32er Reifen grundsätzlich schneller rollen? Es gibt bisher nur Prototypen und eine extrem eingeschränkte Reifenauswahl. Für so eine definitive Aussage ist es daher viel zu früh. Erste Schlüsse werden sich wahrscheinlich aus dem 2026er XC Word Cup ableiten lassen, da dort vermutlich die ersten Teams auf 32" unterwegs sein werden.
ich arbeite auch für einen Hersteller, ich weiß schon über Lieferanten von sehr großen Herstellern, die dieses Jahr mit 32" kommen werden. Unserem Testern nach sind 32" XC MTBs auf dem Großteil der Strecken schneller, deckt sich einigermaßen mit den Werten von Journalisten. Besserer Überrollwiderstand, entsprechend weniger Verluste im Fahrwerk (jegliche Energie, die in der Dämpfung langet, wird in Wärme umgewandelt) und das Rad kann mit einer weniger abrupten Bewegung über ein Hindernis hinweg rollen. Durch die niedrigeren möglichen Luftdrücke und längerem Latsch kann man mit weniger Profil/Stollen fahren bei gleichbleibendem Grip oder das selbe Profil mit mehr Grip fahren.
 
Dann muss ich mich korrigieren damits eindeutiger wird:
Die Ekar Kette ist schmaler als die anderen Campi 12-fach Ketten.

War ja keine Bewertung meinerseits. Muss dann jeder (Hersteller) für sich entscheiden wie er den Platz schafft.
Angeblich funktionieren Sram Flattop Ketten mit einer Campa 13 Gang Kassette. Rollen sind zwar größer, greifen aber noch vernünftig, und die Breite passt auch zusammen.

Fun Fact: die 7,9mm Rollen der Flattop Ketten entsprechen dem ISO Standard, die 7,65mm von Shimano aber nicht
 
Ich würde 32" beim Gravel ganz klar in die Offroad und Langdistanz Schiene packen. Gravels haben üblicherweise keine Federung, entsprechend profitiert man schon stark von dem besseren Überrollverhalten und man kommt mir weniger stark profilierten Reifen aus. Bei der Langdistanz profitiert man von jedem gespartem Watt. Andererseits wird die Aerodynamik schlechter, man müsste also abwägen, was für die jeweilige Strecke besser wäre

Bikepacking und Allroad Nutzen bin ich da noch eher gespaltener Meinung. Einerseits sind 500-800g Mehrgewicht wenn man mit 10kg und mehr Gepäck unterwegs ist komplett wurscht, andererseits ist die Teileversorgung mit 28/29" deutlich besser, vor allem in den anfänglichen Jahren. Wiederum würden 32" mehr Komfort bieten und man würde auch tendenziell weniger vor gröberen Schotter, Geröll, Wurzelwegen und allgemein schlechteren Wegen zurückschrecken. Die Länge wird wahrscheinlich Racern erst mal nicht gefallen, gefühlt genau das Gegenteil sieht man bei MTBs, da bedeutet lang schnell, wäre aber zuträglich der Stabilität bei geländelastigeren Rennen und ein langer Radstand wäre eher vorteilhaft als nachteilhaft beim Bikepacking und 32" ginge zwangsbedingt in diese Richtung, einschließlich einer Geometrie, die sich MTBs annähert, sprich steilere Sitzwinkel, flachere Lenkwinkel, kürzere Steuerrohre und kürzere Vorbauten, alles hauptsächlich wegen der größeren Reifen

Zu guter Letzt würden große Fahrer immens profitieren, meiner Meinung nach skalieren Gravel- und auch Rennradrahmen eher schlecht als recht für XL und XXL Rahmen, sowohl optisch als auch in der eigentlichen Geometrie. Wenn man mich fragt wachsen die die aktuellen Rahmen nicht genug in der Länge, man könnte damit auch gleich noch größenspezifische Vorbauten abschaffen, dann wären die rein für die Individualisierung und nicht, um überhaupt aufs Rad zu passen, nötig


Was nicht im Artikel erwähnt wurde ist, ob was mit Variablen Kettenblatt von Sram was kommt. Kurze Erklärung für diejenigen, die nicht wissen, was ich meine:

Sram hat ein Patent angemeldet von einem Kettenblatt, dass eine zweite Reihe Zähne hat, die ausklappen können. Die zweiten Zähne wären dann oberhalb des eigentlichen Kettenblattes. Das würde bedeuten, dass man unter Volllast zwischen den Kettenblättern wechseln kann und man hätte mehr Reifenfreigängigkeit bei 2x ohne einem breiteren Q Faktor. Das ganze ist natürlich kabellos und auch nicht ohne weiteres mechanisch möglich, zumindest nicht ohne weitere Standards am Rahmen. Auf der Eurobike möchte ich meinen sowas schon gesehen zu haben, beim wem könnte ich nicht beschwören.

Ansonsten müsste Shimano mal bei den elektronischen 1x Schaltungen aufholen, die GRX ist OK, aber Deore-XTR waren jetzt nicht das Gelbe vom Ei wegen der fehlenden Kupplung, man hat sich da ehrlich gesagt mehr erwartet. Shimano müsste ganz konkret auch was mit 13 Gängen rausbringen, zumindest bei der GRX. 13x mechanisch gibt es schon von Campagnolo und mit etwas basteln von Ratio (auch als direct mount, Ratio Schaltwerk mit mechanischen Sram Apex Hebeln, Sram 13x Kassette und Ratio Ratschenrolle im Schalthebel), elektronisch Wheeltop/Rotor, Sram und Campagnolo, Campa sogar als 2x13.

Ansonsten würde ich mich über etwas mehr Reifenfreiheit bei Gravels freuen, einfach nur, damit Matsch nicht so schnell streift oder blockiert. Besser haben als brauchen würde ich behaupten in dem Fall.
 
... 32" ginge zwangsbedingt in diese Richtung, einschließlich einer Geometrie, die sich MTBs annähert, ...
Da schüttelt es mich schon beim bloßen Gedanken daran - als wären viele der 28er nicht schon träge genug.
Wenn 32 funktionieren bzw. sogar Spaß machen soll, muss man sich aber was ganz gescheites i.S. Geo einfallen lassen.
 
Das erste was bei 32" kommt ist wieder "Toe Overlap"
Aber ich glaube den brauch man gar nicht wenn man nur gerade aus fahren muss, weil man rollt ja überall drüber...
 
Der Weg ist das Ziel.
Bei Gravel und Rennrad auf jeden Fall, bei MTB stimme ich da eher weniger zu, zumindest nicht mit meinen Rädern, dort ist für mich der Spaß am Trail das Ziel, dabei ist es egal ob man mit dem eMTB einen Uphilltrail hochfährt oder mit dem Trailbike an jeder Wurzel zum Sprung abzieht. Fahr mal ein Enduro 20km auf Straßen, Feld und Waldwegen zum Trail, da ist selbst der morgendliche Stuhlgang aufregender ums so auszudrücken, außer vom sportlichen Aspekt habe ich nichts davon, da fahre ich zumindest in die Nähe des Trails mit dem Auto öder Bahn und fahre zwei Runden am Trail mehr. Und wenn es mir wirklich ums Training geht, dann Zwift/Rouvy oder Gravel, erfahrungsgemäß hat man am MTB einen niedrigeren Kalorienverbrauch, ist aber schwer zu sagen, da man die Abfahrt nicht richtig tracken kann. Zumindest würden die jeweiligen fahren meine Behauptung bestätigen, ich kenne persönlich keinen übergewichtigen Rennradler aber einige MTBiker mit Bierbäuchlein oder Frühlingsrollen, dabei sehe ich aber keine nennenswerte Korrelation zwischen E und normalem Rad. Mit dem XC Hardtail oder Fully hast du wiederum Recht, da macht über Schotterwege fetzen schon wieder Spaß
 
Bei Gravel und Rennrad auf jeden Fall, bei MTB stimme ich da eher weniger zu, zumindest nicht mit meinen Rädern, dort ist für mich der Spaß am Trail das Ziel, dabei ist es egal ob man mit dem eMTB einen Uphilltrail hochfährt oder mit dem Trailbike an jeder Wurzel zum Sprung abzieht. Fahr mal ein Enduro 20km auf Straßen, Feld und Waldwegen zum Trail, da ist selbst der morgendliche Stuhlgang aufregender ums so auszudrücken, außer vom sportlichen Aspekt habe ich nichts davon, da fahre ich zumindest in die Nähe des Trails mit dem Auto öder Bahn und fahre zwei Runden am Trail mehr. Und wenn es mir wirklich ums Training geht, dann Zwift/Rouvy oder Gravel, erfahrungsgemäß hat man am MTB einen niedrigeren Kalorienverbrauch, ist aber schwer zu sagen, da man die Abfahrt nicht richtig tracken kann. Zumindest würden die jeweiligen fahren meine Behauptung bestätigen, ich kenne persönlich keinen übergewichtigen Rennradler aber einige MTBiker mit Bierbäuchlein oder Frühlingsrollen, dabei sehe ich aber keine nennenswerte Korrelation zwischen E und normalem Rad. Mit dem XC Hardtail oder Fully hast du wiederum Recht, da macht über Schotterwege fetzen schon wieder Spaß
Da bist aber schon in einer komischen Blase unterwegs wenn du keine übergewichtigen Rennradler kennst
 
Da bist aber schon in einer komischen Blase unterwegs wenn du keine übergewichtigen Rennradler kennst
Soll jetzt nicht heißen, dass es sowas nicht gibt aber bei uns im Ort wird jeden Montag nach der Arbeit im Sommer gefahren wenn es das Wetter zulässt, keiner von den 12-15 Leuten schiebt einen Bierbauch. Die sind aber auch immer komplett auf Vernichtung aus, inklusive jährlichem Zeitfahren wo wirklich einige mit dem Triathlon oder Zeitfahrrad aufkreuzen, Schnitte jenseits von 35km/h im Hügelland liegen an der Tagesordnung (50km 800hm wäre eine kurze Runde), eventuell könnte man das natürliche Selektion nennen, dass keiner mit Bierbauch mithalten kann oder seine Polsterung entsprechend schnell verliert. Ich könnte da nicht mithalten, da bin ich lieber bei den MTBikern unterwegs oder wenn dann bei der "gemütlichen" Gruppe unterwegs, wobei beides gerne mal auch ausartet. BMI oder FTP weiß ich aber nicht von irgendwem, ich wäre schon zumindest optisch der dickste bei den Rennradlern mit 76kg auf 173cm (25,4 BMI, theoretisch noch Normalgewichtig). Dafür hat ein Drittel der befreundeten MTBiker etwas mehr auf den Hüften
 
Da solltest du dann aber als Vergleichsgruppe schon XC Racer oder Marathonfahrer heranziehen und keine MTB Freizeit Fahrer.
 
Also bei uns gibts alles. Mit Bäuchlein oder ohne.
Bei uns wird Sonntagsmorgens in Teamkleidung eine Weinschorle gekippt. Ob die dann mit nem 30er heimfahren?
 
Da schüttelt es mich schon beim bloßen Gedanken daran - als wären viele der 28er nicht schon träge genug.
Wenn 32 funktionieren bzw. sogar Spaß machen soll, muss man sich aber was ganz gescheites i.S. Geo einfallen lassen.
Deine Bedenken kann ich so aus der Praxis nicht teilen. Ich bin äußerst gespannt, was da wirklich kommt, auch wenn es nicht gut für meinen Geldbeutel wäre. ;)
 
Deine Bedenken kann ich so aus der Praxis nicht teilen. Ich bin äußerst gespannt, was da wirklich kommt, auch wenn es nicht gut für meinen Geldbeutel wäre. ;)
Naja, die größeren Laufräder brauchen einfach mehr Platz, Radstand wächst, Kettenatreben also länger, ggf. Oberrohr etwas länger dafür Vorbau kürzer und wenn das nicht reicht ein noch flacherer Lenkwinkel als viele Graveler ohnehin schon haben.
Dazu mehr Gewicht (Kreiselkräfte) der größeren Laufräder - mir fehlt da ehrlich gesagt die Phantasie, wie man damit ein agiles Handling auf die Räder stellen kann; dürfte eher Richtung Beach-Racer gehen.
 
Naja, die größeren Laufräder brauchen einfach mehr Platz, Radstand wächst, Kettenatreben also länger, ggf. Oberrohr etwas länger dafür Vorbau kürzer und wenn das nicht reicht ein noch flacherer Lenkwinkel als viele Graveler ohnehin schon haben.
Dazu mehr Gewicht (Kreiselkräfte) der größeren Laufräder - mir fehlt da ehrlich gesagt die Phantasie, wie man damit ein agiles Handling auf die Räder stellen kann; dürfte eher Richtung Beach-Racer gehen.
Hallo Don, ich verstehe deine Argumente grundsätzlich schon, kann sie aber so lange nicht teilen, bevor ich es nicht selbst probiert habe. In meiner Hood habe ich die sog. „Elbhänge“. Die sind mit ihren oftmals steilen Abfahrten und mit zahlreichen spitzwinkling besetzten Kehren technisch teils sehr anspruchsvoll zu fahren. Unter dem Stichwort „Rad um die Kurve kriegen“ konnte ich mir vor meinem Schritt von 650b auf 29 Zoll lange Zeit kaum vorstellen, das Rad rumzubekommen, weshalb ich auch lang gezögert habe, auf 29 zu gehen. Und siehe da: Die Spitzkehren gehen mit 29 Zoll genauso! Daher tue ich mich schwer, dass jetzt vorab in Frage zu stellen. Ja, ich finde diesen „getriebenen Markt“ auch teils recht „nervig“, aber da gehören ja immer Zwei dazu: die Industrie und der Kunde. Man muss sich ja nicht treiben lassen. Probieren werde ich 32 Zoll sicher mal, wenn es dann etwas gereifter sein sollte. Die Geos etc. und Gewichte werden sich bestimmt auch dort „sinnvoll-passend einpegeln". Evtl. könntest du aber recht haben, dass 32 Zoll in Sachen Agilität beim CC an seine Grenzen stoßen wird und es eher Richtung Trail oder Enduro sinnvoll wird. We will see. 🙃

Den jüngeren Beiträge in diesem Faden kann ich in Summe zumindest mehr entnehmen als dem Anfang. ;)
 
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Zum Thema:

2026 ... noch schmunzeln wir und sind skeptisch.
2027 ... stellen die ersten ihre Selbstaufbauten hier ein.
2028 ... wird der Markt mit supergünstigen 28"-Zoll-Gravellers geflutet. :D

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Quelle: https://www.instagram.com/p/DRhDNo0AtlP/
 
Bin dann mal auf die Antriebe gespannt.

Und die Bikepacker können sich auch freuen, weiter oben an der Gabel könnte man noch ein paar Ösen setzen und die Gabeltaschen Doppel so lang machen
 
Für grosse Radfahrer ab 1.80 bis ü2m dürften Fahrräder mit grösseren Laufräder allenfalls vorteilhaft sein. Wir werden sehen.
 
Und dann kommen die Krankenkassen, weil die Anzahl der Stürze immer größer wird, weil die Leute kaum noch vom Rad kommen, wie damals beim Hochrad.

Warum eigentlich nicht nochmal nen Hochrad bauen? :D
 
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